Games-Charts: „FIFA 18“ kickt sich auch an Switch-Spitze

In den offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, vergrößert „FIFA 18“ sein Spielfeld: Ronaldo & Co. halten mittlerweile nicht nur auf PS4, Xbox One, PS3 und Xbox 360 den Kasten sauber, sondern dribbeln auch von Platz sechs auf eins der Nintendo Switch-Auswertung. Damit kontrollieren die Ballsport-Profis nun fünf Hitlisten gleichzeitig.

Zwei New Entries schicken sich an, der Macht von König Fußball Einhalt zu gebieten: Die Jagdsimulation „theHunter: Call of the Wild“ trifft die Positionen sechs (PS4) und sieben (Xbox One); das Action-RPG „Dragon’s Dogma: Dark Arisen“ flattert jeweils an die fünfte Stelle. Silber sichern sich „Destiny 2“ (PS4) und die neu erschienene Standard Edition von „Forza Motorsport 7“ (Xbox One). Weitere Vizesieger sind „Call of Duty: Black Ops 2” (PS3), „Minecraft” (Xbox 360) und „Mario Kart 8 Deluxe“ (Nintendo Switch).

Der berühmteste Klempner der Welt sieht auch in den 3DS-Charts nach dem Rechten. Gemeinsam mit seinem besten Freund Luigi kämpft er in der „3DS Mario & Luigi: Super Star Saga“ an vorderster Front gegen Bowsers Schergen. Auf Rang zwei wird das Rätsel um „Layton`s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ gelöst. Vorwochensieger „3DS Miitopia“ rangiert nun an dritter Stelle. Im Nintendo Wii-Ranking ist Mario dank „Mario Party 9 Selects“ und „Mario Bros. Selects“ doppelt erfolgreich.

Computerspieler setzen auf bewährte Kost und bugsieren „Die Sims 4“ zurück von zwei auf eins. Die restlichen Medaillen gehen an den „Landwirtschafts-Simulator 17“ und die Limited Edition von „Total War: Warhammer 2“.

Waldkinder feiern Holzwippe

WEMAG schenkt Kindergartengruppe ein begehrtes Spielgerät

Dechow – Gespannt schauen die Kinder den Waldweg hinunter. Als sie eine Wippe in der Hand des Mannes erkennen, bricht großer Jubel aus. Wie ein Relikt wird der Dreisitzer von den Kinderhänden übernommen und vorsichtig auf dem Waldboden abgesetzt. Die Erzieherin teilt kurz die erste Gruppe ein und schon beginnt ein ausgelassenes Auf und Ab.

„Vor einigen Jahren haben wir von der Kita in Carlow genau solch eine Wippe geschenkt bekommen, die noch aus einer Kita-Weihnachtsaktion der WEMAG vor vielen Jahren stammt. Doch diese ist jetzt zur Reparatur“, erklärt die Erzieherin Grit Werner die Freude und teilt bereits die nächste Gruppe zum Wippen ein. Auch der Überbringer, WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller, freut sich darüber, wie die Holzwippe gefeiert wird. „Nachhaltigkeit und ökologisches Engagement sind sowohl für die WEMAG als auch für den Waldkindergarten Dechow ein wichtiges Thema. Hier ist das Spielgerät in guten Händen“, meint Mario Möller bei der Übergabe.

WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller löst mit dem kleinen Geschenk bei den Erzieherinnen Kerstin Houdelet, Grit Werner und Monika Audorff (v.li.) sowie den Kindern des Waldkindergartens Dechow gleichermaßen große Freude aus. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Der Waldkindergarten Dechow „Die Wildsprösslinge“ ist einer der ersten und wenigen Waldkindergärten in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Mai 2008 verbringen die Drei- bis Sechsjährigen den abwechslungsreichen Kindergartentag im 80 Hektar großen Mischwald zwischen Groß Molzahn und Dechow. „Hier haben wir uns auf bisher 24 Waldplätzen mit den jeweils verschiedenartigen Gegebenheiten eingerichtet“, erläutert Erzieherin Kerstin Houdelet.

