Städtebaufördermittel für KITA Güstrow

Güstrow – Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat der Sanierung der KITA „Schlossgeister“ in Güstrow im Rahmen der Städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ der Barlachstadt Güstrow zugestimmt und die geplante Maßnahme als förderfähig gemäß den Städtebauförderrichtlinien anerkannt.

Die Kindertagesstätte befindet sich in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude am Franz-Parr-Platz in der Güstrower Altstadt, das dringend sanierungsbedürftig ist. Es ist daher vorgesehen, die bestehenden Mängel an der äußeren Gebäudehülle im Rahmen einer umfassenden Sanierung zu beheben und auch das Gebäudeinnere den heutigen Anforderungen zur Nutzung als Kinderbetreuungseinrichtungen entsprechend auszubauen.

Im Einzelnen werden das derzeit marode Dachmaterial erneuert sowie Haustür und Fenster aufgearbeitet. Im Inneren des Gebäudes müssen verschiedene Brandschutzmaßnahmen vorgenommen werden, um den aktuellen rechtlichen Vorgaben gerecht zu werden.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung unterstützt die Maßnahme mit rund 549.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Die förderfähigen Gesamtausgaben betragen knapp 916.000 Euro.

Bauministerium fördert Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft

Neubrandenburg – Gleich fünf Zuwendungsbescheide konnten in diesen Tagen vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung an die NEUWOBA Neubrandenburger Wohnungsbaugenossenschaft eG versandt werden. Mit Mitteln aus dem Landesprogramm Wohnraumförderung sollen fünf Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 251 Wohneinheiten modernisiert und instandgesetzt werden.

Im Einzelnen werden folgende Wohneinheiten gefördert:

  • 308.483 Euro für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1986 mit 53 Wohneinheiten in der Traberallee;
  • 333.600 Euro für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses aus dem Jahr 1973 mit 40 Wohneinheiten in der Semmelweissstraße;
  • 425.644 Euro für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit 40 Wohneinheiten aus dem Jahr 1973 in der Mlada-Boeslawer-Straße;
  • 1.156.776 Euro für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit 100 Wohneinheiten aus dem Jahr 1973 in der Max-Adrion-Straße;
  • 141.953 Euro für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit 18 Wohneinheiten aus dem Jahr 1990 in der Fischerstraße.

In den 251 Wohneinheiten sollen unter anderem Dach- und Fassadensanierungen, Wärme- und Brandschutzmaßnahmen, Fliesen-, Tischler- und Malerarbeiten, Heizungsumrüstungen, die Erneuerung von Elektroinstallationen sowie bei einigen Gebäuden der nachträgliche Anbau von Balkonen vorgenommen werden.

Die Gesamtinvestition in Höhe von knapp 5,98 Mio. Euro wird mit Mitteln des Landesprogramms Wohnraumförderung in Höhe von rund 2,37 Mio. Euro unterstützt.

Das Landesprogramm Wohnraumförderung stellt dabei zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse zur Verfügung. Gefördert werden Modernisierungen und Instandsetzungen unter anderem von Miet- und Genossenschaftswohnungen und selbst genutztem Wohneigentum, der barrierefreie Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie selbst genutztem Wohneigentum und die Nachrüstung von Personenaufzügen.

Nordwestmecklenburg erhält zusätzlich 1,03 Mio. Euro für Kindertagesförderung

Schwerin – Der Landkreis Nordwestmecklenburg erhält vom Land zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung in Höhe von 1.033.528,80 Euro. Einen entsprechenden Vertrag haben das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung und der Landkreis geschlossen. Die Mittel stammen aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld des Bundes.

„Mit dem Geld kann der Landkreis die Kinder-tagesbetreuung weiter verbessern“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese am Freitag. „Für welche Projekte die Mittel im Detail eingesetzt werden, liegt in der Hand der Kommunen. 516.764,40 Euro von dem Betrag werden vom Kreis direkt an die Gemeinden weitergeleitet.“

Die Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg, Kerstin Weiss, erklärte: „Dass wir diese zusätzlichen Mittel jetzt zielgerichtet in die Qualitätssteigerung der Kindertagesbetreuung investieren können, freut mich für unseren Landkreis sehr. Es ist gut angelegtes Geld. Für die Verwendung der Mittel müssen nun Vorschläge erarbeitet und dann gemeinsam mit dem Jugendhilfeausschuss beraten werden.“

Insgesamt erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr 10,356 Mio. Euro aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld. Im Jahr 2018 stehen dann 11,64 Mio. Euro zur Verfügung.

