Tag der Deutschen Einheit in Dresden

Minister für Inneres und Sport Lorenz Caffier nimmt an zentralen Feierlichkeiten teil

Schwerin – Der Minister für Inneres und Sport Lorenz Caffier nimmt als Stellvertretender Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns an den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Dresden teil. Um 10:00 Uhr findet ein Ökumenischer Gottesdienst in der Frauenkirche statt, um 12:00 Uhr der Festakt in der Semperoper und anschließend um 13:00 Uhr der Empfang des Bundespräsidenten im Internationalen Congress Center.

„Brücken bauen“ – unter diesem Leitgedanken stehen die Bundesratspräsidentschaft des Freistaates Sachsen und damit auch die Festlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden.

Minister Lorenz Caffier: „Der 3. Oktober ist ein denkwürdiger Tag, ein Tag der Rückbesinnung, der Bilanz und des Blickes in die Zukunft. Mit ihrer Zivilcourage haben die Menschen in der damaligen DDR die deutsche Geschichte um etwas Einmaliges bereichert, nämlich die Erfahrung, dass friedliche Beharrlichkeit und demokratischer Gemeinsinn Diktaturen zu Fall bringen können. Heute leben wir gemeinsam in Freiheit und Frieden, dies sollten wir angesichts der schrecklichen Bilder aus anderen Ländern hoch schätzen. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern können stolz sein auf das Erreichte, auf das stetige Wirtschaftswachstum in unserem Land und auf die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Damals wie heute stehen wir als Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Damals gab es wie heute mit Blick auf die Zukunft eine Verunsicherung in der Bevölkerung. Wir alle sind gefordert, unsere freie, demokratische und auf einem festen Wertefundament aufgebaute Gesellschaft vor rechten und linken Extremisten und Populisten zu schützen. Eine politische Stigmatisierung der östlichen Bundesländer und Mecklenburg-Vorpommerns ist meines Erachtens falsch und wird den zahlreichen Initiativen aus der Mitte der Gesellschaft nicht gerecht, die sich aktiv gegen extremistische Tendenzen stellen.“

„Landeserntedankfest zelebriert Stärke des ländlichen Raums“

Brüsewitz – Anlässlich des Landeserntedankfests am kommenden Sonntag in Brüsewitz (LK Nordwestmecklenburg)betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Bedeutung wettbewerbsfähiger ländlicher Räume mit attraktiven Arbeitsplätzen, ausreichender Daseinsvorsorge und einer guten Anbindung: „Ländliche Regionen prägen mit ihren Siedlungen und Kulturlandschaften das Bild unserer Heimat. Hier sitzt die mittelständische Wirtschaft, eine besondere Stärke Deutschlands. In der Fläche wird die regionale Vielfalt unserer Lebensmittel produziert. M-V bietet zudem viel Raum für Natur und Erholung. Das Landerntedankfest ist demnach auch ein Ausdruck für die Stärke des ländlichen Raums insgesamt. Hier zeigen Menschen ganz konkret, was sie gemeinsam bewegen können“, so der Minister.

Ländliche Regionen mit ihren unterschiedlichen wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen fit für die Zukunft zu machen, ist seit jeher ein Kernliegen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Bis Ende 2015 wurden über den Europäischen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (ELER) ca. 37.500 Projekte mit rund 1,3 Milliarden Euro gefördert.

Allein im Landkreis Nordwestmecklenburg wurden seit 2007 rund 116 Mio. € in Kitas und Schulen, Sportstätten, Dorfverbindungswege, in die Denkmalpflege, Abwasserbeseitigung oder den Breitbandausbau investiert. In Brüsewitz selbst wurden 7 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1 Mio. € umgesetzt.

Auch in 2016 konnten für M-V im Rahmen der integrierten ländlichen Entwicklung bisher rund 60 Mio. € bereitgestellt werden. Den größten Anteil daran hat die Förderung der Dorfentwicklung mit fast 29 Mio. €, gefolgt von der Grundversorgung, darunter Schulen und Kitas im ganzen Land, mit rund 12 Mio. €.

Ein zentraler Faktor für die regionale Wertschöpfung und weitere Investitionen ist die Landwirtschaft. Trotz Milchkrise und niedriger Ernteerträge sind Landwirte bereit zu investieren. Das zeigt die aktuelle Antragslage im Agrarinvestionsförderungsprogramm (AFP) 2016. Insgesamt 76 Landwirte (46 davon in zumeist bauliche Maßnahmen) haben bis Ende August Zuwendungen für investive Maßnahmen in eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und tiergerechte Landwirtschaft beantragt (2014: 59 Anträge bewilligt, 2015: 52 Anträge bewilligt).

