Mehr offene Stellen und gute Chancen für Auszubildende

Schwerin – Die Arbeitslosenquote im Juni ist auf den Jahrestiefstand gesunken und liegt mit 9,2 Prozent auch 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Damit sind 75.800 Menschen im Land ohne Job. Weiterhin zunehmend ist dagegen die Personalnachfrage der Betriebe. Seit Jahresbeginn wurden 24.500 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, 1.500 bzw. 6,6 Prozent mehr als 2015.

„Positiv ist auch die Situation für Schulabgänger. Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch zahlreiche freie Stellen“, so der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, Nicolaus Voss. Gerade das Hotel- und Gaststättengewerbe, der Einzelhandel und das Handwerk biete den Jugendlichen viele Möglichkeiten, in das Berufsleben einzusteigen. Derzeit stehen 4.922 unbesetzten Ausbildungsstellen 3.415 noch unversorgte Bewerber gegenüber.

„Jugendlichen Schutzberechtigte bietet die Situation auf dem Ausbildungsmarkt eine große Chance, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren“, so Nicolaus Voss. Für diese jungen Flüchtlinge gibt es neben Integrationskursen weitere Angebote, um schnell und zielgerichtet im Berufsleben Fuß zu fassen.

Gelingt dies, sollte sich das auch positiv auf den leichten Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 700 oder 12,1 Prozent, auswirken. Dieser lässt sich durch die Schutzberechtigen in dieser Altersgruppe erklären.

Der Arbeitsmarkt im Juni 2016: Stabiles Beschäftigungswachstum

Nürnberg – „Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Die Arbeitslosigkeit ist erneut gesunken und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat kräftig zugenommen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist unvermindert hoch.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Juni: -50.000 auf 2.614.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -97.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von Mai auf Juni um 50.000 auf 2.614.000 gesunken. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im Juni um 57.000 zurückgegangen. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 6.000 abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 97.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 23.000 gestiegen. Grund ist die stärkere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik. Zu-genommen haben insbesondere Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie durch Dritte geförderte Maßnahmen; hierunter fallen vor allem die Integrationskurse beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Juni 2016 auf 3.533.000 Personen. Das waren 26.000 weniger als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Mai 1,78 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 4,2 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im Juni 754.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni 2015 ergab sich ein Rückgang von 29.000. Insgesamt 720.000 Personen erhielten im Juni 2016 Arbeitslosengeld, 40.000 weniger als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Juni bei 4.314.000. Gegenüber Juni 2015 war dies ein Rückgang von 53.000 Personen. 8,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende waren 1.860.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 68.000 weniger als vor einem Jahr. Ein Großteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nicht arbeitslos. Das liegt daran, dass diese Personen mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerb-stätigen (nach dem Inlandskonzept) im Mai saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 45.000 gestiegen. Mit 43,56 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 559.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA von März auf April saisonbereinigt um 33.000 zu-genommen. Mit 31,33 Millionen Personen lag die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 681.000 im Plus.

Arbeitskräftenachfrage

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor sehr hoch. Im Juni waren 665.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 93.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt lag die Nachfrage gegenüber dem Vormonat mit 4.000 im Plus. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – blieb im Juni 2016 unverändert bei 216 Punk-ten. Nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat behält der BA-X in diesem Monat sein sehr hohes Niveau bei und signalisiert weiterhin eine starke Kräftenachfrage. Der Vorjahresabstand fällt mit einem Plus von 25 Punkten sehr deutlich aus.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2015 bis Juni 2016 haben sich 487.000 Bewerber für eine Berufsausbildung gemeldet. Das waren ähnlich viele wie im Vorjahreszeitraum (-1.000). Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen liegt mit 495.000 Ausbildungsstellen deutlich über dem Vorjahr (+14.000). Damit gab es im Juni 2016 bundesweit etwas mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerber. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz hängen sehr vom Berufswunsch ab. Insbesondere in Hotel- und Gaststättenberufen, in Bauberufen, in vielen Handwerksberufen wie zum Beispiel Fachverkäufer(innen) im Lebensmittelhandwerk, Gebäudereiniger(innen), Fleischer(innen) oder Bäcker(innen) oder auch bei Berufskraftfahrer(inne)n gibt es mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Umgekehrt ist die Lage zum Beispiel in Büro- und Verwaltungsberufen, in der Tierpflege, in Medienberufen oder in künstlerisch-kreativen Berufen. Weil der Ausbildungsmarkt im Juni noch in Bewegung ist, lassen die aktuellen Daten allerdings nur eine vorläufige Bewertung zu.