Das Bundesverfassungsgericht urteilte im Juli 2015, dass das Betreuungsgeld gegen das Grundgesetz verstoße. Bundesfamilienministerin Schwesig hatte daraufhin durchgesetzt, dass die Mittel den Ländern zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt werden.

Mehr als 99% aller Direktzahlungen in M-V pünktlich ausgezahlt

Schwerin – Trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch veränderte Antragsverfahren ist es dem Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern gelungen, zum Jahresende 99,6 % aller Direktzahlungen auszuzahlen. Rund 4728 landwirtschaftliche Betriebe haben Anträge zu den Direktzahlungen gestellt und rund 354,2 Mio. Euro werden zum Jahreswechsel ausgezahlt.

„Wir alle wissen, dass die Bauern mit dem Geld rechnen – im doppelten Sinne. Die finanzielle Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben ist nach wie vor angespannt, jeder eingehende Cent schon jetzt verplant. Angesichts dessen hat mein Haus der Prämienauszahlung noch in diesem Jahr höchste Priorität eingeräumt“, kommentierte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Zu den Direktzahlungen zählen die Auszahlung der Basisprämie in Höhe von 173,57 Euro je Hektar, die Umverteilungsprämie, die vom 1. bis zum 30. Hektar 50,14 Euro je Hektar und ab dem 30. bis zum 46. Hektar 30,08 Euro je Hektar beträgt, sowie die Greeningprämie von 87,31 Euro je Hektar. Bei ca. 360 Antragstellern wird diese Zahlung durch die Junglandwirteprämie von 44,27 Euro je Hektar (für maximal 90 Hektar) erhöht.

Neu war in diesem Jahr, dass die Zahlungen für eine Fläche nicht mehr über die eingetragene Hektargröße (numerisch) beantragt wurden, sondern nur noch über die digital anzufertigende Zeichnung der beantragten Fläche selbst (geobasierte Antragstellung). Insgesamt waren aufwändige Anpassungen der gesamten Software nötig.

„Neue EU-Vorgaben und ambitionierte Umsetzungsfristen zur Auszahlung der Flächenprämien haben zu einem deutlich gestiegenen Aufwand für unsere Verwaltung geführt. Dass es gelungen ist, die Gelder nahezu vollständig auszuzahlen, ist den enormen Anstrengungen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Ein Zukunftsmodell kann diese ausufernde Bürokratie allerdings nicht sein. Das System steht vor dem Kollaps und muss dringend vereinfacht werden, auch vor dem Hintergrund des schwindenden Vertrauens in die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union“, mahnte Backhaus.

25 Mio. Euro für exzellente Forschung

Schwerin – Fünf Forschungsverbünde, die im Auswahlverfahren des Exzellenzforschungsprogramms des Landes einen Zuschlag erhalten haben, können im Januar 2017 mit ihrer Arbeit beginnen. Das Land hat ihnen die ersten Fördermittel zur Verfügung gestellt. Pro Forschungsverbund sind bis zu fünf Mio. Euro vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020.

„Das Land will die Spitzenforschung weiter stärken“, betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Mit dem Exzellenzforschungsprogramm unterstützen wir insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und junge Wissenschaftler. Wir wollen ihnen zeigen, dass wir ihre Arbeit wertschätzen und deutlich machen, dass Forscherinnen und Forscher bei uns im Land eine ausgezeichnete Perspektive haben. Ich wünsche ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg bei der Arbeit“, sagte Hesse.

