Inklusion in der Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen

Ministerin Hesse: Innovative Projektideen aus Vorpommern werden belohnt

Stralsund – Großer Jubel in Stralsund: Die Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen will sich zur inklusiven, partizipativen und somit innovativen Jugendkunstschule weiterentwickeln und erhält dafür eine dreijährige Bundesförderung in Höhe von insgesamt 207.490 Euro. Die Förderung stammt aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) des Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und ist für die Jahre 2017 bis 2019 vorgesehen. Das Land unterstützt die Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen in den Jahren 2018 und 2019 jeweils mit 5.000 Euro, damit die Bundesmittel abgerufen werden können.

„Die Jugendkunstschule Vorpommern-Rügen zeigt vorbildlich, wie Inklusion im Kulturbereich gelingen kann“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen werden gemeinsam künstlerisch aktiv, lernen und profitieren voneinander. Ich freue mich über das große Engagement der Beteiligten, das zeigt: Innovative Projektideen aus Vorpommern werden belohnt“, betonte Hesse.

Die inhaltliche Weiterentwicklung der Jugendkunstschule spiegelt sich in den neuen Angeboten wider: Im Modul 1 „Zukunftswerkstätten ‚Meine Jugendkunstschule‛“ geht es um neue Beteiligungsformen. Ziel ist es, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen auf kreativ-spielerische Weise Meinungsäußerung und Ideenwettbewerb für eine offene und innovative Jugendkunstschule anzuregen. Die Angebote werden gemeinsam mit FSJlern, BuFdis, Auszubildenden, Praktikantinnen und Praktikanten organisiert und gestaltet.

Im Modul 2 „Tandems“ werden über einen Zeitraum von zwei Schuljahren drei Teams von Künstlerinnen und Künstlern der Jugendkunstschule mit zwei Schulen/Einrichtungen aus der Region zusammenarbeiten. Ziel hierbei ist es, nachhaltige Arbeits- und Kooperationsformen zwischen Schulen und Einrichtungen für und mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen im Bereich der kulturellen Bildung zu entwickeln.

Tandem 1 in Bergen auf Rügen sind das Sonderpädagogische Förderzentrum „Klaus Störtebeker“ in Kooperation mit der Regionalen Schule „Am Grünen Berg“. Tandem 2 in Putbus bilden das Sonderpädagogische Zentrum für mehrfachbehinderte Hörgeschädigte – Schule zur individuellen Lebensbewältigung in Kooperation mit der Boddenwind Grundschule. Tandem 3 in Ribnitz-Damgarten sind die Rosenhof-Schule (Schwerpunkt geistige Entwicklung) in Kooperation mit der bernsteinSchule (Regionale Schule mit Grundschule).

Mit Modul 3 „Fortbildung und Vernetzung“ soll es mindestens zweimal pro Schuljahr gemeinsame Fortbildungen geben. Die Veranstaltungen im Bereich der kulturellen Bildung richten sich an die Kursleiterinnen und Kursleiter der Jugendkunstschulen, Lehrerinnen und Lehrer, (Heil-)Erzieherinnen und (Heil-)Erzieher, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Integrationshelferinnen und Integrationshelfer sowie Eltern. Mit dem Schattentheater und Objekttheater soll es ein theaterpädagogisches Angebot für Pädagogen und Pädagoginnen aus anderen Feldern geben.

2. Bauabschnitt im Haupthafen Peenemünde beendet

Peenemünde – In Peenemünde (Insel Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein weiterer Abschnitt der umfangreichen Baumaßnahmen im Haupthafen beendet worden. „Damit wird die wirtschaftliche und die touristische Entwicklung in der Region weiter vorangetrieben. Peenemünde ist ein bedeutendes Tourismuszentrum für die Insel Usedom. Neben einer interessanten Museumslandschaft wird Einheimischen und Gästen nun auch ein attraktiver Hafen geboten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag vor Ort.