Besonders erfreut zeigt sich Backhaus darüber, dass der Investitionsschwerpunkt weiterhin in der Milchviehwirtschaft liegt. Etwa 80 % der Anträge – das entspricht einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 46 Mio. € – umfassen diesen Bereich. Insgesamt umfassen die Anträge in diesem Jahr Gesamtinvestitionen in Höhe von fast 58 Mio. € .

30 der gestellten Anträge umfassen die Förderung zur Anschaffung umweltschonender Maschinen und Geräte zur Ausbringung von Wirtschaftsdünger oder Pflanzenschutzmitteln, die seit diesem Jahr möglich ist und noch bis 2019 angeboten wird. „Die gute Antragslage für diesen noch sehr jungen Förderstrang zeigt, dass das Angebot sehr gut angenommen wird und sich Umweltziele mit der landwirtschaftlichen Produktion gut verbinden lassen.“

Die Zahlen seien erfreulich, bedeuteten aber nicht das Ende der Krise. Backhaus: „Ich werte sie vielmehr als Signal, dass die Landwirte bereit sind nach vorne zu schauen und in die Zukunft zu investieren. Die Landesregierung hat immer zur Landwirtschaft als Schlüsselbranche gestanden und wird dies auch weiterhin tun.“

Referendariat an den Schulen: „Sprung ins warme Wasser“

Freie Stellen für Referendarinnen und Referendare ausgeschrieben

Schwerin – Das Land bietet zum 1. Februar 2017 insgesamt 432 freie Stellen für Referendarinnen und Referendare in allen Lehrämtern an. Die Stellen an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen sind öffentlich ausgeschrieben. Bewerbungsbedingungen und Stellenprofile finden interessierte Bewerberinnen und Bewerber in der Online-Stellenbörse unter www.Lehrer‑in-MV.de. Bewerbungsschluss ist Freitag, 14. Oktober 2016 (Poststempel). Zeugnisse können bei nahezu allen Lehrämtern nachgereicht werden.

Besonders gute Chancen haben Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt für Sonderpädagogik. Hier stehen 100 freie Stellen zur Verfügung. Auch für das Lehramt an Regionalen Schulen gibt es gute Aussichten auf einen Referendariatsplatz. Das Land bietet insgesamt 113 freie Stellen für dieses Lehramt an. Für das Lehramt an Grundschulen bzw. Grund- und Hauptschulen stehen 83 freie Stellen zur Verfügung, ebenfalls 83 Stellen stehen für das Referendariat für das Lehramt an Gymnasien bereit. Für das Lehramt an beruflichen Schulen gibt es insgesamt 53 Stellen.

In Mecklenburg-Vorpommern werden Referendarinnen und Referendare während ihres Vorbereitungsdienstes in der Regel auf Widerruf verbeamtet. Das Referendariat dauert 18 Monate. Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen mit dem Zweiten Staatsexamen haben gute Chancen auf eine Übernahme in den Schuldienst, weil in Zukunft im Nordosten viele Lehrerinnen und Lehrer in den Ruhestand gehen. Darüber hinaus punktet Mecklenburg-Vorpommern mit preiswertem Wohnraum und einer traumhaften Landschaft.

Förderung für Nahverkehr Schwerin GmbH

Schwerin – Am Mittwoch (05.10.2016) übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid über rund 1,5 Mio. Euro an den Geschäftsführer der Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) Norbert Klatt. Die Zuwendung wird für erhöhte Aufwendungen, die der NVS für die Infrastrukturanlagen „Fahrweg Straßenbahn“ im Kalenderjahr 2017 entstehen, ausgereicht.

Straßenbahnbetriebe haben im Vergleich zu Omnibusbetrieben durch Aufwendungen für Gleisanlagen, Stromversorgungssysteme sowie Signal,- Leit- und Sicherungseinrichtungen erhebliche Mehrkosten zu tragen. Dieser Nachteil soll durch die Gewährung der Zuwendung ausgeglichen werden.

Der Nahverkehr Schwerin GmbH wurden 1.572.500 Euro aus Regionalisierungsmitteln bewilligt, was 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben entspricht.

Bereits im Oktober 2014 erhielt die NVS einen Förderbescheid für die Beschaffung von 16 Standard Niederflurbussen sowie 16 Niederflur Gelenkbussen in den Jahren 2014 bis 2017 i.H.v. 7.383.883 Euro aus Entflechtungsmitteln. Hintergrund war die vorgesehene gesammelte Busbestellung durch die NVS, um höhere Rabatte zu erzielen. Im Jahr 2017 ist gemäß dem Bescheid aus 2014 die Auszahlung einer Jahresrate i.H.v. 1.572.500 Euro vorgesehen.

