Betriebserweiterung bei Torgelower Metallwaren GmbH fertiggestellt

Torgelow – Die Torgelower Metallwaren GmbH im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat am Freitag die Fertigstellung ihrer Betriebserweiterung gefeiert. „Das Unternehmen hat in den vergangenen 25 Jahren eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung gemacht. Ursprünglich mit acht Mitarbeitern gestartet, wurde kontinuierlich in die Erweiterung der Produktion investiert, um den Erfordernissen des Marktes gerecht zu werden. Heute sind knapp 60 Mitarbeiter am Standort beschäftigt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag bei der offiziellen Freigabe der Halle vor Ort.

Die Torgelower Metallwaren GmbH stellt Metallwaren für Industriekunden mit den Schwerpunkten Stanz-Biegeteile, CNC-Stanzen und Schweißbaugruppen her. Zu den Auftragnehmern gehören beispielsweise Unternehmen der Bauwirtschaft, der Fahrzeugindustrie, Möbelindustrie, Solarenergie und der Windkraftanlagenbaubranche. Seit der Firmengründung wurden Umsatz und Kundenstamm kontinuierlich erweitert. Jetzt ist in eine neue Lagerhalle und in den Maschinenpark investiert worden. Die Gesamtinvestitionen für die Erweiterung betragen knapp 499.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 114.000 Euro. „Mit den Investitionen sollen die Marktposition nachhaltig gesichert und weitere, überregionale Industriekunden hinzugewonnen werden. Zugleich werden mit der Erweiterung sechs neue Arbeitsplätze geschaffen und 56 gesichert“, sagte Glawe.

Der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens, Dr. Jörn Krüger, ist Wirtschaftsbotschafter für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Für die im Jahr 2009 gestartete Initiative „Wirtschaftsbotschafter MV“ engagieren sich aktuell 67 Unternehmer und Personen des öffentlichen Lebens, die aus Überzeugung für die Region werben. „Ziel des Wirtschaftsnetzwerkes ist es, über persönliche Kontakte zu Entscheidern in der nationalen und internationalen Wirtschaft weitere Ansiedlungen für Mecklenburg-Vorpommern zu erschließen und damit zur langfristigen Stärkung der hiesigen Wirtschaft beizutragen“, so Glawe abschließend. Auch die Ansiedlungsgespräche beispielsweise mit dem Nescafé Dolce Gusto-Werk in Schwerin, der ZIM Flugsitz GmbH in Schwerin und dem Medizintechnikunternehmen Ypsomed in Schwerin sind durch Wirtschaftsbotschafter begleitet worden.

Rückbau von Wohnungen in Gemeinde Altwigshagen

Altwigshagen – In der Gemeinde Altwigshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sollen im Ortsteil Wietstock Wohneinheiten zurückgebaut werden. „Mit dem Vorhaben wird das Wohnumfeld aufgewertet. Vor Ort soll die Fläche begrünt werden“ sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort bei der Übergabe einer Fördermittelzusage am Freitag. Zur Gemeinde Altwigshagen gehören auch die Ortsteile Borckenfriede, Demnitz, Finkenbrück und seit 2011 Wietstock mit insgesamt etwas mehr als fünfhundert Einwohnern. Jetzt sollen 15 Wohneinheiten im gemeindeeigenen Wohnblock in Wietstock in der Dorfstraße 11-12 zurückgebaut werden. Das Land unterstützt die Maßnahme in Höhe von 38.650 Euro aus Mitteln des Städtebauförderprogramms 2016.

Seit dem Beginn der Rückbauförderung in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2002 sind bis einschließlich zum Jahr 2015 unter dem Einsatz von Finanzhilfen von Bund und Land in Höhe von rund 93 Millionen Euro knapp 29.000 Wohneinheiten zurückgebaut worden. „Wir werden in diesem Jahr rund vier Millionen Euro für den Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden bereitstellen“, sagte Glawe.

In den fünf Programmen der Städtebauförderung – Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden – stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden.

