Qualitätsoffensive für die Kindertagespflege

Schwerin – Durch Hilfen bei der Einführung von kommunalen Vertretungsmodellen und eine Ausweitung der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Kindertagespflegepersonen will Sozialministerin Stefanie Drese dauerhaft die Kindertagespflege stärken und die Qualität weiter verbessern.

Ein wesentlicher Punkt hierbei ist, die Tagespflegepersonen in Fällen von Krankheit oder unvorhergesehenen Ausfallzeiten durch geeignete Vertretungsmodelle zu unterstützen.

Drese: „Für Eltern ist eine verlässliche und gut organisierte Vertretungsregelung in der Kindertagespflege wichtig. Mein Ministerium will deshalb die dafür zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte bei der Entwicklung von tragfähigen Vertretungsmodellen unterstützen.“ Profitieren sollen davon fünf Landkreise und die Landeshauptstadt Schwerin, die bisher noch keine Vertretungssysteme installiert haben. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim und die Hansestadt Rostock haben bereits in der Vergangenheit aus ESF-Mitteln geförderte Vertretungsmodelle etabliert.

In den nächsten Wochen finden dazu fünf Regionalkonferenzen in den betroffenen Landkreisen statt, die zur Information, Diskussion und Vernetzung der Tagespflegepersonen dienen sollen. In Schwerin fand bereits Ende November 2017 eine sehr gut besuchte Regionalkonferenz statt.

Darüber hinaus plant das Land nach Angaben von Ministerin Drese eine Ausweitung der Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Kindertagespflege. „Alle Tagespflegepersonen, die bereits die 160 Stunden Grundqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben, können in diesem und im kommenden Jahr eine tätigkeitsbegleitende Fortbildung nach dem Kompetenzorientierten Qualitätshandbuch des Deutschen Jugendinstituts absolvieren“, so Drese. Entsprechende Mittel seien im neuen Doppelhaushalt des Landes veranschlagt.

Drese: „Die knapp 1.200 Tagesmütter und Tagesväter in unserem Land leisten einen wichtigen Beitrag für die bedarfsgerechte Förderung von Kindern in der Kindertagesförderung. Die Kindertagespflege ist gleichberechtigter Teil unseres qualifizierten, vielfältigen und integrierten Systems der Kindertagesbetreuung. Gerade im ländlichen Bereich ist die Arbeit der Tagesmütter und Tagesväter unersetzbar. Deshalb ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität in der Kindertagespflege ein wichtiges Anliegen für mich.“

Das Land beteiligt sich an den allgemeinen Kosten der Förderung von Kindern in Kindertagespflege in der gleichen Höhe wie bei Kindertageseinrichtungen. Die ab 1. Januar greifende Elternentlastung des Landes in Höhe von bis zu 50 Euro monatlich für die Kita gilt analog für Eltern, deren Kind bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater betreut wird.

Grüne Woche als Bühne für neue Ernährungstrends und Politik

Schwerin/Berlin – Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich vom 19. bis zum 28. Januar 2018 bereits zum 27. Mal auf der Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin. Zum 19. Mal ist MV mit einer eigenen Länderhalle dabei.

„Die Grüne Woche ist ein internationales Diskussionsforum mit über 300 Fachveranstaltungen. Internationale Ministerien und Nahrungsmittelproduzenten kommen miteinander und mit Verbrauchern ins Gespräch“, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus.

Für Fachpublikum und Verbraucher ist die Grüne Woche mit mehr als 100.000 Spezialitäten aus aller Welt Präsentationsort für die Land- und Ernährungswirtschaft verschiedenster Regionen.

Backhaus wird auf der IGW sein Modell einer Europäischen Agrarpolitik nach 2020 vorstellen. Zu seinen Gesprächspartnern gehören neben dem Vizepremierminister des Leningrader Gebietes, Oleg Malaschtschenko und Delegierten aus Usbekistan auch der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth sowie der Minister für Umwelt- und Verbraucherschutz des Saarlandes und der Minister für Ländliche Räume Baden-Württemberg, außerdem der Präsident des Bundesintitutes für Riskobewertung.

„Die Ernährungswirtschaft mit einem Umsatz von 3,2 Mrd. Euro zwischen Januar und August 2017 und mit einem Umsatzanteil am verarbeitenden Gewerbe von 34,9 % ist einer der wichtigsten Industriezweige im Land Mecklenburg-Vorpommern“, berichtet Dr. Backhaus.

