Neues Löschfahrzeug für die Zinnowitzer Feuerwehr

Insel Usedom – Die Freiwilligen Feuerwehr des Ostseebads Zinnowitz bekommt ein neues Löschfahrzeug (TLF 4000). Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür rund 133.000 Euro zur Verfügung, der Landkreis Vorpommern-Greifswald steuert 113.000 Euro bei. Mit der Neuanschaffung wird die Gemeinde ein altes Fahrzeug mit Baujahr 1982 ersetzen.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den Bürgermeister Peter Usemann einen Bewilligungsbescheid und dankte bei dieser Gelegenheit den Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement. „Anerkennung ist die wichtigste Währung, mit der Ehrenamt entgolten wird. Deshalb kann man es gar nicht oft genug hervorheben, was in den Feuerwehren wie hier in Zinnowitz geleistet wird.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist in der Gemeinde mit ihrer touristische Infrastruktur, vier Tiefgaragen, einer Gastrasse, vielen hohen Gebäuden sowie die Bundesstraße B 111 sehr gefordert. In Teilen des Gemeindegebiets werden die Vorgaben zur Löschwasserbereitstellung nicht erreicht. Auch aus diesem Grund ist ein Tanklöschfahrzeug mit einem großen Wassertank unerlässlich.

Die Zinnowitzer Feuerwehr erfüllt darüber hinaus Aufgaben des überörtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung im Amtsgebiet Usedom-Nord. Mit über ihren über 30 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist sie personell gut aufgestellt und kann auch die Tageseinsatzbereitschaft sicher gewährleisten.

Dahlemann: „Villa Märchenland“ kann endlich erweitert werden

Eggesin – Die Kita „Villa Märchenland“ in Eggesin bekommt einen neuen Krippenbereich. Darüber hinaus werden die Brandschutzanlagen modernisiert und ein barrierefreier Zugang am Haupteingang des denkmalgeschützten Gebäudes gebaut. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 461.000 Euro hat heute der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann an Bürgermeister Dietmar Jesse übergeben. Die Mittel kommen aus dem Förderprogramm ELER, der für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung steht. Eine Sonderbedarfszuweisung und Eigenmittel stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Gesamtinvestition beträgt rund 615.000 Euro.

„Ich freue mich sehr über die jetzt mögliche Erweiterung der Kita „Villa Märchenland“. Damit werden die Bedingungen für die Kinder und die Erzieherinnen weiter verbessert. Auch der neue barrierefreie Zugang wird dazu beitragen“, betonte Dahlemann bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides. Darüber hinaus erhöhe die Investition auch die Lebensqualität in der Stadt insgesamt. „Gut ausgestattete Kitas und die Kita-Beitragsfreiheit sind die beste Familienförderung. Das sind echte Verbesserungen für die Kleinsten und die Erzieherinnen und Erzieher, sowie eine spürbare Entlastung für die Eltern“, so Dahlemann abschließend.

Neues Feuerwehrauto für die Gemeinde Zemitz

Zemitz – Innenminister Lorenz Caffier hat an die Bürgermeisterin der Gemeinde Zemitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald, Susanne Darmann, einen Bewilligungsbescheid für ein neues Löschfahrzeug (TSF-W) in Höhe von 54.300 Euro übergeben. Die Neuanschaffung soll rund 163.000 EUR kosten, neben dem Land beteiligt sich auch der Landkreis mit 54.300 Euro an der Finanzierung. Das bisherige Fahrzeug stammt noch aus dem Jahr 1985.

Die Freiwillige Feuerwehr Zemitz ist nicht nur für die eigene Gemeinde da, sie nimmt auch Aufgaben im Amtsbereich „Am Peenestrom“.

Minister Caffier dankte bei seinem Besuch in Zemitz den Feuerwehrfrauen und –männern für ihre ehrenamtliche Arbeit. „Auch an den Wochenenden, wenn andere ihre Freizeit genießen, müssen Sie ausrücken, um anderen Menschen zu helfen. Dazu kommen Tage für die Ausbildung. Das wird von vielen Menschen oft nicht so wahrgenommen, deshalb nutze ich gern solche Gelegenheiten wie heute. Jeder könnte ganz schnell auf Hilfe von gut ausgebildeten Feuerwehrleuten angewiesen sein. Nicht zu unterschätzen ist auch die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für das Dorfleben in unserem Land.“

Dahlemann: Motorsportverein Wilhelmsburg macht Region attraktiver

Wilhelmsburg – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat an den Motorsportverein Wilhelmsburg einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 16.500 Euro übergeben. Rund 6.400 Euro kommen vom Verein. Die Mittel werden für die Anschaffung eines neuen Feldtraktors verwendet.Der Verein braucht den neuen Traktor für die Herrichtung und Pflege der Motorcrossstrecke in der Friedländer Großen Wiese.