Nachdem in einem ersten Bauabschnitt im südlichen Teil des Haupthafens unter anderem die Ufereinfassung erneuert und die Elektro-, Abwasser- und Trinkwasserversorgung erschlossen wurden, sind jetzt die Arbeiten im nördlichen und nordöstlichen Teil des Hafens abgeschlossen – unter anderem sind zwei Liegeplätze saniert und der Rundweg um 210 Meter verlängert worden. Zusätzlich ist am Siebhaus eine Stahlbrücke installiert worden. Über dem Slipgraben kommt jetzt eine Drehbrücke zum Einsatz. „Mit der Verschönerung rund um den Peenemünder Haupthafen wird die Region insgesamt aufgewertet. Viele Besucher spazieren auch entlang des Hafens auf dem Weg zu den beeindruckenden Museen Peenemündes“, sagte Glawe.

Derzeit gibt es 1.400 Unternehmen mit rund 7.000 Beschäftigten in der Branche. Die Umsätze haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht auf 474 Millionen Euro Bruttoumsatz. Insgesamt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 350 Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen mit 14.000 Liegeplätzen an der Küste und 7.725 Liegeplätzen im Binnenland. „Mecklenburg-Vorpommern ist vom Wasser geprägt und gehört zum größten zusammenhängenden Wassersportrevier in Deutschland. So hat sich der Wassertourismus zu einem der touristischen Hauptmärkte im Land entwickelt“, sagte Glawe.

Das Land hat das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 2,9 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betrugen rund 3,2 Millionen Euro. „Um die Angebotsvielfalt für unsere Gäste und die Einheimischen weiter zu erhöhen, brauchen wir eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Deshalb werden wir auch künftig weiter Projekte unterstützen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Straßenbeleuchtung in Neuenkirchen wird umgerüstet

Neuenkirchen – Zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Neuenkirchen (Landkreis Vorpommern-Rügen) bekommt die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 10.730,11 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Neuenkirchen beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik in den Ortsteilen Neuenkirchen, Vieregge und Tribbevitz umzurüsten. Die vorhandenen 43 Quecksilberdampflampen werden durch 43 LED-Lampen ersetzt.

Das Vorhaben ermöglicht eine jährliche Einsparung von rund 13.000 Kilowattstunden Strom und rund acht Tonnen Kohlendioxid.

BUND stellt Strafanzeigen gegen Verantwortliche des Diesel-Kartells wegen Verdachts vorsätzlicher Luftverunreinigung

Berlin – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute bei den Staatsanwaltschaften der Städte Berlin, Stuttgart, München und Hamburg Strafanzeigen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Luftverunreinigung durch Stickoxid-Emissionen aus Diesel-Fahrzeugen eingereicht. Die Strafanzeigen richten sich gegen die verantwortlichen Vorstände und leitenden Mitarbeiter von Volkswagen, Porsche, Audi, Daimler und gegebenenfalls auch BMW. Der BUND sieht den Tatbestand der „Freisetzung von Schadstoffen unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten“ erfüllt.

Sollte der Umweltverband Recht bekommen, müssten die Verantwortlichen der Autokonzerne für die luftverunreinigenden Manipulationen von Diesel-Pkw mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe rechnen.

„Wir gehen davon aus, dass die Vorstände vorsätzlich und systematisch gehandelt haben, das zeigen die bekannt gewordenen Kartellabsprachen zur Abgasreinigung“, sagte der BUND-Verkehrsexperte Werner Reh. Konkret hätten die Verantwortlichen die EU-Verordnung über Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsmotoren (EG Nr. 715/2007) durch Manipulationen am Abgassystem von Fahrzeugen und durch die Verwendung unzulässiger Abschalteinrichtungen missachtet. „Die Manipulationen am Abgassystem sind mehr als ein Verdacht, das belegen die Selbstanzeigen von Daimler und VW wie auch die aktuellen Rückrufaktionen“, so Reh. Allein BMW bestreite, illegale Abschalteinrichtungen eingesetzt zu haben.