Die Waldkindergartengruppe ist die meiste Zeit des Tages draußen. Dabei spielt das Wetter nicht die entscheidende Rolle. Eher bestimmen kleine besondere Entdeckungen, gemeinsame Erlebnisse, durchlebte Konflikte und Naturprojekte die Zeit im Wald. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein Bauwagen als Materiallager und Notunterkunft bei schlechtem Wetter.

Mit der pädagogischen Arbeit im Lebensraum Wald wird Freude an der Natur gefördert – Grundlagen sie zu schützen, zu erhalten und zu achten werden gelegt. Die Naturerfahrungen sollen den Kindern helfen, sich in bestimmten Lebenssituationen zurecht zu finden. Zudem sollen natürliche Bewegungsanlässe und Möglichkeiten das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder stärken. „Mit dem Waldkindergarten wollen wir die Entwicklung des Kindes zu einer selbstbewussten, eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützen. Das gibt den Kindern die Chance, einen selbstverständlichen, vertrauten Bezug zur Natur zu gewinnen“, sagt die Erzieherin Monika Audorff.

Gemeinde Krusenhagen rüstet Beleuchtung auf LED um

Krusenhagen – Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Krusenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Zuschuss in Höhe von 13.373,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung in der Redentiner Landstraße, Gardinenstraße in Hof Redentin und im Wiesenweg in Gagzow auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 31 Natriumdampflampen werden durch 31 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. In Hof Redentin werden zudem drei Betonmaste durch neue feuerverzinkte Stahlmasten ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Stromverbrauch sowie die Kohlendioxidbelastung zu reduzieren. Neben einer jährlichen Energieeinsparung von rund 8.315 Kilowattstunden kann eine Kohlendioxideinsparung von rund 5 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Beste Absolventen, engagierte Ausbilder und erfolgreiche Industriemeister in Rostock geehrt

Rostock – Dreifache Ehrung bei der Industrie- und Handelskammer zu Rostock – am Donnerstag sind 71 Auszubildende aus dem Prüfungszeitraum Winter 2016/2017 und Sommer 2017 als Prüfungsbeste ausgezeichnet worden. Zugleich erhielten drei engagierte Ausbilder den „Durchstarten-sagt-Danke“-Pokal und eine Urkunde sowie 31 Industriemeister das „Meister-Extra“. „Die Ausgezeichneten stehen für drei Eigenschaften: hohe Fachkenntnisse, zielstrebige Leistungsbereitschaft und glühende Leidenschaft für ihren Beruf. Das sind die Fachkräfte von heute, die wir in den Unternehmen zur weiteren positiven wirtschaftlichen Entwicklung brauchen. Deshalb wollen wir dieses herausragende Engagement jedes Einzelnen besonders ehren“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Das Wirtschaftsministerium und die drei Industrie- und Handelskammern des Landes werben gemeinsam mit der Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ für berufliche Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Akteure der Fachkräfteinitiative „Durchstarten in MV“ haben drei besonders aktive Unterstützer rund um das Thema Berufsorientierung und Ausbildung ausgezeichnet. In der Nikolaikirche erhielten Eva Krull (Personalleiterin in der Yachthafenresidenz Hohe Düne), Frank Krüger (Ausbilder im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund) und Olaf Janowski (Verkaufsleiter bei thyssenkrupp Schulte GmbH, Niederlassung Rostock) einen Pokal sowie eine Urkunde. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Fundament einer florierenden Wirtschaft. Das Engagement der Geehrten ist vorbildlich und trägt dazu bei, jungen Menschen auf dem Weg in das Berufsleben unterstützend zur Seite zu stehen“, sagte Glawe.

