WEMAG richtet Servicestation im Marnitzer Dorfladen ein

Energieversorger stattet Dorfläden als Servicepartner für Strom und Gas aus

Schwerin – Ab sofort können die Kunden der WEMAG und alle, die sich für die Ökostrom- und Erdgasprodukte des kommunalen Energieversorgers interessieren, bei ihrem Einkauf im Dorfladen in Marnitz auch den Service der WEMAG nutzen. Denn in der Gemeinde südlich von Parchim ist seit dem 4. September die dritte WEMAG-Servicestation eröffnet worden.

„In einer Flächenregion wie Mecklenburg-Vorpommern ist es gar nicht immer einfach, seine Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären“, weiß Sebastian Kosog, Ansprechpartner für Privat- und Gewerbekunden bei der WEMAG. „Mit der Servicestation bieten wir Interessenten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert in ihrer Nähe über die Angebote der WEMAG zu informieren und unsere Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen.“

Zur Eröffnung in Marnitz hat Kosog Ladeninhaberin Dorit Genkel mit Informationsmaterialien rund um die Themen Ökostrom, Erdgas und Energiesparen ausgestattet. Aber auch Vordrucke zur Zählerstandsmitteilung, Abschlagsanpassung oder Neuanmeldung liegen im Lebensmittelmarkt bereit. Die Post an die WEMAG können die Warnower nun auch im Geschäft abgeben. „So halten wir den kurzen Draht zu unseren Kunden“, so Kosog weiter.

Geschäftsinhaberin Dorit Genkel und WEMAG-Mitarbeiter Sebastian Kosog (v.l.) bestücken den Aufsteller für den Dorfladen in Marnitz mit Informationsmaterial für Strom- und Gaskunden. Foto @ WEMAG/Oliver Maaß

„Mit den Servicestationen schafft die WEMAG Kontaktmöglichkeiten auch in kleineren Ortschaften. So müssen die Leute vor Ort keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen und können quasi während des Einkaufens die Serviceleistungen der WEMAG in Anspruch nehmen“, sagt Ladeninhaberin Dorit Genkel. Sie freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der WEMAG und in dem Zusammenhang auch auf mehr Kunden in ihrem Geschäft.

Im Marnitzer Dorfladen findet sich nun der dritte Servicepunkt der WEMAG. In Grebs bei Eldena und Warnow bei Bützow wurden in den vergangenen Wochen erste Lebensmittelmarkt mit Servicematerialien von der WEMAG ausgestattet. Noch bis zu neun weitere sollen im gesamten regionalen Versorgungsgebiet bis zum Jahresende folgen.

Neben Servicepunkten stehen Kunden natürlich auch weiterhin die Türen zum Kundencenter in Schwerin offen. Auch die mobile Kundenberatung, das WEMAG-Infomobil, bleibt weiter im Einsatz. Zu insgesamt 185 Terminen an 32 Standorten war es im Jahr 2016 für Einwohner vor Ort.

Neuer Diözesancaritasverband mit Sitz in Schwerin

Ministerin Drese begrüßt Verlegung des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin

Schwerin – Das Erzbistum Hamburg plant, den Sitz des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin zu verlegen und damit die Zusammenarbeit der Verbände im Norden zu stärken. Der neue Verband soll im Rahmen des Erneuerungsprozesses des Erzbistums Hamburg am 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen.

„Ich begrüße diese Entscheidung außerordentlich“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese heute in Schwerin. „Dass Schwerin auf Vorschlag einer Projektgruppe des Erzbistums Verbandssitz wird und nicht Hamburg oder Kiel, ist ein starkes Signal für die Caritas in Mecklenburg. Damit wird auch die gute Arbeit des Regionalverbandes in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen sozialen Diensten sowie in den Orts- und Kreiscaritasverbänden gewürdigt“, so die Ministerin.

Drese: „Ich freue mich auf die Fortsetzung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor des Diözesanverbandes sowie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Einrichtungen und Diensten der Caritas“, so Drese.