„Stickoxide gefährden zweifelsfrei die Gesundheit und verunreinigen die Luft, Gewässer und Böden. Erhöhte Stickoxid-Konzentrationen schädigen die Lunge und verursachen häufigere Atemwegserkrankungen wie Husten oder Bronchitis“, sagte Reh. Die Menschen in den Städten mit der bundesweit höchsten Überschreitung von Stickoxid-Grenzwerten – darunter Stuttgart, München und Hamburg – hätten darunter besonders zu leiden. Auch in Berlin sei die Belastung sehr hoch, weil hier an sechs von 16 Messstellen Grenzwert-Überschreitungen festgestellt wurden. Alleine in Deutschland seien Stickoxide für etwa 10600 vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Als Vorläufersubstanz für Ozon und für sauren Regen schädigten sie zudem die Atmosphäre sowie in der Folge Böden und Gewässer, so Reh.

„Die Verantwortlichen der Autokonzerne haben aus unserer Sicht hohe Gesundheits- und Umweltbelastungen zu verantworten. Sie hätten weniger schädliche Autos produzieren können, haben sich aber offenbar bewusst fürs Täuschen und Manipulieren entschieden. Das fahrlässige bis mutwillige Verhalten der Autobosse muss politische und auch rechtliche Konsequenzen haben“, forderte Reh.

Malchin erhält Finanzhilfen für Neugestaltung des Nordquartiers

Malchin – Am Dienstag (01.08.2017) übergibt Bauminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid über rund 1,6 Millionen Euro für die Neugestaltung des Nordquartiers einschließlich der Karl-Dressel- und der Achterstraße an Malchins Bürgermeister Axel Müller. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm.

Die Stadt Malchin beabsichtigt, die Freifläche des Parkplatzes Nordquartier sowie die angrenzenden Karl-Dressel-Straße und die Achterstraße in der Innenstadt grundlegend zu erneuern. Das sogenannte Nordquartier ist eine Baulücke, die in den vergangenen Jahrzehnten als Parkplatz genutzt worden ist. Der teilweise unbefestigte und ungeordnete Platz soll als multifunktionaler Stell- und Festplatz neu gestaltet werden, einschließlich der Errichtung einer Elektro-Tankstelle.

Bei den angrenzenden Karl-Dressel- und Achterstraße, die aufgrund ihres Alters und der Verkehrsbelastungen teilweise sehr uneben sind, sollen unter anderem die straßenbegleitenden Gehwege erneuert und die Zugänge zu den Hauseingängen neu geordnet und begrünt werden.
Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen rund 2,4 Millionen Euro.

192.000 Mini-Aale in M-V’s Gewässer ausgesetzt

Schwerin – Der Aal ist eine bedeutende Art für die Europäische Berufsfischerei, der Bestand jedoch weiterhin stark gefährdet. Dank Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der EU wurden im Zeitraum von 2009 bis 2016 insgesamt rund 6,7 Millionen Aale (49 Tonnen) in die Gewässer des Landes ausgebracht.

Am 1. August 2017 übergibt Umweltminister Dr. Till Backhaus im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt einen Förderbescheid in Höhe von 34.000 Euro an den Geschäftsführer des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern Axel Pipping für eine kollektive Aalbesatzmaßnahme, die im Juni stattgefunden hat.

Dabei wurden 192.000 kleine Aale mit einem Stückgewicht von 7 g in über 180 Gewässer des Landes ausgesetzt. „Wichtig ist, dass alle besetzten Gewässer über eine Verbindung zur Ostsee oder Nordsee verfügen, so dass die geschlechtsreifen Aale in 10 bis 15 Jahren als Blankaale von dort aus weiter zum Laichgebiet im Atlantik abwandern können“, erklärte Backhaus im Vorfeld.

Ziel ist, die Abwanderung von 40 Prozent der adulten Aale aus den Binnengewässern in Richtung des Laichgebiets Sargassosee zu ermöglichen. So sieht es die Europäische Aalverordnung vor. Prognosen der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern zufolge wird im Binnenbereich des Einzugsgebiets Warnow/Peene die geforderte Abwanderungsrate erstmalig nach dem Jahr 2035 erreicht.

