Nabuccco im Schlosspark Putbus

Putbus, Schlosspark
Freitag, 14.08.2015 – 20 Uhr
Karten an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen und Konzertkassen!
Karten gibt es ab 39€!

Insel Rügen – Die renommierte Festspieloper Prag präsentiert am 14.08.2015 im Schlosspark in Putbus ab 20.00 Uhr eine der weltweit meistgespielten Verdi-Opern: „Nabucco“ – unter freiem Himmel, auf romantischer Naturbühne und in einer brillanten, bewegenden Inszenierung. Dies ist eine Erfahrung, die einen noch lange und nachhaltig begeistern und bereichern wird. Jetzt steht auch die Besetzung für dieses musikalische und theatralische Großereignis fest, das hochkarätige Musiker und Sänger in diesem monumentalen Open-Air-Ereignis vereint.

Die musikalische Leitung übernimmt Richard Hein. Richard Hein ist seit 1997 Dirigent der Staatsoper Prag. Er studierte an der Hochschule für Musik in Graz Dirigieren, seine musikalische Ausbildung hat er im Jahre 1989 mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit 1999 wirkt er auch als Dirigent des Prager Sommerfestivals Opera Mozart am Ständetheater Prag. Die Regie liegt in den Händen des bekannten tschechischen Baritons und Regisseurs Oldřich Kříž. Er übernimmt zugleich die Rolle des Hohen Priesters.

Der Gefangenenchor_1

In der mächtigen Paraderolle der Oper, in der Titelfigur Nabucco, dem König von Babylonien, können die Operngäste die schmelzende Baritonstimme und das souveräne Spieltalent von Nikolaj Nekrasov genießen. Sein Musikstudium schloss der hochbegabte Bariton Nikolaj Nekrasov an der Hochschule für Musik in Ufa (Baschkirische Republik, Teilrepublik der ehemaligen Sowjetunion) ab.

Eine der anspruchsvollsten Sopranpartien im Opernrepertoire ist die Rolle der vermeintlichen Tochter von Nabucco, „Abigaille“. Diese Rolle vereint unvorstellbar schwierige Koloraturpassagen mit ausgedehnten Momenten stimmlicher Intensität. Außerdem ist „Abigaille“ eine sehr anspruchsvolle Schauspielrolle, die ein großes emotionales Spektrum umfasst. In dieser Aufführung trägt diese Rolle mühelos die Vollblutsopranistin Dagmar Zaludkova.

Ein unvergessliches Highlight des Abends wird der Auftritt des begnadeten russischen Bassisten Jurij Kruglov sein, in der Rolle des Nabucco-Antipoden „Zaccharia“, des geistlichen Führers und seelischen Hoffnungsträgers der Hebräer. Sowohl die mächtige, ausdrucksstarke Stimme von Jurij Kruglov als auch seine leidenschaftliche Bühnenpräsenz versprechen Gänsehaut. Mit seinem markanten Bass konnte er viele bedeutende Preise erringen, so zum Beispiel im
Internationalen Gesangswettbewerb „Giuseppe Verdi“ in Barcelona.

Den männlichen Part des Liebespaares „Ismaele und Fenena“ singt Josef Moravec. In der Rolle der „Fenena“ als weiblicher Part des Liebespaares „Ismaele und Fenena“ wird der schöne Sopran von Dana St’astna brillieren.

„Nabucco“ bringt mit einer Geschichte aus dem Alten Testament große Gefühle auf die Opernbühne: Liebe, Verrat, Eifersucht, Hass, Sehnsucht, Rachsucht, Machtstreben und Wahnsinn. Der Inhalt der Oper spricht die verschiedensten Menschen an. Es geht im Kern um den Freiheitswillen eines unterdrückten Volkes: Die Einnahme Jerusalems durch den Babylonierkönig Nebukadnezar (Nabucco) setzt eine Kette sich überstürzender Ereignisse in Gang. Der beeindruckende „Gefangenenchor“ aus dem 3. Akt – „Va, pensiero, sull’ali dorate“ („Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen“) – wurde seinerzeit zur heimlichen Nationalhymne der Italiener, die sich besonders mit dem Thema der Freiheit identifizierten. „Nabucco“ bietet aber auch für jene, die eine romantische Geschichte lieben, eine aufwühlende Handlung mit Liebes-Leid und der Freude eines glücklichen Ausgangs. Wer an kirchlichen Inhalten interessiert ist, wird sich an der am Ende eintretenden göttlichen Gerechtigkeit erfreuen.

Giuseppe Verdi hatte sich vor dem Schreiben der Oper auf einem Tiefpunkt befunden, beruflich und privat. Innerhalb weniger Jahre waren seine beiden Töchter und seine Frau gestorben. Das Textbuch für „Nabucco“ brachte Verdi die Begeisterung für eine Passion zurück. Diese Oper wurde der erste große Erfolg des noch jungen Verdi auf der Opernbühne. 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt, war „Nabucco“ so erfolgreich, dass die Oper in der darauffolgenden Spielzeit 57 Mal wiederholt wurde. Mit dem grandiosen Triumph von „Nabucco“ begann die große Ära der Verdi-Opern.

M-V fördert inklusives Theaterfestival DIALOGE mit 25.000 Euro

Minister Brodkorb: Inklusion umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche

Schwerin – Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hofft auf eine rege Teilnahme von Kindern, Jugendlichen, deren Eltern, Lehrerinnen und Lehrern beim diesjährigen Theaterfestival DIALOGE. Bei dem inklusiven Kulturprojekt und Theaterfestival können Kinder mit und ohne Behinderung in verschiedenen Workshops künstlerisch miteinander tätig werden. Das Land fördert das Projekt in diesem Jahr mit insgesamt 25.000 Euro.

Das Theaterfestival findet vom 21. bis 25. September 2015 statt. Zum Auftakt gastiert das Integrative Berliner Theater RambaZamba. Die Veranstalter rechnen mit rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Workshops und hoffen auf rund 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Festivalwoche. Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hat in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für das inklusive Kulturprojekt und Theaterfestival übernommen.

„Die Inklusion beschränkt sich nicht nur auf die Schule, sondern umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche“, betonte Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb. „Das Theaterfestival ist ein besonders schönes Beispiel, wie Inklusion im Kulturbereich funktionieren kann. Ich freue mich darüber, dass das Theater RambaZamba erneut in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast ist. Zum Auftakt des Theaterfestivals im vergangenen Jahr hat RambaZamba das junge Publikum begeistert. Das mag daran liegen, dass es sich um ganz besondere Schauspielerinnen und Schauspieler handelt“, so Brodkorb.