Laub richtig entsorgen

Rostock – Der bunte Blätterwirbel im Herbst bringt für die Hansestadt Rostock und für alle Grundstückseigentümer auch zusätzliche Arbeit mit sich. Denn die Laubzeit birgt Gefahren, wenn Blätter nicht rechtzeitig von Straßen und Gehwegen entfernt werden. Für die Hansestadt Rostock reinigt die Stadtentsorgung Rostock GmbH alle beauftragten Straßen, Gehwege und Plätze, teilt das Amt für Umweltschutz mit.

Aber auch die Anlieger sind in der Pflicht, die auf sie übertragenen Gehwege, Randstreifen, Parkstreifen und halben anliegenden Fahrbahnbreiten entsprechend der Straßenreinigungssatzung in der Hansestadt Rostock zu säubern. Dabei ist es egal, ob das Laub von eigenen Bäumen und Sträuchern stammt oder nicht. Einzelheiten sind der Straßenreinigungssatzung der Hansestadt Rostock zu entnehmen.

Laub kann im eigenen Garten kompostiert oder in der Biotonne entsorgt werden. Bei größerem Laubaufkommen werden amtliche Laubsäcke im Amt für Umweltschutz, Gebührenstelle, Petridamm 26 und auf den Recyclinghöfen der Hansestadt Rostock gegen eine Schutzgebühr angeboten. Außerdem kann Laub auf den vier Recyclinghöfen der Stadt entsorgt werden. Laub vom Gehweg auf die Straße, auf den unbefestigten Rand- oder Baumstreifen zu fegen, ist keine satzungsgemäße Reinigung, sondern eine Ordnungswidrigkeit.

Zusätzliche Laubmengen auf der Fahrbahn oder den öffentlichen Baumstreifen behindern die tourenplanmäßige Fahrbahnreinigung und erhöhen den Pflegeaufwand der öffentlichen Grünpflege. Das kostet Zeit und führt zu Verzögerungen bei der Reinigung und der Grünpflege von Straßen.

Schiffscontainer voller Fotobücher in Groß Klein

Foto aus dem Buch „Office“ von Lars Tunbjörk

Rostock – Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft und The PhotoBookMuseum bringen die mobile Fotobuch-Ausstellung „Welt im Umbruch“ nach Rostock, teilt das Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen mit. In fünf Schiffscontainern zeigt die Ausstellung am Rondell vor dem Groß Kleiner Börgerhus am Gerüstbauerring 28 die Arbeiten zeitgenössischer international renommierter Fotografen. Mit dabei sind unter anderem Mitch Epstein, Ad van Denderen, Emine Gözde Sevim, Jacqueline Hassink, Julian Röder und Peter Bialobrzeski, die in ihren Fotografien gesellschaftliche Umbrüche thematisieren. In Workshops können die Besucher eigene Fotobücher herstellen – aus Fotografien der Ausstellung, aber auch aus mitgebrachten alten Fotoalben, Smartphone-Schnappschüssen oder den Highlights aus dem letzten Urlaub. Ausstellung, Führungen und Workshops sind kostenfrei.

„Wir möchten in unserer Ausstellung mit so vielen Rostockern wie möglich ins Gespräch kommen über die großen globalen Umbrüche- und über die ganz persönlichen Umbrüche– im Positiven wie im Negativen, berichtet Ruth Gilberger, Mitglied des Vorstandes der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft. „Gemeinsam möchten wir in den Fotos und Fotobüchern verschiedene Perspektiven auf diese Umbrüche entdecken und vielleicht neue gestalten.“

Die Ausstellung ist vom 2. bis zum 9. Oktober 2016 täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Neben Führungen gibt es ein Rahmenprogramm mit vielen verschiedenen Veranstaltungen und Fotobuch-Workshops für alle Altersklassen. Das Café Courage bietet währenddessen Snacks und Getränke in einem der Schiffscontainer an.

Die Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft und The PhotoBookMuseum arbeiten für „Welt im Umbruch“ mit dem Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen der Hansestadt Rostock und dem AWO Börgerhus zusammen und bringen das Projekt im Rahmen von KUNST HEUTE – Tage der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern nach Groß Klein.

Zur Ausstellungseröffnung in Groß Klein mit dem Rostocker Bürgerschaftspräsidenten Dr. Wolfgang Nitzsche am 2. Oktober um 14 Uhr sind Interessenten herzlich eingeladen.

Abends in die Schule!