„Lebensmittel liegen aus der Region liegen seit Jahren im Trend. Rund zwei Drittel der Verbraucher bevorzugen regionale Produkte, weil sie den Erzeugern in ihrer Umgebung vertrauen und die Wirtschaft vor Ort fördern wollen“, so der Minister. Derzeit gibt es an die 150 bedeutende Initiativen zur regionalen Vermarktung, die über den lokalen Verkauf auf Märkten oder in Hofläden hinaus tätig sind.

Minister Backhaus sieht die Chancen für Klein- und Kleinstunternehmen in der Regionalität: „Unser Ziel ist es, entsprechende Initiativen und Projekte zu unterstützen. Die Regierungsfraktionen haben zusätzlich zur Förderung des ländlichen Raums einen Strategiefonds im Umfang von 2,7 Mio. Euro aufgelegt, um konkrete Projekte zu fördern. Die SPD-Fraktion hat sich entschieden, Mittel aus dem Strategiefonds vor allem zum Nutzen von Klein- und Kleinstunternehmen gezielt einzusetzen. Dafür stellen wir 600.000 Euro für den Agrarmarketingverein zur Verfügung, der federführend am Ausbau der Regionalvermarktung in MV arbeitet“ so Backhaus.

Auf der Grünen Woche werden sich auf 1.798 m2 63 Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft sowie Verbände, Vereine und Institutionen aus MV in der Länderhalle 5.2b präsentieren. Seit vielen Jahren dabei sind z. B. die Mecklenburger Kartoffelveredlung, die Mecklenburgische Brauerei Lübz oder die LFW Ludwigsluster Fleisch- und Wurstspezialitäten GmbH & Co. KG.

Neu auf der IGW sind alle Unternehmen am Stand des Projektes Land(Auf)Schwung, z. B. die Senfmühle Schlemmin, die LandDelikat Bio-Rösterei aus Barth oder der Hiddenseer Kutterfisch. Im Trend mit seiner Regionalvermarktung liegt auch das Unternehmen BoddenLandEis aus Kemnitz. „Für uns ist es wichtig, mit der IGW Kleinst- und Kleinunternehmen eine Plattform für die Präsentation ihrer Produkte zu bieten“ , so Minister Backhaus.

Zu den Höhepunkten in der Halle 5.2b gehört der Ländertag MV am 20. Januar, gestaltet durch den Landkreis Ludwigslust/Parchim.

Neben MV präsentieren sich zwölf weitere Bundesländer auf der Messe in Länderhallen. Partnerland der 83. IGW ist Bulgarien.

Sozialministerin Stefanie Drese ist Jurorin für den Marie Simon Pflegepreis

Schwerin – Um innovative Ansätze zur Versorgung der zunehmenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen aufzuzeigen, zeichnen spectrumK und der Deutsche Städte und Gemeindebund im Rahmen der Berliner Pflegekonferenz jährlich die besten und innovativsten Projekte in Deutschland aus. Die hochrangige Expertenjury des Preises wird jetzt durch Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese verstärkt.

Als Flächenland mit einer ländlich geprägten Struktur ist Mecklenburg-Vorpommern im besonderen Maße von den Folgen einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft betroffen. Die Zahl der Pflegebedürftigen im Land ist im bundesweiten Vergleich jetzt schon sehr hoch. Daher entstanden hier bereits vielzählige Projekte und Ansätze, mit denen der Situation begegnet wird. Besonders liegt es Sozialministerin Stefanie Drese am Herzen, dass die Menschen ihren Lebensabend solange wie möglich im eigenen Umfeld verbringen können. „Diesen Wunsch möchten wir in Mecklenburg-Vorpommern noch stärker als bisher berücksichtigen. Dafür benötigen wir einen intelligenten Mix aus professioneller, familiärer und ehrenamtlicher Pflege für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen,“ begründet Drese ihr Engagement. „Genau darauf zielt der Marie Simon Pflegepreis ab. Deshalb möchte ich mich auch persönlich gerne einbringen.“

