Unternehmen auf Rügen investiert in innovative Kartonagen- und Verpackungsmittelproduktion

Insel Rügen – In Bergen auf Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen) errichtet das Unternehmen GAMPE. Druck und Medien eine neue Betriebsstätte. Investiert wird in den Umbau eines Betriebsgebäudes sowie die Anschaffung von Maschinen.

„Das Unternehmen will mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen für die Lebensmittelindustrie, die Entwicklung von innovativem Verpackungsdesign und mit der Produktfotografie neue Geschäftsfelder erschließen. Zehn Arbeitsplätze, darunter Mediengestalter, Drucker und Mitarbeiter für die Produktion, werden vor Ort entstehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag.

Für die Errichtung der Betriebsstätte wird im Gewerbegebiet Tilzow in Bergen ein bereits bestehendes Gebäude um- und ausgebaut. Darüber hinaus werden unter anderem eine Druckmaschine, eine Stanzmaschine sowie diverse technische Ausrüstungen für Gestaltung, Fotografie, Druck, Weiterverarbeitung und Veredelung angeschafft. Mit der Entwicklung und Herstellung von Verpackungen aller Art, Größe und Menge will sich das Unternehmen regional und überregional spezialisieren. Es wird neben dem Verpackungsaufbau und der gesamten Fertigung auch eine Werbeagentur mit hauseigenem Fotostudio geben.

„Die Pharma- und die Lebensmittelindustrie sind sich stetig weiter entwickelnde Märkte. Innovative Verpackungsideen für Produkte sind gefragt. Mit der modernen Errichtung und den anstehenden Investitionen werden optimale Voraussetzungen für die Produktion vor Ort geschaffen“, so Glawe weiter.

Das Land unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 290.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für das Vorhaben auf rund 1,78 Millionen Euro.

Militärattachés zum Marineinformationstag begrüßt

Rostock – Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund Bettina Martin hat vor Militärattachés aus 45 Ländern für den Marine- und Schifffahrtsstandort Mecklenburg-Vorpommern geworben: „Mecklenburg-Vorpommerns lange Küstenlinie und unsere maritimen Traditionen machen unser Land zum Sprungbrett für eine vertiefte Kooperation im gesamten Ostseeraum. Nicht zufällig wurde im Jahr 2012 das neu geschaffene Marinekommando in der Hansestadt Rostock aufgestellt und führt seitdem von hier weltweit die Einsätze der Deutschen Marine.“

Neben Fragen der internationalen Sicherheitszusammenarbeit nimmt in diesem Jahr die Präsentation der maritimen Großveranstaltungen in Deutschland einen besonderen Raum im Verlauf des Informationstages für die ausländischen Militärmissionen ein.

„Der maritime Hochsommer in Mecklenburg-Vorpommern beginnt im Juli mit der Warnemünder Woche und der Zeesbootregatta in Dierhagen. Er findet seinen Höhepunkt im August mit der Hanse-Sail in Rostock. Jedes Jahr begrüßen wir prächtige Windjammer und Marineschiffe aus aller Welt und zeigen im Land beheimatete Traditions- und Museumsschiffe unser lebendiges maritimes Erbe. Die Großveranstaltungen prägen das internationale Flair unseres Landes und haben sich über Ländergrenzen hinaus einen Namen gemacht. Darauf sind wir stolz“, so Staatssekretärin Martin.

Der Marineinformationstag wird jährlich vom Bundesministerium der Verteidigung ausgerichtet. In diesem Jahr fand die Veranstaltung auf Einladung der Bevollmächtigten in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern statt.

Schuljahr 2017/2018: Profilgymnasien gehen an den Start

Ministerin Hesse: Begabtenförderung ist auch ein Beitrag zur Inklusion

Schwerin – Das Land stärkt vom neuen Schuljahr an die Begabtenförderung für Schülerinnen und Schüler an Gymnasien und Gesamtschulen. 14 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern schärfen ihr Profil und bieten besondere Bildungsangebote in den Bereichen Humanistische Bildung/Alte Sprachen, Niederdeutsch und Mathematik/Naturwissenschaften (MINT) an. Jede Schule hat dafür bereits im Schuljahr 2016/2017 eine zusätzliche Lehrerstelle erhalten. Das entspricht einem Umfang von einer Million Euro, die das Land jährlich bereitstellt. Außerdem erhält jede dieser Profilschulen ein Budget für Sachkosten.