„Ich schätze die Arbeit des 1975 gegründeten Vereins sehr. Ob für Erwachsene oder für Kinder – die Vereinsmitglieder organisieren attraktive Angebote für jedermann. Darüber hinaus stellen sie Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene auf die Beine. Ganz klar, dass das nicht nur Einheimische, sondern auch Interessierte aus anderen Bundesländern anlockt“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Vereine wie der Motorsportverein würden daran mitarbeiten, dass der Landesteil für Vorpommern attraktiver werde. „Sie sorgen für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, stärken die Identität der Einheimischen und tragen dazu bei, dass unser Land bekannter und auch beliebter wird“, so Dahlemann. „Und deshalb gilt allen, die sich ehrenamtlich engagieren, ein großes Dankeschön.“

Kofinanzierungsmittel für Loitzer Schulcampus

Loitz – Für den Neubau eines Hortgebäudes sowie Umbauten an einem Teil der Regionalschule erhält die Stadt Loitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) weitere finanzielle Unterstützung, die den städtischen Haushalt entlastet.

Hauptförderer für die Baumaßnahmen ist das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung mit 1,5 Mio. EUR aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Um die Gesamtfinanzierung in Höhe von rund 2,3 Mio. EUR abzusichern, hat die Stadt Loitz einen Antrag auf Kofinanzierungshilfe beim Innenministerium gestellt, über den der interministerielle Vergaberat positiv entschieden hat und so kann Minister Lorenz Caffier heute an die Bürgermeisterin Christin Witt einen Bewilligungsbescheid über rund 430.000 EUR aus dem Kofinanzierungsfonds übergeben.

Die Grundschule soll mit in den Gebäudekomplex der Regionalschule einziehen, dazu muss die Regionalschule umgebaut werden. In einem einstöckigen geplanten Neubau auf dem Gelände der Regionalschule soll auch ein Hort entstehen, so dass Loitz nach Abschluss der Bauarbeiten über einen zentralen Schulstandort verfügen wird.

Innenminister Lorenz Caffier: „Die Landesregierung stellt jährlich rund 10 Mio. EUR zusätzlich aus dem Strategiefonds für den Kofinanzierungsfonds bereit und ermöglicht es so z.B. wie im konkreten Fall der Stadt Loitz, an Förderprogrammen teilzunehmen, für die sonst nicht ausreichende Eigenmittel zur Verfügung stehen. Mit dem Kofinanzierungsprogramm in 2017 und 2018 werden insgesamt 71 Projekte gefördert. Damit können die Kommunen Investitionen in Höhe von rund 99,5 Mio. EUR u.a. für Kindertages- und Sportstätten, Schulen, Wegebau in ländlichen Regionen, für städtebauliche Vorhaben oder für Technik und Bauvorhaben im Brandschutz auslösen.“

Die Kofinanzierungsrichtlinie lässt Anträge auf finanzielle Unterstützung des kommunalen Eigenanteils bei der Inanspruchnahme von Förderungen aus 24 Richtlinien des Landes zu. Zuwendungsempfänger sind die Gemeinden, Ämter, Landkreise sowie kommunalen Zweckverbände. Die Höhe der Förderung beträgt, abhängig von der Leistungsfähigkeit des Antragstellers, in der Regel 50 bis 75%. Die Auswahl der Projekte und die Festlegung der Förderhöhe trifft ein interministeriell besetzter Vergaberat.