„Miteinander reden, ins Gespräch kommen, sich begegnen, neue Perspektiven erschließen – dafür steht das Inklusive Theaterfestival DIALOGE“, sagt die pädagogische Leitung der Behinderten alternative freizeit gAG, Rebecca Stadtmüller, die auch zum Organisationsteam des Festivals gehört. „Verschiedene Kleingruppen arbeiten in Workshops unter Leitung eines Theaterpädagogen. Gemeinsam setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Werk auseinander und interpretieren es neu“, erläuterte Stadtmüller.

Grundlage ist Robert Schuberts „Die Winterreise“. Zentrale Figur ist ein Wanderer, der nach einer verlorenen Liebe hinaus in die Winternacht zieht. In der Begegnung mit Orten und anderen Figuren schildert und reflektiert er seine unterschiedlichen Gedanken, Eindrücke und Gefühlslagen. Zum Auftakt des Festivals präsentiert das Theater „RambaZamba“ (Berlin) „Die Winterreise… und sind wir selber Götter“. Hier spielt die Winterreise in der Irrenanstalt. In der Abschlussveranstaltung präsentieren die Workshop-Gruppen ihre Arbeitsergebnisse in Form einer Sommerreise, die, wie bei Schubert, mit verschiedenen Stationen zum Verweilen, Träumen und Nachdenken einlädt.

„Mit Kunst, Theater oder auch Musik, ermöglichen wir einen emotionalen Zugang zur Inklusion. Damit wird Raum geschaffen, in dem eine andere Facette des Menschseins erlebt werden kann“, sagte Professorin Katja Koch von der Universität Rostock, die auch Kultur- und Bildungsminister Brodkorb bei der Umsetzung der Inklusion berät. „Ich selbst bin zutiefst davon überzeugt, dass Inklusion eine gute Sache ist“, so Prof. Koch.

Beteiligt am Festival sind das Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation (ISER) der Universität Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, die Kulturkirche Stralsund – Kreisdiakonisches Werk Stralsund und die Behinderten alternative freizeit gAG (Baf gAG).

Nach dem erfolgreichen Start im Jahr 2014 in Schwerin geht das Festival nun in der Hansestadt Rostock in die zweite Runde. Zentraler Ort ist die Bühne 602 im Stadthafen. Aber auch die Kulturräume Frieda 23, Butterblume der Baf gAG, das Volkstheater Rostock und das Peter Weiß Haus sind mit von der Partie.

Elterngeld Plus – mehr Wahlmöglichkeiten für Eltern

Schwerin – Mit dem Elterngeld Plus haben Eltern, deren Kinder ab dem 01.07.2015 geboren werden, künftig mehr Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung ihres Familien- und Berufslebens. Das entsprechende Gesetz erleichtert Eltern, schon während des Bezuges von Elterngeld wieder stundenweise in den Job einzusteigen. In solchen Fällen erhalten Eltern dann gleichzeitig Elterngeld und Einkünfte aus ihrer beruflichen Tätigkeit.

Für Eltern, die ihre Elternzeit ausdehnen und gleichzeitig in Teilzeit arbeiten, kann in der Summe aller Monate sogar ein finanzielles Plus entstehen. Zusätzlich gibt es vier Partnerschaftsbonusmonate. Die Eltern arbeiten während dieser Zeit beide gleichzeitig 25 bis 30 Stunden pro Woche.

Elterngeld Plus kann auch ohne Teilzeitarbeit beantragt werden. Dann halbieren sich beispielsweise die monatlichen Beträge und die Laufzeit verdoppelt sich.

Auch die Elternzeit kann für Mütter und Väter, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, künftig flexibler gestaltet werden. Nunmehr aufgeteilt in drei Abschnitte (vorher zwei), können 24 Monate (bisher nur 12 Monate) auch erst zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden. Das gibt den Eltern die Möglichkeit, passgenauer als bisher elterliche und berufliche Pflichten zu kombinieren.

Das Ganze kann nur dann gut funktionieren, wenn sich die Arbeitgeber in ihrer Arbeitsorganisation auf die neuen Rechte ihrer Belegschaft einstellen. Familenministerin Hesse appeliert in diesem Zusammenhang: „Wir Eltern wissen, mit welchen Schwierigkeiten es nicht selten verbunden ist, Berufliches und Privates unter einen Hut zu bringen. Bei der Schaffung familienfreundlicher Bedingungen in unserem Land sind wir deshalb auch auf die Mithilfe unserer Unternehmen angewiesen!“

Meeresfischereifonds muss endlich kommen und unbürokratisch sein

Dorschfischerei muss wirtschaftlich bleiben

Brüssel/Schwerin – Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, ist heute zusammen mit dem Europaabgeordneten Werner Kuhn zu Gesprächen bei Lori Evans, Generaldirektorin der Generaldirektion Mare der EU-Kommission. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung des Europäischen Meeresfischereifonds (EMFF).

„Die Förderperiode begann eigentlich schon vor über einem Jahr und wir haben immer noch kein von der EU funktionierendes Förderprogramm erhalten. Vielmehr droht uns ein bürokratischer Kollos, der nicht im Sinne einer nachhaltigen Fischereipolitik sein kann. Daher werde ich mich bei der EU für eine zügige und praktikable Umsetzung des Programmes einsetzen“, erklärte Dr. Backhaus heute in Brüssel.

Nach den EU-Bestimmungen hätte die Kommission spätestens im Januar 2015 dem Bund Ihre Fragen und Anmerkungen zum Entwurf des Operationellen Programms der Bundesrepublik Deutschland vorlegen müssen. Drei Monate später hätte die Kommission über das Operationelle Programm entscheiden müssen. Beide gesetzlich vorgegebenen Termine wurden nicht eingehalten und es ist nicht erkennbar, wann über das Programm entschieden wird. „Gleichzeitig fordert aber die Kommission die Mitgliedsstaaten immer wieder zu einer Kultur der Rechtstreue auf. Die Verzögerung hat zur Folge, dass für die Bundesrepublik Deutschland immer weniger Zeit bleibt, das Programm umzusetzen. Verschärft wird dies dadurch, dass immer noch nicht alle angekündigten delegierten Verordnungen beziehungsweise Durchführungsverordnungen veröffentlicht wurden. Wir können hier also nur auf Sicht im dichten Nebel fahren und können uns dabei nicht sicher sein, ob wir nicht etwas falsch machen oder schon falsch gemacht haben. Das kann nicht sein“, so der Minister.

