WEMAG-Kunden pflanzen etwa 1.400 Bäume für Klimawald

7. Baumpflanzaktion des kommunalen Energieversorgers WEMAG

Malchow – Der kommunale Energieversorger WEMAG hat am Sonnabend, den 14. Oktober mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern der Landesforst in der Nähe von Malchow seinen nächsten Klimawald gepflanzt. „Der Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Deshalb packen wir selbst aktiv mit an und pflanzen seit sechs Jahren Bäume in unserer Region“, sagte WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart zu Beginn der 7. Baumpflanzaktion, die von Mitarbeitern des Forstamtes Wredenhagen fachlich geplant und begleitet wurde.

WEMAG-Baumpflanzaktion: Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern Manfred Baum und WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Murche (v.l.) packten bei der WEMAG-Baumpflanzaktion ebenfalls mit an. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

„Ich freue mich, dass sich die Waldaktie in den zehn Jahren ihres Bestehens großer Beliebtheit erfreut und sich die WEMAG mit ihren Kunden mit dem Kauf von bisher etwa 44.300 Aktien vorbildlich engagiert. Schließlich erbringt der Wald eine Vielzahl von Leistungen. Er fördert die menschliche Gesundheit, verschönert die Landschaft und liefert uns den nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Zudem wirkt er als Kohlenstoffspeicher, bindet Staubpartikel, kühlt das Umfeld, verbessert das Grundwasserdargebot, produziert Sauerstoff und erhöht die Artenvielfalt. Mit dieser Pflanzaktion leisten wir also auch etwas für nachfolgende Generationen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus.

„Da es ein Jubiläumsjahr für die Waldaktie ist, haben wir versucht, die Bäume des Jahres aus diesem Zeitraum zu bestellen, welche für diesen Boden geeignet sind“, erläuterte Forstamtsleiter Bernd Poeppel. Rund 1.400 Bäume, darunter etwa 1.000 Traubeneichen, jeweils 150 Elsbeeren und Vogelkirschen, Berg- und Feldahorn sowie Winterlinden, Ess- und Rosskastanien konnten innerhalb von etwa zwei Stunden in den Malchower Klostertannen, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, gepflanzt werden.

In den vergangenen Jahren halfen hunderte Kunden und andere Freiwillige bei der Durchführung der Baumpflanzaktionen des regionalen Energieversorgers. Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, im Seefelder Holz bei Mühlen Eichsen, auf einer Fläche bei Bad Kleinen, bei Herren Steinfeld sowie in Malchow wurden so bereits sechs Klimawälder mit einer Gesamtfläche von etwa 41 Hektar geschaffen. Die dort gepflanzten Eichen und Linden entwickeln sich gut. Initiiert wurde die Aktion von der WEMAG und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011.

Die WEMAG bietet mit wemio-Waldgas ein Erdgasprodukt mit ökologischem Mehrwert an. Für jeden Kunden investiert das Unternehmen zehn Euro, um Waldschutzprojekte im Norden zu unterstützen. Mit dem Geld wurden bisher ausschließlich Waldaktien der Landesforst MV erworben. Jede Aktie steht für die Aufforstung von fünf Quadratmetern Waldfläche.
Die WEMAG verwendet die zehn Euro je Erdgaskunde nicht nur für Klimawälder, sondern verteilt das Geld auf mehrere Projekte. So unter anderem in die Wildtierhilfe, MoorFuture-Zertifikate sowie in die Erhaltung, Revitalisierung und Neuanlage von Streuobstwiesen, die zu den artenreichsten Biotopen Europas gehören.

25 Jahre Edeka in Malchow: Backhaus würdigt Engagement

Malchow – Der Lagerstandort Malchow der Edeka Nord blickte am Sonnabend (14. September 2017) auf das 25. Jahr seines Bestehens zurück. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus erinnerte in seinem Grußwort aus Anlass des Gründungsjubiläums an die Wurzeln des hiesigen Lagerstandortes. „Was 1990 im ehemaligen Teppichwerk Malchow auf 7000 Quadratmetern mit nur 80 Mitarbeitern begann, hat sich inzwischen zu einem Lagerstandort von 33.110 Quadratmetern Größe mit 390 Mitarbeitern entwickelt“, sagte der Minister vor Geschäftsführung, Beschäftigten und vormaligen Wegbegleitern des Malchower Lagerstandortes.

Backhaus schlug die Brücke vom Lebensmittelhandel zur Arbeit der 24.000 Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern. „Sie liefern qualitativ hochwertige Lebensmittel. Das muss honoriert werden. Mit Dumpingpreisen kommen wir hier nicht weiter“, mahnte Backhaus. Verbesserungsbedarf erkenne er vor allem bei den Marktpreisen für die Erzeugnisse der Milch- und Schweinebauern. Dennoch nehme er zur Kenntnis, dass Edeka sich für die Landwirtschaft engagiere und in MV wertvolle Strukturen geschaffen habe.

Als Beispiel hob er die Errichtung des Fleischverarbeitungsbetriebes in Lüttow-Valluhn bis 2006 hervor, die mit 18,8 Mio. € aus der Marktstrukturverbesserung mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert wurde sowie eine Investitionszulage von 5,8 Mio. € erhielt. Des Weiteren betonte der Minister die Zusammenarbeit Edekas mit der ökologischen Erzeugergemeinschaft Biopark. Aktuell arbeiten über 11.140 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft in MV nach ökologischen Kriterien.

Edeka Nord garantiere zudem die Abnahme von Produkten aus dem vom Landwirtschaftsministerium geförderten Naturschutzprojekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ und beteilige sich über die Edeka Stiftung an der Aktion „Gemüsebeete für Kids“. Mit Blick auf das zu Schuljahresbeginn gestartete EU-Schulernährungsprogramm, bei dem bislang drei Lieferanten 91 Grund- und Förderschulen im Land einmal wöchentlich mit Milch, Obst und Gemüse beliefern, regte der Minister das Engagement des Lebensmitteleinzelhandels für gesunde Ernährung an. „Der Lebensmitteleinzelhandel sollte hier seine Verantwortung, vor allen Dingen bei Kindern noch stärker wahrnehmen“, sagte Backhaus.