25 Jahre Biopark – Backhaus lobt Einsatz für Landwirtschaft und Umwelt

Rostock – „Wer 25 Jahre am Markt agiert, der erlebt Höhen und Tiefen. Unterm Strich aber ist die Geschichte von Biopark eng mit der erfolgreichen Entwicklung des Öko-Landbaus in Mecklenburg-Vorpommern verbunden“, betonte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus  auf der Jubiläumsveranstaltung des bundesweit drittgrößten Öko-Anbauverbands auf Gut Dalwitz (LK Rostock). So hat sich die ökologisch bewirtschaftete Fläche in M-V seit 1998 von 84.000 ha auf 125.500 ha erhöht, die Anzahl der zertifizierten Betriebe von 468 auf 1.089 – „ein Quantensprung“.

Allein in 2015 konnte M-V 6.500 ha Öko-Fläche hinzugewinnen und damit im Ländervergleich nach Bayern am meisten zulegen. „Dass M-V im Öko-Landbau so gut abschneidet, haben wir ökologischen Anbauverbänden wie Biopark zu verdanken“, so der Minister. Was 1991 in M-V mit 16 Landwirten begann, wurde zu einer „Erfolgsgeschichte“. Heute hat Biopark rund 600 Mitglieder in 15 Bundesländern, die über 103.000 ha landwirtschaftliche Fläche bewirtschaften.

Besonders beeindruckt zeigte sich Minister Backhaus von der ganzheitlichen Wirtschaftsweise des Verbandes. Die Vernetzung bei Biopark beginne beim Erzeuger, setze sich beim Verarbeiter und Händler fort und reiche bis zum Verbraucher. Oberstes Ziel sei, Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang zu bringen und die ländlichen Regionen wirtschaftlich und sozial zu stärken.

Wegweisend sei das Projekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“, das Biopark gemeinsam mit dem WWF, EDEKA und dem Agrarministerium M-V umsetzt. „Die biologische Vielfalt zählt mit zu den wertvollsten Gütern unserer Erde. Der Öko-Landbau kann maßgeblich dazu beitragen, diesen Schatz zu bewahren“, kommentierte Minister Backhaus. Damit Bio-Produkte am Markt nachhaltig bestehen können, müsse dieser Zusatznutzen aber auch durch geeignete Marketinginstrumente verbrauchergerecht kommuniziert werden.

Das Land unterstützt die positive Entwicklung des Öko-Landbaus durch eine gezielte Landesstrategie. Mit dem Landesprogramm „Öko-Kompetenz Mecklenburg Vorpommern 2020“ sollen die Eigenschaften „Regionalität“ und „Öko“ durch ein Bündel an Maßnahmen noch stärker miteinander verbunden werden. Wesentliche Grundpfeiler des Programms bilden die Bereiche Beratung und Bildung, Praxisorientierte Forschung und Vernetzung, Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen, Vermarktungsstrukturen mit regionalem Bezug und Verbraucherschutz.

In 2016 haben 91 Betriebe einen Antrag auf Öko-Förderung gestellt, darunter 54 Neueinsteiger mit einer Fläche von 4.600 ha. Weitere 37 Landwirtschaftsbetriebe haben Förderanträge auf Flächenerweiterung gestellt, der Flächenumfang beträgt 1.507 ha. Backhaus: „Damit können wir in der Öko-Förderung in M-V für 2016 einen Flächenzuwachs von rund 6.100 ha verzeichnen und festhalten, dass viele Betriebe im Öko-Landbau eine realistische Perspektive sehen.“

In 2015 wuchs der Bio-Markt in Deutschland erstmals zweistellig auf 8,62 Mrd. €.. Den größten Zuwachs bei Bio-Lebensmitteln erzielte der Lebensmitteleinzelhandel mit 13 % Zuwachs. Der Naturkosthandel erreichte ein Umsatzplus von 10%. In den sonstigen Geschäften, zu denen Reformhäuser, Bäckereien, Metzgereien, Versandhandel und Wochenmärkte zählen, konnte ein Zuwachs von knapp 6% erzielt werden. Bio-Milch und Molkereiprodukte gehörten neben Fleisch, Eiern, Obst und Gemüse zu den mit ca. 15% am stärksten wachsenden Produkten.

In M-V sind nach derzeitigem Stand 1.088 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft entsprechend der EU-Öko-Verordnung zertifiziert. 809 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften 125.500 ha (9,3 %) der landwirtschaftlichen Fläche. Die hiesigen Bio-Bauern produzieren schon heute öko-zertifiziert 15% des Schweinefleisches, 15% des Rindfleisches sowie ein Fünftel aller Bio-Eier in Deutschland.

