Dachsanierung der Greifswalder Kirche St. Marien fertiggestellt

Greifswald – Unter dem Motto „Alle unter einem Dach“ ist in der Greifswalder Kirche St. Marien mit einem Erntedankgottesdienst am Sonntag der Abschluss der Dachsanierung gefeiert worden. „Die Hallenkirche St. Marien ist ein wertvolles bauliches Zeugnis ihrer Zeit und prägt maßgeblich das Bild der Stadt Greifswald. Nach der jetzt abgeschlossenen Sanierung des Daches steht das beeindruckende Gebäude wieder für jedermann offen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Die Kirche St. Marien ist eine von drei mittelalterlichen Großkirchen in Greifswald. In früheren Bauabschnitten wurden der Turm, der Ostgiebel und das Gewölbe im ersten Joch saniert. Jetzt sind die Arbeiten an der Dachkonstruktion und der Dacheindeckung des Hauptschiffs und der Annenkapelle abgeschlossen. In einem nächsten Bauabschnitt sollen die Außenhülle, die Gewölbe und die Dächer der Seitenschiffe saniert werden. „Ein großer Dank gilt dem `Verein der Freunde und Förderer der Kirche St. Marien zu Greifswald´, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Kirchengebäude und dessen historisches Inventar zu erhalten. Die Mitglieder engagieren sich unermüdlich, werben Spendengelder ein und organisieren Benefizveranstaltungen. So hat sich die Kirche auch zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt entwickelt“, sagte Glawe.

Die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen wurden aus Mitteln der Denkmalförderung des Bundes und des Landes gefördert. Die Kirchengemeinde hat einen Eigenmittelanteil in Höhe von 205.000 Euro beigetragen. Unterstützt wurde sie durch zahlreiche Stiftungen sowie private Spenden. Das Land unterstützt aus Mitteln der Städtebauförderung die Sanierung der Außenhülle in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro; die Gesamtinvestitionen dafür betragen rund 2,6 Millionen Euro.

In den fünf Programmen der Städtebauförderung – Stadtumbau Ost, Denkmalschutz Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie Kleinere Städte und Gemeinden – stehen im Jahr 2016 insgesamt rund 52 Millionen Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Die Mittel, die jeweils hälftig vom Land und vom Bund getragen werden, stehen für die Durchführung von Maßnahmen im Zeitraum bis zum Jahr 2020 zur Verfügung. Gefördert werden städtebauliche Projekte in 46 städtebaulichen Gesamtmaßnahmen in 35 Kommunen sowie der Rückbau von rund 1.200 dauerhaft leer stehenden Wohnungen in 13 Gemeinden.

Sellering zum Tag der Deutschen Einheit

Schwerin – Zum Tag der Deutschen Einheit sagte Ministerpräsident Erwin Sellering: „Wir in Mecklenburg-Vorpommern sind in den letzten 27 Jahren wirklich gut vorangekommen und haben einen enormen Aufholprozess vollzogen. Die Wirtschaft in unserem Land hat sich gut entwickelt. Mecklenburg-Vorpommern hat deutlich an Wirtschaftskraft gewonnen. Heute ist die Arbeitslosenzahl so niedrig wie noch nie seit der deutschen Einheit. Darauf können wir alle stolz sein.

Aber die Landtagswahlen vor wenigen Wochen haben gezeigt: Viele Menschen sind beunruhigt oder machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Diese Sorgen nehmen wir ernst. Mir ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger früher in Entscheidungsprozesse einzubinden.

Der Aufholprozess in unserem Land hat nicht alle Landesteile in gleichem Maße erfasst. Darum gilt: Wir müssen uns noch stärker um die Regionen, um die Menschen kümmern, die sich benachteiligt fühlen.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern haben gemeinsam sehr viel erreicht. Und ich bin mir sicher. Wir in Mecklenburg-Vorpommern werden auch die Herausforderungen meistern, die jetzt vor uns liegen.“

Mecklenburg-Vorpommern übernimmt MPK-Vorsitz

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern ist seit 1. Oktober Vorsitzland in der Konferenz der Regierungschefs der Länder. Das Land ist damit auch Ausrichter der diesjährigen Jahreskonferenz der 16 Regierungschefs. Ministerpräsident Erwin Sellering wird am 27. und 28. Oktober mit seinen Amtskollegen in Rostock-Warnemünde zusammentreffen.