Abend der offenen Schule in Gingst mit Schülerband KALLM

Gingst – Zu einem herbstlichen „Abend der offenen Schule“ lädt die Regionale Schule mit Grundschule Gingst am Freitag, dem 14. Oktober 2016 ein. Dann erleben alle interessierten Eltern, ehemalige Schüler und gern gesehene Besucher zwischen 17 und 20 Uhr all das, was den schulischen Alltag aus- und schöner macht.

An dem Abend werden alle Eltern und Schüler der künftigen 1. und 5. Klassen die Möglichkeit haben, sich über das Schulprofil, die Lernangebote und das Alltagsleben der beiden Schulformen zu informieren. Die Informationsveranstaltung für die neuen 5. Klassen beginnen um 18 Uhr in der Mensa; die der zukünftigen 1. Klassen beginnt um 19 Uhr in der Grundschule statt. Dabei nutzen die Eltern und Erziehungsberechtigten zugleich die Möglichkeit der Anmeldung, die in der Grundschule bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein muss.

Für alle Besucher wird ein buntes Programm an Spiel, Spaß und Spannung angeboten, das in diesem Jahr wiederum vom SSV 09 Gingst e. V., dem schuleigenen Förderverein, unterstützt wird. Dazu gehören eine Tombola und die verschiedenen Bastelstationen in der neuen Grundschule. Interessierte Gäste können sich an dem Abend alle modernen Lernräume ansehen, die jetzt im zweiten Jahr genutzt werden.

Die Regionalschüler präsentieren unter anderem die Ergebnisse der Themenwoche und der Projekttage „Berufswelten“, die sich mit dem Thema Berufsorientierung aus unterschiedlichen Sichtweisen beschäftigten. Die Kursleiter der neuen Profilstunde für die 5. und 6. Klassen geben Auskunft über ihre Kurse im musisch-künstlerischen, sportlichen, sprachlichen und naturwissenschaftlichem Bereich.

Die Medienwerkstatt hat geöffnet und führt die aktuellen Produkte der wöchentlichen Arbeit vor. Schülerarbeiten in Plakat- und Videoform oder Modellbesichtigungen runden die Vielfalt des Abends in der Schule ab. Mit einigen Leckerbissen bringt sich die Schülerfirma in der Turnhalle ins Spiel, wo der aktuelle Jahresrückblick zu sehen sein wird. Ein Höhepunkt des Abends wird der Auftritt der Schülerband KALLM sein, die auch mit neuen Songs dabei sein wird. Der Schulverein beendet auf dem Schulhof mit Würstchen und Punsch die Grillsaison des Jahres.

Alle interessierten Gingster und Gäste sind herzlich eingeladen, um sich auch über die Arbeit des Schulfördervereins zu informieren und diesen durch eine Mitgliedschaft oder Spenden zu unterstützen. Auf der Homepage www.schulegingst.de finden Sie weitere Informationen und den aktuellen Elternbrief. Nachfragen sind telefonisch unter 03 83 05 4 39 möglich.

optimal media baut Betriebsstätte in Röbel/Müritz weiter aus

Röbel – Die optimal media GmbH aus Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) will ihre Geschäftstätigkeit ausbauen und weiter in den Standort investieren. Bisher ist das Unternehmen auf die Herstellung und den Vertrieb von Datenträgern und Printerzeugnissen spezialisiert. Zukünftig sollen auch Bücher und MediaBooks samt Verpackungen komplett im Betrieb gefertigt werden. „Das Unternehmen investiert kontinuierlich in sein Produktportfolio. Es hat sich in einem hart umkämpften Wettbewerb und sich stetig verändernden Marktumfeld behaupten können. Mit der nun geplanten Ausweitung der Geschäftstätigkeit werden 20 Arbeitsplätze neu geschaffen und 624 Jobs gesichert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe in Schwerin.

Das Unternehmen wurde 1990 als „optimal“ Tonträger Produktionsgesellschaft mbH gegründet und hat vorrangig Tonträger produziert und vertrieben. Heute agiert die optimal media GmbH als unabhängiger Dienstleister der Medienindustrie und bietet neben der reinen Datenträger-Replikation auch den Druck von Büchern, Broschüren und Magazinen, Multimediadrucksachen und -verpackungen, die Pressung von CDs, DVDs, Blue-rays und Vinyl Records sowie Lagerhaltung und Logistik im Kundenauftrag. Jetzt ist vorgesehen, neben der Errichtung mehrerer Gebäude (unter anderem Produktionshalle und Hochregallager) in die Ausweitung des Maschinenparks zu investieren. „Die optimal media strebt damit eine noch größere Fertigungstiefe und die Ausdehnung der Wertschöpfungskette in bisher nicht angebotene Herstellungssegmente an“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Unternehmenserweiterung betragen knapp 25 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro.