Yves Rawiel, Geschäftsführer von spectrumK und Initiator der Berliner Pflegekonferenz, zeigte sich erfreut über die Zusage von Ministerin Drese. „Es bestärkt uns darin, unser Hauptaugenmerk weiterhin auf die Menschen zu richten, die jeden Tag mit der Pflege zu tun haben. Ich bin überzeugt, dass Beispiele guter Praxis immer noch die besten Anstöße zur Entwicklung neuer kreativer Lösungen liefern, um eine menschenwürdige Versorgung von Hochbetagten oder Pflegebedürftigen zukunftssicher zu gestalten.“ Anregungen zur Nachahmung zu geben, ist das erklärte Ziel sowohl des Marie Simon Pflegepreises als auch der Berliner Pflegekonferenz, die am 9. und 10. November mit etwa 600 Teilnehmern zum vierten Mal in Berlin stattfand. Mit Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr erstmalig ein Bundesland aktiv in die Berliner Pflegekonferenz eingebunden, um über separate Angebote und Fachforen den spezifischen regionalen Besonderheiten besser Rechnung zu tragen.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am Abend des ersten Konferenztags wurde die Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. mit dem Marie Simon Pflegepreis ausgezeichnet, die in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein Bauernhöfe zu Orten für Menschen mit Demenz umgestaltet. Der Sonderpreis der Jury ging an die Caritas-Konferenzen im Dekanat Linzgau, die den dort beschäftigten Haushaltshilfen und Pflegehelferinnen aus Osteuropa aus der sozialen Isolation helfen. Im Jahr davor ging der Preis an die Initiative „Wege aus der Einsamkeit e. V.“, die sich u. a. dafür engagiert, Menschen über 65 die digitale Welt näherzubringen. Zu den weiteren Preisträgern der vergangenen Jahre gehört zudem die „Seniorengemeinschaft Kronach Stadt und Land e. V.“, bei der sich die Mitglieder in der Gestaltung und Bewältigung des Alltags, wie z. B. Hilfe beim Einkaufen, im Haushalt oder bei der Gartenarbeit, gegenseitig unterstützen. Die Initiative „Konfetti im Kopf e. V.“, war die erste Preisträgerin und richtet sich mit ihrem Projekt „KONFETTI-Café“ vornehmlich an Menschen mit Demenz und ihre Angehörige, um den Stereotypen von Trostlosigkeit durch neue Sichtweisen auf das Thema Demenz entgegenzuwirken.

Bewerbungen für den Marie Simon Pflegepreis 2018 sind bis zum 2. Juli 2018 möglich. Benannt wurde der Preis nach Marie Simon, der 1824 geborenen „deutschen Florence Nightingale“ und tatkräftigen Pionierin auf dem Gebiet der Pflege in Deutschland.

Medienschelte aus gegebenem Anlass

Schwerin – Nachdem die Nordkurier Logistik Mecklenburgische Schweiz GmbH & Co. KG ihren 60 Beschäftigten zum Ende des Monats gekündigt hat, erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Thomas Krüger: „Es macht mich wütend, wenn ich sehe, wie hier mit den Arbeitnehmern umgegangen wird. Hier sollen fleißige Menschen, die sich für einen ohnehin schon kargen Lohn ins Zeug legen um ihre Rechte gebracht werden. Besonders betroffen macht mich das, weil hier ein Medienbetrieb hinter dem unlauteren Verfahren steht, der sonst nicht zimperlich ist, angebliche Missstände im Land anzuprangern. Wenn der Arbeitgeber, der gerade mal den Mindestlohn zahlt die Kündigungen mit betriebswirtschaftlichen Argumenten begründet, ist das nicht nachvollziehbar. Wie sollen denn über eine Leiharbeitsfirma- ohne Umgehung des Mindestlohns – noch Kosten bei den Zeitungszustellern gespart werden? Nein – ganz offensichtlich soll hier nur die Gründung einer Arbeitnehmervertretung verhindert und damit die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Arbeitnehmer unterlaufen werden. Das ist nicht hinnehmbar.“

„Learn about skills – der Berufswahlparcours“ in Wismar

Ministerin Hesse: Wenn Schüler wissen, was sie können, fällt die Berufswahl leichter

Wismar – Am Alten Hafen in Wismar nehmen in dieser Woche rund 1.000 Schülerinnen und Schüler an dem Projekt „Learn about skills – der Berufswahlparcours“ teil. Das Projekt ergänzt die Berufsorientierung in der Schule. Vorangegangen sind Stationen in Waren (Müritz), Neubrandenburg, Güstrow, Schwerin, Stralsund, Torgelow und Greifswald. In diesem Schuljahr wird das Projekt in Rostock abgeschlossen. Im ganzen Land werden insgesamt rund 7.300 Jugendliche mitmachen. Projektpartner sind das Bildungsministerium und die Arbeitsagenturen in Mecklenburg-Vorpommern.

„Wenn Schülerinnen und Schüler ihre Stärken kennen und wissen, was sie können, dann fällt auch die Berufswahl leichter“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Der Berufswahlparcours setzt hier an und will erreichen, dass Jugendliche ihre Neigungen besser einschätzen können. Für viele Schülerinnen und Schüler ist er die erste Gelegenheit, sich mit der Berufswahl zu beschäftigen und zu erfahren, welche verschiedenen Berufsfelder es überhaupt gibt. Damit kann man gar nicht früh genug anfangen“, betonte Hesse.