„Wir werben für eine berufliche Karriere im eigenen Land und die beginnt mit einem Ausbildungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern“, so Wirtschaftsminister Glawe. Im Azubi-Atlas von „durchstarten-in-mv.de“ sind derzeit über 1.300 Unternehmen mit mehr als 3.000 Ausbildungsangeboten in über 300 Berufen zu finden. „Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, gezielt in ihren Wunschregionen nach Ausbildungsberufen, Praktika, Erfolgsgeschichten von Auszubildenden und Unternehmen zu suchen“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe. Die Umkreissuche bietet ihnen die Chance, nicht weitab vom Wohnort einen Ausbildungsplatz zu finden. Zudem kann man auf der Website nach Branchen suchen, erfährt Details zu den einzelnen Ausbildungen und bekommt die direkten Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner der Unternehmen sowie der Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammern angezeigt. Die Anmeldung für Unternehmen und die Nutzung für Ausbildungsplatzsuchende ist kostenlos.

Während des Festaktes sind zudem 71 Auszubildende als Jahrgangsbeste ausgezeichnet worden. An den Abschlussprüfungen nahmen insgesamt 2.487 Absolventen teil. Die 71 Geehrten haben ihre Prüfung mit der Note „sehr gut“ bestanden. Die Absolventen wurden in 47 Unternehmen und bei sechs Bildungsdienstleistern ausgebildet und haben ihre Ausbildung in 24 Ausbildungsberufen abgeschlossen. Zwölf dieser Ausbildungsberufe sind den kaufmännischen und kaufmännisch verwandten Berufen zuzuordnen, wie beispielsweise Kaufleute im Einzelhandel, Kaufleute im Gesundheitswesen, Tourismuskaufleute. Weitere zwölf Ausbildungsberufe sind gewerblichtechnische Berufe, wie beispielsweise Chemikant, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker und Informatiker. 15 der Auszubildenden erhalten ein Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. „Das gute Abschneiden der jungen Menschen schafft ihnen die Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Wir brauchen tatkräftige junge Menschen als Fachkräftenachwuchs für die Wirtschaft im Land“, sagte Glawe.

„Wir Unternehmen sollten mit vereinten Kräften alles tun, damit die jungen Menschen hier bleiben, in ihrer Heimat. Eine Heimat, die nicht nur eine Urlaubsregion sein soll, sondern ein Land zum Leben und Arbeiten. Die Ausbildungsbetriebe der heute geehrten Absolventen bieten eine gute, qualifizierte Ausbildung, attraktive Arbeitsbedingungen und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Kurzum, sie haben mitgeholfen, richtig guten Nachwuchs für unsere Wirtschaftsregion heranzubilden“, sagte Torsten Grundke, Vizepräsident der IHK.

31 Industriemeister in den Fachrichtungen Chemie, Elektrotechnik, Luftfahrttechnik, Mechatronik und Metall erhielten das vom Wirtschaftsministerium initiierte „Meister-Extra in Höhe von 1.000 Euro. Mit der Prämie soll das persönliche Engagement für die Meisterqualifikation anerkannt und der Meister-Titel als Gütesiegel für die Qualität in Industrie und Handwerk gestärkt werden. „Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel für die Erhöhung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit die Basis der Wertschöpfung für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

Geht es um die Vielfältigkeit in der dualen Berufsausbildung oder um die Entwicklung von neuen Ideen in der Berufsorientierung – Eva Krull ist immer mit viel Engagement und Begeisterung dabei. Als Personalleiterin in der Yachthafenresidenz Hohe Düne zeichnet sie sich mit ihrer fachlichen, pädagogischen und menschlichen Kompetenz für eine Vielzahl von Ausbildungsverhältnissen und somit auch für die Fachkräfteentwicklung in der Branche mit verantwortlich. Sie kümmert sich um 20 Auszubildende aus acht Nationen und versteht sich als Lernbegleiterin, die ihre Auszubildenden fördert und fordert. Orientiert an den Arbeits- und Geschäftsprozessen des Unternehmens vermittelt sie über den Rahmen hinaus berufliche und persönliche Kompetenzen. Sie praktiziert, wo immer es möglich ist, den Weg des „entdeckenden Lernens“. Die Auszubildenden werden mit dieser Methode zum selbständigen Denken und Handeln angeregt. Eigeninitiativen sowie die Entwicklung von Ideen in der Arbeit und beim Lernen beispielsweise bei Leistungswettbewerben werden gefördert. Zudem ist Eva Krull ehrenamtlich als Mitglied im Schlichtungsausschuss der IHK zu Rostock und im Regionalverband des DeHoGa MV tätig. „Durch ihr engagiertes Wirken leistet Eva Krull einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Fachkräftenachwuchses in der Hotellerie und Gastronomie für die Region“, sagte Glawe.