100 Jahre Gerichtsgebäude in Schwerin – Ort einer wechselvollen Geschichte

Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): „Geplantes Justizzentrum wertet den historischen Standort am Demmlerplatz würdig auf“

Schwerin – „Zum Jubiläum hätte es keine bessere Nachricht geben können als die Aufwertung des Gerichtsstandortes am Schweriner Demmlerplatz. Ich hoffe, dass die geplanten Umbauarbeiten nun zügig beginnen können, damit schon bald ein hochmodernes Justizzentrum mit integrierten historischen Gebäuden eröffnet werden kann. Der Siegerentwurf des Architektenwettstreits ist eine Mischung aus altehrwürdig und zeitgemäß. Er rahmt die wechselvolle Geschichte dieses Ortes optimal ein“, so Justizministerin Kuder anlässlich des 100. Jahrestages des Gerichtsbaus am Demmlerplatz.

„Heute haben Architekten wie schon in der Vergangenheit beim Entwurf eines Justizgebäudes den Ausdruck des Ansehens und der Wertschätzung der Justiz im Blick. Sie sollen Respekt und Hochachtung vor Recht und Gesetz verdeutlichen. Gerade am Beispiel Demmlerplatz zeigt sich aber auch, dass diese Erhabenheit auch missbraucht wurde wie in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR. Politische Willkür dominierte das Recht und machte es zu Unrecht. Umso wichtiger ist heute der tägliche Beweis, dass Gerichte in einem freiheitlich demokratischen Rechtssystem unabhängig von allen äußeren Einflüssen sowie unabhängig von Herkunft, Stand und Geschlecht entscheiden“, sagte Justizministerin Kuder weiter.

Renaturierung der „Fischlandwiesen“ beginnt

Zingst – Mit dem feierlichen Spatenstich gab Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus heute den Startschuss für die Renaturierung des nördlichen Teils der „Fischlandwiesen“ auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Mehr als 218 ha Polderflächen entlang der L 21 zwischen den Gemeinden Wustrow und Dierhagen sind Teil der Naturschutzmaßnahme. In diesem Boddenbereich soll das natürliche Wasserregime wieder hergestellt werden und wichtige Lebensräume für viele selten gewordene Pflanzen und Tiere entstehen. Gleichzeitig soll eine angepasste landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht werden.

„M-V wird bundesweit aufgrund seiner naturräumlichen Schönheit geschätzt und ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Gleichwohl bildet die nachhaltige Nutzung der Kulturlandschaft die Lebensgrundlage vieler Menschen im Land. Bei der Wiedervernässung der Fischlandwiesen werden Schutz und Nutzung vorbildhaft miteinander verbunden. Die Maßnahme leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der EU-Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie“, betonte der Minister.

Die naturnahen Überflutungsverhältnisse sollen hauptsächlich dazu führen, das ehemals dort vorhandene Salzgrasland wiederherzustellen. Es ist wertvoller Lebensraum für viele spezialisierte Pflanzen wie Strandaster und Salzbinse. Ursprünglich war M-V einmal auf einer Fläche von rund 21.000 ha von Salzgrünland bedeckt, das sich erst durch landwirtschaftliche Nutzung entwickelt und erhält. Heute sind durch Eindeichung und intensive Grünlandnutzung nur noch weniger als 10 % davon übrig.

Durch die Wiedervernässung sollen ebenso neue Nahrungs-, Rast- und Brutflächen für teilweise bedrohte Zugvögel und heimische Vögel, wie Limikolen, nordische Gänse, Kraniche und verschiedene Greifvögel entstehen. Sie trägt zudem dazu bei, dass sich das Selbstreinigungsvermögen des Saaler Boddens und dadurch dessen Wasserqualität verbessern.

Auch das Landschaftsbild soll durch die Naturschutzmaßnahme abwechslungsreicher und damit reizvoller werden: Nach der Umsetzung werden neben Grünlandflächen auch Schlammflächen, Schilf bewachsene Areale, Tümpel und Priele zu sehen sein. Die geplanten Maßnahmen sollen außerdem bewirken, dass sich in dem ursprünglichen Moorgebiet mittelfristig wieder neue Torfschichten bilden können und schädigende torfzehrende Prozesse gestoppt werden. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagte der Minister.

Zurzeit werden die Fischlandwiesen von angrenzenden Boddenbereichen durch Deiche getrennt, damit Hochwasser nicht in die bewirtschafteten Wiesen eindringen kann. Auf der Fläche des neuen Ökokontos soll entlang des Saaler Boddens ein Teil der Deichanlage rückgebaut werden. Dafür wird ein neuer Deich entlang der L 21 und in die Trasse des Plattenweges gebaut. Die vorhandenen Gräben werden abgeflacht, damit sie gefahrlos von Rindern durchquert werden können oder als Priele umgestaltet und zum Bodden hin geöffnet, damit Hochwasser schnell einströmen und abfließen kann.