An der Besatzmaßnahme nahmen der Landesanglerverband M-V e.V., der Sportanglerverein Boizenburg Elbe e.V., der Anglerverein „Früh auf“ Hagenow e.V., der Sportanglerverein „Gut Fang“ Wittenburg e.V., der Anglerverein „Früh auf“ Dömitz e.V., der Anglerverein Rostock Süd e.V., der Kreisanglerverein Uecker-Randow e.V. und der Kreisanglerverein Ostvorpommern e.V. als jeweiliger Pächter der Besatzgewässer teil.

„Die gemeinsamen Anstrengungen der Berufs- und Angelfischerei sowie der zuständigen Behörden basieren auf der Idee, dass die wesentlichen Nutzer des Aals aktiv in die Umsetzung der Europäischen Aalverordnung in Mecklenburg-Vorpommern eingebunden werden. Diese gemeinsam getragene Verantwortung für den Aalbestand auf lokaler Ebene ist eine elementare Voraussetzung für die erfolgreiche Ausgestaltung des Aalmanagements im gesamten Land“, so Backhaus abschließend.

Erlebniszentrum Lokschuppen in Pasewalk

Pasewalk – Die Stadt Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) plant die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für den „Lokschuppen“. Das Erlebniszentrum wird als Eisenbahnmuseum, Veranstaltungsort und Herberge genutzt. „Der Lokschuppen ist für Pasewalk und die Region ein touristischer Anziehungspunkt mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie. Diese gute Ausgangsposition gilt es systematisch auszubauen, um den Standort langfristig und zukunftsorientiert zu sichern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort bei Übergabe eines Fördermittelbescheides.

Eigentümer des Lokschuppens ist die Deutsche Bahn AG; als Betreiber fungiert seit 2003 der Verein „Lokschuppen Pomerania e.V.“. Der 1896 in Betrieb genommene Halbrundschuppen mit 25 Strahlengleisen und einer überdachten Fläche von rund 6.000 Quadratmetern, Dampflokomotiven sowie vielen Schienenfahrzeugen, Draisinen und Modellen ist heute ein Erlebniszentrum für Besucher. Ein Wasserturm beherbergt eine umfangreiche Ausstellung von Fernmelde- und Nachrichtentechnik der Deutschen Reichsbahn. Zu den Besonderheiten gehören die Übernachtungsmöglichkeiten in den Schlafwagen des ehemaligen Regierungszuges der DDR. „Dank des hohen ehrenamtlichen Engagements der Aktiven im Verein ´Lokschuppen Pomerania e.V.´ ist es gelungen, den Standort attraktiv zu gestalten. Das Nutzungskonzept soll dabei helfen, die kulturellen und touristischen Angebote vor Ort weiter aufzuwerten. So können weitere Gäste zu einem Ausflug nach Pasewalk motiviert werden“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von 36.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen 48.000 Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gab es nach Angaben des Statistischen Amtes in der Zeit von Januar bis Mai 2017 mehr als 2,3 Millionen Ankünfte und knapp 8,2 Millionen Übernachtungen. Davon entfielen auf den Landkreis Vorpommern-Greifswald rund 446.000 Ankünfte und knapp 1,7 Millionen Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 3,8 Nächten über dem Landesschnitt von 3,5 Nächten.

Nach Fusion neuer Gemeindename „Mönchgut“ genehmigt

Insel Rügen – Die Gemeinden Gager, Middelhagen und Ostseebad Thiessow (Landkreis Vorpommern-Rügen) haben einen Gebietsänderungsvertrag geschlossen. Sie werden sich mit Wirkung vom 1. Januar 2018 als Rechtssubjekte auflösen und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen „Mönchgut“ zusammenschließen. Gemäß Kommunalverfassung M-V hat das Ministerium für Inneres und Europa den neuen Gemeindenamen zu genehmigen.