Seit vielen Jahren engagiert Frank Krüger sich im beruflichen und auch im privaten Bereich um die Zukunft junger Menschen. Er sucht nicht immer den einfachen Weg, wenn es mal mit seinen Auszubildenden schwierig wird. Er versucht die Gründe herauszufinden und löst die Probleme praxisnah. Frank Krüger motiviert seine Auszubildenden und spornt sie zu höheren Leistungen an, was dazu führt, dass Auszubildende des Unternehmens häufig mit Bestnoten die Abschlussprüfungen bestehen. Darüber hinaus hat der Ausbilder einen hohen Anteil daran, dass das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund seit 2009 infolge mit dem Titel „TOP Ausbildungsbetrieb“ von der IHK zu Rostock geehrt wurde. „Beim Thema Weiterbildung und lebenslanges Lernen ist Frank Krüger für seine Schützlinge ein gutes Vorbild. Er absolviert derzeit berufsbegleitend eine Ausbildung zum IHK geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen, um die ihm anvertrauten jungen Menschen noch besser betreuen zu können“, sagte Glawe.

Olaf Janowski ist seit 2010 verantwortlich für die Ausbildung in der Niederlassung Rostock der thyssenkrupp Schulte GmbH. Seit vielen Jahren zeigt Olaf Janowski großes Engagement in der Ausbildung und für die Ausbildung. Für die derzeit zehn Auszubildenden im Unternehmen trägt er die Gesamtverantwortung. Mit viel Erfahrung und pädagogischem Geschick versteht er es, dass sich die Auszubildenden mit dem Unternehmen identifizieren. Er motiviert die Auszubildenden an sich und ihre Leistungen zu glauben und fördert ihre persönliche und fachliche Entwicklung. Zusätzlich engagiert sich Olaf Janowski ehrenamtlich als Prüfer und Schlichter bei der IHK zu Rostock. Aktiv werden Maßnahmen zur Berufsfrühorientierung der Schüler und Schülerinnen und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung im Kammerbezirk tatkräftig unterstützt. „Olaf Janowski trägt einen hohen Anteil daran, dass das Unternehmen in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge mit dem Titel `TOP Ausbildungsbetrieb´ geehrt wurde“, sagte Glawe.

Drese: Senior-Trainer/innen sind ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft

Schwerin – Seit dem Jahr 2002 wurden in Mecklenburg-Vorpommern über 600 Senior-Trainerinnen und Senior-Trainer ausgebildet und qualifiziert. Auf diese beeindruckende Zahl wies Ministerin Stefanie Drese bei der Festveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen der Senior-Trainerausbildung im Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin hin.

Die Ausbildung zum Senior-Trainer startete durch ein vom Bundesministerium für Familien und Senioren initiiertes Modellprojekt „Erfahrungswissen für Initiativen“. Aufgrund der hervorragenden Ergebnisse im Rahmen des Modellprojektes wurde die Ausbildung in modifizierter Form als Landesprojekt „Weiterbildung älterer Menschen für bürgerschaftliches Engagement als Senior-Trainer/in fortgesetzt.

Besondere Verdienste hat dabei sich Helga Bomplitz vom Landesring des Deutschen Seniorenringes e.V. erworben. „Ihrem hohen persönlichen Engagement ist es zu verdanken, dass das Projekt in unserem Land zu einem Erfolgsprojekt geworden ist und auch über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung erfährt“, sagte Ministerin Drese.