Zurzeit gibt es im Erzbistum neben dem Diözesancaritasverband drei selbstständige Caritasverbände: Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. In Zukunft bilden sie den gemeinsamen Diözesancaritasverband im Erzbistum Hamburg.

Rücksichtsloses Fahren im Tempo-Rausch soll künftig unter Strafe stehen

Schwerin – Nach einer Empfehlung des Rechtsausschusses des Bundesrates soll künftig rücksichtsloses Fahren im Tempo-Rausch unter Strafe stehen. Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) begrüßte jetzt die Empfehlung.

„Teilnehmern und Veranstaltern von illegalen Kfz-Rennen sowie Fahrern, die allein im Tempo-Rausch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, müssen weitere Straf-Sanktionen drohen. Diese Taten sollen daher von einer Ordnungswidrigkeit zur Straftat heraufgesetzt werden. Selbst der Versuch, ein solches Rennen zu veranstalten, sollte künftig bestraft werden können.

Ich begrüße es, dass der Beschluss der Justizministerkonferenz vom Juni schnell umgesetzt werden konnte und der Rechtsausschuss des Bundesrates nun dem Bundesrat empfiehlt, dem vorliegenden Gesetzesbeschluss ohne Änderung zuzustimmen. So stehen die Chancen gut, dass das Gesetz noch dieses Jahr in Kraft treten wird. Die Gesundheit vieler Menschen, die in solche Rennen hineingezogen werden können, steht auf dem Spiel“, sagte Ministerin Hoffmeister.

„Der Person, die an einem illegalen Kfz-Rennen teilnimmt oder es veranstaltet, soll in der Regel die Fahrerlaubnis entzogen werden können. Auch die Kraftfahrzeuge der Teilnehmer sollen eingezogen werden können. Bislang werden Veranstalter in der Regel mit einem Bußgeld von 500 € und Teilnehmer von 400 € sowie 1 Monat Fahrverbot belegt. Das ist keine ausreichende Abschreckung, da von diesen rücksichtslosen Fahrern eine sehr hohe Gefahr ausgeht.

Bislang ist nach geltendem Recht ein derartiges Verhalten erst dann strafbar, wenn Menschen zu Schaden gekommen sind. Das ist zu spät. Künftig sollen je nach Schwere der Tat Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren drohen“, so Ministerin Hoffmeister. Das Gesetz geht auf eine Initiative von Nordrhein-Westfalen und Hessen, später auch zusammen mit Bayern und Bremen zurück. Die letztlich beschlossene Fassung beruht auf einem Änderungsantrag von Mecklenburg-Vorpommern und Bayern.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Lambrechtshagen (Landkreis Rostock) einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 124.611,31 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Gewährt werden 57.710,84 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Wohngebiet Sievershagen (Fulgen, Steinfulgen, Alter Sportplatz, Am Dorfteich, Gockelgasse, Hahnenkamp, Kückensteg, Hennenhof, Zu den Weiden, Heidenholt und Alt Sievershagen). Die vorhandenen 157 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen werden durch 157 LED-Leuchten ausgetauscht. Dadurch kommt es zu einer jährlichen Einsparung von rund 52.000 Kilowattstunden Strom und rund 31 Tonnen Kohlendioxid.

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Lambrechtshagen I in den Straßen Tannenweg, Buchenweg, Birkenweg, Lindenweg, Ahornweg und Am Soll beträgt der Zuschuss 31.979,90 Euro. Hier werden 87 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen durch 87 neue LED-Leuchten ersetzt. Dadurch können pro Jahr rund 25.000 Kilowattstunden Strom und rund 15 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Der Zuschuss für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Lambrechtshagen II in den Straßen Lindenanger, Dorfstraße, Rotbäkaue und In den Wischen beträgt der Zuschuss 34.920,57 Euro. Es sollen 95 Natriumdampf- und Quecksilberdampfleuchten durch 95 LED-Leuchten ausgetauscht werden. Durch diese Maßnahme können pro Jahr rund 27.000 Kilowattstunden Strom und rund 16 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Förderzusage für Sportplatz im Rostocker Stadtteil Dierkow

Rostock – Für den Bau eines Sportplatzes an der Walter-Butzek-Straße im Fördergebiet „Dierkow“ stellt das Infrastrukturministerium der Hansestadt Rostock Finanzhilfen im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von rund 580.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Die Hansestadt plant, einen öffentlichen Sportplatz an der Walter-Butzek-Straße zu bauen. Das vorhandene Rasenspielfeld ist in einem desolaten, fast nicht mehr bespielbaren Zustand.