Nichtsdestotrotz scheint der Umfang der neuen Bestimmungen überhand zu nehmen. Den 122 Seiten Verordnungstext der vergangenen Periode stehen daher trotz der von der Kommission angekündigten Entbürokratisierung bereits jetzt schon Verordnungen zur Umsetzung des EMFF mit einem Textumfang von bisher 700 Seiten gegenüber. „Das ist offensichtlich noch lange nicht genug. Die in den Verordnungen formulierten Regeln sind so kompliziert, dass die EU-Kommission zurzeit an zahlreichen Leitlinien arbeitet, um zu verdeutlichen, was mit den Formulierungen in den Verordnungen überhaupt gemeint ist. Es muss daher ernsthafte Schritte zur Entbürokratisierung geben. Der derzeitige Umfang der Regeln kann faktisch von niemandem mehr beherrscht werden und wird daher fast zwangsläufig dazu führen, dass Bestimmungen übersehen oder nicht im Sinne der Kommission interpretiert werden. Das Regelwerk muss von den Menschen, die es umsetzen sollen, auch noch beherrscht werden können“, unterstrich Dr. Backhaus.

Ein weiteres Thema war der Dorschfang. Der Herings- und Dorschfang sind die wesentlichen Erwerbsgrundlagen für die hiesige Fischerei. In den Jahren 2013 und 2014 lag die durchschnittliche Quotennutzung beim Dorsch aufgrund schlechter Fangmöglichkeiten und einem großen Anteil untermaßiger Tiere bei lediglich 43 %. Der Jahresdurchschnittserlös aus 2013 und 2014 lag bei lediglich 45 % des Durchschnittserlöses der zurückliegenden 5 Jahre. Dennoch hat der Internationale Rat für Meeresforschung am 30.05.2015 empfohlen, den Dorschbestand der östlichen Ostsee für 2016 nunmehr um eine Quote von 43 % und zu kürzen. Für den Bestand der westlichen Ostsee sollte eine Reduzierung von bis zu 80 % vorgenommen werden. „Wenn das so kommt, wäre dies ein weiterer Schlag gegen unsere Fischerei und noch mehr Fischer würden ihren Beruf aufgeben oder keinen Nachfolger für ihren Betrieb bei Renteneintritt finden. Hier muss die EU auch die nötige Sensibilität gegenüber dem Fischereihandwerk beweisen“, hob Dr. Backhaus hervor.

M-V: Arbeitsmarkt Juni – erstmals unter 80.000er Marke

Glawe: Ergebnis ist Ansporn
Exportgeschäft ausbauen, um auf Marktschwankungen zu reagieren
Jugendarbeitslosigkeit sinkt deutlich
mehr sozialversicherungspflichtige Jobs

Schwerin – Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auch im Juni deutlich positiv entwickelt. In diesem Monat waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern 79.500 Menschen arbeitslos gemeldet, 7.900 weniger (-9 Prozent) als im Juni 2014. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9,6 Prozent (Vorjahresmonat Juni: 10,5 Prozent). „Erstmals sind wir unter die 80.000er Marke und bereits im Juni unter 10 Prozent gekommen. Das ist ganz klar Ansporn, den eingeschlagenen Wirtschaftskurs weiterzufahren, um zu mehr Arbeitsplätzen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Wir müssen vor allem das Exportgeschäft der heimischen Unternehmen weiter ausbauen. Es ist wichtig, aktiv in neue Märkte zu investieren, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können und auch um Krisen vorzubeugen. Die Reisen in die Schweiz und nach Russland haben belegt, wie wichtig Investorenwerbung ist, auch um auf Marktschwankungen zu reagieren. Wer nicht wirbt, hat den Wettbewerb schon verloren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag in Schwerin.

Rahmenbedingungen weiter verbessern

„Die saisonale Lokomotive in den warmen Monaten ist traditionell der Tourismus und im Besonderen das Gastgewerbe. Das ist gut, reicht aber nicht. Wir bauen das verarbeitende Gewerbe weiter aus. Entscheidend ist dabei, dass weiter ordentlich investiert wird. Wir unterstützen weitere Ansiedlungen und Erweiterungen von Unternehmen sowie Forschung und Entwicklung hin zu marktfähigen Produkten. Mehr Wertschöpfung zu ermöglichen und die Schaffung wissensbasierter Arbeitsplätze bleiben die wichtigen Aufgabenfelder der Wirtschaftspolitik“, betonte Glawe. Aktuelle Neuansiedlungen wie die Kirov-Werke in Rostock oder auch die des Recyclingunternehmens Lenzen-MillTech GmbH & Co. KG in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) bestätigen die positive Entwicklung.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt an

Die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse -aktuellste Daten aus dem April- liegen in Mecklenburg-Vorpommern bei 546.200 (+4.600 Beschäftigte oder +0,8 Prozent gegenüber Juni 2014). „Die Beschäftigung nimmt weiter zu. Unternehmen stellen ein, in verschiedenen Wirtschaftsbereichen entstehen neue Arbeitsplätze“, sagte Glawe. Zuwächse gibt es beispielsweise im Gesundheits- und Sozialwesen (+2.700), im Handel (+1.400), in der Logistik (+1.100) und im Gastgewerbe (+1.100). Rückgänge gibt es in der Finanz- und Versicherungswirtschaft (-200) sowie in der öffentlichen Verwaltung/Sozialversicherung (-1.500).

Deutlicher Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit

Auch die Jugendarbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2014 um 16,6 Prozent gesunken. „Darüber freue ich mich sehr, denn dies ist Beleg dafür, dass mehr junge Menschen berufliche Perspektiven hier im Land haben. Wir machen weiter darauf aufmerksam, die berufliche Karriere im eigenen Land zu starten und die beginnt mit einem Ausbildungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Glawe.