Im Rahmen des Exzellenzforschungsprogramms stehen insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind fünf Millionen Euro für die Energieforschung vorgesehen. Die Auswahl der Forschungsverbünde ist in einem zweistufigen Auswahlverfahren durch Einzelbegutachtung und durch eine unabhängige Jury erfolgt. Folgende Vorhaben werden gefördert:

Themenschwerpunkt Energie

Universität Rostock gemeinsam mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Fachhochschule Stralsund: „Netzstabilität mit Wind- und Bioenergie, Speichern und Lasten unter Berücksichtigung einer optimalen Sektorkopplung (Netz-Stabil)“

Koordinator: Prof. Hans-Günter Eckel

Weitere Themenschwerpunkte

Universität Rostock gemeinsam mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: „Stoffumsetzungsprozesse an Moor- und Küstenstandorten als Grundlage für Landnutzung, Klimawirkung und Gewässerschutz (Wetscapes)“

Koordinatorin: Prof. Nicole Wrage-Mönnig

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald gemeinsam mit der Universität Rostock, den Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock sowie dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI): „Aufklärung der Pathomechanismen bakto-viraler Koinfektionen mit neuen biomedizinischen Modellen (KoInfekt)“

Koordinator: Prof. Sven Hammerschmidt

Universitätsmedizin Greifswald gemeinsam mit der Universitätsmedizin Rostock, den beiden Universitäten Greifswald und Rostock und dem Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT): „Proteinfehlfaltung, ER-Stress und Proteindegradation – Entwicklung einer systematischen Pipeline für individualisierte Therapien bei erblichen Leber- und Pankreaserkrankungen (PePPP)“

Koordinator: Prof. Markus Lerch

Universitätsmedizin Rostock gemeinsam mit der Universitätsmedizin Greifswald und den beiden Universitäten Greifswald und Rostock. „Card-ii-Omics Kardiovaskuläre Implantatentwicklung-Infektionen-Proteomics: Prävention, Diagnostik und Therapie von Implantatinfektionen (Card-ii-Omics)“

Koordinator: Prof. Emil C. Reisinger

Landkreis Rostock erhält zusätzlich 1,44 Mio. Euro für Kindertagesförderung

Schwerin – Der Landkreis Rostock erhält vom Land zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung in Höhe von 1.439.484,00 Euro. Einen entsprechenden Vertrag haben das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung und der Landkreis geschlossen. Die Mittel stammen aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld des Bundes.

„Die frühkindliche Förderung kann der Landkreis mit diesem Geld stärken“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese am Freitag. „Bei der konkreten Projektauswahl haben die Kommunen jedoch einen großen Spielraum. Der Kreis leitet 719.742,00 Euro direkt an die Gemeinden weiter.“

Für Sebastian Constien, Landrat des Landkreises Rostock, ist eine gute Kinderbetreuung ein wesentlicher Baustein für einen lebenswerten und aufstrebenden Landkreis: „Wir leiten die zusätzlichen Mittel direkt dorthin, wo sie gebraucht werden. Gute und modern ausgestattete Kindertagesstätten sind wichtig für die Entwicklung unserer Kinder. Sie helfen außerdem Eltern dabei, Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Der Bedarf dafür ist ungebrochen hoch.“ Die Aufteilung der verbleibenden Mittel regelt der Landkreis gemeinsam mit dem Jugendhilfeausschuss des Kreistages.

Insgesamt erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr 10,356 Mio. Euro aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld. Im Jahr 2018 stehen dann 11,64 Mio. Euro zur Verfügung.

Das Bundesverfassungsgericht urteilte im Juli 2015, dass das Betreuungsgeld gegen das Grundgesetz verstoße. Bundesfamilienministerin Schwesig hatte daraufhin durchgesetzt, dass die Mittel den Ländern zur Verbesserung der Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt werden.

Feuerwerkskörper sichergestellt

Pasewalk/Linken – Kurz vor dem Jahreswechsel haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk am gestrigen Nachmittag (29. Dezember 2016) gegen 16:40 Uhr bei der Kontrolle eines polnischen PKW auf der B 104/ Höhe Ortschaft Linken im Fahrzeuginnenraum einfuhrverbotene Feuerwerks- und Knallkörper festgestellt. Darunter befanden sich 32 sogenannte „Polenböller“ sowie jeweils eine Silberfontäne und eine Feuerwerksbatterie.