Durch das neue Fußballspielfeld, das auch für Wettkämpfe genutzt werden soll, wird das Sportangebot am Standort komplettiert. Es sollen unter anderem eine Flutlichtanlage und Spielerkabinen errichtet werden. Erschlossen wird der Platz durch eine Straße mit 17 straßenbegleitenden Pkw-Stellplätzen. Sie ist Teil der Baumaßnahme.

25 Jahre Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung

Rostock – In Rostock ist am Mittwoch feierlich das 25-jährige Jubiläum des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) begangen worden.

„Das IGD hat sich zu einem wichtigen Zentrum für die Informations- und Kommunikationstechnologien insbesondere in der graphischen Datenverarbeitung entwickelt. Das Institut ist eine weltweit anerkannte Forschungseinrichtung sowie ein hervorragender Partner für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung spielt aus unserer Sicht eine bedeutende Rolle insbesondere für die regionale Wirtschaft im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vor Ort.

Seit 1993 hat das IGD rund 7,7 Millionen Euro Förderung für Forschung und Entwicklung für 46 Projekte seitens des Wirtschaftsministeriums erhalten. „Das IGD hat sich zu einer ausgesprochen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung entwickelt, die in ganz konkreten Projekten mit der Wirtschaft unseres Landes zusammenarbeitet. Gemeinsam wird an Produkten geforscht und entwickelt, das Wissen von Wissenschaft in die Wirtschaft transferiert“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

Aktuell wird vom Wirtschaftsministerium zum Beispiel ein Verbundvorhaben im Bereich der IT-basierten Betreuungsunterstützung von Alten- und Pflegeheimen gefördert – also der Anwendung von moderner IT-Technik des IGD in der Gesundheitswirtschaft. Unter der Federführung eines Schweriner Sanitätshauses wird zusammen mit dem IGD, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Rostock ein sensorbasierter persönlicher Aktivitätsmanagementassistent für die individualisierte stationäre Betreuung von Menschen mit Demenz entwickelt.

Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung eines Systems zur Wartungsunterstützung von Produktionsprozessen. Die Firma Clausohm aus Neverin bei Neubrandenburg und das IGD entwickeln eine Software, mit der die Anwender des Systems Produktionsprozesse und den Status der Maschinen in Echtzeit abbilden und Störungen sowie deren Auswirkungen rechtzeitig erkennen und ggf. sogar vorhersagen und verhindern können. „Wir haben durch das IGD spannende und erfolgversprechende Vorhaben, die Arbeitsplätze in der Wirtschaft im Land schaffen sollen“, erläuterte Glawe.

Seit 2007 bis einschließlich 2016 wurden im Rahmen der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern Zuschüsse in Höhe von rund 224 Millionen Euro für 1.081 Projekte bewilligt, davon rund 148 Millionen Euro für 524 Verbundvorhaben.

Für die laufende EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Auch zukünftig werden die Verbundforschungsförderung, die einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie die Förderung von Prozessinnovationen unsere Schwerpunktinstrumente für den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Rostock wurde vor 25 Jahren am 10. Januar 1992 als Außenstelle des Fraunhofer IGD Darmstadt gegründet – eine der ersten von 19 Fraunhofer-Einrichtungen in den neuen Bundesländern. Damit knüpfte das Fraunhofer IGD an die seit 1969 an der Universität Rostock existierende Computergraphik-Tradition an und stärkt am Standort Rostock einen der ältesten Schwerpunkte der Computergraphik in Deutschland.