„Unternehmer in Verantwortung 2016“ in Schwerin ausgezeichnet

Glawe: Unternehmer übernehmen wirtschaftliche und soziale Verantwortung für ihre Beschäftigten, Geschäftspartner und Kunden

Schwerin – Acht Unternehmen aus der Region Westmecklenburg sind am Mittwoch für ihr soziales Engagement ausgezeichnet worden, zwei weitere erhielten Anerkennungen. „Unternehmer tragen wirtschaftliche und soziale Verantwortung für ihre Beschäftigten, Geschäftspartner und Kunden. Sie stellen sich jeden Tag aufs Neue den Herausforderungen des Marktes, um wirtschaftlich voranzukommen. Darüber hinaus leisten viele Unternehmerinnen und Unternehmer in Mecklenburg-Vorpommern deutlich mehr – sie unterstützen Vereine, Kirchen, Hospize, engagieren sich für die Kommune, für Kitas und Schulen, fördern Bildung und Kultur oder ermöglichen ihren Beschäftigten ehrenamtliche Tätigkeiten wie in der freiwilligen Feuerwehr. Die Ausgezeichneten stehen beispielhaft für das vielfältige Engagement der Unternehmer unseres Landes“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Schwerin hat zum zweiten Mal den Preis „Unternehmer in Verantwortung“ verliehen. Gesucht wurden Unternehmen, die ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise unterstützen, beispielsweise im sozialen, kulturellen und Bildungsbereich. Die IHK will mit der Auszeichnung die Mitgliedsunternehmen ehren, die dem Leitbild des „Ehrbaren Kaufmannes“ durch ihr gesellschaftliches Engagement in besonderem Umfang entsprechen. „Die Tugenden eines Ehrbaren Kaufmanns wie beispielsweise Verantwortlichkeit, Verlässlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität sind für die Wirtschaft wie für Politik und Gesellschaft unverzichtbar. Dazu gehört auch verantwortlicher Umgang mit den Mitarbeitern. Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung junger Menschen und von Vielfalt im Unternehmen sind wichtige Beiträge zur Fachkräftesicherung. In der Wirtschaftsförderung honorieren wir diese Elemente mit Bonuspunkten in der Ermittlung des Fördersatzes“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt Unternehmen unter anderem bei Ansiedlungen und Erweiterungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Fördersätzen zwischen zehn und 30 Prozent, abhängig von der Größe des Unternehmens und des geplanten Vorhabens. Eine Anhebung des Basisfördersatzes kann beispielsweise dann gewährt werden, wenn das Unternehmen besondere Anstrengungen zur Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben für die Mitarbeiter unternimmt.

Die Preisträger:

Kategorie Sport/Gesundheit, Jugendförderung
Autoteile M & M GmbH aus Ludwigslust (Landkreis Ludwigs-lust-Parchim)
Kategorie soziale Projekte/Gesundheit
awekProtech GmbH aus Rehna (Landkreis Nordwestmecklenburg)
HÖRakustik Nörenberg aus Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Kategorie soziale Projekte, Kunst/Kultur, Sport/Gesundheit
HW-Leasing GmbH aus Wismar (Landkreis Nordwestmeck-lenburg)
Kategorie soziale Projekte
MDS EVENTS Veranstaltungsagentur aus Sternberg (Land-kreis Ludwigslust-Parchim)
Transportservice Brauer aus Schwerin
Kategorie Jugend/Bildung, Sport/Gesundheit
Volker Rumstich Transport GmbH aus Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Kategorie Natur/Umwelt, Sport/Gesundheit, soziale Projekte
WEMAG AG aus Schwerin