Mit Fördermitteln aus dem Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für Öko-Neueinsteiger und Öko-Beibehalter sowie Fördermöglichkeiten im Rahmen spezieller Agrarumweltmaßnahmen, wird die Förderpolitik rund um den ökologischen Landbau in der aktuellen Förderperiode bis 2020 in M-V weiter forciert. So stehen allein für die Flächenprämien zur Förderung ökologischer Anbauverfahren 168 Millionen Euro zur Verfügung. In der alten Förderperiode waren es 135 Millionen Euro.

Neues Löschfahrzeug für Pampow

Pampow – Im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Pampow wird heute gefeiert, denn von jetzt an bereichert ein neues Löschfahrzeug den Fuhrpark der Feuerwehr, finanziert auch mit 120.000 Euro Fördermitteln aus dem Innenministerium. Minister Lorenz Caffier nahm dies zum Anlass, den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Pampow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken. „Ohne Ihren persönlichen Einsatz für den Schutz unserer Bevölkerung wäre ein flächendeckender Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land nicht zu leisten. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit in der Feuerwehr ist jedoch auch moderne Technik. Mit dem neuen Fahrzeug wird Ihre Feuerwehr besser als bisher ausgestattet sein und vielleicht wird das Interesse der Jugendlichen und Kinder an der Feuerwehr noch größer, als es bisher ohnehin schon ist“, sagte der Minister.

Lorenz Caffier ließ es sich bei dieser Gelegenheit auch nicht nehmen, ausdrücklich dem langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Herrn Hartwig Schulz zu danken, der seit 25 Jahren die Geschicke im Ort maßgeblich mitgestaltet. „Im Juli dieses Jahres haben Sie Silberhochzeit mit der Gemeinde gefeiert, wie eine Zeitung so treffend schrieb. Sie sind ein Bürgermeister der ersten Stunde, der sich nicht nur in der Gemeinde Pampow, sondern auch im Kreistag ein hohes Ansehen erworben hat, auch über die Parteigrenzen hinweg“, so der Minister. „Und dass Sie auch ein Herz für die Feuerwehr haben, ist allseits bekannt.“

Die Freiwillige Feuerwehr Pampow nimmt als Stützpunktfeuerwehr Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung über das Gemeindegebiet hinaus auch im Amtsbereich (Amt Stralendorf) wahr. Besondere Schwerpunkte sind z.B. das Gewerbegebiet in Pampow mit Industriegebäude und Einkaufszentren oder die Bundesstraße 321. Durch die Ersatzbeschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 20) wird ein bisher in der Feuerwehr stationierter Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises ersetzt, welcher auf Grund des Alters stark reparaturbedürftig war und nicht mehr dem Stand der Technik entsprach.

THEORIA – Förderprogramm für Geistes- und Sozialwissenschaften

Minister Brodkorb: 2,5 Millionen Euro für die Wissenschaft

Schwerin – THEORIA, das Kurt von Fritz-Wissenschaftsprogramm des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt die Exzellenzforschung der Geisteswissenschaften. Das Förderprogramm setzt sich zum Ziel, exzellente auf grundsätzliche Fragestellungen fokussierte Forschung auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften an den Hochschulen in M-V zu stärken.

Dazu Minister Mathias Brodkorb: „Seit vielen Jahren wird in Forschungsprogrammen häufig ein Schwerpunkt auf die Anwendungsorientierung gelegt. Das THEORIA-Programm hingegen zielt ganz bewusst auf Grundlagenforschung.“ Und weiter erläutert der Minister die die Benennung des Preises nach Kurt von Fritz: „Als Professor für Altgriechisch an der Universität Rostock verweigerte Kurt von Fritz als einziger Professor Deutschlands 1934 den Eid auf Adolf Hitler. Für die Freiheit der Wissenschaft nahm er die Zwangspensionierung in Kauf. Seinem Andenken und der Bewahrung eines freien Forschergeistes ist dieses Programm gewidmet.“

Dem Programm stehen bis zum Jahr 2020 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Die erste Ausschreibungsphase dauert vom 1. August 2016 bis zum 30. September 2016. Professorinnen und Professoren können für ihre Forschungsvorhaben drei Arten von Stipendien einwerben.