Ostseecamp „Seeblick“ in Rerik erweitert Infrastruktur

Rerik – Die Infrastruktur des Campingplatzes Ostseecamp „Seeblick“ in Rerik (Landkreis Rostock) wird erweitert. „Direkt an der Ostsee zwischen Rerik und Kühlungsborn gelegen, bietet das Ostseecamp seinen Gästen die Möglichkeit, die beeindruckende Naturlandschaft der Region zu erleben. Derzeit wird ein Sanitärgebäude komplett umgebaut und erweitert. Mit dem Vorhaben werden 20 Dauerarbeitsplätze gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Campingplatzanlage liegt direkt am Steilufer östlich des Ostseebades Rerik und ist mit fünf Sternen klassifiziert. Auf einer Fläche von etwa zehn Hektar sind 400 Campingstellplätze sowie 40 Mietobjekte (Bungalows, Mobilheime und Appartements) mit 176 Betten vorhanden. Nach Angaben des Betreibers kommen die Gäste überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und Brandenburg. Jetzt wird ein 1991 errichtetes Sanitärgebäude komplett entkernt, massiv erweitert und neu ausgestattet, beispielsweise mit einem Seeräuber-Kinderbad und neuer Sanitärtechnik. Im Gebäudeanbau sollen zusätzlich fünf Mietbäder, ein Fitness-, Wellness- und Spielbereich geschaffen werden. „Mit den geplanten baulichen Veränderungen haben die Urlauber vor allem in der Vor- und Nachsaison sowie bei etwas schlechterem Wetter die Möglichkeit, weitere Freizeitangebote zu nutzen“, sagte Glawe.

Die Betreiber erwarten durch die neuen Angebote eine spürbare Verlängerung der Saison und wollen die Gästezufriedenheit weiter steigern. Laut Camping.info gehörte der Campingplatz Ostseecamp „Seeblick“ 2018 zum 3. Mal in Folge zu den 100 am besten bewerteten Campingplätzen in Europa.

Die Gesamtkosten für die Maßnahmen betragen 754.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 189.000 Euro.

Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es in der Stadt Rerik im Zeitraum Januar bis November 2018 mehr als 83.000 Ankünfte (das entspricht einem Plus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 407.000 Übernachtungen (+1,2 Prozent). In ganz Mecklenburg-Vorpommern gab es im gleichen Zeitraum knapp 7,5 Millionen Ankünfte (+4,5 Prozent) und über 29,5 Millionen Übernachtungen (+3,5 Prozent).

Neues Löschfahrzeug für Freiwillige Feuerwehr Gielow

Gielow – Die Gemeinde Gielow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte möchte für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug (HLF 20) als Ersatz für ein älteres anschaffen und hat dafür Fördermittel beim Innenministerium beantragt. Die Freiwillige Feuerwehr Gielow übernimmt Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung in der eigenen Gemeinde, aber auch im Kreisgebiet Mecklenburgische Seenplatte.

Besondere Gefahrenschwerpunkte im eigenen Einsatzgebiet sind die Landesstraße L202 und mehrere Gewerbeunternehmen, überörtlich übernimmt die Feuerwehr im Gefahrgutzug des Landkreises Aufgaben der technischen Hilfeleistung in den angrenzenden Amtsgebieten.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute dem Bürgermeister der Gemeinde Gielow Udo Kahlert einen Bewilligungsbescheid über 216.700 EUR. „Das Einsatzspektrum der Feuerwehren im Land hat sich von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschoben. Deshalb brauchen viele Feuerwehren Fahrzeuge, die neben der herkömmlichen Ausstattung für Brandeinsätze auch über zusätzliche Beladung für alle denkbaren Einsatzsituationen verfügen“, so Minister Caffier.

„Die Gielower Feuerwehr wird mit dem neuen Fahrzeug bestens gerüstet sein. Aber ohne den persönlichen Einsatz der Freiwilligen nützt auch moderne Technik nichts. Viele engagieren sich in der Gemeinde für den Schutz ihrer Mitbürger. Dafür und für die Jugendarbeit danke ich den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr recht herzlich.“

Das Land beteiligt sich über die sogenannte „Drittelregelung“ (Land, Landkreis, Gemeinde) an der Finanzierung von Investitionen für die Feuerwehren. Bei der Anschaffung des neuen Löschfahrzeuges in der Gemeinde Gielow hat das Innenministerium ausnahmsweise mehr als das übliche Drittel der Finanzierung übernommen, um den Haushalt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte um 100.000 EUR zu entlasten.