Anerkennungen erhielten:

Dockweiler AG aus Neustadt Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
Finanzelfen aus Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg)

Grundschulzentrum für Boizenburg – Förderzusage über 1,6 Mio. Euro

Boizenburg – „Beiden Gebäuden mangelt es derzeit an modernen, baulichen Ausstattungen. Insbesondere für die Barrierefreiheit und den inklusiven Unterricht muss künftig mehr getan werden“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V, heute in Boizenburg. Dort übergab er eine Förderzusage in Höhe von 1,6 Mio. € an den Bürgermeister Harald Jäschke für die Sanierung und Erweiterung der Ludwig-Reinhard-Grundschule zum Grundschulzentrum.

Derzeit existieren zwei Grundschulen in der Stadt: die Grundschule „An den Eichen“ und die „Ludwig-Reinhard-Grundschule“. Im Rahmen des Vorhabens sollen beide Einrichtungen zusammengelegt werden. „Dadurch entstehen erhebliche Synergieeffekte, Verwaltungs- und Unterhaltungsaufwand werden auf ein Minimum reduziert. Auch können erweiterte Angebote für Schülerinnen und Schüler unterbreitet werden“, betonte der Minister.

Die geplante Umstrukturierung zum Grundschulzentrum soll die Sanierung und Erweiterung des Bestandsgebäudes und der Sporthalle sowie die Neugestaltung der Außenanlagen und der Verkehrsinfrastruktur umfassen. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf etwa 8,6 Mio. €. „Die Förderzusage unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert, den die Landesregierung optimalen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten im ländlichen Raum einräumt“, so Dr. Backhaus.

Auch würden die Maßnahmen dazu beitragen, die ländlichen Regionen gerade für junge Familien lebenswert und zukunftsorientiert zu gestalten, sagte er weiter. Seit 2007 hat das Land in der Stadt Boizenburg 19 Fördervorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 2 Mio. € bezuschusst. Im Amt Boizenburg-Land wurden seit 2007 insgesamt 102 Förderprojekte mit etwa 6,5 Mio. € unterstützt.

Backhaus: „Gerangel um Glyphosat schadet Landwirten und Verbrauchern“

Schwerin – „Die Entscheidung der EU-Kommission, Glyphosat – entgegen der ursprünglich geplanten 15 Jahre – vorerst nur für weitere 18 Monate zuzulassen, zeigt, dass Brüssel die Bedenken einzelner Mitgliedsstaaten und natürlich die Sorge der Verbraucherinnen und Verbraucher ernst nimmt“, kommentiert Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V und Vorsitzender der Agrarministerkonferenz die jüngsten Entwicklungen.

Die zeitlich befristete Wiederzulassung macht, so Dr. Backhaus, aber ebenso deutlich, dass die Kommission, die aktuellen wissenschaftlichen Studien international anerkannter Forschungseinrichtungen nicht ignorieren kann. So haben die UN-Organisationen für Gesundheit (WHO) und für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) Glyphosat kürzlich in einer neuen Risikoeinschätzung als nicht krebserregend eingestuft. Auch das von der zuständigen EU-Behörde beauftragte Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam zu diesem Ergebnis.

„Glyphosat ist eines der weltweit am besten untersuchten Pflanzenschutzmittel. Kein anderes Herbizid wurde – auch außerhalb der oft als befangen verschrienen Industrieforschung – so häufig untersucht. Wenn wir den demokratisch geschaffenen Forschungsinstitutionen bei uns im Land oder anderswo das Vertrauen absprechen, dann frage ich mich ernsthaft, worauf vertrauen wir überhaupt noch?“ Die temporäre Wiederzulassung ist für Minister Backhaus deshalb auch ein Signal an all diejenigen, deren politischen Botschaften vor allem auf ideologischen Ansichten und Panikmache beruhen.

