Drese würdigt Fanprojekt Rostock zum zehnjährigen Jubiläum

Rostock – Seit zehn Jahren begleitet und unterstützt das Fanprojekt Rostock in Trägerschaft der AWO-Sozialdienste junge Fußballfans des FC Hansa. Sozialministerin Stefanie Drese würdigte heute im Rahmen der Jubiläumsfeier die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Förderung einer positiven Rostocker Fankultur.

„Dazu gehören das Engagement gegen rassistische und extremistische Tendenzen, die Eindämmung von Gewalt jeglicher Form, die Unterstützung bei der Entwicklung von Problemlösungskompetenzen, die Initiierung von Ferienangeboten für die Jüngeren und die Förderung von selbstorganisierten Freizeitaktivitäten“, sagte Drese in Rostock.

Die Ministerin betonte, dass der präventive Ansatz sozialpädagogischer Arbeit mit Fußballfans des Fanprojekts große Anerkennung erfährt. „Erstmalig erhielt das Fanprojekt Rostock 2010 das Qualitätssiegel für Fanprojekte und gehörte ein Jahr später zu einem von fünf Projekten bundesweit, welches an der Pilotphase zur Überarbeitung des Siegels teilgenommen hat“, verdeutlichte Drese.

Ministerin Drese: „Leider – und auch das gilt es immer wieder zu thematisieren – ist die Liste der Negativschlagzeilen über sogenannte Fans im Umfeld des FC Hansa Rostock lang.“ Das habe nicht nur negative Konsequenzen für die in Mitleidenschaft gezogenen Fans anderer Vereine, sondern stelle auch die eigentlichen Fans des FC Hansa generell in ein schlechtes Licht. Und nicht zuletzt bewirkten die vielen Verfehlungen auch ein negatives Image für die Stadt Rostock.

„Gewalt, Randale und Vandalismus sind ein Schlag ins Gesicht der engagierten Fanprojektmitarbeiter“, so Drese. „Hier würde ich mir mehr Selbstregulierungsmechanismen wünschen, indem echte Fans gewaltbereiten Chaoten gemeinsam und deutlich in die Parade fahren.“

Gute Arbeit und faire Löhne

Neubrandenburg – Dahlemann im Schulterschluss mit den Gewerkschaften: Auf dem 26. Neujahrsempfang der DGB Region Ost Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg hat sich der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern für eine Stärkung der Wirtschaftskraft des Landes, gute Arbeit und faire Löhne ausgesprochen. „Unser gemeinsames Ziel sind gute Arbeitsplätze mit fairen Löhnen und arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsbedingungen“, erklärte der Staatssekretär.

Faire Löhne seien gleich in doppelter Hinsicht wichtig für das Land. „Höhere Löhne sind entscheidend dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern eine gute Chance im Wettbewerb um die besten Köpfe hat. Das gilt in den traditionellen Erfolgsbranchen im Land genauso wie in unseren leistungsstarken Zukunftsindustrien“, betonte Dahlemann. „Und höhere Löhne sind ganz klar eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Menschen, die arbeiten, müssen von ihrer Arbeit gut leben können. Arbeit muss Perspektiven für die Menschen bieten.“

Die Landesregierung unterstütze deshalb die Forderung der Gewerkschaften nach mehr Tariflohn. Mit Änderungen im Vergabegesetz und bei der Wirtschaftsförderung werde die Regierung Anreize für gute Arbeit und faire Löhne setzen.

Dahlemann kündigte an, im Jahr 2018 die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Betriebsräten intensiv fortzusetzen. „Wir haben im letzten Jahr zwei große Veranstaltungen mit Betriebsräten aus Vorpommern gemacht. Das werden wir 2018 fortsetzen. Ich bin davon überzeugt. Gute Betriebsratsarbeit ist ein Gewinn für die Unternehmen. Es lässt sich gemeinsam mehr erreichen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben ein gemeinsames Interesse am Erfolg des eigenen Unternehmens – und das ist gut für unser gesamtes Land.“

Gewinner im Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft stehen fest

Schwerin – Die Gewinner stehen fest: Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Donnerstag die Gewinner des Ideenwettbewerbs Kultur- und Kreativwirtschaft ausgezeichnet. „Die heutigen Gewinner haben durch innovative Konzepte überzeugt. Sie stehen beispielhaft für die vielen klugen und kreativen Köpfe der Kultur- und Kreativwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Sie zeigen, dass es wichtig ist, auch mal neue Wege zu wagen. Dabei wollen wir die Preisträger mit dem Ideenwettbewerb unterstützen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. 16 Bewerbungen wurden beim Wirtschaftsministerium eingereicht. „Die Gewinner liefern mit ihren Vorhaben spannende Formate, wie Kreativschaffende und Unternehmen noch besser aufeinander zugehen können“, erläuterte Glawe weiter. Für den Wettbewerb stehen Mittel in Höhe von 100.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.