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Es vereint Computergraphik und Computer Vision. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln und aus Bildern Informationen zu gewinnen. Hierauf basieren alle technologischen Lösungen des Fraunhofer IGD und seiner Partner.

Prototypen und Komplettlösungen werden am Fraunhofer IGD nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung und Qualitätssicherung im Schiff-, Maschinen- und Fahrzeugbau über Medizin und Verkehr bis zur Assistenz in der Produktion.

Wichtige aktuelle Themen des IGD in Rostock sind Virtuelle und Erweiterte Realität für Training und Assistenz in der Produktion, Visualisierung von Daten aus der Produktion und im marinen Umfeld, Unterwasserbildverarbeitung sowie Vitaldatenerfassung und Anomalieerkennung für Gesundheit im privaten und Arbeitsbereich. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt rund 230 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiter.

Sanierung der Turnhalle in Grammendorf abgeschlossen

Grammendorf – Die Sanierung der Turnhalle an der Grundschule und der Kita in der Gemeinde Grammendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist abgeschlossen. „Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres steht die neu gestaltete Sporthalle mit einer großen Vielfalt an Sportangeboten zur Verfügung. Für die Kita- und Schulkinder sowie die Aktiven aus den Vereinen sind jetzt wieder Spiel, Spaß und Bewegung in Grammendorf möglich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Gebäudekomplex in der Dorfstraße besteht aus einem Schul- und Kitagebäude, einem Verbindungsbau und der sanierten Sporthalle. Das Amt Recknitz-Trebeltal ist Eigentümer des Gebäudekomplexes und Schulträger der Einrichtung, die derzeit von knapp 70 Kindern besucht wird. Unterm Dach der „Hummelschule“ befindet sich zudem die Kita „Löwenzahn“.

Im Zuge der Baumaßnahmen sind unter anderem das Dach gedämmt sowie Umkleiden und Sanitärräume saniert worden. Mit der Turnhalle ist die Sanierung des gesamten Gebäudekomplexes der Grundschule in Grammendorf abgeschlossen. „Der kombinierte Schulstandort mit Grundschule und Kita und der Turnhalle, die auch von den Vereinen genutzt wird, wirkt sich positiv auf die nachhaltige Stadtentwicklung aus. Die Wohn- und Lebensqualität hat sich mit der Sanierung für die Bewohner der Region erheblich verbessert“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Baumaßnahme betrug knapp 605.000 Euro. Das Land unterstützte das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung im Jahr 2016 in voller Höhe.

M-V fördert Aquakultur-Pilotprojekt

Das Wohlergehen der Fische im Blick

Schwerin – Das Institut für Fischerei der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern (LFA) will bis 2019 Tierwohl-Parameter für Fische aus Aquakultur vorlegen. Der geplante Indikatorkatalog auf der Basis eines computergestützten Programms soll dem Fischerzeuger die Möglichkeit geben, das Befinden seiner Fische selbst zu beurteilen und auch vorbeugend tätig zu werden, damit es den Fischen zu jedem Zeitpunkt gut geht.

„Bisher gibt es in diesem Bereich nur sehr wenige Haltungsvorschriften, die Datengrundlage ist dünn. Auch sind bisherige Ansätze oft sehr kompliziert und erfordern den Einsatz von Tiermedizinern oder Experten für Fischgesundheit. Die neuen Tierwohl-Parameter wären ein echter Fortschritt, in dem sie Kriterien für die Gesundheit möglichst vieler Arten und Haltungsformen für Erzeuger und Verbraucher transparent machen“, erklärte Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Fisch einerseits und der Notwendigkeit von bestandsschonenden Maßnahmen andererseits steigt die Bedeutung der Aquakultur. Trotz des relativ geringen Produktionsanteils von 25.000 Tonnen pro Jahr gegenüber der weltweiten Produktion in Höhe von 90 Millionen Tonnen jährlich findet in der deutschen Aquakultur eine überdurchschnittliche Wertschöpfung statt. Der Erlös für Zander, Regenbogenforelle und Störe lag um 110 % über dem weltweiten Durchschnittswert.