Nicht nur für die Verbraucherinnen und Verbraucher sei das Gerangel um Glyphosat verstörend: „Für Landwirte hängen an dem Für oder Weder Existenzen. Als mittelständische Unternehmer und Produzenten hochwertiger Lebensmittel brauchen sie Planungssicherheit und Verlässlichkeit“, so der Minister. Sollten wir hier langfristig nicht zu einvernehmlichen Lösungen kommen, schaden wir nicht nur der Landwirtschaft und der Entwicklung der ländlichen Räume. Auch wir, die es gewohnt sind, Lebensmittel überall und in sehr guter Qualität kaufen zu können, werden die Auswirkungen zu spüren bekommen.“

Verbesserung der Kindertagesbetreuung

Über 350.000 Euro für Nordwestmecklenburg zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung

Schwerin – Aus den ursprünglich für das Betreuungsgeld vorgesehenen Mitteln erhält der Landkreis Nordwestmecklenburg 350.346,90 Euro, um die Kindertagesbetreuung im Landkreis weiter zu verbessern. Den entsprechenden Vertrag haben das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales und der Landkreis unterzeichnet. Von der Gesamtsumme werden 128.777,32 Euro an die Gemeinden ausgeschüttet, um die Kosten für zusätzliche Kitaplätze abzufedern.

„Das ist gut angelegtes Geld, denn die Landkreise und kreisfreien Städte verpflichten sich, es gezielt für die Kinder auszugeben. Die gute Kindertagesbetreuung wird damit weiter vorangebracht, und mehr Förderung bedeutet mehr Chancen für unsere Kinder“, betonte Sozialministerin Birgit Hesse.

Insgesamt erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr mehr als 4,5 Mio. Euro aus dem frei werdenden Betreuungsgeld. Im Jahr 2017 stehen den Landkreisen und kreisfreien Städten 10,356 Mio. Euro und 2018 dann 11,64 Mio. Euro zur Verfügung.

Das Bundesverfassungsgericht urteilte im Juli 2015, dass das Betreuungsgeld gegen das Grundgesetz verstoße. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hatte daraufhin durchgesetzt, dass die Mittel den Ländern zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt werden.

Fördermittel für Kreisstraßensanierung von Grapen Stieten bis Rambow

Schwerin – Fördermittel in Höhe von 236.200 Euro nach der Richtlinie von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus erhält der Landkreis Nordwestmecklenburg vom Infrastrukturministerium für die Sanierung der Kreisstraße 21 von Grapen Stieten bis Rambow.

Der Landkreis Nordwestmecklenburg plant zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, die Deckschicht der Kreisstraße 21 von Grapen Stieten bis Rambow auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern zu erneuern.

Die zuwendungsfähigen Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 315.000 Euro.

Endausscheid im Rostocker Vorlesewettbewerb für Grundschüler

Bildungsminister Brodkorb zu Gast bei „LESEWÜRMERN“

Rostock – Bildungsminister Mathias Brodkorb nimmt am Donnerstag, 30. Juni 2016, am diesjährigen Endausscheid des Rostocker Vorlesewettbewerbs für Grundschülerinnen und Grundschüler im Waldemar Hof teil. Der Wettbewerb feiert in diesem Jahr sein 15‑jähriges Bestehen. Am 30. Juni 2016 werden die besten LESEWÜRMER, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nennen, der 1. und 2. Klassen gekürt. Am 1. Juli 2016 sind die LESEWÜRMER der 3. und 4. Klassen an der Reihe. Bildungsminister Mathias Brodkorb hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Vorlesewettbewerb übernommen.