Im Wettbewerb wurden zukunftsweisende Ideen, vor allem für branchenübergreifende Projekte, Produkte und Prozesse, die das Wachstums-, Innovations- und Beschäftigungspotential der Kreativwirtschaft weiter entwickeln und vermarkten, gesucht. „Ich sehe in der Zusammenarbeit mit dem kreativen innovativen Potential der Branche in Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Chancen und Wachstumsmöglichkeiten für andere Wirtschaftszweige und Gewerke. Zum Beispiel für diejenigen, die in Bezug auf neues Design, Digitalisierung und Vertrieb/Marketing vor aktuellen Herausforderungen und Aufträgen stehen. Das Potential der Kreativen gilt es noch besser in wirtschaftlicher Verwertung zu nutzen“, so Glawe weiter. „Wir haben viele versteckte Talente in unserem Land. Mit dem Wettbewerb wollen wir auf die Vielfalt und die Potentiale der erwerbswirtschaftlich tätigen Kultur- und Kreativwirtschaft aufmerksam machen“.

In Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben des Büros für Kulturwirtschaftsforschung in Köln rund 5.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Rund 2.600 Selbstständige und Unternehmen haben einen persönlichen Jahresumsatz von mehr als 17.500 Euro; diese haben im Jahr 2014 gemeinsam einen Jahresumsatz von mehr als 777 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Gesamtwirtschaft im Land. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Branche betrug 2014 rund 9.600. Betrachtet man die sozialversicherungspflichtig und die geringfügig Beschäftigten sowie alle Selbstständigen zusammen, dann sind gegenwärtig knapp 17.800 Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land tätig. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft schafft Wertschöpfung, Einkommen und Beschäftigung im Land“, so Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Überblick über die Gewinner im Ideenwettbewerb Kultur- und Kreativwirtschaft

Eine Jury – bestehend aus Vertretern der Industrie- und Handelskammern (IHK’s), Wirtschaftsfördergesellschaften, aus Kommunen sowie Design- und Technologiezentren – hat unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit über die eingereichten Projektideen in einem Auswahlverfahren entschieden.

Projekt Match.Box – Neubrandenburg/Greifswald – 36.000 Euro

Unternehmen: 13°Grad Crossmedia (Inhaber: Martin Horst); Stuhmer/Scholz Design_büro (Esther Stühmer) sowie Witeno (Dr. Wolfgang Blank)

Das Projekt wird durch ein interdisziplinäres Team aus Marketing-, Design- und Wirtschaftsfachleuten umgesetzt. Im Projekt werden vier Konzepte erstellt, mit denen die Wirtschaftszweige Ernährung, Gesundheit, Handwerk/Technologie und Stadtentwicklung mit Akteuren der Kreativwirtschaft zusammengeführt werden sollen. Durch diese Zusammenarbeit sollen neue Produkte und Innovationen entstehen. Um die Innovationskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar zu machen, soll ein mobiler Container durch MV touren und die Ergebnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit visualisieren.

Innovatives Matching von traditioneller Wirtschaft und Kultur- und Kreativwirtschaft – Rostock – Vorhaben: 24.000 Euro

Netzwerk der Kreative MV (Projektleitung: Veronika Schubring & Teresa Trabert)

Unternehmen und Kreative werden durch 2 Innovationsformate zusammengeführt:

Speed-Dating: Es sollen spezifische Problemlösungs-Bedarfe in KMUs mit Kreativ-Schaffenden, die die richtige Expertise und Kapazität zu dessen Lösung parat haben, zusammengebracht werden. Resultate des Speed-Datings sind idealerweise direkte Kooperationen, die sich zwischen den Einzelakteuren – Unternehmen und Kreativ-Schaffenden – anschließen, die beim Speed-Dating einen Match hatten.

Job-Shadowing: Es sollen in dem Projekt Tandems aus Kreativschaffenden und Geschäftsführenden von Unternehmen anderer Branchen gebildet werden, die sich für jeweils zwei Tage auf ihrer Arbeit begleiten. Begleitet wird dieser Austausch durch ein Coaching, um schnell eine intensive Vertrauensbasis miteinander aufzubauen. Das Lernen voneinander, das sich gegenseitig auf Augenhöhe Begegnen und Unterstützen, sowie das Erkennen der Potentiale kreativen Arbeitens und möglicher Kooperationen steht bei diesem Format im Vordergrund.