„Ich halte es für sehr wichtig, dass wir unseren Professorinnen und Professoren das Kurt von Fritz-Forschungsstipendium vergeben können“, so der Minister. „So erhalten sie bis zu einem Jahr Freiraum für eigene Forschungsvorhaben und müssen sich nicht in erster Linie als Wissenschaftsmanager betätigen. Für diesen Zeitraum steht den Hochschulen ein finanzieller Ausgleich zur Verfügung, um die Lehre weiter abdecken zu können. Das Förderprogramm THEORIA wird unsere geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung sowohl bundesweit als auch international sichtbarer machen und unsere Hochschulstandorte attraktiver.“

Förderinstrumente

1. Kurt von Fritz-Promotionsstipendium
Vergeben werden Promotionsstipendien an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern promovieren. Die Abschlussnote des zur Promotion berechtigenden Hochschulabschlusses soll dabei besser als 1,5 sein. Für die Fachhochschulen gelten die Bestimmungen der kooperativen Promotion gem. § 43 Abs. 4 LHG M-V. Der Förderzeitraum für eine Promotion beträgt drei Jahre. Der monatliche Stipendienbetrag beläuft sich auf bis zu 2.100 Euro.

2. Kurt von Fritz-Postdoc-Stipendium
Vergeben werden Postdoc-Stipendien für exzellente Forschungsvorhaben an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihren Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben. Die Promotion muss grundsätzlich mit summa cum laude abgeschlossen worden sein. Der Förderzeitraum beträgt zwei Jahre. Der monatliche Stipendienbetrag beläuft sich auf bis zu 2.800 Euro.

3. Kurt von Fritz-Professorenstipendium
Vergeben werden Forschungsstipendien an in der Forschung durch besondere Leistungen und Forschungsvorhaben in Erscheinung getretene Professorinnen und Professoren an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie werden im Stipendienzeitraum von ihrer Lehrverpflichtung befreit. Grundsätzlich sollen im Förderzeitraum eine Monographie oder äquivalente Publikationen abgeschlossen werden. Das Professorenstipendium kann auch als Aufenthalt an einer ausländischen Forschungseinrichtung absolviert werden. Der monatliche Stipendienbetrag beläuft sich auf bis zu 50.000 Euro je Semester.

Städtebaufördermittel 2016 für die Hansestadt Anklam

Anklam – Förderzusagen über Städtebaufördermittel in Höhe von insgesamt 3,2 Millionen Euro hat Wirtschaftsminister Harry Glawe am Freitag im Rathaus der Stadt Anklam übergeben. „In der Hansestadt begleiten wir über die Städtebauförderung eine Vielzahl von Maßnahmen. Davon profitieren Einheimische und Gäste. Die Lebens- und Wohnqualität wird durch die anstehenden Vorhaben weiter verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag.

Die Schwimmhalle in Anklam wurde in den 1960er Jahren erbaut. Der Polizeisportverein PSV Anklamer Peenerobben e.V. betreibt die Schwimmhalle. Jetzt ist vorgesehen, die Halle zu erweitern und zu sanieren sowie Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit umzusetzen. Die Gesamtkosten betragen rund 4,4 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro. „Die Sportstätte wird in der Region stark nachgefragt – Kitas und Schulen, Senioren- und Reha-Gruppen sowie Vereins- und Leistungssportler nutzen die Schwimmhalle. Um den sportlich Aktiven ein attraktives Schwimmbad zu bieten, unterstützen wir die Baumaßnahmen“, sagte Glawe.

Weiterhin sollen im Altstadtkern Anklams eine Reihe von Bau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Unter anderem geht es um den zweiten Bauabschnitt der Erschließungsmaßnahme Mauerstraße, private Modernisierungsmaßnahmen in der Friedländer und in der Pasewalker Straße sowie den Neubau von Wohnungen an der Ostseite des Marktes. Das Land stellt für diese Vorhaben insgesamt rund 1,1 Millionen Euro Finanzhilfen aus dem Städtebauförderprogramm 2016 zur Verfügung.

Die Stadt Anklam befindet sich seit 1991 in den Programmen der Städtebauförderung. Seitdem wurden bisher insgesamt rund 28,6 Millionen Euro von Bund und Land aus der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln konnten beispielsweise der Neubau des Marktquartiers, die Sanierung der Stadtmauer zwischen Steintor und Museum sowie Sanierungsmaßnahmen an der Keilstraße/Marienkirchplatz realisiert werden.