„Es gibt eine ganze Reihe von Themen, bei denen die Länder gemeinsame Interessen haben. Das gilt zum Beispiel bei der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Die Landesregierungen haben sich Ende letzten Jahres nach schwierigen Verhandlungen auf einen gemeinsamen Vorschlag verständigt. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug. Mecklenburg-Vorpommern wird als Vorsitzland darauf drängen, dass wir bei diesem Thema endlich zu einer Lösung kommen“, erklärte Sellering.

Ein gemeinsames Anliegen sei die Integration der in Deutschland aufgenommenen Flüchtlinge. „Bund, Länder und Kommunen befinden sich in einer Verantwortungsgemeinschaft. Das setzt voraus, dass Lasten fair verteilt werden. Und es gibt die gemeinsame Erwartung, dass die Zuwanderung nach Deutschland wirksam begrenzt wird.“

Im vergangenen Jahr war Bremen das Vorsitzland. „Das war ein sehr anspruchsvolles Vorsitzjahr. Aufgrund der Flüchtlingskrise und der Gespräche zu den Bund-Länder-Finanzen sind wir häufiger als sonst zu Gesprächen zusammengekommen. Manchmal mussten schwierige Kompromisse ausgehandelt werden. Carsten Sieling und seine Mannschaft haben das hervorragend gemacht“, lobte Sellering das bisherige Vorsitzland Bremen.

„Ort für Spitzenforschung“ – Minister würdigt Agrar-Absolventen in Rostock

Rostock – Als „Leuchtturm“ der universitären Forschung bezeichnete Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, heute die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock anlässlich der Absolvententagung 2016.

Seit dem 18. Jahrhundert werden an der Universität Rostock landwirtschaftliche Themen bearbeitet. Mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Agrarwissenschaftler und Musterlandwirt Johann Heinrich von Thünen wurde 1830 die Basis für die Agrarforschung in der Hansestadt gelegt. Die landwirtschaftliche Fakultät wurde 1942 gegründet und hat sich seither stetig weiterentwickelt.

Von Erfolg gekrönt, so Backhaus, waren unter anderem der Aufbau und die Neuausrichtung einiger Studiengänge: „Der Studiengang Aquakultur hat sich binnen weniger Jahren zu einem international beachtetem Studiengang entwickelt, der die Vernetzung von Forschung und Praxis in vorbildhafter Weise umsetzt“, sagte er weiter. Im Herbst dieses Jahres starte zudem der Bachelorstudiengang Umweltingenieurswissenschaften, der bisher nur im Master angeboten wurde.

Auch wird das wissenschaftliche Profil der Fakultät durch Kooperationen mit anderen agrarwissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Leibniz-Insitut für Nutztierbiologie in Dummerstorf, der Landesforschungsanstalt in Güstrow, der LMS Agrarberatung in Rostock, des Friedrich-Löffler-Instituts auf der Insel Riems und des Julius-Kühn-Instituts in Groß Lüsewitz immer aufs Neue geschärft. „Damit verfügt unser Land über ein engmaschiges Netz an exzellenter Forschung in diesem Bereich, das es so nicht noch einmal gibt.“

Um Forschung und Lehre weiterhin auf einem hohen Niveau betreiben zu können, ist es außerordentlich wichtig, die Fakultät modern auszustatten, begründete der Minister. Im letzten Jahr konnte beispielsweise das neue Laborgebäude Tierforschung eingeweiht werden, dessen Bau vom Land mit 10 Mio. € unterstützt wurde. Damit sei ein „Ort der Spitzenforschung“ in Bereichen Nutztierwissenschaften,Tierernährung, Tiergesundheit, Tierhaltung, Technologie, Grünlandkunde, Futterbauwissenschaften sowie Aquakultur entstanden.

Im letzten Jahr wurde das Fischglashaus eröffnet, das Forschung zur Aquakultur und Aquaponik auf internationalem Niveau ermöglicht, freute sich Minister Backhaus. Es ist das modernste seiner Art in Deutschland und wurde vom Land mit über 1,8 Mio. € gefördert. Auch ein Aquaponik-Projekt, in dem Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft ein praxistaugliches Verfahren etablieren, Fische und Pflanzen gleichzeitig in einem geschlossenen Kreislauf zu produzieren, wurde mit 507.000 € bezuschusst.

