„Kessel Buntes“ in Gingst

Schüler laden zur alljährlichen Talente-Show

Insel Rügen – Die Schule Gingst lädt am Donnerstag, dem 13. Juli 2017, zu ihrer alljährlichen Talente-Show „Kessel Buntes“ ein. In der Turnhalle treten ab 18 Uhr junge Künstler auf, die sich ideenreich und im ganzen Schuljahr auf das Fest vorbereitet haben: Theaterleute, Sänger, Rezitatoren, Tänzer und Mitglieder der Schülerband gestalten ein abwechslungsreiches Programm. Dieses Jahr wird wieder ein Lehrerteam dabei sein, das mit einer musikalischen Einlage das Publikum erfreuen wird.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Schulfest mitzuerleben. Für das leibliche Wohl sorgen die Schülerfirma und der Förderverein der Schule mit einem eigenen Grillstand. An dem Abend präsentieren die jungen Reporter der Gingster Welle die druckfrische Ausgabe ihrer Schülerzeitung.

Weitere Informationen sind auf der Schulhomepage zu finden: www.schulegingst.de

Hochschule Neubrandenburg bei Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ erfolgreich

Ministerin Hesse: Langjährige Initiativen und Kooperationen werden belohnt

Neubrandenburg – Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat der Hochschule Neubrandenburg zum Abschneiden im Wettbewerbsverfahren „Innovative Hochschule“ gratuliert. Die Hochschule Neubrandenburg hat sich in dem Bund-Länder-Programm in der ersten Runde durchgesetzt. Mit der Initiative sollen insbesondere Fachhochschulen sowie kleine und mittlere Universitäten gestärkt, die regionale Verankerung von Hochschulen unterstützt und ein Beitrag zu Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft geleistet werden.

„Das ist ein toller Erfolg für die Hochschule Neubrandenburg. Ihre langjährigen Initiativen und Kooperationen sowie der ganzheitliche wissenschaftspolitische Ansatz werden belohnt. Das zeigt, wie wichtig die Hochschulen als Wirtschaftsmotoren in der Region sind“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Das Thema ‚HiRegion – Hochschule in der Region. Gemeinsam den Wandel gestalten mit Kooperationen, Netzwerken und Digitalisierung‛ hat auch die unabhängige Expertenjury überzeugt. Wer sich unter 118 bundesweiten Einzel- und Verbundvorhaben durchsetzt, kann zu Recht stolz auf sich sein. Die Hochschule Neubrandenburg gehört nun zu den wissenschaftlichen Einrichtungen, die in den Jahren 2018 bis 2022 von einer Förderung in Millionenhöhe profitieren. Darüber freue ich mich sehr“, so Hesse.

Die Hochschule Neubrandenburg kann in der ersten Förderphase eine Unterstützung in Höhe von 6,9 Millionen Euro erhalten. Die genaue Summe steht indes noch nicht fest und wird sich im Laufe des weiteren Antragsverfahrens ergeben. Das Land wird sich mit 10 Prozent an der Förderung beteiligen. Im Fokus des Bund-Länder-Programms stehen gesellschaftliche Themenfelder wie die Daseinsvorsorge, regionale Wertschöpfung, Landschaft und Siedlung, aber auch Bildung und Sozialkapital. Die geplanten Aktivitäten sollen positive Impulse zur Wirtschaftskraft des Landes setzen sowie zur Verbesserung von Bildungschancen und Mobilität in ländlichen Räumen einschließlich der Integration von Flüchtlingen beitragen.

Arbeit der Schuldnerberatungsstellen gewürdigt

Schwerin – Mehr als 19.000 Ratsuchende wurden im Jahr 2016 durch die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern beraten und betreut. Das hat die von der LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege M-V und der Landesarbeitsgemeinschaft der Schuldnerberatungsstellen aktuell veröffentliche Jahresauswertung zur Situation privater Überschuldung in M-V ergeben.

„Mein Dank gilt der sehr guten fachlichen und sozialen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen. Sie helfen Bürgerinnen und Bürgern bei der akuten Krisenbewältigung und entwickeln gemeinsam mit den Ratsuchenden Lösungen, um aus der Schuldenfalle zu kommen“, sagte Sozialministerin Stefanie Drese heute in Schwerin.

„Wir haben zudem in Mecklenburg-Vorpommern ein gutes Netz von Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen. So bieten in unserem Land 23 Träger an 32 Hauptstandorten und 34 Nebenstellen Beratung für überschuldete Personen und Haushalte an“, so Drese.

Die Ministerin verwies darauf, dass das Land seit dem Jahr 2016 seine Förderung um 100.000 Euro auf über 1,9 Millionen Euro pro Jahr erhöht habe. „Angesichts der höheren Inanspruchnahme der Beratungsstellen ist diese bessere Unterstützung gerechtfertigt und sinnvoll“, betonte Drese. Zuwendungen des Landes gibt es bis zu einem Versorgungsschlüssel im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt von einer Beratungskraft auf 25.000 Einwohner/innen. Drese: „Dieser Einwohnerschlüssel ist von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände im Bund (AG SBV) als idealer Versorgungsschlüssel bezeichnet worden.“

2. Projektaufruf EFRE – Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung

Schwerin – Im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014-2020 stehen dem Land Mecklenburg-Vorpommern EU-Mittel für die Förderung der integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zur Verfügung.