„Schülerinnen und Schüler, die Freude an Sprachen haben oder ihre Plattdeutschkenntnisse vertiefen möchten, können an diesen Angeboten teilnehmen. Mädchen und Jungen mit Talenten in Mathematik oder in naturwissenschaftlichen Fächern wollen wir stärker fördern“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die Begabtenförderung ist auch ein Beitrag zur Inklusion. Sie sieht nicht nur die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf vor. Wir dürfen die engagierten und leistungsstarken Schülerinnen und Schüler in unserem Land nicht vergessen“, so Hesse.

Das Profil Humanistische Bildung/Alte Sprachen umfasst die Sprachen Latein und Altgriechisch. In Niederdeutsch ist das „Abitur up Platt“ möglich. Im März dieses Jahres hat die Kultusministerkonferenz Niederdeutsch als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur offiziell anerkannt. Grundlage des Faches Niederdeutsch ab Klasse 7 bis in die Qualifikationsphase ist ein entsprechender Rahmenplan. Ihm liegen die Bildungsstandards der KMK zugrunde. An den MINT-Schulen gibt es besondere Bildungsangebote in Mathematik oder in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik.

„Der Unterricht in den Profilfächern auf dem Stundenplan ist das eine. Toll wäre andererseits, wenn das Profil der Schule auch bei vielen Aktivitäten im Schulalltag eine Rolle spielt und die Schülerinnen und Schüler so engagiert sind, dass sie an den Mathe- und Chemieolympiaden oder am Wettbewerb ‚Jugend forscht‛ teilnehmen können. Gerade bei ‚Jugend forscht‛ wäre es schön, wenn in den kommenden Jahren mehrere Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Land teilnehmen“, so Hesse.

Schulen mit dem Profil Humanistische Bildung/Alte Sprachen:

1.) Jahngymnasium Greifswald
2.) Gymnasium Carolinum Neustrelitz
3.) Friderico-Francisceum Gymnasium zu Bad Doberan
4.) Gymnasium Fridericianum Schwerin

Schulen mit dem Profil Niederdeutsch:

1.) Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz
2.) Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar
3.) Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz
4.) RecknitzCampus Laage
5.) Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen (KGS)
6.) Goethe-Gymnasium Demmin (Musikgymnasium)

Schulen mit dem Profil MINT:

1.) Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald
2.) Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg
3.) Gymnasium Fridericianum Schwerin/Goethe-Gymnasium Schwerin
4.) Musikgymnasium Käthe Kollwitz Rostock

Kampagne „Europa in meiner Region“ in Malchin

Malchin – Im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ hat sich Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag in Malchin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) über die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes „Koester´s Eck“ informiert.

„Hier am Hafen können Anwohner, Besucher und Wassersportler unmittelbar erleben, wie der Einsatz europäischer Mittel für uns alle erlebbar wird. Die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes verbessert die touristische Infrastruktur der Region, verschönert das Stadtbild und verbreitert die Möglichkeiten für Aktivitäten am und auf dem Wasser. Das ist ein Gewinn für uns alle“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. „Vielerorts ist in Mecklenburg-Vorpommern etwas entstanden, was ohne Unterstützung der EU nicht ermöglicht worden wäre. Die Staatengemeinschaft trägt auch entscheidend dazu bei, die Arbeits- und Lebensqualität im eigenen Land zu erhöhen.“

Der Wasserwanderrastplatz „Koesters Eck“ liegt rund 500 Meter vom Stadtzentrum (am Beginn der schiffbaren Peenewasserstraße) entfernt. Er ist im Jahre 2000 errichtet worden. In den letzten Jahren hat der Wasserwanderrastplatz eine große Bedeutung für die Verbindung der Müritz-Region mit dem Gebiet der Mecklenburgischen Schweiz und der Vorpommerschen Flusslandschaft bis hin zum Haff-Ostseeraum bekommen.