In den fünf Programmen der Städtebauförderung – Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden – stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden. „Die Bandbreite der Unterstützungsmöglichkeiten ist groß. Wir fördern im Land unter anderem die Sanierung von Wohnungen und Häusern, Kindertagesstätten, Schulen und Turnhallen und tragen dazu bei, dass Straßen und Plätze neu gestaltet werden“, so Glawe abschließend.

Akrobatik auf dem Pferderücken – Voltigiermeisterschaft in Redefin

Redfin – In Redefin treffen sich an diesem Wochenende die besten Nachwuchs-Voltigierer der Bundesländer zur Deutschen Jugendmeisterschaft der Voltigierer. „Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb in diesem Jahr bei uns im Land ausgetragen wird, denn in M-V werden der Pferdezucht und dem Pferdesport schon über Generationen hinweg eine große Bedeutung beigemessen. Mehr als 100 Turniere im Jahr sprechen für sich“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus im Vorfeld der Veranstaltung.

Ein wichtiger Teil dieser Tradition ist auch das Landgestüt Redefin, das seit Anfang des 18. Jahrhunderts untrennbar mit der mecklenburgischen Pferdezucht verbunden ist. Den über 100 Turnierteilnehmern stehen vor Ort drei Reithallen mit insgesamt 5 bis 6 überdachten Ablongierzirkeln, sowie ein Paradeplatz zum Reiten und Führen der fast 50 teilnehmenden Pferde zur Verfügung. Rund 1.000 Zuschauer finden in der Wettkampfhalle einen Sitzplatz.

Im Jahr 2015 wurden hierzulande 110 Turniere mit etwa 1.800 Prüfungen und rund 37.600 Starts durchgeführt. Dazu zählen Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat, Landesmeisterschaften in den unterschiedlichen Disziplinen oder auch internationale Turniere. Daneben erfreuen sich zahlreiche Pferdeveranstaltungen großer Beliebtheit – zum Beispiel die Hengstparaden im Landgestüt Redefin, die Stutenparaden im Gestüt Ganschow oder die Herbstjagden.

Für viele Menschen ist das Pferd auch ein treuer Freizeitbegleiter: „Unser Land mit seinen zahllosen Naturschönheiten und 6.400 Kilometern Reit- und Fahrwegen bietet ideale Voraussetzungen für Ausflüge zu Pferd. Über 104.000 reitende Gäste im Sommer 2015 bringen das zum Ausdruck“, führte der Minister aus. Sogar zwei Pferderassen haben ihren Ursprung in MV: das Mecklenburger Warmblut und die Lewitzer Schecke.

Richtfest für touristischen Info-Point Recknitz-Trebeltal in Kirch-Baggendorf

Kirch-Baggendorf – In Kirch-Baggendorf (Gemeinde Gransebieth, Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Freitag das Richtfest für den touristischen Info-Point Recknitz-Trebeltal gefeiert worden. „Touristinformationsstellen sind für Urlauber und auch für Einheimische ein zentraler Ort, um mehr über eine Region zu erfahren. In Kirch-Baggendorf gibt es bald eine neue Anlaufstelle für Gäste. Hier kann jeder der möchte, mehr über das touristisch attraktive Reiseziel Recknitz-Trebeltal erfahren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Der Tourismus-Info-Point Recknitz-Trebeltal entsteht in Form eines Mehrzweckgebäudes an der Stelle einer ehemaligen Sporthalle und dient gleichzeitig als Eingang für das Freibad in Kirch-Baggendorf. Im Freibad wird eine Beckensanierung vorgenommen. „Die vorgesehenen Maßnahmen werden die Attraktivität der Region weiter stärken“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 1,2 Millionen Euro. Das Land unterstützt die Maßnahme aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit rund einer Million Euro.

Grimmen: Kirchenfenster der St. Marien Kirche werden saniert

Grimmen – In Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) werden in der evangelischen St. Marien Kirche die historisch wertvollen Fenster saniert. „Es ist wichtig, historisch kirchliche Gebäude im Land zu erhalten. Kirchen prägen das Ortsbild und das geschichtliche Umfeld in einer Region. In Grimmen kann die Kirche mit dem geplanten Vorhaben weiter erneuert werden. Das, was wir heute nicht erhalten, ist für die Zukunft unwiederbringlich verloren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Freitag.