Hervorzuheben ist laut Backhaus auch der Phosphorcampus als eines der Forschungskomplexe der Fakultät, der sich an den Standortbedingungen, der Küstennähe des norddeutschen Raums, orientiert. Oder aber die interdisziplinäre Ringvorlesung „Agricoast – Nachhaltige Ressourcennutzung in küstennahen Agrarlandschaften“ für Mitarbeiter und Absolventen und die interessierte Öffentlichkeit.

„Im Ergebnis können wir mit Stolz sagen, dass die positive Entwicklung der Agrar- und Umweltbranche in M-V maßgeblich durch die Studierenden und Absolventen der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät Rostock mitbestimmt wird.“

Neue Professorinnen und Professoren für die Hochschulen

Schwerin – Im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin wurde  die Rektorin der Hochschule für Musik und Theater Rostock für ihre zweite Amtszeit bestellt. Außerdem erhielten drei Professorinnen und sieben Professoren für die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern ihre Ernennungsurkunden.

Dr. phil. Susanne Winnacker wurde zur Rektorin an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in ihrer zweiten Amtszeit vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2020 bestellt. Dr. Winnacker, geboren 1959 in Hilten (heute Neuenhaus), studierte Germanistik und Philosophie an der Philipps-Universität Marburg und Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus Liebig Universität Gießen. Sie promovierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und wurde 2012 zur Rektorin an der HMT Rostock bestellt.

Der Leitende Veterinärdirektor Dr. rer. nat. habil. Klaus Wimmers wurde zum Universitätsprofessor für „Tierzucht und Haustiergenetik“ an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere Dummerstorf (FBN) ernannt. Prof. Dr. Wimmers wurde 1965 in Kleve geboren und studierte an der Freien Universität Berlin Veterinärmedizin. Die Promotion folgte an der Technischen Universität Berlin. Seit 2004 ist er als Leiter des Forschungsbereiches Molekularbiologie des FBN Dummerstorf tätig.

Prof. Dr. rer. nat. Ulrich Bathmann wurde zum Universitätsprofessor für „Erdsystemforschung“ an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) berufen. Prof. Bathmann, geboren 1954 in Würzburg, studierte Biologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er auch promovierte. Seit 2011 ist er bereits befristet als Professor für „Erdsystemforschung“ der Universität Rostock tätig. Gleichzeitig ist er Direktor des Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW).

Dr. rer. nat. Dennis Schade wurde zum Universitätsprofessor für „Pharmazeutische Bioanalytik“ an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ernannt. Prof. Dr. Schade wurde 1979 in Bremen geboren und absolvierte sein Pharmaziestudium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es folgte die Approbation als Apotheker sowie die Promotion. Seit 2012 ist er als unabhängiger Nachwuchsgruppenleiter an der Technischen Universität Dortmund tätig.

Prof. Dr. oec. Dr. phil. habil. Bernd Marcus wurde zum Universitätsprofessor für „ABWL: Organisations- und Personalpsychologie“ an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock ernannt. Prof. Marcus, geboren 1964 in Frankfurt am Main, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und promovierte dort auch. Seit 2007 ist er als Professor für „Arbeits- und Organisationspsychologie“ an der FernUniversität Hagen tätig.

Dr. rer. nat. Jens Starke wurde zum Universitätsprofessor für „Wissenschaftliches Rechnen“ an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock ernannt. Prof. Dr. Starke, geboren 1969 in Stuttgart-Bad Cannstatt, studierte an der Universität Stuttgart Mathematik und Physik und promovierte dort auch. Seit 2015 ist Prof. Dr. Starke als Reader/Associate Professor an der Queen Mary University of London beschäftigt.

Prof. Dr.-Ing. Bert Buchholz wurde zum Universitätsprofessor für „Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren“ an der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock ernannt. Prof. Buchholz wurde 1971 in Rostock geboren. Er studierte an der Universität Rostock Maschinenbau und promovierte ebenfalls in Rostock. Seit 2008 ist er dort als Lehrbeauftragter, seit 2014 als Honorarprofessor tätig. Gleichzeitig ist Prof. Buchholz Geschäftsführer der Firma FVTR GmbH (Forschungszentrum Verbrennungsmotoren Thermodynamik Rostock).