Das zeigt sich auch in den Besucherzahlen: Von Januar bis Juni diesen Jahres gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte knapp 409.000 Ankünfte (+8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 1,3 Millionen Übernachtungen (+8,8 Prozent). „Der Wassersport als Freizeit- und Urlaubsgestaltung hat in den vergangenen Jahren immer mehr Freunde gefunden. Um stetig attraktive Angebote bereit zu halten, unterstützten wir die Städte und Gemeinden bei ihren Investitionen auch mit Hilfe der europäischen Fördermittel“, sagte Glawe.

Der Wasserwanderrastplatz ist im Zuge des Vorhabens auf 40 Liegeplätze ausgebaut worden. Zudem ist eine Verlängerung der Spundwand erfolgt sowie eine Promenade mit Sitzbänken, Infotafeln und Spielgeräten angelegt. Die Gesamtkosten der Erweiterung betragen knapp 1,3 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.

„Der Ausbau der touristischen Infrastruktur bedeutet, die Tourismusbranche weiter zu stärken und das Land Mecklenburg-Vorpommern noch attraktiver für Besucher zu gestalten. Das ist auch ein Beitrag, lokale Produkte bekannter und heimische Dienstleistungen noch intensiver zu vermarkten“, sagte Glawe. Mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wurden im Amtsbereich Malchin beispielsweise die Erweiterung der Betriebsstätte bei der Cargill Deutschland GmbH, die Errichtung eines Biomasseheizwerkes und der zweite Bauabschnitt des Radwanderweges von Neukalen nach Salem realisiert.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Kampagne „Europa in meiner Region“ statt, die bundes- und europaweit durchgeführt wird. Damit soll aufgezeigt werden, wie Fördermittel der Europäischen Union eingesetzt werden und welchen Effekt diese haben. In Mecklenburg-Vorpommern kommen unter anderem die Investitions- und Strukturfonds „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und der „Europäische Sozialfonds“ (ESF) zum Einsatz. „Mit den Mitteln aus den europäischen Strukturfonds haben wir die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern mehr Arbeitsplätze zu schaffen, Bildungschancen zu erhöhen, ländliche Gebiete zu schützen und mehr Infrastruktur anzubieten, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern“, sagte Glawe.

Der Einsatz des EFRE zielt schwerpunktmäßig darauf ab, den wirtschaftlichen Aufholprozess in Mecklenburg-Vorpommern durch Investitionen weiterzuführen. Von 2014 bis 2020 erhält Mecklenburg-Vorpommern 967,8 Millionen Euro aus dem EFRE. Die Fördermittel werden unter anderem für Investitionen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Erschließung von Gewerbegebieten, den Ausbau wirtschaftsnaher und touristischer Infrastruktur, die Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns als Wirtschaftsstandort und Tourismusregion sowie für die Unterstützung von Projekten der Gesundheitswirtschaft eingesetzt.

Der ESF ist ein Finanzierungsinstrument für die Unterstützung von Beschäftigungsmaßnahmen in den Mitgliedstaaten. Gefördert werden wirtschaftliche und soziale Maßnahmen, die zur Verringerung der Armut, Stärkung der Bildung und Sicherung von Beschäftigung beitragen. Mecklenburg-Vorpommern stehen für die Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt rund 384,6 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.

Technisches Hilfswerk und WEMAG üben Ernstfall

Elektrofachleute versorgen Gemeinde mit Notstromaggregaten

Dolgen/Schwerin – Die Elektrofachleute des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Bereich Mecklenburg und Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Bützow haben sich am Sonnabend, den 2. September 2017 in Dolgen, Ortsteil Sabel zu einer gemeinsamen Übung getroffen. Damit sollte der Erfahrungsaustausch der Fachleute ermöglicht und die Zusammenarbeit weiter gefestigt werden, so dass im Ernstfall alles reibungslos funktioniert.