„Lesen gehört zu den Schlüsselkompetenzen und ist die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe“, sagte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Lesen lernt man nicht an einem Tag; es ist ein mühseliger Prozess, der viel Übung erfordert. Aber jeder kann lesen lernen und ein guter Leser werden. Allen Schülerinnen und Schülern, die am Endausscheid des Wettbewerbs teilnehmen, wünsche ich viel Erfolg. Ich bin sicher, dass sie das viele Üben nicht bereuen, weil sie in jedem Buch Neues erfahren und in Geschichten eintauchen können“, so Brodkorb.

Am LESEWÜRMER-Endausscheid nehmen die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Grundschulen teil. Eine Jury bewertet die Lesetechnik, das Textverständnis und die Textgestaltung. Auch in diesem Jahr haben die besten LESEWÜRMER die Möglichkeit, in einem Hörspiel mitzuwirken, das für die LichtKlangNacht im Rostocker IGA-Park produziert wird. Ausrichter des Rostocker Vorlesewettbewerbs für Grundschülerinnen und Grundschüler sind die „andere buchhandlung“, der Waldemar Hof e. V. und das Literaturhaus Rostock.

Glyphosat-Entscheidung ist Affront gegen überzeugte Europäer

Brüssel/Berlin – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Ankündigung des EU-Kommissars für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, zur Zulassungsverlängerung von Glyphosat um 18 Monate. „Nachdem die EU-Kommission es vier Mal nicht geschafft hat, den Widerstand der Mitgliedstaaten gegen das Pestizid zu brechen, drückt sie jetzt dessen Weiterverwendung durch. Diese Glyphosat-Entscheidung ist ein Affront gegen viele überzeugte Europäer“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Wenn EU-Politik so aussehe, dürfe man sich über den Brexit nicht wundern, sagte Weiger. Immer mehr Menschen in Europa und in Deutschland forderten eine Landwirtschaft ohne Pestizide. Dem müsse die Politik endlich Rechnung tragen. Beispielsweise dürften Agrarbetriebe künftig nur noch EU-Fördergelder erhalten, wenn sie nachwiesen, dass sie deutlich mehr für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz tun würden.

„Die 8250 Tonnen Glyphosat, die in den kommenden 18 Monaten allein in Deutschland auf die Äcker gelangen, sind 8250 Bücklinge vor Monsanto und Co. Es muss endlich darum gehen, eine EU der Bürgerinnen und Bürger statt eine der Konzerne zu schaffen“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Den Mitgliedstaaten solle zwar die Möglichkeit für freiwillige nationale Glyphosat-Beschränkungen eröffnet werden. Doch gehe es dabei lediglich um ein Einsatzverbot auf öffentlichen Flächen, das in Deutschland in fast der Hälfte der Bundesländer bereits existiere. Kein Fortschritt für Deutschland sei auch das Verbot Glyphosat-haltiger Produkte mit dem Additiv Tallowamin. Diese seien von Monsanto für Deutschland aufgrund öffentlichen Drucks schon 2010 freiwillig vom Markt genommen worden.

„Der Hauptteil der in der Landwirtschaft verwendeten Glyphosat-Menge bleibt unangetastet. Dies stützt eine Agrarindustrie, die ihre Akzeptanz längst verloren hat. Bundesumweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel müssen ihrer Ablehnung von Glyphosat jetzt Nachdruck verleihen und Agrarminister Schmidt einen Ausstiegsplan aus diesem Pflanzengift abverlangen“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Hesse: Bertelsmann-Studie bildet die Realität wieder nicht ab

Schwerin – Die Kindertagesbetreuung in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich besser als in der jüngsten Studie der Bertelsmann-Stiftung dargestellt. „Die Studie vergleicht wie schon in den Vorjahren Äpfel mit Birnen“, sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Mittwoch. „Bei der Kritik am Betreuungsschlüssel in den Krippen und Kitas lässt die Studie außer Acht, dass die Zählweise in den Bundesländern sehr unterschiedlich ist. In Mecklenburg-Vorpommern gehen nur Fachkräfte in die Statistik ein. Das ist nicht in allen Bundesländern so“, sagte Hesse. „Deshalb lassen sich die Angaben aus den einzelnen Bundesländern auf dieser Grundlage nicht miteinander vergleichen.“