Der Wirtschaftsminister machte in diesem Zusammenhang auf die mit den Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführte Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) aufmerksam. Aktuell präsentieren sich 1.268 Unternehmen mit 2.933 Ausbildungsmöglichkeiten in 297 Berufen im Azubi-Atlas. Der Eintrag ist für die Unternehmen kostenlos. Die Kampagne wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der IHKs in MV unterstützt.

Der Arbeitsmarkt im Juni 2015: Stabil positive Entwicklung

Nürnberg – „Der Arbeitsmarkt hat sich im Juni günstig entwickelt. Zum Ende der Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Juni: -51.000 auf 2.711.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -122.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Im Zuge der auslaufenden Frühjahrsbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen von Mai auf Juni um 51.000 auf 2.711.000 zurückgegangen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im Juni um 56.000 gesunken, im Juni des Vorjahres um 49.000. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 1.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 122.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 13.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2015 auf 3.569.000 Personen. Das waren 177.000 weniger als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Mai 1,90 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 4,6 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Juni 782.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni 2014 ergibt sich ein Rückgang von 86.000. Insgesamt 759.000 Personen erhielten im Juni 2015 Arbeitslosengeld; 65.000 weniger als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Juni bei 4.418.000. Gegenüber Juni 2014 war dies ein Anstieg von 6.000 Personen. 8,2 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende waren 1.929.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 36.000 weniger als vor einem Jahr. Ein Großteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher ist nicht arbeitslos. Das liegt daran, dass diese Personen mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind saisonbereinigt weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im Mai saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 7.000 gestiegen. Mit 42,80 Millionen Personen fällt sie im Vergleich zum Vorjahr um 206.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von März auf April saisonbereinigt um 31.000 zugenommen. Mit 30,58 Millionen Personen liegt die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 521.000 im Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiter aufwärtsgerichtet. Im Juni waren 572.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 78.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt liegt die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 8.000 im Plus. Besonders gesucht sind zurzeit Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Metallerzeugung, Verkauf sowie Verkehr und Logistik. Es folgen Berufe in Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik und Gesundheitsberufe. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im Juni 2015 um zwei Punkte auf 191 Punkte. Die Aufwärtstendenz der letzten Monate setzt sich damit fort.

Ausbildungsmarkt

Die Zahl der Bewerber, die für den Herbst 2015 eine duale Ausbildung anstreben und sich von Oktober 2014 bis Juni 2015 bei der Ausbildungsvermittlung gemeldet haben, fällt mit 486.000 Bewerbern um 9.000 niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen liegt mit 470.000 Ausbildungsstellen leicht über dem Vorjahr (+3.000). Die Bewerberzahl übersteigt bundesweit nur noch leicht die Zahl der Stellenmeldungen und der Markt zeigt sich rechnerisch nahezu ausgeglichen. Allerdings wird der Ausgleich erheblich erschwert durch regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten. Derzeit ist der Ausbildungsmarkt noch in Bewegung; für eine fundierte Bewertung ist es deshalb noch zu früh.

Kritik an den Staatsanwaltschaften zurück gewiesen

Schwerin – Im Zusammenhang mit „öffentlichkeitswirksamen und ‎prominenten Fällen der jüngsten Vergangenheit“ ‎erklärte Justizministerin Uta-Maria Kuder: „Es wurde ‎sorgfältig und ohne Ansehen der Person ermittelt“‎

„Es gibt keinen Grund, den Staatsanwaltschaften in Mecklenburg-Vorpommern zu wenig Fingerspitzengefühl oder zu wenig Sorgfalt zu unterstellen. Ich weise die Kritik an der Arbeit der Staatsanwaltschaften mit Entschiedenheit zurück“, stellte Justizministerin Kuder klar.

„Die Staatsanwaltschaften unseres Landes haben in den ‚prominenten und öffentlichkeitswirksamen Fällen der jüngsten Vergangenheit‘ sorgfältig und ohne Ansehen der Person ermittelt. In jedem dieser Fälle hat ein Gericht die Anklage zugelassen und jeweils das Hauptverfahren eröffnet.“ Somit könne in keinem der Fälle von „nebulösem Anfangsverdacht“ gesprochen werden, „vielmehr haben die Gerichte die Angeklagten für hinreichend verdächtig gehalten“, sagte Ministerin Kuder.

Justizministerin Kuder wies auch die Äußerung zurück, dass die Staatsanwälte mit weniger „Tam-Tam“ dem Rechtsstaat einen Gefallen getan hätten. „Staatsanwälte sind an Recht und Gesetz gebunden. Sie sind nach der Strafprozessordnung verpflichtet, wegen aller verfolgbaren Straftaten einzuschreiten, sofern zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen. Dieses Legalitätsprinzip ist die unüberschreitbare Grenze für das Weisungsrecht“, sagte Justizministerin Kuder abschließend.

Größter EU-Verkehrsinvestitionsplan: 13 Milliarden Euro für Verkehrsprojekte

Brüssel – Die EU-Kommission hat am Montag 276 Verkehrsprojekte vorgestellt, die mit einem Rekordbetrag von 13,1 Mrd. Euro gefördert werden.

In Deutschland zählen grenzübergreifende Vorhaben zwischen Groningen und Bremen und die Eisenbahnstrecke „Eiserner Rhein“ zu den Projekten, die im Rahmen von „Connecting Europe“ (CEF) ausgewählt wurden. Dies ist der größte Investitionsplan, den die EU jemals im Verkehrsbereich erstellt hat.

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc sagte: „Die von uns ausgewählten Projekte werden gleichermaßen den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Unternehmen nützen, weil Infrastrukturen modernisiert und bestehende Engpässe beseitigt werden. Außerdem werden nachhaltige und innovative Mobilitätslösungen gefördert. Diese bisher einzigartige Investition ist ein wichtiger Beitrag zur Agenda der Kommission für Wachstum und Beschäftigung. Durch die Verwirklichung des transeuropäischen Verkehrsnetzes könnten bis 2030 bis zu 10 Millionen Arbeitsplätze geschaffen und das europäische Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent gesteigert werden.“

Die ausgewählten Projekte befinden sich hauptsächlich im Kernbereich des transeuropäischen Verkehrsnetzes. Gefördert werden Leitinitiativen wie Rail Baltica, der Brenner-Basistunnel oder die feste Querung des Fehmarn-Belts, aber auch kleinere Projekte wie grenzübergreifende Vorhaben und Pläne zum Ausbau des Flüssiggasnetzes oder Vorhaben zur Verbesserung der Schiffbarkeit der Donau.