„Learn about skills – der Berufswahlparcours“ unterstützt Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen von Regionalen Schulen, Förderschulen sowie Gymnasien bei der frühzeitigen Entdeckung eigener Stärken und Interessen, bietet Orientierungs- und Entscheidungshilfen für die Berufs- und Lebensplanung und unterstützt bei der Entwicklung realisierbarer Zukunftsperspektiven. Im Mittelpunkt steht der rund 500 Quadratmeter große Erlebnisparcours des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“. Die Botschaft lautet: „Finde heraus, was dich interessiert. Du kannst viel mehr, als du bislang weißt.“

„Die Wahl des Ausbildungsberufes ist eine weitreichende und schwierige Entscheidung – sie stellt Weichen für die eigene Zukunft“, ergänzt Guntram Sydow, Chef der Schweriner Arbeitsagentur. „Eltern sind die wichtigsten Ratgeber, wenn es um das Thema Berufswahl geht. Es ist wichtig, dass auch sie die Stärken ihrer Kinder kennen, denn dann können sie besser auf sie eingehen. Dabei ist es großartig, wenn sich die Einschätzung des Kindes mit der der Eltern deckt, aber auch Unterschiede sind spannend und regen zum Gespräch an. Berufsorientierung kann und soll Spaß machen!“, so der Agenturchef.

Das Modul „Learn about skills – der Berufswahlparcours“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Sozialgesetzbuches Drittes Buch der Agenturen für Arbeit gefördert. Die Planung und Durchführung übernimmt die Agentur Sinus – Büro für Kommunikation GmbH als Projektträger. Das Projekt wird mit weiteren Angeboten zur Berufsorientierung und Lebensplanung verzahnt.

Eltern der Jugendlichen können bei einem Informationsabend am Donnerstag, 11. Januar 2018, erfahren, wie sie Kinder bei der Berufswahl unterstützen können. Lehrerinnen und Lehrer erhalten Anregungen, um die Themen in der Schule vertiefen zu können.

Kreuzungs- und Gehwegausbau in Burg Stargard

Burg Stargard – Für ihren Kostenanteil beim Ausbau des Knotenpunktes L 33/L 331 und den Ausbau des sich anschließenden rechtsseitigen Gehwegs entlang der Landesstraße 331 in Burg Stargard (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält die Stadt vom Land Fördermittel in Höhe von 112.600 Euro. Diese Mittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Im Rahmen des Umbaus der Kreuzung der Landesstraßen L 33/L 331 zu einem kleinen Kreisverkehr sollen auch die Gehwege im Kreuzungsbereich erneuert sowie entlang der Teschendorfer Chaussee (L 331) ein mit Betonsteinpflaster befestigter 252 Meter langer Gehweg in einer Breite von 2,30 Metern hergestellt werden. Die Gesamtausgaben betragen rund 186.000 Euro.

Waren (Müritz) rüstet Straßenbeleuchtung um

Waren (Müritz) – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik erhält die Stadt Waren (Müritz) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 219.820,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung in 42 Straßen auf LED-Technik umzurüsten. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Straße Zu den Stadtwerken, Am Rothengrund, die Ernst-Alban-Straße, die Schwenziner Straße, die Warendorfer Straße, die Gievitzer Straße, das Wohngebiet in der Röbeler Chaussee, die Straße Am Seeufer und die Schillerstraße. Die vorhandenen 446 Leuchten werden durch die gleiche Anzahl LED-Leuchten ersetzt. Die vorhandenen Masten und Kabel werden weiterhin genutzt.

Dadurch können jährlich ca. 147.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 85 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

1, 2, 3, 4 Das Glück gehört…

Schornsteinfeger überbrachten Neujahrsgrüße im Wirtschaftsministerium

Schwerin – „1,2,3,4 Das Glück gehört…“ – Am Montag haben Vertreter der Schornsteinfegerinnung Mecklenburg-Vorpommern die herzlichsten Neujahrsgrüße im Wirtschaftsministerium überbracht.

„Das ist eine liebgewordene Tradition bei uns geworden. Umso mehr freue ich mich über die heutigen Grüße für unser Haus. Die Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger überzeugen im besonderen Maße jeden Tag aufs Neue durch hohes fachliches Können. Sie müssen inhaltlich vielfältig aufgestellt sein. Ob Energieeinsparung, Brandschutz oder Emissionsschutz – mit ihrem Wissen leisten die Schornsteinfeger einen elementaren Beitrag für die Sicherheit in den Gebäuden“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph am Montag.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 168 Kehrbezirke ausgewiesen, die von den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern betreut werden. 143 Schornsteinfeger sind in der Schornsteinfegerinnung organisiert. Gegenwärtig befinden sich 30 Lehrlinge in der Ausbildung.