Innenminister Lorenz Caffier: „Diese Gemeinden haben die Zeichen der Zeit erkannt. Nur in größeren und leistungsfähigeren Verwaltungsstrukturen können unsere Kommunen zukünftig ihre Aufgaben erfüllen. Ich kann die örtlichen Kommunalpolitiker nur ausdrücklich ermuntern, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Frage sinnvoller Gemeindestrukturen zu diskutieren und Fusionsgespräche aufzunehmen oder fortzuführen.“

Der Minister ermutigte die Gemeinden, die Möglichkeiten für freiwillige Fusionen nach dem Gemeindeleitbild-Gesetz zu nutzen. Bei den unteren Rechtsaufsichtsbehörden sind für Fragen, die freiwillige Gemeindezusammenschlüsse oder das Zusammenführen von Verwaltungen betreffen, Koordinierungsstellen eingerichtet worden. Die dort tätigen Personen sind im Gebiet des jeweiligen Landkreises Ansprechpartner für diese Fragen. Sie beraten die Gemeinden bzw. Ämter und sie unterstützen die an Fusionsverhandlungen beteiligten Gemeinden auch bei der Beurteilung der strukturellen Zukunftsfähigkeit der beabsichtigten neuen Gemeindestruktur.

Wismar: Minister Pegel übergibt Förderbescheid für Personenaufzüge

Wismar – Bauminister Christian Pegel übergibt am Montag (31.07.2017) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 178.200 Euro an den Vorstandsvorsitzenden der Wohnungsgenossenschaft Friedenshof, Bernd Sommer. Die Mittel kommen aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen.

Bei dieser Maßnahme handelt es sich um ein fünfgeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1980 mit drei Treppenhäusern und 45 Wohnungen, die sich aufgrund der Baumaßnahme auf 35 Wohnungen reduzieren. Je Aufgang soll neben dem Treppenhaus ein innenliegender Aufzug mit Haltestellen auf den Wohnebenen errichtet werden. Alle vorhandenen Wohnungen sind dadurch stufenlos zu erreichen.

Kinderschutz im Land weiter verbessern

Unter dieser Telefonnummer können sich Menschen rund um die Uhr an die Mitarbeiter der Hotline wenden.

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese hat den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor physischer und seelischer Gewalt als elementarste gesamtgesellschaftliche Aufgabe bezeichnet.

„Es geht um mehr präventive und begleitende Hilfen für Kinder und Eltern in Not, um eine höhere gesellschaftliche Sensibilität und um das entschlossene Handeln bei akuten Krisen- und Gefährdungssituationen“, sagte Drese angesichts der heute veröffentlichten Zahlen über gestiegene Inobhutnahmen durch die Jugendämter in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Großteil des Zuwachses bei den Inobhutnahmen ist auf die gestiegene Zahl von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zurückzuführen. Aber auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die etwa wegen Überforderung der Erziehungsberechtigten, Beziehungsproblemen mit den Eltern oder dem sozialen Umfeld oder Vernachlässigung Hilfe benötigten, ist 2016 um rund 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Ministerin Drese will den Kinderschutz noch stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken. So findet am 15. September eine Kinder- und Jugendschutzkonferenz in Schwerin statt, auf der Mittel und Wege diskutiert werden, um den Schutz Minderjähriger in Mecklenburg-Vorpommern weiter voranzubringen. Die Konferenz bildet den Auftakt der Aktionswoche Kinderschutz „Gemeinsam für das Wohl unserer Kinder“ mit zahlreichen Veranstaltungen, Vorträgen und Aktionen vom 15. bis 20. September in Schwerin.

Die Ministerin wirbt zudem für die Kinderschutz-Hotline des Landes. „Bürgerinnen und Bürger können sich an die 24 Stunden besetzte Kontaktstelle wenden, wenn es Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung oder Kindesmisshandlung gibt“, so Drese. „Die Hotline ermöglicht – auch anonym – eine Auskunfts- und Hilfeberatung in Krisensituationen und sichert die sofortige Weitergabe der Information an die Jugendämter.“

Im Jahr 2016 gab es über die Hotline landesweit 265 Meldungen zu potenziellen Kindeswohlgefährdungen. Im 1. Halbjahr 2017 waren es 125 Meldungen. Die Kinderschutz-Hotline ist kostenlos unter der landesweit einheitlichen Telefonnummer 0800 – 14 14 007 rund um die Uhr erreichbar.