„Gerade weil in Deutschland eine so hohe Wertschöpfung stattfindet, ist es wichtig und sinnvoll Aufwand für das Wohlergehen der Fische zu betreiben. Die Forschung soll die Produzenten dabei unterstützen, das Tierwohl in Aquakulturanlagen stärker zu berücksichtigen“, so Buchwald.

Für dieses Projekt erhält die LFA mehr als 580.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Meeres- und Fischereifonds und des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Fördergrundsätze zur Bürgerarbeit treten in Kraft

Schwerin – Die Fördergrundsätze zum Programm Bürgerarbeit traten am 06. September 2017 in Kraft.

„Damit sind die Voraussetzungen vorhanden. Wir können mit dem Programm starten. Mit der Bürgerarbeit haben wir gemeinsam mit den Jobcentern die Möglichkeit, Langzeitarbeitslose auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Neben kommunalen oder gemeinnützigen Arbeitgebern können erstmals auch in Unternehmen Langzeitarbeitslose im Rahmen der Förderung integriert werden. So geben wir Menschen in der Grundsicherung wieder eine echte Perspektive für einen Arbeitsplatz. Ziel ist eine langfristige und nachhaltige Arbeitsmarktperspektive für Langzeitarbeitslose auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

„Mit der Bürgerarbeit sollen zusammen mit den Jobcentern noch in diesem Jahr 200 Arbeitsplätze für arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose gefördert werden. Im Fokus haben wir dabei auch Alleinerziehende. Wichtig ist, dass am Ende eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt entsteht“, so Glawe weiter.

Dem Arbeitgeber kann eine Pauschale für Sach- und Personalausgaben in Höhe von 6.000 Euro pro Vollzeitarbeitsplatz gewährt werden. Der bereitgestellte Arbeitsplatz muss mindestens für die Dauer von insgesamt 22 Monaten mit einer geförderten Person der Zielgruppe besetzt sein. Der Antrag kann ab sofort bei den Jobcentern im Land gestellt werden.

Die Landesregierung unternimmt zahlreiche Anstrengungen, um von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen und Familien bei der Arbeitsmarktintegration zu unterstützen. „Wer arbeitet, muss deutlich mehr Einkommen haben als derjenige, der von Transferleistungen lebt. Deshalb ist unsere Hauptaufgabe, die Rahmenbedingungen für mehr Arbeitsplätze weiter zu verbessern – und zwar so, dass Menschen in Arbeit kommen oder auch bleiben können“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend.

Nord Stream 2: Ministerium weist Vorwurf der Trickserei zurück

Schwerin – Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern wehrt sich gegen den Vorwurf, Schutzgebiete in der Ostsee mit dem Ziel auszuweisen, dem Bau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 Vorschub zu leisten. Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, stellt klar: „ Das Umweltministerium handelt im Rahmen geltenden Rechts und auf der Grundlage eines Kabinettsbeschlusses vom 08. August dieses Jahres.“

Mit dem Bau und Betrieb der Erdgasleitungen sind Eingriffe in die Natur verbunden, die ausgeglichen werden müssen.

Dabei ist naturschutzrechtlich und -fachlich grundsätzlich zwischen

  • der Realkompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz (hier gilt nationales Recht)
  • und den Kohärenzmaßnahmen für den Ausgleich von Beeinträchtigungen in Natura 2000-Gebieten (hier gelten europarechtliche Vorgaben) zu unterscheiden.

Kompensation

Die mit der Errichtung der Gasleitungen in der Ostsee verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft können erhebliche Beeinträchtigungen verursachen. Nicht vermeidbare Beeinträchtigungen sind durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen oder, soweit dies nicht möglich ist, durch einen Ersatz in Geld zu kompensieren.

