Dank an Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten für Silvestereinsatz

Schwerin – Die Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste in Mecklenburg-Vorpommern waren auch diesmal wieder auf eine große Zahl von Feiern und Veranstaltungen zum Jahreswechsel eingestellt.

„In den Polizeidienststellen, Feuerwehrhäusern und Rettungswachen konnten viele engagierte Menschen unseres Landes nicht so ausgelassen feiern. Ehrenamtliche Helfer und beruflich Verpflichtete waren erneut in ständiger Bereitschaft und sorgten mit ihrem Dienst für das Gemeinwohl, für Sicherheit, Ordnung und den Brandschutz in den Städten und Gemeinden“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Auch wenn es im Vergleich zu anderen Teilen der Bundesrepublik in Mecklenburg-Vorpommern zum Jahreswechsel glücklicherweise nur wenig herausragende Vorfälle gab, standen die Einsatzkräfte für alle Fälle bereit, in denen ihre Mitmenschen Hilfe und Unterstützung benötigten. Deshalb gilt Ihnen mein besonderer Dank für die Einsatzbereitschaft und den geleisteten Dienst. “

Welche besonderen Gefahren die unsachgemäße Handhabung mit Feuerwerkskörpern in Kombination mit Alkoholgenuss und Selbstüberschätzung mit sich bringt, haben die Verletzungen, die Brände und Sachbeschädigungen, wie beispielsweise beim Borwin-Brunnen in Güstrow gezeigt.

„Die rasche Ergreifung eines Tatverdächtigen in Güstrow innerhalb weniger Stunden ist das Ergebnis zielgerichteter polizeilicher Ermittlungen. Dazu gratuliere ich den Beamten ausdrücklich. Mein besonderer Dank richtet sich aber auch an die Bürgerinnen und Bürger, die den ermittelnden Polizeibeamten zahlreiche Hinweise gaben“, so Innenminister Lorenz Caffier.

30 Straftaten gegen Sinti und Roma

Berlin – Die Ermittlungsbehörden haben im Jahr 2017 nach vorläufigen Angaben 30 politisch motivierte Straftaten gegen Sinti und Roma registriert. In den meisten Fällen ging es um den Vorwurf der Volksverhetzung, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeht.

Erst seit Jahresbeginn 2017 werden den Angaben zufolge antiziganistische Straftaten von der Polizei gesondert erfasst. Straftaten gegen Sinti und Roma zählen in der Statistik der Polizei zur sogenannten Hasskriminalität. Im vergangenen Jahr wurde nach den vorläufigen Angeben eine Person aufgrund einer antiziganistischen Straftat verletzt.

Verkehrsfreigabe der Brücke in Medewege

Schwerin – In einem feierlichen Akt werden der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel und der Leiter des Straßenbauamtes Schwerin Thomas Taschenbrecker am Donnerstag (04.01.2018) den Neubau der Brücke im Zuge der B 104 über die Gleise der Deutschen Bahn bei Medewege in Schwerin freigeben.

Bei der neuen Brücke bei Medewege nördlich von Schwerin handelt es sich um eine sogenannte Eisenbahnkreuzungsmaßnahme im Zuge der Bundesstraße B 104. Mit der Baumaßnahme wurde der vorhandene Bahnübergang beseitigt und durch eine Straßenbrücke über die Bahngleise ersetzt. Über diese Brücke kann der Autoverkehr nun ohne Wartezeiten an einer geschlossenen Schranke in Richtung Schwerin und Wismar rollen.

Die Kosten in Höhe von ca. acht Millionen Euro teilen sich Bund (zwei Drittel) und Deutsche Bahn AG (ein Drittel). Nach der Verkehrsfreigabe des Bauwerks werden die Bauarbeiten neben der Brücke bis zum Sommer 2018 andauern.

LED-Beleuchtung in Buschvitz

Insel Rügen – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik bekommt die Gemeinde Buschvitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 19.638,96 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Buschvitz beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung in der Straße „Grüner Weg“ auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 13 Natriumdampf-Hochdruckleuchten werden durch 13 LED-Leuchten inklusive Masten ersetzt.

Pro Jahr können durch das Vorhaben rund 13.000 Kilowattstunden Strom und rund elf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

NAKO-Gesundheitsstudie: Land stockt finanzielle Unterstützung auf

Ministerin Hesse: Studie trägt entscheidend zur Sicherung von Fachkräften bei

Schwerin – Die NAKO-Gesundheitsstudie startet im Jahr 2018 in die nächste Runde. Bund und Länder haben eine stärkere finanzielle Unterstützung für die bislang größte deutsche Gesundheitsstudie in Aussicht gestellt. Die entsprechende Vereinbarung ist mit Beginn des Jahres in Kraft getreten. Der Anteil des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird sich für die Jahre 2013 bis 2023 von insgesamt ca. 3,2 Mio. Euro auf voraussichtlich ca. 3,9 Mio. Euro erhöhen. Das Gesamtfördervolumen der Studie für die erste und zweite Phase steigt von 210 Mio. Euro auf bis zu 256 Mio. Euro.