Schwerin: Fördermittel für Städtebau und LED-Beleuchtung

Schwerin – Der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Christian Pegel übergibt am Montag (31.07.2017) an den Oberbürgermeister der Stadt Schwerin Dr. Rico Badenschier insgesamt fünf Zuwendungsbescheide. Eine Förderzusage kommt der Erneuerung der Land-reiter- und Hospitalstraße zugute. Vier Zuwendungsbescheide sind für die Erneuerung der Straßen- bzw. Bürobeleuchtung bestimmt.

Die Landeshauptstadt Schwerin plant, die Landreiter- und Hospitalstraße zu erneuern. Dafür stehen rund 369.000 Euro Städtebaufördermittel zur Verfügung. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 580.000 Euro.

Der 240 Meter lange Abschnitt zwischen Schelfstraße und Werderstraße im Sanierungsgebiet „Schelfstadt/Altstadt“ soll saniert werden. Sowohl die Landreiter- als auch die Hospitalstraße befinden sich in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Beide Straßen sowie die Gehwege sind sehr uneben.

In der Landreiterstraße sollen kleine Pflastersteine verlegt werden. Die Hospitalstraße wird mit großen Pflastersteinen befestigt. Die Gehwege werden im üblichen Gestaltungsmuster der Schelfstadt, mit gelben Ziegelsteinen, hergestellt. Die Maßnahme soll im kommenden Jahr realisiert werden.

Für die Umstellung der Ausstellungs- und Bürobeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik im Schleswig-Holstein-Haus erhält die Landeshauptstadt einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro (Fördersatz 60 Prozent). In den Ausstellungsräumen sollen Halogen- durch LED-Strahler ersetzt werden. Von den zurzeit 176 Leuchten sollen bei dieser Teilmaßnahme 59 Leuchten ausgetauscht werden. So können pro Jahr rund 2.800 Kilowattstunden Strom und rund sieben Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Ein weiterer Zuwendungsbescheid über 59.336,99 Euro (Fördersatz 50 Prozent) dient der Erneuerung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Schloßgartenallee. Dort soll der Bereich Parkweg bis zum Franzosenweg umgerüstet werden. Hierbei werden 17 Leuchten inklusive Masten und Kabel durch 20 neue Leuchten ersetzt. Dadurch werden jährlich mehr als 6.800 Kilowattstunden Strom und rund vier Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Ein Zuschuss in Höhe von 56.733,12 Euro (Fördersatz 50 Prozent) wird bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Adam-Scharrer-Weg eingesetzt. Dort sollen die 16 vorhandenen Leuchten durch 16 neue Leuchten inklusive Masten und Kabel nach dem neuesten Stand der Technik ersetzt werden. Neben einer Einsparung von 7.526,400 Kilowattstunden Strom im Jahr können jährlich 4,237 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Um die Straßenbeleuchtung in der Plater Straße in Schwerin zu erneuern, erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 95.443,37 Euro (Zuschuss 50 Prozent). Die vorhandenen 40 Natriumdampf-Hochdrucklampen sollen durch 55 Leuchten mit LED-Technik ersetzt werden. Auch 36 neue Masten sowie rund 1.500 Meter Kabel werden erneuert. Durch verringerte Abstände zwischen den Leuchten wird die Straße besser ausgeleuchtet. Jährlich können durch diese Maßnahme rund 12.000 Kilowattstunden Strom und rund sieben Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Diese Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Zusätzliche Förderzusage für Kreisstraße VG 107

Anklam – Infrastrukturminister Christian Pegel hat den Landkreis Vorpommern-Greifswald mit einem Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Kreisstraße VG 107 Völschow-Kartlow-Kruckow überrascht. Bei der Übergabe von Förderbescheiden in Anklam für den Breitbandausbau konnte Landrätin Dr. Barbara Syrbe den Bescheid in Höhe von rund 726.000 Euro entgegennehmen. Das sind 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von ca. 1,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen mehr als 1,5 Millionen Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald plant im Bereich der Gemeinde Völschow und der Stadt Jarmen den grundhaften Ausbau der Kreisstraße VG 107 in Asphaltbauweise auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern in einer Breite von sechs Metern von der Landesstraße L 35 bis zum Ortsausgang Wilhelminenthal. Auch die Straßenentwässerung wird erneuert. Zudem werden als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme 46 Laubbäume gepflanzt.