Das Projekt wurde in enger Kooperation mit den Flächeneigentümern, den Gemeinden Wustrow, Dierhagen und der Stadt Ribnitz-Damgarten entwickelt. Die notwenige Finanzierung erfolgt durch den Verkauf von Ökopunkten, die für küstennahe, ausgleichspflichtige Eingriffe in die Natur als Kompensationsmaßnahme angerechnet werden.

Vorhabensträger ist die Landgesellschaft M-V, die seit Mai 2015 anerkannte Öko-Flächenagentur ist. Bisher wurden durch die Landgesellschaft auf 662 ha Kompensationsfläche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt sowie rund 5.600 ha Moorflächen renaturiert.

Arzneimittel dürfen nicht von Privatpersonen verkauft werden

Schwerin – Das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales und die Arzneimittelüberwachungs- und -prüfstelle beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) weisen darauf hin, dass der Verkauf von Medikamenten durch Privatpersonen verboten ist.

„Arzneimittel sind Waren besonderer Art, die oftmals eine ärztliche Verschreibung erfordern. Aus diesem Grund ist es gut und richtig, dass sie nur in Apotheken abgegeben werden dürfen, wo eine fachkundige  Beratung durch die Apothekenmitarbeiter sichergestellt ist“ sagte Gesundheitsministerin Birgit Hesse am Donnerstag.

„So wird auch die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit abgegebener Arzneimittel sichergestellt.“

Das Verbot gilt für geöffnete oder ungeöffnete Arzneimittelpackungen. Sie dürfen weder per Annonce in den Printmedien, per Aushang am Schwarzen Brett oder über elektronische Plattformen, wie z.B. eBay oder Amazon, zum Kauf angeboten werden. Hierbei handelt es sich um einen Verstoß gegen arzneimittelrechtliche Vorgaben.

Der – auch fahrlässige – Verstoß gegen die für Arzneimittel geltenden Rechtsvorschriften kann durch die zuständigen Behörden verfolgt und geahndet werden.

Der Arbeitsmarkt: Einsetzende Herbstbelebung reduziert Arbeitslosigkeit

Nürnberg – „Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit im September deutlich verringert und die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Der Arbeitsmarkt hat sich insgesamt weiter gut entwickelt, obwohl sich der Beschäftigungszuwachs in den letzten beiden Monaten nicht fortgesetzt hat.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im September: -77.000 auf 2.608.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -100.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent

Mit der einsetzenden Herbstbelebung hat sich die Arbeitslosigkeit verringert. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von August auf September um 77.000 auf 2.608.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im September um 93.000 gesunken. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 1.000 zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 100.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, ist saisonbereinigt um 10.000 gestiegen. Grund ist die stärkere Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik, insbesondere durch Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung sowie durch Integrationskurse für Geflüchtete. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im September 2016 auf 3.523.000 Personen. Das waren 15.000 mehr als vor einem Jahr.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im August 1,80 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 4,2 Prozent.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im September 787.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum September 2015 ergab sich ein Rückgang von 11.000. Insgesamt 719.000 Personen erhielten im September 2016 Arbeitslosengeld, 44.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeit-suchende (SGB II) lag im September bei 4.279.000. Gegenüber September 2015 war dies ein Rückgang von 8.000 Personen. 7,9 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende waren 1.820.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 89.000 weniger als vor einem Jahr. Ein Großteil der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nicht arbeitslos. Das liegt daran, dass diese Personen mindestens 15 Wochenstunden erwerbstätig sind, kleine Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im August saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 15.000 gestiegen. Mit 43,74 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 506.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA von Juni auf Juli saisonbereinigt um 18.000 abgenommen. Inwieweit dieser Rückgang in den endgültigen Werten bestätigt wird, bleibt abzuwarten. Mit 31,24 Millionen Personen lag die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 496.000 im Plus.

Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern ist nach wie vor hoch. Im September waren 687.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 87.000 mehr als vor einem Jahr. Saisonbereinigt hat die Nachfrage gegenüber dem Vormonat um 6.000 zugenommen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland – stieg im September 2016 um 2 Punkte auf 221 Punkte. Die Kräftenachfrage hat damit auch über die Ferienmonate nicht an Schwung verloren. Seinen Vorjahresabstand von mehr als 20 Punkten hält der BA-X inzwischen seit über einem Jahr. Und auch in diesem Monat fällt der Unterschied zum Vorjahr mit 24 Punkten deutlich aus.