„Mecklenburg-Vorpommern spielt bei der NAKO-Gesundheitsstudie eine wichtige Rolle. Bei uns im Land werden 20.000 Menschen untersucht“, erläuterte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Bund und Länder haben sich auf eine stärkere finanzielle Unterstützung verständigt, um weitere Untersuchungszeiten zu ermöglichen. Außerdem soll es eine MRT-Zweituntersuchung geben. Die MRT-Untersuchung soll an fünf der 18 Studienzentren erfolgen. Der Standort Greifswald/Neubrandenburg zählt dazu“, betonte Hesse.

Das Studienzentrum Greifswald/Neubrandenburg ist mit 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der beiden größten Zentren der NAKO-Gesundheitsstudie. Deutschlandweit nehmen 200.000 Probandinnen und Probanden an der Studie teil. Neben den MRT-Untersuchungen wird am Studienzentrum Greifswald/Neubrandenburg das Datenmanagement betrieben. Bisher sind dort 77 qualifizierte Arbeitsplätze durch die NAKO-Gesundheitsstudie entstanden.

„Von der NAKO-Studie profitieren wir alle“, so Wissenschaftsministerin Hesse. „Die Studie trägt entscheidend zu Sicherung von Fachkräften im Gesundheitssektor des Landes bei. Die Universitätsmedizin Greifswald kann ihre führende Stellung auf den Gebieten der Community Medicine und der Individualisierten Medizin ausbauen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zur Einwerbung von Drittmitteln weiter stärken. Die Forschungsergebnisse zur Diagnose, Therapie und Vorbeugung von Volkskrankheiten hilft letztlich jeder Bürgerin bzw. jedem Bürger“, sagte Hesse.

Die NAKO-Gesundheitsstudie, die im Jahr 2013 unter dem Namen „Nationale Kohorte“ gestartet ist, erforscht die Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Demenz oder Herzinfarkt. Finanziert wird die Studie durch das Bundesbildungsministerium, die 14 beteiligten Länder und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Unternehmer des Jahres 2018 werden gesucht

Schwerin – Ab sofort sind Bewerbungen für den landesweiten Wettbewerb „Unternehmer des Jahres in MV 2018“ möglich. „Das ist die erste gute Nachricht zum Jahresstart: Wir setzen den Wettbewerb auch in diesem Jahr fort. Gesucht werden Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit ihren Ideen, Erfolgen sowie beispielhaften Konzepten und Produkten andere nachhaltig begeistern. Jedes unternehmerische Engagement erfordert Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen. Egal, ob es eine kleine Firma oder ein großes Unternehmen ist. Unser Ziel ist es, die besten Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Helfen Sie uns dabei. Machen Sie mit, bewerben Sie sich oder schlagen Sie geeignete Kandidaten vor. Wir freuen uns auf einen spannenden Wettbewerb“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag. Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, den 26. März 2018.

Vergeben wird der Preis in den Kategorien: Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit. „In den vergangenen Jahren waren die Bewerbungen und Nominierungen so gut, dass wir jeweils zusätzlich Sonderpreise verliehen haben. Das tolle an dem Wettbewerb ist, dass die Nominierungen oft von den eigenen Mitarbeitern kommen. Allein das ist schon viel Anerkennung für die heimischen Unternehmer im Land „, so Glawe weiter. Mit 134 Nominierungen konnte im vergangenen Jahr die höchste Beteiligung seit dem Start des Preises erzielt werden. Der Preis wird in diesem Jahr zum 11. Mal vergeben.

99,5 Prozent aller Unternehmen im Land gehören quantitativ zum Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen sind Arbeitgeber für mehr als 80 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Das unternehmerisches Engagement oder die Gründung der eigenen Selbständigkeit wird teilweise noch zu wenig anerkannt. Es sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit viel persönlichem Risiko dauerhafte Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen. Unternehmertum braucht mehr gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung, damit mehr Menschen diesen Schritt wagen und ein Unternehmen gründen“, erläuterte Glawe.

Die Auszeichnung wird vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern des Landes, dem Ostdeutschen Sparkassenverband mit den Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern und mit der Vereinigung der Unternehmensverbände vergeben. Im Rahmen des Wettbewerbs erhalten die Preisträger Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro und in jeder der drei Kategorien eine Stele.