Die Chorumgangsgestaltung umfasst insgesamt sieben Fenster. Die Chorfenster Nummer 11, 12 und 13 sind bereits restauriert worden. Nunmehr ist die Sanierung der übrigen vier Fenster vorgesehen. Die Chorfenster Nummer 8 bis 10 und Nummer 14 sollen umfangreich modernisiert und mit einer künstlerischen Verglasung versehen werden. Die Fenster werden nach dem Entwurf des in Mecklenburg-Vorpommern beheimateten Künstlers Thomas Kuzio neu gestaltet. Der Entwurf fügt sich nahtlos in die Gestaltung der Chorfenster Nr. 11 bis 13 ein, die 2013 saniert wurden. „Die Durchführung der Maßnahme ist auch ein Beitrag dafür, die Voraussetzungen zur Erhaltung und weiteren Nutzung der Kirche zu schaffen“, so Glawe weiter. An der Kirche sind in der Vergangenheit bereits umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt worden. Hierzu zählen unter anderem die Dachstuhlsanierung und die Sanierung der Sakristei.

Die Gesamtkosten der Arbeiten betragen 120.000 Euro. Davon werden 51.500 Euro durch Bundes-, Stiftungs- und Eigenmittel der Kirche getragen. Für die verbleibenden 68.500 Euro werden Finanzhilfen aus der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. „Mit dem Vorhaben soll voraussichtlich im vierten Quartal begonnen werden“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Bis zum zweiten Quartal im kommenden Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Lebensretter feiert Geburtstag

Europäische Notrufnummer 112 wird 25 Jahre alt

Notruflogo 112

Schwerin – Der Rat der Europäischen Gemeinschaft vereinbarte am 29. Juli 1991 die einheitliche Notrufnummer 112, welche nun bereits 25 Jahre lang europaweit Leben rettet.

„Gerade in der jetzigen Urlaubszeit ist es wichtig zu wissen, welche Nummer ich für polizeiliche oder medizinische Hilfe im Notfall wählen muss. Leider wissen aber immer noch viel zu wenig Menschen, dass der Notruf 112 europaweit gilt – gerade einmal jeder sechste in Deutschland. Das müssen wir ändern“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier, mecklenburgischer Schirmherr der Aktion „Notruf 112 europaweit“.

Die Notrufnummer 112 kann ohne Vorwahl und kostenlos von jedem Mobil- oder Festnetzgerät gewählt werden. Anrufer werden in allen Staaten der EU unmittelbar mit der örtlichen Rettungsleitstelle verbunden, welche durch Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr betreut wird.

„Die Rettungsleitstelle, die den Notruf entgegen nimmt, leitet die entsprechenden Hilfsmaßnahmen ein, wichtig ist dabei für die Helfer eine möglichst präzise Schilderung der Notsituation“, so Caffier. „Die 112 ist seit 25 Jahren eine lebensrettende europäische Errungenschaft, welche die Rettungskette ungemein erleichtert“, ergänzt der Minister.

Zusätzlich zu den EU-Staaten gilt der Notruf 112 auch in der Schweiz, in Island und Norwegen sowie in weiteren EU-Nachbarstaaten wie Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, der Republik Moldau, Russland, Serbien, Türkei und der Ukraine.

Zahlreiche Feuerwehren und Rettungsdienste in Deutschland haben ihre Fahrzeuge bereits mit dem blau-gelben Logo „Notruf-112-europaweit“ beklebt, um die Bekanntheit der Nummer zu steigern. So ist das Logo mit europäischem Sternenkranz gegenwärtig auch auf Feuerwehrfahrzeugen der 186 Mannschaften der Deutschen Feuerwehr-Meisterschaft in Rostock zu sehen. Zur Bekanntheit soll ebenfalls der jährliche Aktionstag „Tag des europaweiten Notrufs 112“ am 11. Februar beitragen.

Neben der 112, welche in Deutschland bereits 1954 als Feuerwehrnotruf in einigen Großstädten verwendet wurde, können Hilfesuchende hierzulande natürlich auch weiterhin die 110 für den Notruf der Polizei wählen

Land fördert Molli GmbH

Kühlungsborn – Infrastrukturminister Christian hat am 27.07.2016 in Kühlungsborn zwei Förderbescheide an die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH übergeben.