Sanierung des Sportplatzes in Marlow und neues Löschfahrzeug

Marlow – Nun soll es endlich losgehen mit der Sanierung des Marlower Sportplatzes und wie versprochen gibt es dafür auch finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium. Minister Lorenz Caffier übergab heute in Marlow (Landkreis Vorpommern-Rügen) an den Bürgermeister der Stadt Herrn Norbert Schöler einen Bewilligungsbescheid über 257.800 EUR Sonderbedarfszuweisung.

„Ich erinnere mich noch gut daran, als mich die Marlower bei einem Besuch im Sommer 2016 auf den Sportplatz ´entführten´, um zu erfahren, welche Unterstützung das Land für den Ausbau des Sportkomplexes beisteuern kann. Umso mehr freue ich mich, dass alle jetzt in den Startlöchern stehen, auch wenn damit zunächst einige Einschränkungen für den Sportunterricht der Grundschule oder den beliebten Sonnenscheincup verbunden sein werden. Aber ich bin sicher, das Ergebnis wird das alles vergessen lassen“, so der Minister.

Für den Schul- und Vereinssport werden das Rasenspielfeld und die Laufbahnen erneuert, gleichzeitig wird im Rahmen der Baumaßnahmen auch der räumliche Zuschnitt des Platzes den Bedürfnissen besser als bisher angepasst.

Freuen kann sich ebenso die Freiwillige Feuerwehr Marlow, denn Minister Caffier hat auch einen Bewilligungsbescheid über rund 127.000 EUR für ein neues Löschfahrzeug (TLF 3000 mit Staffelbesatzung) mitgebracht. Es soll ein altes und unwirtschaftliches Fahrzeug (Baujahr 1972) ersetzen.

„Das letzte Jahr war für die Gemeindefeuerwehr Marlow ein ereignisreiches, wie ich auf der Homepage nachlesen konnte: 55 Einsätze, davon 16 Brand-, 36 Hilfeleistungs- und 3 sonstige Einsätze. Allen in Erinnerung ist sicher noch der plötzliche Wintereinbruch mit starkem Schneefall zu Ostern 2018, der auch im Vogelpark Marlow große Schäden anrichtete. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren gehören immer mit zu den Ersten, bei denen um Hilfe gerufen wird. Umso wichtiger ist eine ordentliche technische Ausstattung, mit der sie ihre Einsätze bewältigen können.“

Die Freiwillige Feuerwehr Marlow ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft. Gemäß des neuen Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern wird sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt und sie erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im Stadtbereich und den eingemeindeten Ortsteilen. Besondere Einsatzschwerpunkte sind verschiedene Gewerbe- und Industriebetriebe, Hotels, Verkehrswege und der Vogelpark.

Geh- und Radweg Gutenbergstraße in Dierkow wird erneuert

Rostock – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erhält vom Bauministerium Städtebaufördermittel in Höhe von knapp 255.000 Euro für die Erneuerung des Geh- und Radwegs Gutenbergstraße im Fördergebiet „Dierkow“. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 450.000 Euro.

Die Wege zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ und weiter bis zur Berringerstraße sollen neu gestaltet werden. So wird der parallel zu „Katerweg“ und Straßenbahngleisen verlaufende Geh- und Radweg neu asphaltiert. Auch der Zaun und die Beleuchtung werden ersetzt. Der Gehweg aus Richtung „Dierkow-Zentrum“ soll mit Pollern versehen werden, um Falschparken zu verhindern. Der Weg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße soll ebenfalls neu angelegt und mit einer Beleuchtung versehen werden.

Das Vorhaben wird voraussichtlich im ersten Halbjahr dieses Jahres realisiert. Damit wird das Gesamtbild des Stadtteils aufgewertet.

Fördermittel für größere Grundschule in Sanitz

Sanitz – Der Erweiterungsbau für die Grundschule in Sanitz ist dringend notwendig. Die Grundschüler nutzen auf dem Schulcampus in Sanitz Räume im Gymnasiums mit, dieses braucht aufgrund der Schülerzahlen aber die Schulräume selbst. Außerdem können mit dem Erweiterungsneubau die Inklusionsanforderungen besser umgesetzt werden, damit die Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen können und auch ausreichend Platz dafür haben.