Ziel des Multiplikatoren-Programmes ist es, das Erfahrungswissen älterer Menschen für die Gesellschaft einzusetzen und besser zu nutzen, um damit die gesellschaftliche Position älterer Menschen zu stärken. „Es geht darum, Seniorinnen und Senioren so auszubilden, dass sie danach Initiativen, Vereine, Gruppen und Projekte unterstützen, beraten und begleiten können“, verdeutlichte Ministerin Drese.

Viele hervorragende Projekte wurden durch die Senior-Trainer/innen in nahezu allen Bereichen entwickelt z.B. als Vorlesepate in Kitas, als Lern- und Hausaufgabenhilfe in Schule und Hort, als grüne Dame oder Herr im Krankenhaus, als Alltagsbegleiter in der Pflege, als Landschaftspfleger in der Natur oder als Integrationsbegleiter im Bereich der Flüchtlingshilfe. „Sie sind für die Orte und Bereiche in denen sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit ausüben eine große Bereicherung und ein echter Gewinn“, so Drese.

Für die Begleitung und Anleitung stehen heute 7 Agenturen (Universität-Rostocker Seniorenakademie, Seniorenbüro Schwerin, Seniorenbüro Neubrandenburg, Greifswald Bürgerhafen, MehrGenerationenHaus Stralsund, Familienzentrum Neustrelitz e. V., Mehrgenerationenhaus Torgelow) zur Verfügung. Drese: „Die Senior-Trainerinnen und Senior-Trainer haben ein eigenes Landesnetzwerk initiiert und tragen damit dazu bei, dass sich unser Land auch auf Bundesebene präsentieren kann. Im Bundesvergleich ist dieses Projekt beispielgebend.“

Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin 2018

Führende Messe der Reiseindustrie und das deutsche Bundesland besiegeln Zusammenarbeit

Rostock/Berlin – Kooperation unter Dach und Fach: Mecklenburg-Vorpommern ist offizielles Partnerland der ITB Berlin für das Jahr 2018. Am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 unterzeichneten Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics und Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Berlin GmbH, Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sowie David Ruetz, Head of ITB Berlin, im Internationalen Haus des Tourismus in Rostock die Kooperationsvereinbarung.

Zudem findet am Samstag, den 14. Oktober 2017 in Göhren-Lebbin in der Mecklenburgischen Seenplatte eine öffentliche Baumpflanzung statt, bei der die ITB Berlin Waldaktien-Inhaberin wird. Im Rahmen ihres fortwährenden Engagements für Gesellschaft und Umwelt unterstützt sie damit das vor zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern gestartete Nachhaltigkeitsprojekt zur Kompensierung des CO2-Ausstoßes während einer Urlaubsreise. Erstmals seit Bestehen der ITB Berlin wird die Eröffnungsfeier 2018 in Zusammenarbeit mit Mecklenburg-Vorpommern hundert Prozent CO2-neutral gestaltet.

„Mecklenburg-Vorpommern ist eine der führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland. Wir setzen jetzt als erstes Bundesland mit dieser Premiere ein starkes Signal. Wir wollen und müssen noch bekannter werden – vor allem im internationalen Maßstab. Diese Zusammenarbeit mit der ITB Berlin wird in der Branche auch nach innen wirken, denn wir wollen und müssen besser werden. Unsere Unternehmen und Anbieter stehen im internationalen Wettbewerb, und das in einem sich rasant verändernden Marktumfeld“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe.

Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Wir freuen uns, den Auftritt des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf der ITB Berlin 2018 zu organisieren. Dieses ist eine große Herausforderung, der wir uns gern stellen, denn wir haben damit die Chance, auf internationalem Parkett zu punkten. Die ITB Berlin soll nicht nur eine erste Wegmarke in der Saison sein, sie soll vielmehr den Weg hin zu mehr internationaler Aufmerksamkeit markieren und gleichzeitig das Tourismusbewusstsein im Land stärken.“

Gegen die Mitbewerber hat sich Mecklenburg-Vorpommern unter anderem aufgrund seines nachhaltigen touristischen Konzepts durchgesetzt, das die Aktivitäten der Messe in diesem Bereich adäquat widerspiegelt. Urlauber, die in dem nordöstlichen Bundesland zu Gast sind, haben zum Beispiel die Chance, ihren Aufenthalt CO2-neutral zu gestalten. Möglich ist dies mit Hilfe der sogenannten Waldaktie, von der bereits 85.000 Stück verkauft wurden. Sie ermöglicht ein umfangreiches Aufforstungsprojekt. In dessen Rahmen werden für zehn Euro jeweils fünf Quadratmeter Mischwald gepflanzt.