Im Rahmen eines Firmenbesuches überreichte Minister Pegel dem Geschäftsführer der Molli GmbH Michael Mißlitz die Förderbescheide über insgesamt 257.117,25 Euro.

Mit 109.350 Euro fördert das Land die Sanierung des Kohlelagerplatzes am Bahnhof Bad Doberan. Vorgesehen sind die Erneuerung einer Teilfläche des Kohlelagerplatzes sowie der Einbau einer Metallauskleidung in der Schlackegrube.

Insgesamt 147.767,25 Euro gibt das Land für die Herstellung einer Tiefenentwässerung im Bahnhof Heiligendamm.

Der Fördersatz für beide Vorhaben beträgt 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Ladestationen für Elektroautos auf Usedom

Insel Usedom – Energieminister Christian Pegel übergibt am Dienstag (02.08.2016) einen Zuwendungsbescheid an die INSELWERK eG. Mit der Förderung wird die Errichtung eines dichten Netzes von Ladestationen für Elektroautos auf der Insel Usedom unterstützt. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen zur Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutzförderrichtlinie Unternehmen.

Die Bürgerenergiegenossenschaft INSELWERK eG beabsichtigt, bis 2018 insgesamt 48 sogenannte Typ-2-Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf der Insel Usedom zu errichten. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 15 Ladestationen zur Verfügung stehen. Das Vorhaben wird gemäß der Klimaschutzförderrichtlinie Unternehmen mit 104.760 Euro gefördert, was 60 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben entspricht.

Die 48 Stationen sollen jeweils maximal 15 Kilometer voneinander entfernt aufgestellt werden, sodass ein dichtes, über die ganze Insel verteiltes Ladenetz entstehen soll. Auf diese Weise soll die Attraktivität von Energieautos sowohl für Einheimische als auch Touristen erhöht werden. Durch die mit Ökostrom betriebenen Stationen kann bereits im ersten Jahr eine CO2-Einsparung von 4,920 Tonnen/Jahr erreicht werden.

Erweiterung der Grundschule Marlow

Innenminister Caffier: Vom Krippenalter bis Ende der Grundschule in einem Gebäudekomplex

Marlow – Mit dem modernen campusähnlichen Gebäudekomplex, der durch den Erweiterungsbau an der Grundschule Marlow entsteht, können die Kinder vom Krippenalter bis zum Ende der Grundschulzeit an einem Standort betreut werden. Seit dem 01.08.2007 gibt es die Grundschule Marlow im Ortsteil Gresenhorst mit einer Außenstelle im Ortsteil Marlow. Damit alle Kinder im Grundschulalter zukünftig gemeinsam lernen können, entsteht ein Erweiterungsneubau am Schulgebäude der Grundschule Marlow. Im März dieses Jahres wurde mit den Arbeiten begonnen, Anfang Mai war Grundsteinlegung und heute nun wird Richtfest gefeiert. Die Gesamtinvestition beträgt knapp drei Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus der Städtebauförderung mit rund 1,5 Millionen Euro. Auch das Ministerium für Inneres und Sport greift der Stadt finanziell unter die Arme und fördert die Baumaßnahme mit rund 500.000 Euro Sonderbedarfszuweisungen.

 „In Marlow entsteht ein zusammenhängender Gebäudekomplex, den Kinder und Eltern schnell und gern annehmen werden“, sagte Innen- und Kommunalminister Lorenz Caffier heute anlässlich des Richtfests und übergab Bürgermeister Herrn Norbert Schöler den Bescheid für die Fördermittel.

Der neue Erweiterungsbau schließt sich am Haupteingang des Bestandsbaus an. Insgesamt entstehen auf mehr als 1.300 Quadratmetern Neubaufläche (der bisherige Altbau umfasst 661 Quadratmeter) unter anderem acht neue Klassenräume, ein Informatiklabor, eine Lehrküche, ein Musikraum, ein Werkraum, ein Kunstraum, eine Bibliothek, diverse Förderräume sowie Beratungsräume, Lehrerzimmer und Schulleitungsbüro. Einige Räume des bestehenden Gebäudes werden zukünftig als Horträume genutzt. Die Bauzeit ist bis Mitte des Jahres 2017 vorgesehen.