Fachgruppenführer Alexander Schröder und Truppführer Felix Jahn vom THW sowie WEMAG-Netzdienststellenleiter Ulrik Wittenburg besprechen im Vorfeld mit Dolgens Bürgermeister Eckhard Borrmann (v.l.) den Ablauf der Übung. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Ziel war es, die Noteinspeisung über einen Ortsnetztransformator in das Stromnetz mit angeschlossenen Verbrauchern zu üben. Dafür rückte das THW mit zwei Netzersatzanlagen an, die die Größe eines Lkw-Anhängers hatten. Zu den Teilnehmern gehörten zehn THW-Elektrofachleute aus Schwerin, Wismar und Rostock sowie vier Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Bützow.

„Unsere beiden Netzersatzanlagen haben gleichzeitig über den mobilen Kabelverteilerschrank ihre Energie in das Stromnetz eingespeist“, erläuterte Alexander Schröder vom THW-Ortsverband Rostock. Das Besondere an diesem Kabelverteilerschrank besteht zudem darin, dass auch während des Betriebs weitere Anlagen angeschlossen werden können. „Im Ernstfall läuft die Noteinspeisung so lange, bis die reguläre Stromversorgung wieder hergestellt ist. In der Übung genügte uns etwa eine halbe Stunde, um den stabilen Betrieb der Netzersatzanlagen zu testen“, ergänzte der Gruppenführer der Fachgruppe Elektroversorgung im THW-Ortsverband Rostock.

„Die Übung war für uns alle sehr erfolgreich. Besonders beindruckend war das gute Zusammenspiel mit den Elektrofachleuten des Technischen Hilfswerks“, resümierte Ulrik Wittenburg. Der Leiter der Netzdienststelle Bützow begrüßte die gemeinsame Übung, da es insbesondere im Katastrophenfall möglich sein kann, dass die eigenen Notstromaggregate nicht ausreichen. Als Übungsort wurde der Ortsteil Sabel gewählt, weil es hier ausreichend Platz für das Aufstellen der gesamten Technik gibt.

Auch für Dolgens Bürgermeister Eckhard Borrmann war diese Übung eine Premiere. Er hatte schon im Vorfeld mit einem unterbrechungsfreien Betrieb der Transformatorenstation gerechnet und ist davon ausgegangen, dass die Einwohner von der Übung nichts spüren werden.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der WEMAG und dem THW begann kurz nach der Elbeflut 2013. Ein Jahr später wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das Energieunternehmen unterstützte das THW bei der Anschaffung des mobilen Kabelverteilerschrankes. „Dadurch werden die Einsatzmöglichkeiten der Fachgruppe Elektroversorgung enorm gesteigert“, sagte Alexander Schröder.

Zuschüsse für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Zierow – Einen Zuschuss in Höhe von 18.338,55 Euro (Fördersatz 50 Prozent) erhält die Gemeinde Zierow vom Energieministerium für die energetische Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Zierow. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Zierow beabsichtigt, entlang der Kreisstraße 22 in Zierow die Straßenbeleuchtung auf moderne energetische LED-Beleuchtung umzurüsten. Die vorhandenen acht Leuchten werden durch elf LED-Leuchten ersetzt. Auch die Masten und Kabel werden erneuert.

Durch diese Maßnahme können jährlich rund 6.500 Kilowattstunden Strom und rund vier Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Auch die Gemeinde Hornstorf erhält für die die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung erhält die Gemeinde Hornstorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) vom Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern Zuschüsse in Höhe von insgesamt 26.800 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Gemeinde Hornstorf beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Gewerbegebiet Kritzow umzurüsten. Es ist geplant, die vorhandenen 44 Natriumdampflampen durch 44 LED-Leuchten zu ersetzen. Dafür beträgt der Zuschuss 11.550 Euro. Neben einer Energieeinsparung von 16.423 Kilowattstunden Strom pro Jahr können jährlich zudem rund zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Außerdem beabsichtigt die Gemeinde die Straßenbeleuchtung in der Ortslage Hornstorf umzurüsten. Die vorhandenen 61 Natriumdampflampen sollen durch 61 LED-Leuchten ersetzt werden. Für dieses Vorhaben beträgt der Zuschuss 15.250 Euro. Jährlich können durch diese Maßnahme 16.220 Kilowattstunden Strom und rund zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Absolventenehrung in Neubrandenburg

Neubrandenburg – In der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern (IHK Neubrandenburg) haben am Montag 47 Absolventen von Aufstiegsfortbildungen in vier Fachrichtungen ihre Urkunden erhalten.