Diese verfügten nicht über die erforderlichen Kennzeichnungen (BAM- und CE-Kennzeichen). Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt und werden dem Munitionsbergungsdienst in Mellenthin übergeben, durch welchen die fachmännische Entsorgung erfolgt. Gegen den 46-jährigen polnischen Fahrzeugführer wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper äußerst gefährlich und deren Gebrauch mit extremen Risiken verbunden ist. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei korrekter Anwendung zu lebensbedrohlichen Verletzungen führen.

Der Gesetzgeber hat aufgrund der davon ausgehenden Gefahr, die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Personen, die solche Feuerwerkskörper dennoch nach Deutschland einführen, verstoßen gegen das Sprengstoffgesetz.

Fast vier Millionen Buchungen im Jahr 2016

Schwerin – Die Landeszentralkasse hat heute die letzte Buchung des Jahres getätigt. Nach insgesamt fast vier Millionen Buchungen ist damit das Kassenjahr abgeschlossen. Der Abschluss des Haushaltsjahres soll im Februar erfolgen.

Die Landeszentralkasse ist das „Konto des Landes“. Alle Einzahlungen und Auszahlungen finden hier statt. Im Jahr 2016 mussten die 124 Mitarbeiter fast vier Mio. Ein- und Auszahlungen verarbeiten und setzten dabei rd. 50 Mrd. Euro um. Neben den Bezügen der Beschäftigten des Landes und den Steuerzahlungen finden sich hier auch die Auszahlungen aus dem Länderfinanzausgleich wieder. Die Arbeit der Landeszentralkasse findet in der Verwaltung und der Öffentlichkeit kaum Beachtung, solange alle Buchungen und Zahlungen ordnungsgemäß abgewickelt werden. Nicht umsonst wird die Landeszentralkasse daher als der „Maschinenraum der Landesverwaltung“ bezeichnet.

Der Kassenabschluss ist allerdings noch nicht der Abschluss des Haushaltsjahres 2016. Nicht alle Zahlungen, die in diesem Jahr auf das Konto des Landes gegangen sind, gehören ins Haushaltsjahr. So kann der Anteil, der Mecklenburg-Vorpommern aus dem Länderfinanzausgleich zusteht erst dann berechnet werden, wenn das gesamte Steueraufkommen bundesweit feststeht. Auch einige Zahlungen, die die Kommunen vom Land erhalten, können erst dann geleistet werden, wenn die vorliegenden Rechnungen geprüft sind. Der endgültige Abschluss des Haushaltsjahres kann daher erst später erfolgen.

Finanzminister Mathias Brodkorb: „Das Jahr 2016 war aus Sicht des Landeshaushalts ein solides Jahr. Die Steuereinnahmen sind besser als geplant und teilweise stärker gestiegen als im Bundesdurchschnitt. Insbesondere die kommunale Ebene konnte von enormen Einnahmesteigerungen profitieren. Das zeigt, dass das Land auf einem guten Weg ist.“

Produzent von Fischspezialitäten erweitert Betriebsstätte in Wittenburg

Wittenburg – Die Mecklenburger Fisch-Feinkost GmbH aus Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) investiert in die Erweiterung ihrer Betriebsstätte. „Es wird mehr Platz gebraucht. Die Spezialitäten der Mecklenburger Fisch-Feinkost GmbH stoßen auf wachsendes Interesse im Groß- und Einzelhandel. Das Vorhaben sichert 42 Arbeitsplätze in Wittenburg“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Derzeit werden am Unternehmensstandort auf einer Fläche von 1.600 Quadratmetern rund 120 verschiedene Fischspezialitäten und Feinkostsalate nach eigenen Rezepten hergestellt. „Der überregionale Vertrieb trägt dazu bei, dass die Produkte des Unternehmens auch außerhalb der Landesgrenzen stark nachgefragt werden. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, soll jetzt erweitert werden“, so Wirtschaftsminister Glawe. Vorgesehen sind unter anderem der Bau einer neuen Anlieferungshalle und der Kauf zusätzlicher Maschinen und Anlagen, wie beispielsweise Kälte- und Kühlanlagen. Mitte des Jahres 2017 sollen die neuen Räumlichkeiten nutzbar sein, um die Produktion dann um 30 Prozent zu erhöhen.