Durch diese Investitionen werden weitere öffentliche und private Mittel mobilisiert, so dass insgesamt 28,8 Mrd. Euro zur Verfügung stehen werden. Der CEF wird zusammen mit dem künftigen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) eine wichtige Rolle bei der Schließung der Investitionslücken in Europa spielen.

Auf die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die CEF, die im September 2014 veröffentlicht wurde, gingen 700 Anträge ein; dies ist vom Volumen her dreimal mehr, als angenommen werden konnte. So konnte die Kommission diejenigen Vorschläge auswählen, die in Europa den größten Nutzen versprachen, und gleichzeitig sicherstellen, dass alle geografischen Gebiete und Verkehrsträger gleichmäßig berücksichtigt werden. Insbesondere wurden beinahe 4,8 Mrd. Euro für die Mitgliedstaaten bereitgestellt, die für Maßnahmen aus dem Kohäsionsfonds in Frage kommen. Der Beitrag zu anderen Schwerpunktmaßnahmen der Kommission wie z. B. der Energieunion oder dem digitalen Binnenmarkt wurde ebenfalls bewertet.

Die finanzielle Beteiligung der EU erfolgt in Form von Finanzhilfen, wobei der Kofinanzierungssatz je nach Art des Projekts 20 Prozent bis 85 Prozent der Kosten beträgt. Der vorgeschlagene Finanzierungsbeschluss muss jetzt vom CEF-Ausschuss, der am 10. Juli tagt, förmlich angenommen werden. Dann werden die einzelnen Finanzhilfevereinbarungen von der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) erstellt und im zweiten Halbjahr 2015 mit den Projektbegünstigten unterzeichnet.

„Connecting Europe“ (CEF) fördert Projekte des transeuropäischen Verkehrsnetzes in den EU-Mitgliedstaaten mit 24,05 Mrd. Euro aus dem EU-Haushalt für den Zeitraum 2014-2020 gefördert. Davon stehen 11,305 Mrd. Euro ausschließlich für Projekte in Mitgliedstaaten zur Verfügung, die für Hilfen aus dem Kohäsionsfonds in Frage kommen. Die Investitionen werden über jährliche und mehrjährige Arbeitsprogramme geplant, in denen Schwerpunkte gesetzt und für diese Schwerpunkte jeweils Gesamtbeträge der finanziellen Unterstützung in einem bestimmten Jahr festgelegt werden.

Juncker ruft griechisches Volk zu einem „Ja“ im Referendum auf

Brüssel – EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat das griechische Volk heute (Montag) gebeten, im für kommenden Sonntag geplanten Referendum mit „Ja“ zu stimmen. In einer Pressekonferenz sagte er in Brüssel: „Ein „Ja“ wäre das Signal, dass sie im Euro und Europa bleiben wollen“.

Um nach dem jähen und unilateralem Abbruch der Verhandlungen durch die griechische Regierung für größtmögliche Transparenz zu sorgen, hatte die Europäische Kommission das Angebot der Institutionen (Kommission, EZB, IWF) an Griechenland gestern veröffentlicht.

Juncker verteidigte dieses als fair und ausgewogen. „Dies ist kein dummes Austeritäts-Programm,“ sagte er. Es enthalte weder Lohn- noch Rentenkürzungen. „Aber selbst die griechische Regierung stimmt zu, dass das griechische Rentensystem reformiert werden muss.“

Jean-Claude Juncker betonte, dass die Institutionen über Monate intensiv an einer Einigung mit der griechischen Regierung gearbeitet hätten und ihr dabei bereits weit entgegengekommen seien, sowohl beim Verhandlungsablauf als auch beim Inhalt der Verhandlungen. EU-Kommissionsvizepräsident Dombrovskis habe mit anderen zuständigen EU-Kommissaren zudem an einem Investitionspaket für Griechenland im Wert von 35 Mrd. Euro für die kommenden Jahre gearbeitet. „Wir hatten schon Berge bewegt und es lag ein umfassendes und ausgewogenes Paket auf dem Tisch, als die griechischen Verhandlungspartner die Tür zumachten.“ Europa sei ein Zusammenschluss politischen Willens, nicht nationaler Egoismen. Nur in respektvollem Dialog könnten Unterschiede ausgeräumt werden.

Andere EU-Länder wie Irland, Portugal, Spanien, Lettland und Zypern hätten teilweise schmerzhaften Reformprogramme erfolgreich umgesetzt und seien nun auf dem Wachstumspfad zurück. Dies sei auch für Griechenland der richtige Weg. „Griechenland ist ein Teil der europäischen Familie, und ich möchte, dass diese Familie zusammensteht“, erklärte Juncker.

EU-Kommissar Jonathan Hill hat heute (Montag) morgen zu den Kapitalsverkehrskontrollen der griechischen Regierung erklärt: „Als Hüterin der Verträge hat die Kommission die betreffenden griechischen Maßnahmen zur Wahrung der Integrität des Binnenmarkts sofort einer vorläufigen Bewertung unterzogen mit dem Ergebnis, dass diese Maßnahmen dem ersten Anschein nach gerechtfertigt sind. Die Stabilität des griechischen Finanz- und Bankensystems stellt unter den jetzigen Umständen einen zwingenden Grund des allgemeinen öffentlichen Interesses dar, der die Einführung vorübergehender Kapitalverkehrsbeschränkungen rechtfertigen dürfte. Die Erhaltung der Finanzstabilität ist die allererste und vordringlichste Aufgabe des Landes.“ Die Kommission sei bereit, die griechischen Behörden bei den technischen Aspekten zu unterstützen.

„Bitte Anschnallen! Europa geht auf Klassenfahrt“ in Schwerin

Schwerin – Grundsätzliche Fragen nach den Zielen und Grundwerten der Europäischen Union, aktuelle europäische Krisen und Problemstellungen werden nicht immer in einer Sprache und in einer Form präsentiert, die Kinder und Jugendliche anspricht.

Anders ist dies bei

„Bitte anschnallen! Europa geht auf Klassenfahrt“

Ein skurriles Theaterstück für Kinder und Jugendliche, in dem die Berliner Autorin Katja Hensel Europa in der Szenerie einer Klassenfahrt erklärt.