M-V im Biomilchmarkt gut aufgestellt – Backhaus warnt vor Preisdumping

Dechow – „Auch der Biomilchmarkt ist nicht vor Preisdumping gefeit!“ – Dieses Fazit zog Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus gestern nach einem Gespräch mit der Geschäftsführung der Gläsernen Molkerei in Dechow (LK Nordwestmecklenburg). Aufgrund der aktuellen Milchkrise informierte sich der Minister vor Ort über die Marktlage im Biomilchsektor. Derzeit seien die Preise noch relativ stabil, so der Minister. Es gebe aber erste Tendenzen, die auf leicht fallende Preise hindeuten. Grund sei die zunehmende Biomilchproduktion in Österreich und den skandinavischen Ländern.

Der Appell des Ministers: „Wir alle müssen dafür Sorge tragen, dass wir auf dem Biomilchmarkt nicht eine ähnliche Situation wie im konventionellen Bereich provozieren. Wir leben in einer vernetzten Welt. Unser eigenes Handeln hat Auswirkungen auf andere. Vor allem der Lebensmitteleinzelhandel muss die Leistungen der Landwirte durch faire Abnahmepreisen honorieren.“ Es gehe schließlich auch um berufliche Existenzen und persönliche Schicksale. Ein fairer Biomilchpreis habe zudem positive Auswirkungen auf Natur und Umwelt. So werde in der ökologischen Landwirtschaft strengstens auf artgerechte Haltung und gentechnikfreies Futter geachtet.

Hoch erfreut zeigte sich Minister Backhaus über die Entwicklungen am Standort Dechow. Die Gläserne Molkerei betreibt einen Hofladen mit hauseigenen Bio-Molkereiprodukten, Obst und Gemüse sowie Brot- und Backwaren. Auch Führungen für Kinder und Erwachsene durch die Meierei sind möglich. Künftig möchte das Unternehmen verstärkt auf Bio-Joghurt setzen. Bis 2018 sind dafür Investitionen von bis zu 4 Mio. € geplant. „Die Verarbeitung und Veredlung von Agrarerzeugnissen aus der Region ist ein Qualitätsmerkmal der Ernährungsindustrie in Mecklenburg-Vorpommern, das es weiter auszubauen gilt. Die Gläserne Molkerei geht hier mit gutem Beispiel voran“, sagte er weiter.

Die Gläserne Meierei GmbH wurde 2001 gegründet. 2005 erwarb das Unternehmen die Hofmolkerei Münchehofe (Brandenburg). Die Errichtung der Gläsernen Molkerei in Dechow erfolgte von Oktober 2011 bis März 2013. Das Land bezuschusste das Vorhaben mit fast 4 Mio. €. Im Januar 2016 wurde das Unternehmen vom Schweizer Milchverarbeiter Emmi übernommen. An beiden Standorten zusammen arbeiten derzeit etwa 100 Mitarbeiter. Pro Jahr werden dort rund 100 Mio. Liter Milch verarbeitet. Der jährliche Umsatz beträgt rund 100 Mio. €.

Sellering sieht Wirtschaftspolitik des Landes auf dem richtigen Weg

Schwerin – Die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg Vorpommern ist im Juli erstmals seit der deutschen Einheit unter die Marke von 75.000 gefallen. Das sind 4.900 Erwerbslose weniger als im Juli 2015.

Dazu sagte Ministerpräsident Erwin Sellering: „Diese Zahlen bestätigen noch einmal sehr anschaulich, dass die Landesregierung die richtigen wirtschaftspolitischen Schwerpunkte setzt. Mit einer klaren Konzentration auf den ersten Arbeitsmarkt, mit einer besonderen Unterstützung für den Mittelstand, für die kleinen und mittleren Unternehmen, die unsere Stärke sind in Mecklenburg-Vorpommern. 50.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze allein in den letzten zehn Jahren – das ist ein großer Erfolg“.

Der Regierungschef verwies auf die gewachsene Wirtschaftskraft des Landes: „Wir sind stärker geworden in traditionellen Bereichen wie der Ernährungswirtschaft und dem Tourismus. Wir sind gut aufgestellt in Zukunftsbranchen wie der Gesundheitswirtschaft und den Erneuerbaren Energien. Wir haben viele innovative Unternehmen mit anspruchsvollen Arbeitsplätzen. Das gilt es weiter auszubauen. Und ich wünsche mir, dass wir noch mehr nach außen tragen, was für ein hochattraktiver Standort unser Land ist“.