Neues Klettergerüst für Hauptmann-Schule

Stralsund – Am 14. Oktober haben fast 300 Kinder an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule ihr neues Klettergerüst eingeweiht.

Möglich wurde das durch das Engagement des Fördervereins der Schule, KiNaS e.V.. Durch eine großzügige Spende von 16.000 Euro der Sparkasse Vorpommern sowie die Unterstützung des BBV-Bildung-Bedeutet-Verstehen e.V., der Service-, Verwaltungs- und Dienstleistungsgesellschaft Vorpommern mbH (SVDV) und des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern konnte dem Oberbürgermeister, Dr.-Ing. Alexander Badrow, das farbenfrohe Spielgerät im Wert von 20.000,00 Euro übergeben werden.

Nur Sekunden nach dem Durchschneiden des Bandes nahmen die Mädchen und Jungen ihr Klettergerüst in Besitz. Und ganz nebenbei gab es ein Feuerwerk – zumindest akustisch. Denn viele, viele Luftballons durften die Kinder zum Platzen bringen. „Das klingt ja wie zu Silvester.“ sagte anschließend nicht nur ein Mädchen.

Schöner spielen: Spielplatz Alte Richtenberger Straße ist Baustelle

Stralsund – Im 2014 beschlossenen Spielraumentwicklungskonzept der Stadt sind unter anderem Verbesserungen für Kinder und Jugendliche in der Tribseer Siedlung, konkret auf dem Spielplatz in der Alten Richtenberger Straße, verankert. Die Bauarbeiten dafür beginnen am 17. Oktober.

Eine Befragung unter Schülerinnen und Schülern der Hermann-Burmeister-Regionalschule im Sommer dieses Jahres hatte ergeben, dass sich die Kinder bessere Spielbedingungen für sportliche Aktivitäten wünschten. Dieser Wunsch kann nun erfüllt werden.

Die erste Etappe der Umgestaltung beinhaltet die Herstellung einer neuen Rasenfläche, die Pflasterung eines Bereiches für einen Unterstand und eine Tischtennisplatte sowie die Herstellung eines Sitzbereiches unter Bäumen mit Slackline und Hängematten.

Im nächsten Jahr werden außerdem eine Asphaltfläche für Basketball und verschiedene Spielgeräte hinzukommen.

Erinnerungen eines Mecklenburger Kaufmanns

Lesung in der Stadtbibliothek Wismar

Wismar – Der Wismarer Kaufmann Friedrich Wilhelm Otto (1897-1985) war Zeuge einer bewegten Zeit. Er verfasste einen umfassenden Lebensbericht, der in den achtziger Jahren nicht gedruckt werden konnte. Ermutigt durch die positive Aufnahme ihrer Publikationen „Ein Mecklenburger Apothekerleben“ und „Ein Bauernleben in Mecklenburg“ haben nun Edith und Joachim Framm gemeinsam mit Uwe Otto und Mechthild Glücklich das Manuskript überarbeitet und herausgegeben.

Geschildert wird ein Leben mit seinen Freuden und Sorgen inmitten der dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Noch in den letzten Kriegstagen wird das große Textilgeschäft ein Raub der Flammen. Der vorgelegte Bericht umfasst die Zeit bis zum Anfang des Jahres 1946, als Friedrich Wilhelm Otto nach Wismar zurückkehrt.

Aus dem soeben erschienenen Buch „Im Spiegel seiner Zeit – Erinnerungen eines Mecklenburger Kaufmanns“, werden die Herausgeber am Montag, dem 14. November 2016, um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek im Zeughaus, Ulmenstraße 15 lesen. Unterstützt werden sie an diesem Abend durch musikalische Beiträge.

Eintrittskarten für die Lesung sind ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich, Die Karten kosten im Vorverkauf 4,00 Euro, Restkarten an der Abendkasse 6,00 Euro, und können reserviert werden per Telefon: 03841 251 4020 oder per E-Mail: stadtbibliothek@wismar.de .

Öffentliche Schulden in M-V im Jahr 2015 um 1,4 Prozent gesunken

Schwerin – Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, betrugen die Schulden des Öffentlichen Gesamthaushaltes (Land, Gemeinden/Gemeindeverbänden und Sozialversicherung einschließlich ihrer Extrahaushalte) zum Jahresende 2015 beim nicht-öffentlichen Bereich 11,6 Milliarden EUR.