Die Ministerin sieht in dem Bericht über die Kindertagesbetreuung in Mecklenburg-Vorpommern zudem einen Widerspruch. „Auf der einen Seite hebt die Bertelsmann-Stiftung den hohen Anteil der Fachkräfte im Land hervor. 93 Prozent aller Beschäftigten verfügen über eine entsprechende Ausbildung. Auf der anderen Seite wird dieser Punkt im Verhältnis von Kindern zu Erzieherinnen nicht berücksichtigt“, so Hesse. Ebenso wenig finden die zusätzlich beschäftigten Fachkräfte für die individuelle Entwicklungsförderung Beachtung. Das Land stellt immerhin fünf Mio. Euro für zusätzliches Personal in diesem Bereich zur Verfügung, das zum Beispiel in der gezielten Sprachförderung eingesetzt wird.

„Die Studie ist wenig hilfreich, um den realen Ist-Zustand der Kindertagesbetreuung im Land abzubilden. Sie kann weder für die Träger der Kindertageseinrichtungen noch für Erzieherinnen und Erzieher noch für das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales eine Arbeitsgrundlage sein“, sagte Hesse.

Ministerin Hesse nahm die Gelegenheit war, den fast 11.000 Erzieherinnen und Erziehern in 1.065 Einrichtungen und den 1.327 Tagesmüttern und –vätern für ihre herausragende Arbeit zu danken.

Mutig gegen die Flammen

Land unterstützt Feuerwehren in Nordwestmecklenburg bei Beschaffung eines Brandcontainers

Schwerin – Bis vor einigen Jahren war eine reale Brandschutzausbildung nur mit erheblichem Risiko in Abbruchhäusern möglich. Inzwischen stehen speziell entwickelte Brandübungsanlagen für die „Heiß“-Ausbildung der Kameradinnen und Kameraden zur Verfügung. Innenminister Lorenz Caffier nutzte seinen Besuch heute in der Region, um in Warin in der feuerwehrtechnischen Zentrale der Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg Kerstin Weiss einen Fördermittelbescheid in Höhe von 141.667 Euro aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums für den Kauf eines Brandcontainers zu übergeben.

„Beim Kampf gegen die Flammen kommt es auf jede Kleinigkeit an. Auf die richtigen Handgriffe ebenso, wie auf Kommunikation. Diese scheinbaren Kleinigkeiten unter realitätsnahen und kontrollierbaren Bedingungen immer und immer wieder zu trainieren, ist Zweck des Brandcontainers“, so Feuerwehrminister Lorenz Caffier. „Bei den Übungen lernen Einsatzkräfte abzuschätzen, wann ein Innenangriff noch durchführbar und wann ein sofortiger Rückzug geboten ist.“

Die moderne Bauweise der Gebäude macht Rauchdurchzündungen wahrscheinlicher und die Brandeinsätze insbesondere für Atemschutzgeräteträger wesentlich gefährlicher. Auch wenn die Feuerwehren überwiegend zu Technischen Hilfeleistungen gerufen werden und Brandereignisse glücklicherweise immer seltener werden, hat das im Gegenzug den Effekt, dass die Einsatzkräfte weniger Erfahrungen im heißen Brandeinsatz machen. Im Brandübungscontainer machen Einsatzkräfte unter definierten Bedingungen Erfahrungen zu eigenen Grenzen und üben den Umgang mit Technik und Schutzbekleidung, um im Einsatzfall die Risiken ihrer eigenen Tätigkeit richtig einzuschätzen. Die Gesamtkosten für die Beschaffung belaufen sich auf insgesamt 425.000 Euro.