„Die Absolventen haben einen wichtigen Schritt für ihre berufliche Entwicklung beendet. Mit dem Abschluss haben sie bewiesen, dass sie engagiert, leistungsfähig und belastbar sind. Wir brauchen in Mecklenburg-Vorpommern in unseren Unternehmen qualifizierte Fachkräfte, um die Wirtschaft weiter voranzubringen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Nach Angaben der IHK Neubrandenburg hat die Stimmung der Unternehmen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern im Jahresverlauf 2017 an Schwung gewonnen. Der Klimaindex, der die Einschätzung der Lage und die Erwartungen von rund 200 aus über 500 befragten Unternehmen in einer Zahl abbildet, ist von 122 zum Jahresbeginn 2017 auf nun 129 Indexpunkte gestiegen. Mehr als 50 Prozent der Unternehmen bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als gut.

Die Firmen geben in der IHK-Konjunkturumfrage an, dass sie keine Verschlechterung ihrer gegenwärtigen Geschäftslage erwarten beziehungsweise das erreichte Niveau halten können. Flankierend dazu wollen deutlich mehr Unternehmen investieren. „Die Unternehmen im Kammerbezirk sind mit Aufträgen gut ausgelastet, investieren in ihre Betriebsstätten und Kapazitätserweiterungen. Dafür werden gut qualifizierte und motivierte Fachkräfte gebraucht. Wichtig ist es aber auch, sich rechtzeitig um die Nachwuchskräftesicherung zu kümmern, etwa über die Ausbildung im eigenen Betrieb“, sagte Glawe.

Im Rahmen der Kampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) läuft weiterhin die Last Minute-Aktion für einen Ausbildungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern. Ausbildungssuchende können im Azubi-Atlas mit einem besonderen Last Minute-Filter alle teilnehmenden Firmen auswählen, die noch einen freien Ausbildungsplatz für dieses Jahr zu vergeben haben. Die Angebote sind mit dem Last Minute-Symbol – einem roten Wecker – deutlich sichtbar hervorgehoben.

Im Azubi-Atlas von „Durchstarten in MV“ sind derzeit mehr als 1.380 Unternehmen mit rund 3.000 Ausbildungsangeboten in 305 Berufen vertreten. Die Umkreissuche ermöglicht die gezielte Suche in der Heimatregion, die Informationen zu den Unternehmen zeigen an, ob es sich um einen „TOP-Ausbildungsbetrieb“ der IHKs in MV handelt oder auch, ob Praktikumsplätze angeboten werden und vieles mehr. „Wer noch nicht genau weiß, wohin die berufliche Ausrichtung führen soll, kann die vielfältigen Angebote zur Berufswahl nutzen“, so Glawe.

Über 500 Praktikumsangebote für die verschiedensten Berufe sind ebenso zu finden. Das Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammer des Landes die Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ (www.durchstarten-in-mv.de) im Jahr 2009 initiiert. Weitere Informationen gibt es zur Last Minute-Aktion auch im Facebook- und im Instagram-Kanal der Kampagne.

Insgesamt 47 Fortbildungsabsolventinnen und -absolventen haben ihre Prüfungen in den folgenden Fachrichtungen erfolgreich beendet:

Geprüfter Bilanzbuchhalter (4 Absolventen, drei weiblich)
Geprüfte Fachwirte im Gesundheits- und Sozialwesen (2 Absolventinnen)
Geprüfte Wirtschaftsfachwirte (27 Absolventen, 16 weiblich)
Geprüfte Industriemeister – Fachrichtung Metall (14 Absolventen)