Das von der Nord Stream 2 AG vorgelegte Kompensationskonzept hat unter anderem die Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität im Greifswalder Bodden zum Ziel. Zu diesem Zweck hat die Antragstellerin in den Unterlagen verschiedene Kompensationsvorschläge unterbreitet, die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens geprüft werden.

In diesem Zusammenhang hat Nord Stream 2 geplant, landwirtschaftliche Flächen für Naturschutzmaßnahmen heranzuziehen. Zwischenzeitlich gibt es Bestrebungen seitens Nord Stream 2, den Bedarf an Ackerflächen deutlich zu reduzieren, in dem auf andere Maßnahmen zurückgegriffen wird. Ziel ist es, zu einem Kompromiss mit den betroffenen Landwirten zu kommen.

Unabhängig von der Kompensation ist die Kohärenz der Maßnahme sicherzustellen.

Kohärenz

Die Nord Stream 2-Leitung soll nach den Plänen der Antragstellerin durch den Greifswalder Bodden verlegt werden. Hierbei handelt es sich um die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung DE 1747-301 „Greifswalder Bodden, Teile des Strelasundes und Nordspitze Usedom“ und DE 1749-302 „Greifswalder Boddenrandschwelle und Teile der Pommerschen Bucht“ sowie die Europäischen Vogelschutzgebiete DE 1747-402 „Greifswalder Bodden und südlicher Strelasund“ und DE 1649-401 „Westliche Pommersche Bucht“.

Ergibt die Prüfung der Umweltverträglichkeit, dass ein Projekt einzeln oder im Zusammenwirken mit anderen Projekten zu erheblichen Beeinträchtigungen eines Natura 2000-Gebietes führen kann, darf es nur dann zugelassen werden, wenn es aus zwingenden Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer oder wirtschaftlicher Art, notwendig ist.

Eine im Zusammenhang zu betrachtende Maßnahme ist die aufgrund der Sturmflut notwendige Aufspülung in Lubmin.

Voraussetzung für die Zulassung ist, dass das betroffene Natura-2000-Netz in seiner Qualität erhalten bleibt.

Die Möglichkeiten für solche marinen Kohärenzmaßnahmen sind in Mecklenburg-Vorpommern sehr begrenzt. Insoweit ist die Erweiterung eines ausgewiesenen Gebietes, in dem die von den Beeinträchtigungen betroffenen marinen Lebensraumtypen vorhanden sind, eine geeignete Maßnahme.

Anders als bei der Kompensation können die Kohärenzmaßnahmen nicht durch Ausgleichszahlungen abgegolten werden.

„Das sollten auch die Vertreter der anerkannten Naturschutzverbände und auch Politiker der Grünen hier im Land wissen“, so der Staatssekretär abschließend.

Mehr Schlagkraft für den Boxsport

Richtfest für den Erweiterungsbau am Lambrechtsgrund

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse hat in Schwerin das Richtfest für den Erweiterungsbau der Boxhalle am Lambrechtsgrund besucht. Der Neubau, der Ende dieses Jahres fertiggestellt werden soll, schafft mehr Platz für ein besseres Training. Durch starken Zulauf waren die Box-Kader, die am Olympiastützpunkt trainieren, für die bestehende Halle und ihre Ausstattung zu groß geworden. Mit der Erweiterung ist auch die Aufnahme neuer talentierter Boxerinnen und Boxer wieder möglich.

Die gestiegene Attraktivität des Schweriner Boxstandorts wertete die Ministerin vor allem als Erfolg des Trainerteams, zu dem auch der ehemalige Mittelgewichtsweltmeister Sebastian Zbik gehört. „Große Namen und starke Trainer brauchen eine möglichst optimale Infrastruktur, wenn sie etwas erreichen wollen. Mit der neuen Halle wird es die jetzt geben und damit die Voraussetzung dafür, dass Schwerin noch mehr namhafte Trainer und vielversprechende Sportler anzieht“, sagte Hesse.