Die Uraufführung wurde 2014 von den FreiGeistern (Freies Theater Rostock) inszeniert und wird mit Unterstützung der Staatskanzlei nun in Schwerin gezeigt:

7. Juli 2015, 16.00 Uhr und 18.30 Uhr,
E-Werk Schwerin
Kartenpreis: 6 Euro

Karten gibt es nur an der Abendkasse

Landesraumentwicklungsprogramm: Zweite Stufe der Beteiligung beginnt

Schwerin – Mit der Veröffentlichung der Unterlagen beginnt heute (29.06.2015) die zweite Stufe des Beteiligungsverfahrens für die Öffentlichkeit und für öffentliche Stellen zur Aufstellung des neuen Landesraumentwicklungsprogramms Mecklenburg-Vorpommern (LEP). Ab heute kann sich jeder und jede zum Entwurf und dem dazugehörenden Umweltbericht äußern.

Bis zum 30. September 2015 liegen die Unterlagen im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung, in den vier Ämtern für Raumordnung und Landesplanung in Schwerin, Rostock, Greifswald und Neubrandenburg sowie in den Behörden der Landkreise und kreisfreien Städte aus. Die Auslegungszeiten entsprechen den Öffnungszeiten.

Es besteht auch die Möglichkeit, sich online zu beteiligen. Die Unterlagen sind unter www.raumordnung-mv.de einsehbar. Auf dieser Seite befindet sich auch ein Online-Beteiligungsmodul, mit dem Stellungnahmen elektronisch abgegeben werden können.

Darüber hinaus können Hinweise und Anregungen innerhalb der Auslegungsfrist per E-Mail an beteiligung2.lep@em.mv-regierung.de schriftlich oder zur Niederschrift in den Behörden, in denen die öffentliche Auslegung erfolgt, abgegeben werden. Schriftliche Stellungnahmen sind zu richten an das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Abteilung Raumordnung und Landesplanung, Schloßstraße 6-8, 19053 Schwerin.

Parallel zu diesen formalen Verfahrensschritten soll wieder eine intensive Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden. Dazu wird es vier Veranstaltungen geben und zwar je eine pro Planungsregion.

Diese finden statt:

06.07.2015 – Planungsregion Vorpommern
07.07.2015 – Planungsregion Mecklenburgische Seenplatte
08.07.2015 – Planungsregion Westmecklenburg
13.07.2015 – Planungsregion Rostock

Die Aufstellung des LEP erfolgt in einem komplexen Verfahren einschließlich umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit in zwei Stufen. Im Rahmen der Fortschreibung erfolgen Abstimmungen mit den Ministerien, den Kreisen und Gemeinden, den Wirtschafts- und Sozialpartnern und vielen weiteren Akteuren.

Mit dem LEP sollen unterschiedliche Raumnutzungsinteressen ausgeglichen werden. Abgesichert werden traditionelle Wirtschaftsbereiche wie die Landwirtschaft oder der Tourismus. Darüber hinaus wird auch Vorsorge getroffen für Bereiche, die noch in der Entwicklung begriffen sind.

Mutmaßlicher Autofahrer nach waghalsiger Flucht ermittelt

Plau – Im Nachgang einer riskanten und waghalsigen Flucht vor der Polizei konnte am Samstag ein 18-Jähriger als mutmaßlicher Fahrer ermittelt werden. Die Polizei wirft dem aus Plau stammenden Mann vor, sich einer Kontrolle durch Flucht entzogen und dabei andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet zu haben. Der heranwachsende Fahrer ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, zudem waren an seinem Auto Kennzeichentafeln angebracht, die kurz zuvor von einem parkenden Auto in Plau gestohlen wurden.

Die Polizei hatte den BMW am Samstagnachmittag wegen der in Fahndung stehenden Kennzeichen verfolgt, als der zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte Fahrer plötzlich auf das Gaspedal trat und mit hohem Tempo durch die zum Teil engen Straßen der Stadt raste. Mehrere Autofahrer mussten stark bremsen bzw. ausweichen, um nicht mit dem BMW zusammenzustoßen. Die Flucht führte dann auf der B 191 über Klebe nach Lalchow, wo der Fluchtwagen mit ca. 180 km/h unterwegs war. Der Fahrer entkam zunächst, als er bei Plauerhagen mit seinem Auto über einen holprigen Sandweg davonfuhr. Die Polizei stellte anschließend Ermittlungen zum flüchtigen Fahrer an und konnte nach Zeugenaussagen zunächst den an einem Waldweg bei Leisten zurückgelassen BMW auffinden und schließlich am Abend den mutmaßlichen Fahrer ermitteln.

Er gestand schließlich, das Auto gefahren zu haben. Die Flucht im BMW hatte ein 16-jähriges Mädchen miterleben müssen, das den ersten Erkenntnissen zufolge als Beifahrerin im Auto saß. Gegen den 18-Jährigen ermittelt die Polizei nun strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 18-Jährige ist der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte in der Vergangenheit bekannt. Ende März dieses Jahres flüchtete der 18- Jährige schon einmal mit einem Auto vor der Polizei. Er fuhr sich in Plau in einem Graben fest und konnte kurz darauf ermittelt werden.

Mit dem Smartphone auf Reisen – Kostenfallen umgehen

Vor allem mobiles Internet kann im Ausland teuer sein
BITKOM gibt Tipps für die Handynutzung im Urlaub

Berlin – Wer mit dem Smartphone in andere Länder reist, nutzt dort gerne Anwendungen wie E-Mail, soziale Netzwerke oder Messenger. Das mobile Internet der deutschen Anbieter ist auch international eine komfortable Lösung, kann im Ausland aber die Handyrechnung unerwartet in die Höhe treiben. Darum sollten sich Urlauber vor Abreise informieren, wie sie Kostenfallen vermeiden und Geld sparen können. Hierzu gibt der Digitalverband BITKOM zum Start der Sommersaison einige Hinweise:

Höchstgrenzen für Roaming-Gebühren im EU-Ausland

Innerhalb der EU gibt es einheitliche Höchstpreise für mobiles Telefonieren, Simsen und Surfen. Demnach dürfen getätigte Anrufe seit dem 1. Juli 2014 höchstens 19 Cent pro Minute kosten. Angenommene Anrufe werden mit maximal 5 Cent pro Minute berechnet. Eine ausgehende SMS kostet 6 Cent. Der SMS-Empfang ist kostenlos. Für mobile Datendienste fallen bis zu 20 Cent pro MB an. EU-weit gilt zudem ein gesetzlicher Schutz für Datenroaming-Nutzer: Wird ein Rechnungsbetrag von 50 Euro (brutto) erreicht, unterbricht ein sogenannter „Cut-Off“-Mechanismus automatisch die Verbindung und sperrt sie bis zum Folgemonat. Einzelne Anbieter können diese Obergrenze auf Wunsch des Kunden auch höher oder niedriger festlegen. Außerhalb der EU gelten die Roaming-Regelungen nicht, dort können die Dienste also deutlich teurer sein.