Die Kreisstraße VG 107 stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Landesstraße L 35 und der Bundesstraße B 110 dar. Die Straße ist sehr uneben, hat viele Flickstellen, Risse und ist an einigen Stellen abgesackt.

Last Minute-Aktion für Ausbildungsplätze

Schwerin – Ausbildungsplatz oder Azubi gesucht? Bei beidem können wir helfen. Im Rahmen der Kampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) ist die Last Minute-Aktion für einen Ausbildungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. „Wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz sucht, kann dies aktiv auf durchstarten-in-mv.de tun. Firmen bekommen die Möglichkeit, ihre aktuell noch freien Ausbildungsplätze bei uns zu melden und kostenfrei deutlich sichtbar auf unserer Kampagnenseite zu platzieren. Die Vielfalt der Angebote wächst für die Jugendlichen mit jedem Tag. Nutzt die Chance für eine Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Der Karrierestart kann in der Heimat erfolgen“, appellierte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag. Die Last Minute-Aktion läuft bis zum Ende der Sommerferien. „Wir haben jetzt schon eine große Resonanz. Es sind schon über 321 Last Minute-Angebote eingestellt. Rund 155 Unternehmen nehmen aktuell teil. So hoch war die Beteiligung noch nie zum Aktionsstart“, so Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

Neu ist der „Durchstarten in MV – Live-Chat“ (www.durchstarten-in-mv.de). Mittwochs können Ausbildungsinteressierte sowie Unternehmer ihre Fragen rund um das Thema Ausbildung loswerden. „Wir wollen damit ein zusätzliches Angebot auf den Weg bringen und direkt Unterstützung und aktive Betreuung anbieten“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Geplant ist die aktive Chatbetreuung mittwochs zwischen 10:00 und 14:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist auf der Internetseite ein Briefumschlag sichtbar , wo Nachrichten hinterlassen werden können.

Aktuell gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit noch 4.909 unbesetzte Ausbildungsplätze in MV. Dem stehen 3.448 unversorgte Bewerber gegenüber. „Viele Jugendliche verfügen oft über ungeahnte Fähigkeiten und Talente. Der Blick auf die Zeugnisnoten ist wichtig, sagt aber nicht zwingend alles über die potentiellen Qualitäten der Bewerberinnen und Bewerber aus“, so Glawe weiter. „Auch Unternehmen sind gefordert, Jugendlichen eine Chance zu geben. Das geht beispielsweise über das Aufzeigen von Karrieremöglichkeiten, das Anbieten von Betriebspraktika und Ferienjobs. Dies sind auch Möglichkeiten, auf Ausbildungsberufe aufmerksam zu machen und sich gegenseitig kennenzulernen. Die frühzeitige Bindung von Azubis an das Unternehmen sichert langfristig den Fortbestand des Unternehmens“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe weiter.

Die Last Minute-Aktion läuft bis zum Ende der Sommerferien am 03. September 2017. „Innerhalb der Last Minute-Aktion können die Ausbildungssuchenden mit einem besonderen Last Minute-Filter im Azubi-Atlas alle Firmen auswählen, die noch einen freien Ausbildungsplatz für dieses Jahr zu vergeben haben“, sagte Glawe. Die Angebote sind mit dem Last Minute-Symbol, einem roten Wecker, deutlich sichtbar hervorgehoben.

Im Azubi-Atlas der Kampagne eingetragene Unternehmen können eigenständig ihre offenen Stellen markieren. Dort noch nicht vertretene Firmen sind in drei Schritten angemeldet. In ihren eigenen Profilen können sie ihr Logo, ein Foto und auch einen Film hochladen. Darüber hinaus können ausbildende Firmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern alle Informationen und Kontaktdaten einstellen, mit denen sie potenzielle Azubis für sich gewinnen wollen. Im vergangenen Jahr gab es 300 Last Minute-Angebote, mehr als 150 Unternehmen haben an der mehrwöchigen Last Minute-Aktion teilgenommen. Über 1.300 Bewerbungsformulare wurden ausgefüllt.