Das Land unterstützt die Erweiterung aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit 312.000 Euro. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 1,2 Millionen Euro. Das Familienunternehmen hat im Zuge des Investitionsvorhabens auch die Unternehmensnachfolge regelt.

Die Mecklenburger Fisch-Feinkost GmbH ist ein Produzent von Feinkostsalaten und Fischspezialitäten. Im Dezember 2016 feiert das Unternehmen sein 25-jähriges Bestehen. Das Sortiment des Betriebes ist geprägt durch traditionelle norddeutsche Delikatessen. Diese werden von Eigenkreationen ergänzt, die sich an zeitgemäßer Küche orientieren. Die facettenreichen Produkte bieten verschiedenste Geschmackserlebnisse und vertrauen auf erstklassige Rohstoffe aus der Region. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 42 Mitarbeiter.

Der Erweiterungsbau erfolgt direkt neben der bisherigen Produktionshalle.

Petersdorfer Brücke: Stundenweise Vollsperrung am 04. Januar 2017

Malchow – Am Mittwoch (04. Januar 2017) wird die Brücke über den Petersdorfer See im Zuge der Autobahn A 19 in beide Fahrtrichtungen ab 11.00 Uhr für ca. 4 Stunden voll gesperrt. Die Vollsperrung erfolgt an den Anschlussstellen Röbel/Müritz und Malchow. Die ausgeschilderte Umleitung ab der Anschlussstelle Röbel/Müritz führt über die B 198, die B 103 und die B 192 zur Anschlussstelle Malchow. Fahrzeuge in Richtung Röbel/Müritz können die Umleitungsstrecke B 192 / B 103/ B 198 ab der Anschlussstelle Malchow nutzen. Zudem wird die unter der Brücke durchführende Wasserstraße für den Zeitraum der Sperrung ebenfalls nicht befahrbar sein.

Grund für die Vollsperrung ist der Beginn der Abbrucharbeiten der westlichen Hälfte der Petersdorfer Brücke im Zuge der A 19 (Richtungsfahrbahn Süd). Zur Vorbereitung des Abbaus muss in der Mitte des westlichen Überbaus ein Trennschnitt gesetzt werden. Während der damit zusammenhängenden Arbeiten wird die gesamte Brücke weder über- noch durchfahrbar sein.

Die Brücke über den Petersdorfer See soll aufgrund ihres schlechten Zustands durch einen Neubau ersetzt werden. Sie besteht aus zwei Teilbauwerken. Das westliche Brückenbauwerk soll zunächst abgerissen und neu gebaut werden. Anschließend soll der gesamte Verkehr über die neue Teilbrücke geführt werden, während das östliche Bauwerk abgetragen und neu gebaut wird.

Elmenhorst/Lichtenhagen rüstet Straßenbeleuchtung auf LED um

Elmenhorst – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik gewährt das Energieministerium der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen (Landkreis Rostock) einen Zuschuss in Höhe von 110.288,29 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Bei den vorhandenen 416 Straßenlampen in der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen Ortsteil Elmenhorst werden die 70 100 Watt Natriumdampflampen durch LED-Leuchten ersetzt. Bei 21 Straßenlampen werden zudem die Betonmasten durch Stahlmasten ersetzt.

Jährlich können rund 108.000 Kilowattstunden Strom und 64 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Kulturförderung 2016: Mehr Geld für Bibliotheken

Ministerin Hesse: Digitale Landesbibliothek im Rahmen der Onleihe aufbauen

Schwerin – Die Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr mehr Geld erhalten. Das Land hat 33 Einrichtungen mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von insgesamt 460.700 Euro unterstützt. Im Jahr 2015 standen 374.300 Euro für die Bibliotheken zur Verfügung.

„Bibliotheken sind wichtige Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Eine stärkere Unterstützung durch das Land ist möglich, weil seit diesem Jahr zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung stehen. Das Land hat die allgemeine Kulturförderung im Doppelhaushalt 2016/2017 auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt. Zusätzliche Mittel sollen auch den Bibliotheken zu Gute kommen“, sagte Hesse.