Dr. Isolde Malmberg wurde zur Professorin an einer Kunsthochschule im Fach „Musikpädagogik/ Musikdidaktik“ am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Hochschule für Musik und Theater Rostock ernannt. Prof. Dr. Malmberg, geboren 1969 in Linz/Österreich, studierte und promovierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zuletzt war sie am Institut für Musikpädagogik Wien (IMP) als Vorsitzende der Studienkommission Lehramt und als Assistenzprofessorin beschäftigt.

Prof. Fionnuala Mary McCarthy wurde zur Professorin an einer Kunsthochschule im Fach „Gesang“ am Institut für Musik der Hochschule für Musik und Theater Rostock berufen. Prof. McCarthy, geboren 1960 in Newry/Irland, studierte an der University of the Witwatersrand Johannesburg Musik und legte ihre Künstlerische Reifeprüfung an der Hochschule für Musik Detmold ab. Von 1995 bis 2012 war sie Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und ist seit 2013 in einem befristeten Arbeitsverhältnis als Professorin für das Fach „Gesang“ an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig.

Dr. phil. Claudia Nürnberg wurde zur Professorin für „Frühpädagogik/Kindheitspädagogik“ am Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung der Hochschule Neubrandenburg ernannt. Prof. Dr. Nürnberg wurde 1979 in Leinefelde (Thüringen) geboren. Sie studierte an der Fachhochschule Erfurt Soziale Arbeit/Sozialpädagogik und an der Universität Erfurt Erziehungswissenschaft. Ihre Promotion absolvierte sie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Prof. Dr. Nürnberg vertrat seit 2013 die Professur für das Lehrgebiet „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ an der Fachhochschule Erfurt.

Dr. rer nat. Jan-Christian Kuhr wurde zum Professor für „Mess- und Regelungstechnik, Physik“ am Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Stralsund berufen. Prof. Dr. Kuhr, geboren 1960 in Eutin, studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Physik und promovierte an der Universität Rostock. Von 1999 bis 2013 war er u. a. Leitender Mitarbeiter der GECKO mbH Rostock. Seine letzte berufliche Station war die Enterprise Architect, SIV Software-Architektur & Technologie GmbH, Roggentin.

Kita in Bantin feiert Richtfest

Bantin – In Bantin (LK Ludwigslust-Parchim) wurde unter Anwesenheit von Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V, das Richtfest zum Neubau der örtlichen Kindertagesstätte gefeiert.

„In den letzten Monaten ist viel passiert. Der Rohbau steht, die Zimmerleute haben den Dachstuhl errichtet und die rund 82 Kinder, die bald in das Gebäude einziehen werden, können sich schon annähernd vorstellen, wie ihr neuer Spiel- und Lernort aussehen wird“, sagte der Minister.

Der Kita-Neubau, so Backhaus, sei mehr als überfällig gewesen. Der Zustand des Gebäudes war so desolat, dass die Betriebserlaubnis durch den Fachdienst Jugend des Landkreises Ludwigslust-Parchim nur noch befristet erteilt wurde. Mit dem zweistöckigen Neubau werde eine wichtige Einrichtung der Grundversorgung im Ort erhalten und an aktuelle Technik- und Sicherheitsstandards angepasst.

Insgesamt 12 Krippen-, 40 Kindergarten- und 30 Hortplätze stehen Familien aus der Region in Bantin künftig zur Verfügung. „Damit setzt die Gemeinde dem demografischen Wandel nachhaltig etwas entgegen und gewinnt gerade für junge Familien noch mehr an Attraktivität“, betonte der Minister.

Auch an die Bedürfnisse der älteren Generation ist bei der Umsetzung des Vorhabens gedacht worden, versicherte er. So wurde der ehemals im Obergeschoss der Kita befindliche Gemeindesaal nun in einen Anbau verlegt und ist damit für ältere Menschen leichter zugänglich. „Der Neubau ist demnach eine Bereicherung für alle Dorfbewohner.“

Die Gesamtkosten des Kitaneubaus belaufen sich auf rund 2,3 Mio. €. Das Land beteiligt sich daran mit rund 2 Mio. € aus Mitteln der Integrierten ländlichen Entwicklung M-V. Allein im Amtsbereich Zarrentin wurden von 2008 bis 2015 Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 18 Mio. € mit Fördermitteln in Höhe von rund 8 Mio. € ermöglicht.