Arbeitsmarkt M-V im September 2016

Schwerin – Die Arbeitslosigkeit ist in Mecklenburg-Vorpommern im September deutlich zurückgegangen. Nach Angaben der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit waren im September 72.200 Menschen arbeitslos gemeldet, 6.100 weniger als im Vorjahresmonat (-7,8 Prozent). Das entspricht aktuell einer Quote von 8,7 Prozent (Vorjahresmonat September 2015: 9,5 Prozent). „Die Wirtschaft erweist sich als robust. Der Arbeitsmarkt ist weiter im Aufwind. Die heimischen Unternehmen sind die Zugpferde des Aufschwungs. Sie stellen weiter ein. Der Bedarf an Fachkräften wächst im Land. Insgesamt erfreuliche Zahlen, die aber auch zeigen, dass wir noch eine Menge zu tun haben. Die Binnenwirtschaft muss weiter angekurbelt werden. Zu den Hauptaufgaben gehören die Innovationskraft zu erhöhen, das Exportgeschäft auszubauen und intensiv um Investoren zu werben. Das schafft Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag.

Besonders erfreulich ist, dass vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau in der Wirtschaft auch Jüngere profitieren. Bei den arbeitslos gemeldeten Jüngeren unter 25 Jahren lag die Zahl um 9,8 Prozent (Rückgang um 700 Arbeitslose) unter dem Vorjahreswert. „Der stellenweise nicht gedeckte Fachkräftebedarf in einigen Branchen, wie beispielsweise im Tourismus oder im Handwerk, darf nicht zum Hemmschuh für das wirtschaftliche Vorankommen werden. Deshalb ist es wichtig, dass auch Unternehmen sich frühzeitig um Fachkräfte kümmern. Ein Anfang ist es, den Schulabgängern einen Ausbildungsplatz zu geben und bereits während der Ausbildung Übernahmeperspektiven aufzuzeigen. Gleichzeitig ist es wichtig, auch den langjährigen beruflichen Erfahrungsschatz älterer Menschen für Unternehmen noch stärker zu nutzen“, mahnte Glawe.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze liegt aktuell – Angaben von Juli 2016 – bei 558.400. Das sind 4.500 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahresmonat. Zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen im Gesundheits- und Sozialwesen (+3.200), im verarbeitenden Gewerbe (+1.800) und im Gastgewerbe (+400) sowie im Bereich der Logistik (+200). „Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist die beste berufliche Lösung, Altersarmut vorzubeugen. Mit der weiter gewachsenen Zahl an offenen Stellen sind die Chancen für einen Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern weiter gestiegen“, so Glawe weiter.

Wirtschaftsminister Glawe warb darüber hinaus dafür, die Fachkräfteinitiative „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) intensiv zu nutzen. Im Azubi-Atlas sind Kontaktmöglichkeiten zu rund 1.400 Unternehmen mit über 3.100 Ausbildungsangeboten in über 300 Berufen veröffentlicht. „Auf der Internet-Seite können den Jugendlichen Ausbildungsplätze für jede Region unseres Landes aufgezeigt werden. Unternehmen können sich kostenlos anmelden“, sagte Glawe. Die Initiative des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern des Landes wirbt für Ausbildungs- und Berufsperspektiven in Mecklenburg-Vorpommern. Alle Informationen unter www.durchstarten-in-mv.de .

Arbeitsministerin Birgit Hesse hat sich ebenfalls erfreut über die jüngste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gezeigt. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern mit 8,7 Prozent die geringste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung. Besonders erfreulich ist dabei, dass von der überdurchschnittlichen Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt vor allem Vorpommern profitiert hat“, so Hesse.

Im September 2016 waren in Mecklenburg-Vorpommern 72.200 Menschen arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig wurden den Arbeitsagenturen seit Jahresbeginn 35.700 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote gemeldet. „Der Anstieg der Meldungen bei den Arbeitsagenturen zeigt, dass der Arbeitsmarkt im Land auf einem guten Fundament steht. Im Vergleich zum Vorjahr konnten drei Prozent mehr Stellen durch die Agenturen angeboten werden“, sagte Hesse.