Neben der Unterstützung für den Medienankauf der Bibliotheken hat das Land in diesem Jahr wieder das Projekt „FerienLeseLust“ mit 20.000 Euro vollständig finanziert. Außerdem standen weitere 100.000 Euro für den Ausbau des Onleihe-Verbundes bereit. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch das Land ist, dass die teilnehmenden Bibliotheken die Qualitätsstandards des Landesverbandes der Bibliotheken e. V. erfüllen. Dazu zählt z. B. die Erneuerungsquote, nach der die Häuser ihren Medienbestand regelmäßig aktualisieren müssen.

„Immer mehr Menschen lesen digitale Bücher“, so Ministerin Hesse. „Die Onleihe ist bei vielen Nutzerinnen und Nutzern beliebt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Öffnungszeiten müssen nicht mehr beachtet werden, ausgeliehene Bücher und Medien wiegen nichts und sie haben sie auf dem e-Reader oder Tablet immer dabei. Die Landesregierung will daher mit der kommunalen Ebene Gespräche aufnehmen und eine digitale Landesbibliothek im Rahmen der landesweiten Onleihe aufbauen“, kündigte Hesse an.

Gesundheit im Fokus – Ausblick 2017

Schwerin – Zum Ausklang des Jahres ist Gesundheitsminister Harry Glawe auf die Herausforderungen der Gesundheitspolitik in der neuen Legislaturperiode eingegangen. „Wir haben in den kommenden Jahren eine Menge zu tun. Die Sicherstellung einer flächendeckenden hochwertigen medizinischen Versorgung, die Fachkräftegewinnung sowie der Schutz und lebensbegleitende umfassende Förderung der Gesundheit der Menschen zählen zu den Schwerpunkten. Die Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen ist dabei eine zentrale Zukunftsaufgabe“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Gesundheitsminister Glawe erläuterte, dass aus krankenhausplanerischer Sicht keine Schließungen geplant sind. „Eine Herausforderung ist es, künftig noch stärker an sektorübergreifenden Versorgungsangeboten zu arbeiten. Wichtig ist es zunächst, die Versorgungssituation im Land zu analysieren und neue Versorgungsmodelle zu entwickeln. Dabei sollen die in der Gesundheitsversorgung engagierten Akteure in Mecklenburg-Vorpommern vor allem vor Ort mit einbezogen werden, damit die Lösungen auch zu den regionalen Bedarfen passen und in den Kommunen Unterstützung finden“, sagte Glawe weiter.

Für die Gesundheitsversorgung der Zukunft gerade in ländlichen Räumen ist die Telemedizin ein wichtiger Lösungsansatz. „Für ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist das sogar eine absolute Notwendigkeit. Dabei kommt es zunehmend darauf an, in der Versorgungspraxis bewährte Insellösungen in die Regelversorgung zu überführen und damit für alle nutzbar zu machen“, sagte Gesundheitsminister Glawe. Die hohe Bedeutung, die der Telemedizin zugewiesen wird, spiegelt sich auch im Koalitionsvertrag wieder: „Zielstellung ist dabei die Verbesserung der medizinischen Versorgung insbesondere in den dünn besiedelten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns“, so Gesundheitsminister Glawe.

Gesundheitsminister Glawe machte deutlich, dass es wichtig ist, dass mehr junge Mediziner als Hausärzte in unserem Land arbeiten. „Hausärzte und Fachärzte sind das Rückgrat der medizinischen Versorgung. Hausärzte sind dabei regelmäßig der erste Ansprechpartner der Patienten, sie stellen die Grundversorgung sicher und lotsen die Patienten durch das Gesundheitssystem. Das relativ hohe Alter der jetzt tätigen Hausärzte könnte zu Problemen bei der hausärztlichen Versorgung in Zukunft führen. Wir brauchen mehr Ärzte, die nachrücken“, sagte Glawe. Das Durchschnittsalter der Hausärzte betrug im vergangenen Jahr (2015) 54,2 Jahre in Mecklenburg-Vorpommern.