Daten-Roaming abschalten

Nicht nur bei aktiver Smartphone-Nutzung, etwa um im Internet zu surfen, werden Daten übertragen. Apps können auch im Hintergrund arbeiten und Daten herunterladen, ohne dass der Nutzer es merkt. Darum sollte der Handybesitzer die Datenverbindung im Ausland manuell ausschalten, wenn er sie nicht braucht. Plant man, im Urlaub ganz oder zeitweise auf das mobile Internet zu verzichten, kann man alternativ das Daten-Roaming in den Geräte-Einstellungen komplett deaktivieren. Dies garantiert, dass das Telefon im Ausland unterwegs keine Internetverbindung aufbaut und verhindert unnötige Kosten. Bestimmte Funktionen des Geräts, wie etwa die Sprachsteuerung, lassen sich dann allerdings nur eingeschränkt oder gar nicht nutzen.

Spezielle Auslandstarife buchen

Surft oder telefoniert man viel im Urlaub, bieten sich spezielle Auslandspakete an. Für einen Festpreis können Freiminuten, Frei-SMS oder ein bestimmtes Datenvolumen gebucht werden. Die Pakete laufen nach einem bestimmten Zeitraum automatisch aus. Auf ihren Internetseiten informieren die Netzbetreiber über solche Tarife. Wer sich langfristig im Ausland aufhält und seine deutsche Handynummer nicht immer braucht, sollte den Kauf einer Prepaid-Karte des jeweiligen Landes in Betracht ziehen.

Kostenfreie öffentliche W-LAN-Netze

In großen Städten und an touristischen Orten findet man fast überall kostenlose Zugangspunkte für W-LAN-Netze. Die meisten Hotels bieten ihren Gästen ebenfalls diesen Service. Möchte man neue Apps installieren, Updates durchführen oder größere Dateien herunterladen, spart die Nutzung solcher Internetverbindungen viel Geld. Hochsensible Daten wie beim Online-Banking sollten mittels öffentlicher Verbindungen jedoch grundsätzlich nicht übertragen werden. Vor Reiseantritt können sich Urlauber über Plattformen wie etwa www.hotspot-locations.de oder www.w-lan-hotels.de informieren, wo sie die öffentlichen Zugangspunkte finden. Eine Alternative sind Apps wie „WiFi Finder“ oder „WiFi Map“. Vor dem Urlaub installiert, geben sie auch ohne Internet Auskunft darüber, wo der nächste Hotspot ist.

Kartendienste und Übersetzungen ohne Internet

Gerade im Ausland helfen Kartendienste und Übersetzungsprogramme schnell weiter, benötigen aber häufig ein hohes Datenvolumen. Apps wie etwa „Google Maps“, „HERE“ oder „ArcGIS“ liefern Wegbeschreibungen sowohl mit als auch ohne Internetverbindung. Den aktuellen Standort ermitteln die Anwendungen dann über die GPS-Funktion des Geräts, die kein Internet benötigt. Übersetzungs-Apps wie „Google Translate“ funktionieren ebenfalls offline.

„Durchstarten in 2015 – Eure Gründe für MV“

Durchstarten in MV mit neuer Aktion
Glawe: Wir sind auf Eure Ideen gespannt
SchülerFerienTickets gewinnen

Schwerin – Die Landesfachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) startet heute eine neue Aktion. „Wir rufen in diesem besonderen 25. Jahr seit der Gründung des Landes Mecklenburg-Vorpommern unsere Schülerinnen und Schülern auf, Gründe für eine Berufsausbildung in Mecklenburg-Vorpommern zu benennen. Die Perspektiven einen Ausbildungsplatz zu finden, haben sich seit der Wende bis heute komplett gedreht. Abwandern für einen Ausbildungsplatz war gestern, heute kann jeder der möchte die Chance ergreifen und eine Ausbildung bei uns im Land beginnen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin. „Es geht mit der neuen Aktion auch darum, noch immer bestehende Vorurteile über eine Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern abzubauen. Die Vielfalt und das Angebot bei Ausbildungsplätzen stimmen im Land, jetzt gilt es die auf dem Ausbildungsmarkt gemachten Angebote zu prüfen und sich zu bewerben. Mit der Aktion regen wir an, sich dem Thema Berufsausbildung auf eine lockere Art und Weise zu nähern.“ Aktuell gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit noch 5.514 unbesetzte Ausbildungsplätze in MV.

Mitmachen und SchülerFerienTickets gewinnen

Auf der Facebookseite der Kampagne „Durchstarten in MV“ (facebook.com/DurchstartenInMV) können alle Schülerinnen und Schüler ab sofort mitteilen, warum sie eine Ausbildung in unserem Land machen wollen und gern hier leben, zum Beispiel: „Ich starte in Mecklenburg-Vorpommern durch, weil…“. Die Mitteilungsformen sind offen gehalten. Es können Kommentare, Selfies oder andere Fotos, kurze Videos oder Grafiken auf Facebook gepostet werden. „Wir sind sehr auf Eure Ideen gespannt“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Unter allen, die mitgemacht haben, werden 15 SchülerFerienTickets (Vorteile und Gültigkeit s. www.schülerferienticket-mv.de) verlost. Die Tickets werden von der VMV-Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH unterstützt. Die Aktion läuft bis zum 19.Juli.