Der Schuldenstand sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent (- 160 Millionen EUR).

Zum nicht-öffentlichen Bereich zählen Kreditinstitute sowie der sonstige inländische (zum Beispiel private Unternehmen) und der ausländische Bereich, wobei letzterer für den öffentlichen Gesamthaushalt in Mecklenburg-Vorpommern nicht von Bedeutung ist.

Bundesweit war eine Verringerung der Schulden der Länderhaushalte um 0,2 Prozent zu verzeichnen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern wies mit einer Senkung um 231 Millionen EUR von 9,7 Milliarden EUR im Jahr 2014 auf 9,5 Milliarden EUR im Jahr 2015 einen noch deutlicheren Rückgang des Schuldenstandes auf (- 2,4 Prozent). Dabei wurden die Erhöhung der Wertpapierschulden und der Schulden beim sonstigen inländischen Bereich wie im Vorjahr durch die Verringerung der Kredite bei Kreditinstituten mehr als kompensiert. Sowohl das Land als auch seine Extrahaushalte konnten ihren Schuldenstand reduzieren.

Um 3,4 Prozent angestiegen ist gegenüber 2014 die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland. Dieser Schuldenstand, der in Mecklenburg-Vorpommern die Schulden der Gemeinden, Ämter und Landkreise umfasst, erhöhte sich im Vergleich dazu um 3,6 Prozent beziehungsweise 71 Millionen EUR auf 2,1 Milliarden EUR. Dabei ist festzustellen, dass die Kassenkredite, die zur Überbrückung vorübergehender Kassenanspannungen zur Liquiditätssicherung dienen und in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen waren, von 690 Millionen EUR auf 674 Millionen EUR verringert werden konnten. Während die Schulden der Kernhaushalte sogar um 31 Millionen EUR gesenkt werden konnten, erhöhte sich der Schuldenstand der kommunalen Extrahaushalte um 102 Millionen EUR. Diese Erhöhung resultiert im Jahr 2015 jedoch ausschließlich aus der Einbeziehung von Extrahaushalten, die im Vorjahr nicht dem Öffentlichen Gesamthaushalt zugeordnet waren.

Sozialversicherungen unter Landesaufsicht existieren in Mecklenburg-Vorpommern nicht.

Spatenstich für neues Wohngebiet in Stralsund

Stralsund – In Stralsund hat der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe mit einem symbolischen Spatenstich den Auftakt für die Bauarbeiten eines neuen Wohngebietes auf dem ehemaligen Gärtnereigelände im Ortsteil Andershof gesetzt. „Das neue Wohngebiet wird zur weiteren Aufwertung Stralsunds als Wohnort beitragen. Die Fläche liegt nah an der historischen Altstadt Stralsund mit ihren zahlreichen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten und gleichzeitig erholsam im Grünen, nur wenige Meter vom Andershofer See entfernt. Hier entstehen attraktive Wohnmöglichkeiten für Jung und Alt“, sagte Wirtschaftsminister Glawe vor Ort.

Auf dem rund 7,5 Hektar großen Gelände der ehemaligen Gärtnerei im Ortsteils Andershof sollen etwa 80 Wohneinheiten (Einfamilien-, Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser) in zwei Bauabschnitten entstehen. Die Größe der einzelnen Grundstücke beginnt bei 450 Quadratmetern. Das Gebiet liegt rund fünf Kilometer von der Innenstadt entfernt im südlichen Stadtrandbereich und grenzt an den Andershofer Teich. Die Entwicklung des Wohngebietes hat die LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH übernommen. „Neue Wohngebiete tragen auch dazu bei, dass eine Region als attraktiver Lebens- und Arbeitsort gefragt ist. Mit der Erschließung des Geländes wird ein richtiger Schritt gegangen, um für die Wirtschaft vor Ort Fachkräfte zu binden oder neue gewinnen zu können“, sagte Glawe.

Die LGE ist eine Landesgesellschaft zur Entwicklung und Förderung von Städtebau, Stadterneuerung und Wohnungsbau unter Berücksichtigung sozialer und wirtschaftlicher Belange, zur Unterstützung strukturpolitischer Interessen des Landes Mecklenburg-Vorpommern unter Ressourcen schonenden und demografischen Aspekten.