Lob für Technologiezentren in M-V

Teterow – Anlässlich der vierten Verleihung des INNO AWARDs in Teterow hob der Chef der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel die Wichtigkeit der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern hervor: „Mecklenburg-Vorpommern hat nach der Wende auf das Instrument der Technologie-, Kompetenz- und Gründerzentren gesetzt, um technologieorientierte und innovative Unternehmen und Unternehmensgründungen ins Land zu holen und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Damit sollten innovative, zukunftsorientierte und auch gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen und entwickelt werden. Dies ist gelungen. Noch wichtiger ist es, dass seither über 660 Unternehmen die Technologiezentren verlassen haben, eigene Betriebsstätten aufgebaut und sich prächtig entwickelt haben.“

Er bedankte sich bei den Verantwortlichen der Technologiezentren für ihr Engagement. Er sagte: „Die Landesregierung wird diese Entwicklung weiter unterstützen. Ich möchte hier nochmals allen denjenigen, die in den Technologiezentren für diese Erfolge mitverantwortlich waren, für ihr Engagement danken. Ein sehr gutes Beispiel für das Engagement ist der INNO AWARD, der nun zum vierten Mal vergeben wird und damit schon eine kleine Tradition begründet.“

Der INNO AWARD ist ein bundesweiter, branchenunabhängiger Innovationspreis, der seit 2013 verliehen wird. Die Preisgelder werden von der Wirtschaftsprüfer- und Steuerberatergesellschaft ECOVIS GriegerMallison aus Rostock, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft M-V und der E.Dis AG aus Fürstenwalde gesponsort. Um ihn bewerben können sich Schüler, Studenten; Mitarbeiter von Hochschulen bzw. Universitäten, Gründungswillige mit einer innovativen Idee sowie Existenzgründer und junge Unternehmen, solange ihre Gründung nicht länger als 36 Monate zurückliegt.

Kunst im FM: behütet & betucht

Plakat: FMSchwerin – Finanzministerin Heike Polzin hat im Rahmen der Reihe „Kunst im FM“ eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „behütet & betucht“ zeigt Kirsten Bunke ihre Arbeiten.

Kirsten Bunke wurde 1952 in Schwerin geboren und wohnt seit über 20 Jahren in Sülstorf nahe der Landeshauptstadt. Nach dem Abitur studierte sie an der Pädagogischen Hochschule Erfurt und an der Ingenieurschule Neustrelitz. Anschließend arbeitete sie im Bereich Ökonomie/Finanzen.

Für Malerei interessierte sich Kirsten Bunke bereits als Kind. Eine Staffelei als Geschenk zu ihrem 50. Geburtstag erinnerte sie wieder an ihre Begabung, so lebte die Malerei in ihrem täglichen Leben wieder auf. Seither probiert sie verschiedenste Maltechniken aus, legt sich aber auf keine Stilrichtung fest. Sie will in jede Richtung kreativ bleiben, von figurorientiert bis abstrakt.

Seit mehreren Jahren beteiligt sich Kisten Bunke zudem mit ihren Arbeiten an der landesweiten Aktion KUNST OFFEN und ist seit 2005 Mitglied der Interessengemeinschaft „Malerei und Grafik der Galerie K“. Zwei erschienene Bücher und ein jährlicher Kalender runden ihr Wirken ab.

Die Ausstellung ist bis zum 15. September 2016 während der Geschäftszeiten zu sehen.

Hesse: Unfallkasse ist verlässlicher Partner der Menschen im Land

Schwerin – Sozialministerin Birgit Hesse hat die Arbeit der Unfallkasse in Mecklenburg-Vorpommern gewürdigt. Anlässlich einer Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum der Unfallkasse in Schwerin sagte die Ministerin: „Fast eine halbe Million Menschen ist über die Unfallkasse in Mecklenburg-Vorpommern versichert. Die Kinder und Jugendlichen an den Kitas und Schulen, die Studentinnen und Studenten an den Universitäten, die Angestellten im Öffentlichen Dienst, die vielen ehrenamtlich Tätigen, sie alle können sich darauf verlassen, dass die Unfallkasse für sie da ist, wenn etwas passiert.“

Neben dem Versicherungsschutz leistet die Unfallkasse auch in der Präventionsarbeit gute Arbeit. „Die Verhütung von Unfällen gehört zur Hauptaufgabe der Unfallkasse. Das geht von der Begutachtung von Gebäuden bis zur Einschätzung von Gefahrensituationen am Arbeitsplatz“, so Hesse.