„Early-Bird-Aktion“ war Erfolg
Sommerferien wieder mit „Last Minute-Angeboten“

Die im Februar erstmals gestartete „Early-Bird-Aktion“ im Rahmen der Ausbildungsplatzsuche war ein voller Erfolg. Viele Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern hatten die Möglichkeit genutzt und ihre Angebote deutlich sichtbar auf der Internetseite von Durchstarten in MV (www.durchstarten-in-mv.de) platziert. „70 neue Unternehmen haben sich in den vergangenen Monaten auf unserem Azubiatlas mit entsprechenden Ausbildungsplatzangeboten registriert“, so Glawe weiter. Aktuell sind 1.268 Unternehmen im Atlas vertreten. Sie bieten 297 Ausbildungsberufe an. Der Eintrag ist kostenlos. Im Azubi-Atlas können Interessierte einen Ausbildungsplatz auch im Umkreis ihres Wohnortes suchen. „Wir werben intensiv weiter für eine Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern und werden zu Beginn der Sommerferien ´Last-Minute Ausbildungsplätze´ von Unternehmen anbieten“, so Glawe abschließend.

Seit 2009 werben das Wirtschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammern in MV gemeinsam für berufliche Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern. Die im Oktober 2009 gestartete Fachkräftekampagne (www.durchstarten-in-mv.de) wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern finanziert.

Wirtschaftsstaatssekretär besucht Unternehmen im Rostocker Fracht- und Fischereihafen

Rudolph: Neuansiedlung vor Ort schafft 22 Industriearbeitsplätze
Gesamtpaket für Investoren in Mecklenburg-Vorpommern greift

Rostock – Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat sich am Montag in Rostock über Unternehmen im Fracht- und Fischereihafen informiert.

Auf dem Programm standen die Industrieunternehmen Evers & Co. Standard Aggregatebau KG (SAB) und die Deutsche Großwälzlager GmbH (DGWL). „Die Hansestadt ist ein starker Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen vor Ort erweitern, neue Betriebe siedeln sich an, neu Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Wirtschaftsministerium wird seine Unterstützung weiter darauf ausrichten, dass die wirtschaftliche Dynamik in Mecklenburg-Vorpommern wächst“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Investitionen sichern 8.616 Arbeitsplätze
3.213 neue Arbeitsplätze sind entstanden

In Rostock hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich viel entwickelt. Seit 2007 sind 3.213 Arbeitsplätze neu entstanden und 8.616 Arbeitsplätze gesichert. Im Zeitraum 2007 bis heute wurden und werden in Rostock 187 gewerbliche Fördermaßnahmen im Rahmen von Neuansiedlungen und Erweiterungen umgesetzt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 834 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium hat die gewerblichen Förderungen mit Zuschüssen von insgesamt rund 150 Millionen Euro unterstützt.

Darüber hinaus wurden seit 2007 über 30 Infrastrukturvorhaben der Hansestadt Rostock durch das Wirtschaftsministerium mit 131,6 Millionen Euro bezuschusst. Damit wurden Investitionen in Höhe von 167 Millionen Euro möglich. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Mit den Investitionen wurden Vorhaben wie beispielsweise Kreuzfahrtkapazitäten oder maritime Gewerbegebiete ausgebaut oder das Darwineum errichtet. „Das Gesamtpaket für Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern greift – wir bieten Investoren gute Rahmenbedingungen. Neben unserer geografischen Lage im südlichen Teil der Wachstumsregion Ostseeraum mit engen Verbindungen zu den Metropolregionen Hamburg, Berlin und Stettin verfügen wir über attraktive Gewerbeflächen, eine leistungsfähige Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und ein gutes Kinderbetreuungsangebot“, betonte Rudolph und ergänzte: „Wir müssen die Rahmenbedingungen für eine breitere industrielle Basis, für mehr qualifizierte Dienstleistungen und mehr nachhaltige Arbeit im Land immer weiter verbessern. Dafür brauchen wir neben Unternehmenserweiterungen vor Ort zusätzliche Ansiedlungen. Im Rostocker Fracht- und Fischereihafen ist dies gut gelungen.“

Neuansiedlung – Deutsche Großwälzlager GmbH schafft 22 Industriearbeitsplätze

Zu den neu im Rostocker Fracht- und Fischereihafen angesiedelten Unternehmen zählt auch die im Mai 2014 gegründete DGWL – ein Tochterunternehmen der russischen Kirov-Gruppe -, die künftig an der Marieneher Straße gelegen produzieren wird. „Im ersten Schritt entstehen 22 neue Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe am Standort; mittelfristig sind 55 Jobs geplant. Das sind für Mecklenburg-Vorpommern bedeutsame, innovative Industriearbeitsplätze, die wir zur Verstetigung unserer Wirtschaftskraft benötigen“, betonte Rudolph. Das Unternehmen plant, konstruiert, produziert und vertreibt Großwälzlager mit einem Durchmesser von bis zu sechseinhalb Metern, die unter anderem für Windkraftanlagen, Turbinen in der Kraftwerksindustrie und Kränen sowie Landmaschinen genutzt werden. Nach Unternehmensangaben sind die wichtigsten Zielmärkte Asien, Europa und die USA. „Die Windenergiebereiche Offshore, Repowering und Onshore – Windkraftanlagen auf See, die Modernisierung vorhandener Anlagen und Windkraftanlagen an Land – besitzen großes Entwicklungspotential für unsere Volkswirtschaft. Mecklenburg-Vorpommern entwickelt sich immer mehr zu einem auch international beachteten Produktions- und Innovationsstandort für Windkraftnutzung. Die Potentiale unserer Unternehmen, einschließlich der Fachkräfte, sind stark“, sagte Rudolph.

Evers & Co. Standard Aggregatebau KG: Wettbewerbsvorteile durch eigene Kaianlage

Die Evers & Co. Standard Aggregatebau KG (SAB) ist ein Fertigungsbetrieb, in dem neben stationären und mobilen Diesel-Stromerzeugern auch Flutlichtaggregate sowie Bodenstromversorger beispielsweise für Flughäfen, Kliniken, Einkaufs- und Rechenzentren produziert werden. Nach Unternehmensangaben werden Kunden aus Handwerk, Industrie und Verwaltungen betreut. Unter anderem seien in den vergangenen Jahren Sicherheitsversorgungsanlagen in Partnerschaft mit der MAN AG nach Kuba und Saudi Arabien geliefert worden. Seit 2007 ist das Unternehmen in Rostock-Marienehe ansässig; derzeit sind am Standort 37 Mitarbeiter beschäftigt. „Die SAB hat sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen guten Ruf erarbeitet. Die Produkte werden international nachgefragt. Unternehmen die exportieren, sichern und schaffen Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, so auch die SAB“, sagte Rudolph.

Die Unternehmensbesuche wurden durch die Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH organisiert.