Darüber hinaus regte Gesundheitsminister Glawe ein Stipendienprogramm zur ärztlichen Fachkräftegewinnung an. „Hierzu möchte ich gemeinsam mit den universitätsmedizinischen Einrichtungen und der Ärzteschaft besprechen, ob und wie Stipendienprogramme zur ärztlichen Fachkräftegewinnung beitragen können. Ziel ist es, hausärztlich unterversorgte Region zu stärken“, betonte Gesundheitsminister Glawe abschließend.

Großes Silvesterfeuerwerk im Stralsunder Hafen um 18.30 Uhr

Stralsund – Für all jene, denen es zum großen Silvesterfeuerwerk im Stralsunder Hafen in den letzten Jahren einfach noch zu hell war, hier die gute Neuigkeit gleich vorweg: In diesem Jahr wird es richtig dunkel sein! Um 18:30 Uhr wird auf der Nordmole das imposante Höhenfeuerwerk den abendlichen Himmel über dem Strelasund für etwa 15 Minuten erhellen.

Erneut werden André Bonitz und sein Team von Soulfire Feuerwerke in den Morgenstunden des Silvestertages beginnen, die Feuerwerkskörper auf der Nordmole zu installieren, um dann pünktlich alle Zuschauer mit leuchtenden Farben und spektakulären Effekten zu begeistern.

Ausgesuchte Feuerwerkskörper verschiedener internationaler Hersteller aus Spanien, Italien, Japan und China werden bis zu 200 Meter hoch steigen und miteinander um die Gunst der Zuschauer kämpfen. Wer das mit einem Glas Sekt oder Glühwein erleben möchte, wird sich bei den Gastronomen auf der Hafeninsel entsprechend versorgen können.

Wie in den Vorjahren ist die Hafeninsel während der Veranstaltung für Fahrzeuge gesperrt. Auf Grund der Straßenbauarbeiten am Fährkanal wird in diesem Jahr außerdem auch das Parken auf der Hafeninsel für die Dauer der Veranstaltung nicht möglich sein. Es wird daher dringend empfohlen, das Auto frühzeitig in einem der naheliegenden Parkhäuser abzustellen oder besser gleich mit dem Bus oder zu Fuß zum Feuerwerk zu kommen.

Die Linien 3, 4 und 6 werden um 17:50 bzw. 17:55 durch einen zusätzlichen Bus verstärkt und fahren nach dem Feuerwerk auch wieder mit Verstärkung zurück.

Die Tourismuszentrale wünscht allen Stralsundern und Gästen der Stadt einen guten Rutsch ins Neue Jahr und freut sich, Sie zum Feuerwerk am Strelasund begrüßen zu dürfen.

Kulturförderung Stralsund 2017: Anträge bis 31. Dezember stellen

Stralsund – Die Hansestadt Stralsund fördert auch im kommenden Jahr kulturelle Projekte. Dafür können Anträge auf finanzielle Unterstützung zur Förderung kultureller Projekte bis zum 31. Dezember 2016 gestellt werden. Antragsberechtigt sind kulturelle Gruppen, Vereine, Einzelkünstler und weitere Interessenten, die ihr Projekt in der Hansestadt Stralsund umsetzen.

Die Formulare wie Antrag, Kosten- und Finanzierungsplan sowie Hinweise zum Antrag auf Projektförderung stehen auf der Internetseite der Hansestadt Stralsund unter www.stralsund.de/kulturfoerderung zur Verfügung.

Die Anträge sind schriftlich an die Hansestadt Stralsund, Amt für Kultur, Schule und Sport, Kulturbüro, Postfach 2145 in 18408 Stralsund einzureichen.

Nach Bearbeitung der fristgerecht vorgelegten Unterlagen, der Befürwortung durch den Fachausschuss und der Bewilligung der Haushaltsmittel durch das Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird ein Zuschuss bewilligt oder der Antrag abgelehnt.

Nähere Auskünfte erteilt das Kulturbüro, Elke Schulz, unter der Telefonnummer 03831 252 715.

Im Jahr 2016 hat der Ausschuss für Bildung, Hochschule, Kultur und Sport Zuschüsse für kulturelle Projekte in Höhe von 28.335,00 Euro vergeben, dabei wurden 16 Projekte gefördert.