„Besonders hervorheben möchte ich das Engagement der Unfallkasse bei den jährlich stattfindenden Kindergartentagen“, sagte Hesse. „Die Erzieherinnen und Erzieher werden in Seminaren auf potenzielle Unfallgefahren aufmerksam gemacht und können dieses Wissen in ihre tägliche Arbeit einbringen.“ Außerdem finanziert die Unfallkasse diesen Fachtag. Allein in diesem Jahr waren rund 530 Besucherinnen und Besucher auf dem Kindergartentag.

„Die Unfallkasse ist für die Landesregierung seit 25 Jahren ein verlässlicher Partner, mit dem ich gerne zusammen arbeite. Ich freue mich auf die künftige Arbeit und die weitere gute Kooperation.“

MV treibt Vereinheitlichung des Abiturs in Deutschland voran

Minister Brodkorb: Alle Bildungsminister müssen Kompromisse machen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern hat sich innerhalb der Kultusministerkonferenz (KMK) für eine weitere Vereinheitlichung des Abiturs in Deutschland stark gemacht. In der jüngsten KMK-Sitzung haben sich die Länder darauf verständigt, die Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe zu überarbeiten, die Spielräume enger zu fassen und sich dadurch weiter anzunähern. Die neuen Regelungen sollen deutschlandweit für Schülerinnen und Schüler gelten, die im Jahr 2018 in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Klasse 10) eintreten.

„Bei der Vereinheitlichung des Abiturs hat Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der KMK eine wichtige Rolle übernommen“, betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Ich freue mich sehr darüber, dass die anderen Länder unseren Vorschlägen gefolgt sind. Ich danke dem Leiter unserer Schulabteilung, Thomas Jackl, der den Vorsitz der Arbeitsgruppe ‚Gymnasiale Oberstufe‘ des Schulausschusses übernommen hat. Er konnte damit an herausgehobener Stelle dieses wichtige bildungspolitische Vorhaben voranbringen. Die Arbeit ist aber noch nicht zu Ende. Als Nächstes müssen sich die Länder auf einheitliche Bewertungsmaßstäbe einigen“, so Brodkorb. Dabei müssten alle Bildungsminister Kompromisse machen. Er sei dazu bereit.

Die Änderungen der Oberstufenvereinbarung im Überblick:

  • Die Schülerinnen und Schüler belegen in der Qualifikationsphase mindestens vier Schulhalbjahre durchgängig in einem der naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie, Physik.
  • Die Anzahl der belegten Halbjahreskurse muss die Anzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Schulhalbjahresergebnisse um mindestens zwei übersteigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler belegen zwei bis vier Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau.
  • Auf grundlegendem Niveau werden Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen 3- oder 4-stündig unterrichtet, die übrigen Fächer 2- oder 3-stündig.
  • Insgesamt müssen 32 bis 40 Schulhalbjahresergebnisse in die Gesamtqualifikation eingebracht werden.
  • Die Länder können bis zu zwei Prüfungsfächer auf erhöhtem Anforderungsniveau doppelt gewichten.
  • Unter den eingebrachten Schulhalbjahresergebnissen dürfen höchstens 20 Prozent mit weniger als 5 Punkten bewertet sein.

Um die neuen Regelungen umzusetzen, muss das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vier Verordnungen überarbeiten. Die Abiturprüfungsverordnung, die Verordnung zur Arbeit und zum Ablegen der Abiturprüfung am Abendgymnasien, die entsprechende Verordnung für die Fachgymnasien sowie die Verordnung zum Ablegen des Abiturs für Nichtschüler müssen geändert und sollen in einer einzigen Verordnung zusammengeführt werden.