Mit dem zusätzlichen Platz und der modernen Ausstattung werde die Halle für die Kaderathleten und die Boxnationalmannschaft der passende Ort sein, um sich auf große Wettkämpfe, wie die Weltmeisterschaften und Olympia, vorzubereiten. Schwerin werde so seinem Anspruch als Bundesstützpunkt und wichtiger Partner des Deutschen Boxsport Verbandes noch besser gerecht.

„Schwerin und das Boxen gehören seit langer Zeit zusammen“, betonte die Ministerin, „und ich rechne damit, dass sich der Boxsport hier auch weiterhin immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen wird, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen.“

Die erweiterte Einfeldhalle wird u. a. Räume für das Krafttraining und die Leistungsdiagnostik, zwei Hochringe und abtrennbare Bereiche für Einzel- und Gruppentrainings beherbergen. Im Servicetrakt des Neubaus entsteht neben Umkleiden und Sanitäranlagen ein Regenerationsbereich. Derzeit trainieren 14 Bundes- und 33 Landeskader am Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern.

M-V investierte 2016 rund eine Milliarde Euro in die Infrastruktur

Schwerin – Finanzminister Mathias Brodkorb hat dem Landeskabinett den Fortschrittsbericht „Aufbau Ost“ Mecklenburg-Vorpommern 2016 vorgestellt.

Mit dem Fortschrittsbericht „Aufbau Ost“ wird jedes Jahr die Verwendung der erhaltenen Solidarpaktmittel dokumentiert. Für das Jahr 2016 kann Mecklenburg-Vorpommern mit einer Nachweisquote von 179 Prozent erneut eine mehr als vollständige zweckentsprechende Verwendung melden.

Für die Abrechnung der im Jahr 2016 erhaltenen Solidarpaktmittel können

  • 709 Millionen Euro für Investitionen im Bereich der Infrastruktur Mecklenburg-Vorpommerns und
  • 100 Millionen Euro zum Ausgleich der unterproportionalen Finanzkraft der Kommunen berücksichtigt werden.

Land und Kommunen investierten im Jahr 2016 insgesamt annähernd eine Milliarde Euro beziehungsweise 605 Euro je Einwohner in die Infrastruktur. Das Infrastrukturdefizit gegenüber den finanzschwachen westlichen Flächenländern konnte dadurch rechnerisch um rund 250 Millionen Euro verringert werden. Schwerpunkt der Investitionen waren die Bereiche Wirtschaft, Verkehrsinfrastruktur, Landwirtschaft sowie Bildung und Forschung (Beispiele siehe Kapitel 3.3 des Fortschrittsberichts). Seit dem Beginn des Solidarpaktes II im Jahr 2005 wurde die Infrastruktur Mecklenburg-Vorpommerns mit mehr als 15 Milliarden Euro verbessert.

Finanzminister Mathias Brodkorb: „Bei der Investitionsquote erreicht das Land bundesweit einen Spitzenwert. Dies zeigt sich auch am Verwendungsanteil: Trotz zurückgehender Solidarpaktmittel investieren wir weiterhin wirkungsvoll in die Infrastruktur des Landes. Und wir werden die Investitionsausgaben auch in Zukunft auf hohem Niveau halten, um unser Land weiter voranzubringen.“

Möskenweg in Zinnowitz wird grundhaft ausgebaut

Zinnowitz – Für den Ausbau des Möskenwegs in Zinnowitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) bekommt die Gemeinde Ostseebad Zinnowitz vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 470.700 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Die Gemeinde Ostseebad Zinnowitz plant, den Möskenweg in zwei Bauabschnitten grundhaft auszubauen. Die Fahrbahn soll in acht Metern Breite mit Asphalt befestigt werden. An den Rändern werden zum Schutz der Radfahrer 1,50 Meter breite Schutzstreifen markiert. Die beidseitigen Gehwege werden in einer Breite von mindestens zwei Metern mit Betonrechteckpflaster hergestellt. Zudem wird die Straßenentwässerung komplett erneuert. Im Bereich der Zufahrten zu den Supermärkten wird die Fahrbahn aufgeweitet und mit Linksabbiegefahrsteifen und Mittelinsel versehen.