Zur Finanzierung der seit längerem geplanten Baumaßnahme braucht die Gemeinde Sanitz Fördermittel. Innenminister Lorenz Caffier war heute vor Ort und hat dem Bürgermeister, Joachim Hünecke, einen Zuwendungsbescheid über rund 538.000 Euro Sonderbedarfszuweisung übergeben.

„Die interministerielle Koordinierungsgruppe „Schulbau“ der Landesregierung hat das Bauvorhaben als vorrangig eingestuft. Bereits rund 1,3 Mio. Euro sind aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) über das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Fördermittel geflossen. Weitere Mittel kommen aus dem Strategiefonds und dem Landkreis Rostock. Wir haben es hier also mit einem gelungenen Gemeinschaftswerk zu tun, von dem am Ende Schüler und Lehrer gleichermaßen profitieren. Schulen müssen die bestmöglichen Voraussetzungen erfüllen, um Ort zum Lernen und Lehren, aber auch Ort zum Wohlfühlen zu sein“, ergänzt Lorenz Caffier. „Wenn Schüler und Lehrer sich wohlfühlen, verbessert das auch die Lernatmosphäre und die Leistungen.“

Gymnasium Sanitz für deutschen eTwinning-Preis nominiert

Schülerinnen und Schüler überzeugen Jury mit Fremdsprachenprojekt

Sanitz – Das Gymnasium Sanitz ist mit seinem europäischen Internetprojekt „Lo confieso: ¡no puedo vivir sin ti!“ (Ich gestehe, ich kann ohne dich nicht leben!) über Suchtverhalten für den deutschen eTwinning-Preis nominiert. Mit dem eTwinning-Preis zeichnet der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz einmal im Jahr beispielhafte Internetprojekte aus, die zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen Schulen in Europa gelingen kann. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln. Ob das Projekt den ersten, zweiten oder dritten Platz erhält, bleibt bis zur Preisverleihung am 22. Februar 2019 geheim.

„Neue Kommunikationstechnologien machen Schulpartnerschaften in Europa möglich“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die Sanitzer Schülerinnen und Schüler haben sich über das Internet mit Jugendlichen im europäischen Ausland ausgetauscht, mit neuen Medien gearbeitet und ihre Fremdsprachenkenntnisse trainiert. Das Schulprojekt ist ein gutes Beispiel dafür, was die Digitalisierung in der Schule leisten kann. Vor allem steht es aber für abwechslungsreichen und modernen Unterricht“, lobte die Ministerin. „Für die Preisverleihung drücke ich dem Gymnasium Sanitz die Daumen.“

Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 21 Jahren haben sich bei diesem Schulprojekt mit dem Thema „Abhängigkeit“ beschäftigt. Sie haben über Handy- und Computersucht reflektiert und die fatalen Folgen von Drogen und Suchtmitteln thematisiert. Ausgehend vom Text des argentinisch-französischen Schriftstellers Julio Cortázar über die Zwänge, die eine geschenkte Armbanduhr mit sich bringt, schrieben sie eigene fantasievolle Geschichten. Ihre Ergebnisse haben sie in einem umfangreichen eBook veröffentlicht. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in acht europäischen Ländern statt. Gemeinsame Sprache der Projektpartner war Spanisch.

Das europäische Schulprojekt des Gymnasiums Sanitz hat das nationale eTwinning-Qualitätssiegel 2018 und das Europäische eTwinning-Qualitätssiegel 2018 erhalten. Alle Projekte, die in dem jeweiligen Schuljahr mit dem nationalen Qualitätssiegel gekürt wurden, gehen automatisch in das Auswahlverfahren für den deutschen eTwinning-Preis ein. Europaweit sind rund 200.000 Schulen bei eTwinning angemeldet und nutzen die geschützte Plattform für ihre Projektarbeit. Als Teil des Programms Erasmus+ der Europäischen Union wird eTwinning von der Europäischen Kommission und der Kultusministerkonferenz gefördert.

Bilanz 2018: Kleinere Häfen legen beim Umschlag zu

Schwerin – Die Gesamtumschlagzahlen in Mecklenburg-Vorpommerns Häfen blieben auch 2018 stabil. Vor allem die Häfen in Vorpommern legten zum Teil deutlich zu. In Wolgast zum Beispiel erhöhte sich der Umschlag 2018 um 47.000 auf 212.000 Tonnen, ca. 28 Prozent mehr als im Vorjahr. In Stralsund überstieg der Jahresumschlag erstmals seit sechs Jahren wieder die Millionenschwelle. Auch Sassnitz, Greifswald, Lubmin und Ueckermünde verzeichnen Zuwächse.