Ziel des EFRE-Förderprogramms „Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung“ ist es, infrastrukturelle Maßnahmen zu unterstützen, um die dauerhafte Nutzung des Kulturerbes, die städtische Umweltqualität und die Möglichkeit zur Integration in Bildung, Arbeit und Gesellschaft in Mittel- und Oberzentren des Landes zu verbessern. Die Zuwendung beträgt in der Regel 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Auf der Grundlage des Operationellen Programms zum Einsatz von EU-Fördermitteln wurden in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 23 Ober- und Mittelzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern in das EFRE-Förderprogramm aufgenommen.

Im Jahr 2015 erfolgte ein erster Projektaufruf zur Einreichung von Vorhaben. Nunmehr erfolgt der zweite Projektaufruf.

Die Ober- und Mittelzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die eine Vereinbarung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern über die Auswahl von Projekten im Rahmen integrierter Stadtentwicklungskonzepte geschlossen haben und über geeignete Projekte verfügen, werden hiermit aufgerufen, dem Landesförderinstitut (LFI) bis zum

30.  September 2017

Projektvorschläge zu unterbreiten. Das zu verwendende Antragsformular ist unter der Internetadresse

https://www.lfi-mv.de/foerderungen/integrierte-nachhaltige-stadtentwicklung/index.html

abrufbar.

Von den Projekten, die seitens einer Gemeinde für die Einreichung ausgewählt werden, muss im Laufe der Förderperiode 2014 bis 2020 mindestens eine Investition zur Verbesserung der Möglichkeiten zur Integration in Bildung, Arbeit und Gesellschaft und mindestens eines eine Verbesserung der dauerhaften Nutzung des Kulturerbes oder der Verbesserung der städtischen Umweltqualität zum Gegenstand haben.

Mit der Umsetzung und der Begleitung des Programms hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern das LFI beauftragt.

Barth rüstet Straßenbeleuchtung um

Barth – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Barther Chausseestraße erhält die Stadt (Landkreis Vorpommern-Rügen) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 58.539,78 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Barth beabsichtigt die Straßenbeleuchtung in der Chausseestraße auf moderne LED-Beleuchtungsanlagen umzurüsten. Die vorhandenen 32 Quecksilberdampflampen und Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 34 energieeffiziente LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt.

Dadurch sollen der Stromverbrauch sowie die Kosten für die Gemeinde gesenkt werden. Es können jährlich rund 13.400 Kilowattstunden Strom und rund acht Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig startet Auftakttour zu Beginn der Amtszeit

Schwerin – Zum Amtsantritt startet Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am 5. und 6. Juli eine zweitägige Auftakttour durch Mecklenburg-Vorpommern. „Ich möchte von Anfang viel im Land unterwegs sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Gespräch kommen“, sagte Schwesig vor Beginn ihrer Tour.

Am Mittwoch besucht Schwesig ein Ehrenamtsprojekt in Stralsund und ein Unternehmen in Wusterhusen. Am Abend stellt sie sich in Torgelow den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. „Ich würde mich freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger aus Torgelow und Umgebung mit dabei sind. Alle sind herzlich eingeladen.“

Nach diesen Terminen in Vorpommern stehen am Donnerstag Besuche im Landesteil Mecklenburg an. Dort wird sich Schwesig zunächst in einer Beruflichen Schule in Schwerin über die Ausbildung in sozialen Berufen informieren. Für den Nachmittag ist ein Besuch im Biomedizinischen Forschungszentrum in Rostock geplant. Anschließend leitet die neue Ministerpräsidentin die Auftaktsitzung des neuen Kuratoriums Gesundheitswirtschaft.

„Die Termine sind auch mit Blick auf die Schwerpunkte ausgewählt, die ich als Ministerpräsidentin setzen will. Es geht um die Entwicklung der Wirtschaft und gute Arbeit mit fairen Löhnen. Aber ich will auch im sozialen Bereich Akzente setzen und zum Beispiel die Ehrenamtlichen im Land bei ihrer Arbeit unterstützen.“

Folgende Termine sind geplant:

Mittwoch, 5. Juli 2017

13:30 Uhr, Stralsund: Besuch des Stralsunder Traditionsvereins. Der Verein wird als 1000. Projekt durch die „Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt, Historischer Speicher, Am Katharinenberg 34.

15:30 Uhr, Wusterhusen: Besuch der HAB Hallen- und Anlagenbeau GmbH Wusterhusen, Greifswalder Straße 14.

18.00 Uhr, Torgelow: Bürgerforum mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und dem Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann, Haus an der Schleuse, Schleusenstraße 5b.

Donnerstag, 6. Juli 2017

11.00 Uhr , Schwerin: Besuch der Beruflichen Schule Schwerin für Gesundheit und Sozialwesen, Dr.-Hans-Wolf-Straße 9.

13:00 Uhr, Rostock: Besuch des Biomedizinischen Forschungszentrums Rostock, Schillingstraße 68.

15:00 Uhr, Rostock-Warnemünde: Leitung der Sitzung des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft und Berufung der Kuratoriumsmitglieder, Rostock-Warnemünde, Hotel Neptun, Seestraße 19.