„Mit seiner Ostseeküste und der bekannten Seenplatte gehört Mecklenburg-Vorpommern zu den sehenswertesten Bundesländern Deutschlands. Seit 1991 ist das Partnerland sehr prominent als Aussteller auf der ITB Berlin vertreten. Wir freuen uns, dass damit erstmals in der Geschichte der ITB ein Bundesland sein Engagement derartig verstärkt und als offizielles Partnerland ins Zentrum der Reiseindustrie rücken wird. Die ITB Berlin stellt als weltgrößte Reisemesse die ideale Plattform dar, um die Region den Medien und Besuchern zu präsentieren und seine Bedeutung als überaus gastfreundliche und vielfältige Urlaubsregion zu bekräftigen. Die außerordentlich positive Entwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg und die kontinuierlich steigenden Zahlen der Reisenden in das deutsche Bundesland sind eine wahre Erfolgsgeschichte“, unterstrich Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics, Messe Berlin.

Auf der ITB Berlin 2017 war Mecklenburg-Vorpommern mit einem 400 Quadratmeter großen Stand vertreten und informierte Fach- und Publikumsbesucher in Halle 6.2 über die Höhepunkte seines touristischen Angebots. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern registriert worden. Für die Wirtschaft des Landes stellt der Tourismus eine überaus wichtige Säule dar und sichert derzeit insgesamt 130.000 Arbeitsplätze. Zudem sorgt dieser Sektor für einen jährlichen Bruttoumsatz von etwa 4,1 Milliarden Euro und für Konsumausgaben durch die Gäste von insgesamt 7,75 Milliarden Euro.

Die ITB Berlin 2018 findet von Mittwoch bis Sonntag, 7. bis 11. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2017 stellten mehr als 10.000 Aussteller aus 184 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 169.000 Besuchern, darunter 109.000 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 7. bis 10. März 2018. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos.

Dahlemann: Eislauffläche wird neue Attraktion für Pasewalk

Pasewalk – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt morgen an die Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk Sandra Nachtwein einen Zuwendungsbescheid aus dem Sportstättenprogramm des Bildungsministeriums in Höhe von 50 000 Euro für die Errichtung einer Eislauffläche auf der Festwiese der vorpommerschen Stadt. Die Stadt stellt Eigenmittel in Höhe von etwas mehr als 3 000 Euro zur Verfügung. Mehr als 35 500 Euro dafür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Förderung des ländlichen Raumes (ELER).

„Ich finde es sehr schön, dass wir hier in Pasewalk in Vorpommern eine solche Sportanlage errichten können. Damit haben wir ein Versprechen eingelöst. Besonders gut finde ich, dass sie ganzjährig genutzt werden kann: im Winter als Eislauffläche und im Sommer zum Skaten, Inlinerlaufen oder Basketballspielen. Das ist vor allem für Kinder und Jugendliche eine Attraktion. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir diese neue Anlage in Betrieb nehmen können. Hoffen wir also auf einen knackigen Winter!“

Die Initiative für das Projekt sei vom Kinder- und Jugendrat der Stadt Pasewalk ausgegangen. Dahlemann: „Dafür möchte ich den Kindern und Jugendlichen ganz herzlich danken. Zeigt dies doch, dass sich Einsatz und Hartnäckigkeit lohnen. Mein Dank gilt auch Bürgermeisterin Sandra Nachtweih, der Landtagsabgeordneten Beate Schlupp und der Schulsozialarbeiterin Antje Schulz für ihr Engagement für dieses Projekt.“