„Das Land unterstützt seit Jahren den bedarfsgerechten Ausbau der Hafeninfrastruktur mit Fördermitteln, um die Weiterentwicklung der Seehäfen zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben und modernen Gewerbestandorten positiv zu begleiten“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel. Für die Entwicklung und Anpassung der Hafeninfrastruktur hat das Ministerium seit 2007 Zuschüsse aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 136 Millionen Euro bewilligt.

„Die kontinuierliche Unterstützung des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur Rolle der Häfen im Nordosten als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Allein durch die Rostocker Hafenwirtschaft sind 16.000 Menschen direkt oder indirekt beschäftigt“, nennt der Minister ein Beispiel.

Mit einer Gesamtsumme von knapp 35 Millionen Tonnen in allen 13 Hafenstandorten im Land lag das Umschlagergebnis 2018 knapp unter dem Vorjahresrekord von knapp 36 Millionen Tonnen. Der Umschlagrückgang von insgesamt rund 2,7 Prozent v. a. in Rostock und Wismar hatte seine Ursachen im Wesentlichen in von den Häfen nicht beeinflussbaren Gründen. Dazu zählen vor allem der deutlich geringere Getreideexport als Folge des schlechten Erntesommers, eine sinkende Nachfrage bei Dieselkraftstoffen und Mindermengen beim Holzimport für das Wismarer Holzcluster, da durch die Frühjahrsstürme viel Holz aus dem Inland zur Verfügung stand.

„Die Situation der Hafenwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist insgesamt positiv. Ich gehe davon aus, dass die Vertiefung der Zufahrten zu beiden Häfen und die Hafenerweiterung in Rostock zu weiteren Umschlagzuwächsen führen wird“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel.

Eine herausragende Stellung unter den Hafenstandorten in M-V nimmt Rostock ein, wo sich sowohl im Seehafen als auch im Fracht- und Fischereihafen zahlreiche Investitionen in Infrastruktur, moderne Umschlaganlagen und gewerbliche Ansiedlungen auszahlen. „Rostock profitiert zudem von hervorragenden Hinterlandanbindungen und seiner nautischen Erreichbarkeit, wobei die Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren mit der Seekanalvertiefung auf 16,5 Meter noch weiter verbessert wird“, sagte Minister Pegel.

Auch die Kreuzschifffahrt an der Warnow boomt weiter: 2018 erreichte Rostock mit insgesamt 923.000 an und von Bord gegangenen Seereisenden einen neuerlichen Passagierrekord.

Der Seehafen Stralsund konnte mit 1,15 Millionen Tonnen seeseitigem Umschlag sein bestes Ergebnis seit sechs Jahren einfahren. Ursachen dafür waren vor allem eine gestiegene Nachfrage beim Umschlag von Baustoffen, Gips sowie Blechen und Profilstäben. „Positiv wirkt sich auch die Gleisanbindung des Frankenhafens aus, die Ende September 2018 in Betrieb genommen wurde. Mit der Anbindung des Hafenareals an das überregionale Bahnnetz und weiterer geplanter Modernisierungen der Infra- und Suprastruktur wird die Bedeutung des Hafens als attraktives maritimes Gewerbegebiet weiter zunehmen“, so Christian Pegel.

Der Hafen in Sassnitz-Mukran konnte im vergangenen Jahr mit 2,2 Millionen Tonnen im vierten Jahr in Folge ein Wachstumsplus verzeichnen. „Der Mukran Port ist seit einigen Jahren durch einen Strukturwandel vom reinen Eisenbahnfährhafen hin zu einem spezialisierten Dienstleister gekennzeichnet. Durch seine Funktion als Servicehafen für die Offshore-Windbranche und zahlreiche Industrieansiedlungen, u.a. das Rohrummantelungswerk für die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2, hat der Hafen einen Weg gefunden, seinen Umschlag weiter zu steigern“, so Pegel weiter.

Der Hafen Wolgast verzeichnete 2018 einen Anstieg der umgeschlagenen Güter von 165.000 auf 212.000 Tonnen. Er profitierte vor allem von der Kooperation mit Vierow bei der Verschiffung von Getreide als Zulieferungen zum Mukran Port, die seit vergangenem Jahr besteht.