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im September 2016 deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank ihre Zahl um sechs Prozent. „Es ist weiterhin eine der wichtigsten Aufgaben der Landesregierung, Menschen, die schon längere Zeit von Arbeitslosigkeit betroffen sind, wieder eine Perspektive zu eröffnen. Gemeinsam mit der Bundesagentur haben wir mit verschiedenen Programmen wie z.B. den Familiencoaches konkret etwas für den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit getan“, sagte Hesse. „Mir war immer klar, dass wir dafür einen langen Atem benötigen. Aber die jüngsten Zahlen belegen, dass wir auf einem richtigen Weg sind.“

Glücksrad dreht sich für den guten Zweck

WEMAG spendet Einnahmen an Deutsches Rotes Kreuz

Schwerin – Alljährlich ist die WEMAG mit einem Messestand auf der Landwirtschaftsausstellung Mecklenburg-Vorpommern (MeLa) in Mühlengeez vertreten, um über ökologische Energieangebote, neue Geschäftsfelder und innovative Themen zu informieren. Der familienfreundliche Stand ist jedes Jahr mit einem Glücksrad ausgestattet, an dem tolle Preise zu gewinnen sind. Dabei ist ein kleiner Obolus zu zahlen, der nach der Veranstaltung an Vereine oder gemeinnützige Organisationen gespendet wird.

„In diesem Jahr haben wir uns für das Projekt „Rette sich wer’s kann – Schwimmen lernen im Kindergarten“ des DRK-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. entschieden“, so Vertriebsleiter Michael Hillmann. Das Projekt richtet sich an DRK-Kitas in Mecklenburg-Vorpommern und bringt Kindern spielerisch die Baderegeln bei, bevor dann der Schwimmunterricht in der Schwimmhalle beginnt. Bis jeder kleine Anfänger die Schwimmstufe „Seepferdchen“ erreicht hat, sind etwa 15 Unterrichtsstunden nötig.

Darüber hinaus werden Weiterbildungen für Erzieher angeboten, die in Zukunft ihren Schützlingen selbst „Seepferdchen“-Kurse geben können. Für die Kinder ist alles kostenlos, denn so kann tödlichen Badeunfällen gerade an den vielen Seen und Gewässern in M-V vorgebeugt werden. Um dieses Projekt langfristig stemmen zu können, ist das DRK auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Das DRK und die WEMAG freuen sich, dass eine Summe von 420 € über das Glücksrad eingenommen werden konnte und nun dem DRK für das Projekt zur Verfügung gestellt wird.

Auch Thomas Powasserat, Landesreferent der Wasserwacht, freut sich über den Beitrag der WEMAG: „Schwimmen macht einfach Spaß. Nach der bestandenen „Seepferdchen“-Prüfung sind die Kleinen so stolz und die Eltern können darauf vertrauen, dass ihre Kinder im Wasser sicher sind. Ganz toll, dass die WEMAG-Unternehmensgruppe die Kinder beim Schwimmen lernen unterstützt.“

Internationale Messe WindEnergy in Hamburg

Hamburg – Energieminister Christian Pegel besuchte am Mittwoch (28.09.2016) die WindEnergy Hamburg 2016. Die Weltleitmesse für Windenergie findet vom 27. bis 30. September mit mehr als 1.200 Ausstellern aus über 30 Nationen statt. Die Unternehmen präsentieren die neuesten Produkte und Dienstleistungen für Onshore- und Offshore-Windenergie. Es werden ca. 40.000 Fachbesucher erwartet.

Minister Pegel nahm am Standempfang des WindEnergy Networks teil und führte Gespräche unter anderem mit Vertretern von E.ON, Windrad-Engineering, der Schütz-Gruppe, der wpd-Gruppe und der Wind-projekt Ingenieur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbh. In den Gesprächen informierte sich der Minister über die neuesten Entwicklungen und Pläne der einzelnen Unternehmen. So stellte die Firma Sabik Offshore GmbH ihre Systeme zur Befeuerung der Offshore-Windparks Wikinger und Arkona Becken Südost vor, durch deren Einsatz die Sicherheit für den Schiffs- und Flugverkehr im Umkreis um die neuen Windparks gewährleistet werden soll.

Erfreut zeigte sich Pegel über konkrete Projekte von Unternehmen aus dem Land im Iran. Der Minister: „In den Gesprächen habe ich erfahren, dass die zWe-Firmengruppe aus Wismar für zwei EE-Projekte Verträge abschließen will. Die dafür erforderlichen Kontakte waren auf unserer Delegationsreise in den Iran angebahnt worden. Und die Projektentwickler der W2E Wind to Energy GmbH aus Rostock arbeitet daran, ganzheitliche Lösungen für eine integrierte Energieversorgung im Iran zu finden.“

Im Anschluss besuchte Pegel weitere Stände von Unternehmen aus dem Land auf einem Messerundgang. „Mit ihrer Präsenz und ihren Aktivitäten zeigen die Unternehmen, dass Mecklenburg-Vorpommern im internationalen Wettbewerb mithalten kann. Erneuerbare Energien sind mittlerweile ein fester Bestandteil in der Industrielandschaft des Landes aber eben auch ein echter Exportschlager. Damit tragen sie immer mehr zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei“, so Pegel abschließend.