Herbstferien in Deutschland

Schwerin – In vielen Bundesländern sind momentan Herbstferien. In Mecklenburg-Vorpommern starten die Ferien in der kommenden Woche (24. Oktober 2016). „Der Herbst wird auch für unser Bundesland touristisch immer attraktiver. Immer mehr Gäste entdecken Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahl der Gäste legt in den Herbstmonaten in Mecklenburg-Vorpommern deutlich zu“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch. In einigen Bundesländern wie Sachsen, Niedersachsen oder Bremen sind die Ferien vorbei. In anderen Bundesländern haben die Ferien gerade angefangen, wie zum Beispiel in Berlin, Hessen oder Brandenburg. „Insgesamt erstrecken sich die Herbstferien mit allen Bundesländern über fünf Wochen. Das lockt auch mehr Gäste nach Mecklenburg-Vorpommern. Je weiter Ferienstart und Ferienende auseinanderliegen, umso besser kann die Tourismussaison insgesamt ausgeschöpft werden“, so Glawe.

In den kühlen Monaten locken viele Anbieter mit speziellen Angeboten: Angeltouren am Bodden, Reiterwochenenden am Strand, Wellness- und Kurarrangements oder Entspannungs- und Fitnessangebote. „So bunt wie der Herbst, so abwechslungsreich ist auch das Angebot unserer touristischen Anbieter im Land. Die Branche stellt sich immer mehr auch auf die kühleren Monate ein. Das schlägt sich deutlich in den Gästezahlen nieder“, sagte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre stieg die Zahl bei den Übernachtungen in den Monaten September, Oktober und November überproportional um 24 Prozent und bei den Ankünften sogar um 30 Prozent. Im genannten Zeitraum des Jahres 2005 wurden 5,3 Millionen Übernachtungen registriert, dagegen zehn Jahre später bereits knapp 6,6 Millionen Übernachtungen.

Wirtschaftsminister Glawe regte insbesondere eine engere Verzahnung von gesundheitstouristischen Angeboten an. „Hiervon können insbesondere der Tourismus und die Gesundheitswirtschaft profitieren. Es braucht vor allem auch in den kühleren Monaten individuelle auf Gäste zugeschnittene Angebote. Gerade im Wettbewerb mit anderen gilt es durch entsprechende Dienstleistungen, Gäste für das eigene Hotel oder die Pension zu begeistern. Touristische Einrichtungen, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und Universitätskliniken können hier noch intensiver Potentiale ausschöpfen“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern ist der Gesundheitstourismus ein Wachstumsmarkt. Mit einem Wertschöpfungsanteil von 4,0 Prozent an der gesamten Branche nimmt der Gesundheitstourismus in Mecklenburg-Vorpommern eine hohe Bedeutung ein (siehe Studie: Ökonomischer Fußabdruck der Gesundheitswirtschaft). „Sein Beitrag zur gesamten Gesundheitswirtschaft ist mehr als doppelt so hoch wie im deutschlandweiten Vergleich“, so Glawe weiter. Die Beschäftigungsentwicklung im Gesundheitstourismus zeichnet sich darüber hinaus mit dem branchenweit höchsten Wachstum von jährlich durchschnittlich 5,6 Prozent aus. Ausgehend von rund 4.400 Erwerbstätigen im Jahr 2000 konnte der Gesundheitstourismus mit einem Beschäftigungsaufbau von 5.000 Arbeitsplätzen auf 9.400 Erwerbstätige im Jahr 2014 einen wesentlichen Beitrag zum Arbeitsmarkt leisten.

Die BioCon Valley® GmbH hat in Kooperation mit dem unabhängigen Wirtschaftsforschungs-Institut WifOR eine Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt und Außenhandel unter besonderer Berücksichtigung des Mittelstandes erarbeitet. Die Studie „Ökonomischer Fußabdruck der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ steht zum Download bereit: www.bcv.org. BioCon Valley® ist die Initiative für Life Science und Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Kunst im FM: Schweriner Ansichten

Plakat FM

Schwerin – Finanzministerin Heike Polzin hat im Rahmen der Reihe „Kunst im FM“ eine neue Ausstellung eröffnet.

Unter dem Titel „Schweriner Ansichten“ zeigen Karin Segebarth und Gisela Dumpff Stadtansichten, Landschaften und Stillleben.

Beide stammen aus Pingelshagen bei Schwerin und gehören dort dem „Kreidekreis“ an, deren Mitglieder sich regelmäßig zum Malen treffen.

Als Hobbymalerinnen arbeiten beide vorrangig mit Kreide, Acryl und Aquarell. Zusätzlich sind auch Federzeichnungen von Katrin Segebarth zu sehen. Ihre Stadtansichten sind so detailgetreu gemalt – sie garantieren Wiedererkennungs-effekt.

Die große Vielfalt der neuen Ausstellung wird durch Landschaften, Blumen und Abstraktes, gestaltet von Gisela Dumpff, enorm bereichert.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Januar 2017 während der Geschäftszeiten zu sehen.

Goethestraße in Waren wird ausgebaut

Waren(Müritz) – Am Freitag (21.10.2016) überreicht Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 366.600 Euro für den Ausbau der Goethestraße in Waren (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) an den Bürgermeister der Stadt, Norbert Möller. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus gewährt.

Die Stadt Waren (Müritz) beabsichtigt, die Goethestraße zwischen Kietz- und Mozartstraße auf einer Länge von 576 Metern auszubauen. Die Fahrbahn soll in einer Breite von sechs Metern mit Asphalt befestigt werden. Zudem entstehen 59 Längsparkstellflächen. Die Gehwege aus Betonsteinpflaster werden in einer Breite von 1,50 Metern angelegt. Auch drei Bushaltestellen für den öffentlichen Personennahverkehr werden eingerichtet. Zusammen mit dem Müritz-Wasser-/ Abwasserzweckverband wird die Regenwasserkanalisation neu hergestellt. Im Zuge der Ausbaumaßnahme werden außerdem die Trinkwasser-, Elektro- und Gasleitungen sowie der Schmutzwasserkanal durch die Stadtwerke Waren (Müritz) bzw. den Zweckverband erneuert.

Die Gesamtkosten für diese Baumaßnahme betragen für die Stadt Waren rund 1.440.100 Euro. Die förderfähigen Ausgaben belaufen sich auf rund 564.000 Euro.

Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs in Warnemünde

Schwerin – Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der 16 Länder kommen am 27. und 28. Oktober 2016 in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde zu ihrer Jahreskonferenz zusammen. Seit dem 1. Oktober ist Mecklenburg-Vorpommern Vorsitzland und somit auch Gastgeber der Konferenz.

Thema sind unter anderem die Empfehlungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zum künftigen Rundfunkbeitrag. Außerdem steht das Thema Bund-Länder-Finanzen auf der Tagesordnung. Nachdem sich Bund und Länder über den künftigen Finanzausgleich verständigt haben, geht es nun um die Übertragung von Kompetenzen an den Bund.

Am 27. Oktober führen die Regierungschefs zunächst ein Gespräch mit dem EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther Oettinger. Anschließend finden getrennte Vorbesprechungen statt. Am 28. Oktober treffen die Regierungschefs dann zu ihrer Konferenz zusammen.