Feuerwehrtechnische Zentrale Pasewalk

Pasewalk – Die Sanierung der Außenanlagen des Feuerwehrtechnischen Zentrums Pasewalk steht schon lange auf dem Vorhabenplan des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Nun ist mit einer Sonderbedarfszuweisung aus dem Innenministerium in Höhe von rund 400.000 EUR die Finanzierung gesichert. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute in Pasewalk an Herrn Jörg Hasselmann, Beigeordneter und 1. Stellvertreter des Landrates, den Bewilligungsbescheid und betonte: „Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, die Feuerwehren gut ausgerüstet und ausgebildet sind, können sie alles geben, um im Ernstfall Menschenleben zu retten.“

Den Landkreisen obliegen die überörtlichen Aufgaben des abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung, u.a. auch die Einrichtung und Unterhaltung einer Feuertechnischen Zentrale. Dort werden feuerwehrtechnische Geräte geprüft und gewartet und Ausbildungslehrgänge durchgeführt.

Das Areal in Pasewalk ist ca. 1,5 ha groß. Das Gelände mit Übungsturm, Garagen, Schlauchwäsche sowie die Ausbildungs- und SchuIungsräume, einschließlich Atemschutzanlage, werden wöchentlich sowohl von den Mitgliedern der rund 60 Freiwilligen Feuerwehren auf dem Gebiet des Altkreises Uecker-Randow im Rahmen der Kreisausbildung als auch von der Technischen Einsatzleitung Süd genutzt.

Auf dem Außengelände finden hauptsächlich die Leiterausbildung und die Übungen zu „Einheiten im Löscheinsatz“ statt. Jährlich frequentieren ca. 700 Feuerwehrfahrzeuge und zahlreiche private PKW‘s die Anlage, die unbedingt saniert werden muss.

„Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Gesamtsituation des Dienst- und Ausbildungsbetriebes bei den Feuerwehren deutlich verändert, deshalb brauchen gerade die Feuerwehrtechnischen Zentralen optimale Voraussetzungen für ihre Kundschaft, die Feuerwehren“, so Minister Caffier.

Seinen Besuch in Pasewalk nutzte er auch dazu, dem Bürgermeister der Gemeinde Polzow Herrn Lutz Schmidt einen Bewilligungsbescheid über rund 34.000 EUR zu übergeben. Der Dorfteich soll saniert werden und künftig als Feuerlöschteich dafür sorgen, dass im Brandfall schnell und genügend Löschwasser bereit steht.

„Während früher fast jedes Dorf seinen Löschwasserteich hatte, findet man sie heute nur noch selten innerhalb der Ortslagen“, sagte Lorenz Caffier. Es gibt dafür vielfältige Gründe wie z.B. die veränderten Anforderungen an die Menge des Löschwassers, die Beschaffenheit der Teiche sowie die alternativen Möglichkeiten, Löschwasser für den ersten Angriff in modernen Fahrzeugen bereits mitzuführen. Aber es darf nicht passieren, dass die Feuerwehr zur Brandbekämpfung ausrückt und es ist nicht ausreichend Löschwasser da.“

Verwaltungsgebäude in Laage wird saniert

Laage – Der Stadt Laage (Landkreis Rostock) wurden vom Bauministerium Städtebaufördermittel in Höhe von rund einer Million Euro für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes in der Hauptstraße 20 bewilligt. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 1,5 Millionen Euro.

Das Gebäude im Sanierungsgebiet „Ortskern/Scheunenviertel“ soll saniert und weiter als Verwaltungsgebäude genutzt werden. Es ist unter anderem vorgesehen, das Dach, die Fassade, die Fenster und Türen zu erneuern sowie Sanierungsmaßnahmen im Inneren durchzuführen. Auch der Hofbereich soll umgestaltet werden. Von der Marktstraße zu dem im Hofbereich angeordneten Fahrstuhl wird ein barrierefreier Zugang errichtet.

Geplant ist, das Vorhaben in den Jahren 2019/2020 zu realisieren.

Die Modernisierung des zweiten Verwaltungsstandorts in Nachbarschaft des historischen Rathauses ist ein weiterer Schritt in der Stadtsanierung von Laage.