Im Azubi-Atlas von „Durchstarten in MV“ sind derzeit über 1.380 Unternehmen mit über 3.000 Ausbildungsangeboten in 305 Berufen vertreten. Die Umkreissuche ermöglicht die gezielte Suche in meiner Heimatregion, die Informationen zu den Unternehmen zeigen an, ob es sich um einen „TOP-Ausbildungsbetrieb“ der IHKs in MV handelt oder auch, ob Praktikumsplätze angeboten werden und vieles mehr. Über 500 Praktikumsangebote für die verschiedensten Berufe sind ebenso zu finden.

Weitere Informationen gibt es zur Last Minute-Aktion auch im Facebook- & Instagram-Kanal der Kampagne. Die Initiative „Durchstarten in MV“ des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern des Landes wirbt seit Oktober 2009 für Ausbildungs- und Berufsperspektiven in Mecklenburg-Vorpommern.

BAMF-Leiterin Cordt zu Gast in Schwerin

Schwerin – Die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Jutta Cordt, und Integrationsministerin Stefanie Drese haben sich in Schwerin für eine noch stärkere Verzahnung der integrationsbegleitenden Angebote von Bund und Land ausgesprochen. „Eine gute und gelingende Integration braucht eine enge Abstimmung und den intensiven Dialog der Verantwortlichen“, so Cordt und Drese anlässlich des Besuchs der BAMF-Chefin in Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Voraussetzungen für die Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt haben sich insbesondere bei Geflüchteten mit Bleibeperspektive in den letzten Monaten deutlich verbessert“, betonte Cordt. „Heute warten die Menschen weniger als zwei Monate auf ihre Entscheidung des Bundesamtes. Dies verkürzt auch die Wartezeit auf Integrations- und Sprachkurse und den anschließenden Zugang in den Arbeitsmarkt. Auch der Ausbau unserer Integrationskursangebote und deren Öffnung für Asylsuchende mit guter Bleibeperspektive sowie die Einführung der sogenannten Ausbildungsduldung sind wichtige Schritte dafür.“ Die nach Mecklenburg-Vorpommern geflossenen Integrationsmittel wurden laut BAMF-Präsidentin Cordt von 2015 auf 2016 von rund drei Millionen auf knapp zehn Millionen Euro mehr als verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2017 sind bereits knapp sieben Millionen Euro nach Mecklenburg-Vorpommern geflossen.

Integrationsministerin Drese sprach sich für die Öffnung der grundlegenden Integrationsangebote und der berufsbezogenen Sprachförderung für alle Geflüchteten und Geduldeten mit Arbeitsmarktzugang aus. „Wenn wir die Integration in unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt wollen, müssen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen“, so die Ministerin. Das Land habe deshalb die Mittel für die Arbeitsmarktintegration von Migranten deutlich aufgestockt, u. a. für die Beratung im Integrationsbüro und die Begleitung von Migrantinnen und Migranten im Land auf dem Weg in Arbeit und Beruf. Auch insgesamt sind die Angebote der Migrationsberatung von Land und Bund inzwischen gut aufeinander abgestimmt. Das Netz ist dichter geworden. Im Jahr 2016 haben in Mecklenburg-Vorpommern 251allgemeine Integrationskurse und 60 Alphabetisierungskurse des Bundes begonnen.

Die bundesseitigen Angebote werden nach Angaben von Drese durch migrationsspezifische Beratungsangebote des Landes in Höhe von 500.000 Euro ergänzt. Hinzu kommen gut 500.000 Euro des Landes für Sprachkurse für Asylsuchende und Geduldete, die keinen Zugang zu den Integrationskursen des Bundes haben. Drese: „Hieraus sind im vergangenen Jahr 13 Landesprachkurse für jeweils 23 Teilnehmer/innen durchgeführt worden.“