Die Gesamtausgaben des 300 Meter langen ersten Bauabschnitts vom Kreisverkehr Neue Strandstraße bis zum Bahnübergang betragen knapp 1,4 Millionen Euro. Die förderfähigen Ausgaben betragen rund 724.000 Euro.

Der Möskenweg ist die Hauptzufahrtsstraße von der Bundesstraße B 111 in den Ortskern und zur Promenade von Zinnowitz. Die 6,50 Meter breite Fahrbahn ist gekennzeichnet durch Spurrinnen und Flickstellen.

Rad- und Gehwegbau in Waschow

Wittendörp – Die Gemeinde Wittendörp im Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält vom Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern für den Bau eines Rad- und Gehwegs in Waschow Fördermittel in Höhe von 42.200 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Entlang der Landesstraße L 04 als verkehrswichtige Straße entsteht von Zarrentin nach Wittenburg ein neuer Radweg zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse. In der Ortslage Waschow wird das Bauvorhaben als gemeinsamer Rad- und Gehweg mit einer Länge von ca. 420 Metern und einer Breite von 2,50 Metern gebaut. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für diese Gemeinschaftsmaßnahme betragen 65.000 Euro. Die Gesamtausgaben liegen bei 320.000 Euro.

Schuljahr 2017/2018: Land hat 408 Lehrkräfte eingestellt

Ministerin Hesse: Mecklenburg-Vorpommern kann im Wettbewerb mithalten

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern haben im neuen Schuljahr 408 neue Lehrerinnen und Lehrer ihren Schuldienst angetreten. Das Land hat 326 Lehrerinnen und Lehrer unbefristet eingestellt, 58 Lehrkräfte sind befristet beschäftigt. 24 Lehrkräfte sind über das Lehreraustauschverfahren aus anderen Ländern nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen. Unter den neu eingestellten Lehrkräften befinden sich auch neun Vertretungslehrerinnen bzw. Vertretungslehrer, die unbefristet eingestellt worden sind.

„Ich begrüße alle Lehrerinnen und Lehrer, die sich für eine Schule bei uns im Land entschieden haben. Viele neue Gesichter verstärken unsere Lehrerkollegien. Darüber freue ich mich sehr und hoffe, dass alle Lehrkräfte gestern einen guten Start hatten“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Der Unterricht kann für alle Schülerinnen und Schüler planmäßig erteilt werden. Das ist eine gute Nachricht, weil die Besetzung von Lehrerstellen nicht einfacher geworden ist. Viele Länder haben einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern“, betonte Hesse.

Mecklenburg-Vorpommern betreibt daher eine strategische Personalplanung: Die Vorbereitung des neuen Schuljahres beginnt schon im Herbst des Vorjahres. Die Stellenausschreibungen werden im Frühjahr eines jeden Jahres veröffentlicht. Die Lehrerwerbekampagne macht bundesweit auf das Angebot an freien Stellen aufmerksam. Mit der Online-Stellenbörse ist ein modernes und einfaches Bewerbungsverfahren möglich. Die Schulen erhalten spätestens sechs Wochen vor den Sommerferien die entsprechende Stundenzuweisung für das neue Schuljahr, um verlässlich planen zu können. Einstellungen können fortlaufend stattfinden.

„Genau dies sind die Gründe, warum das neue Schuljahr bei uns im Land gut angelaufen ist. Wobei völlig klar ist, dass wir dies nur erreichen können, wenn sich alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bildungsverwaltung engagieren. Dafür danke ich sehr“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die Neueinstellungen sind außerdem ein Beleg dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Wettbewerb um gut ausgebildete Lehrkräfte mithalten kann. Ein entscheidendes Kriterium ist sicherlich die Verbeamtung, die gerade für junge Lehrerinnen und Lehrer besonders wichtig ist, um sich überhaupt zu bewerben“, sagte die Ministerin.