Konferenz zum Leerstandswohlstand – Region Westmecklenburg-Schwerin – Vorhaben: 24.400 Euro

Netzwerk der Kreative MV (Projektleitung: Corinna Hesse & Antje Hinz GbR)

Regionale und überregionale Experten und Praktiker aus Kreativ- und Immobilienbranche entwickeln gemeinsam mit Regionalentwicklern und Wirtschaftsförderern in interdisziplinären Workshops Lösungen rund um das Thema Leerstand, wie er durch Kreative entwickelt werden kann und welche Effekte daraus entstehen. Hierzu sollen Kooperationen mit der Immobilienwirtschaft, Industrieunternehmen, den IHK´s und den Wirtschaftsfördergesellschaften angestoßen und so konkrete Projekte der Raumtransformation (Kreativräume in Unternehmen, Co Working Spaces und Kreativquartiere) initiiert und lokale Kreativnetzwerke gestärkt werden. Sowohl für Wohnungsleerstand als auch für leere Gewerbe sollen Nutzungsideen entwickelt und angestoßen werden.

Landesweite Branchenkonferenz – Rostock – Vorhaben: 15.600 Euro

Netzwerk der Kreative MV Projektleitung: Veronika Schubring & Teresa Trabert

Branchenkonferenz KREATOPIA – Hierbei sollen Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, der Wirtschaft, der Verwaltung, der Wissenschaft und Politik zusammengeführt werden. Kreativschaffende stellen aktuelle Projekte vor, in Workshops wird zu interaktivem und branchenübergreifendem Innovationstransfer diskutiert und Möglichkeiten der Vernetzung besprochen. Ein Ziel ist es, dass Unternehmen einen neuen, kreativen Blick auf Konzepte erhalten, Geschäftsmodelle sowie Strategien entwickeln. Die Kreativschaffenden erweitern ihr Spektrum eines möglichen Absatzmarktes.

Mehr Geld für Kommunen, gerechtere Mittelverteilung, Hilfe beim Schuldenabbau

Schwerin – Der Innen- und Europaausschuss hat heute der Novellierung des Finanzausgleichsgesetzes zugestimmt. Damit kann der Landtag in seiner kommenden Sitzung beschließen, dass die Kommunen ab 2018 insgesamt rund 100 Mio. Euro mehr als nach bisheriger Rechtslage zur Verfügung haben. Dazu erklärt die kommunalpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Martina Tegtmeier: „Mit der Änderung des FAG sollen steuerschwache Kommunen mehr finanzielle Unterstützung vom Land erhalten. Auch kinderreiche Gemeinden erhalten mehr Geld, da sie auch höhere Kosten zu tragen haben. Zusätzlich wird ein Entschuldungsfonds zum Abbau kommunaler Schulden eingerichtet. Außerdem erreichen wir mit einem Änderungsantrag zum Gesetzentwurf, dass den kreisangehörigen Gemeinden bei der Entschuldung effektiver geholfen wird. Die mit der FAG-Novelle für die Entschuldung von Kommunen bereitgestellten Mittel sollen so zeitnah abfließen und einer größeren Zahl von Gemeinden zu Gute kommen.“

Da eine Reihe von Kommunen derzeit nicht die Voraussetzungen für den Erhalt einer Entschuldungshilfe erfülle, sehe eine ebenfalls von den Koalitionsfraktionen vorgelegte Entschließung vor, mit der für 2019 vorgesehenen FAG-Novelle Voraussetzungen zu schaffen, damit auch diesen Städten und Gemeinden geholfen werden könne, so Tegtmeier weiter. Außerdem sollen nicht abgerufene Entschuldungsmittel nicht verloren gehen, sondern den Gemeinden auch weiterhin erhalten bleiben.

Der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Tilo Gundlack ergänzt: „Der SPD-Fraktion ist es wichtig, dass die Kommunen nicht nur höhere Mittelzuweisungen erhalten, sondern dass diese auch gerechter verteilt werden und die Kommunen auch bei der Entschuldung unterstützt werden. Diese Reform des kommunalen Finanzausgleichs ist nicht zuletzt das Ergebnis der sehr konstruktiven Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden, für die ich mich ganz herzlich bedanken möchte.“

Vorstoß gegen Abzocke bei Kaffeefahrten

Berlin – Abzocke bei so genannten Kaffeefahrten soll nach dem Willen des Bundesrats deutlich erschwert werden. Das Gremium hat erneut einen Gesetzentwurf vorgelegt, um gegen unseriöse Anbieter solcher vor allem bei Senioren beliebten Veranstaltungen vorzugehen: Die Anzeigepflicht soll ausgedehnt, neue Vertriebsverbote sollen aufgestellt und Obergrenzen für Bußgelder empfindlich erhöht werden. Auf dem Feld herrsche trotz breiter Aufklärungskampagnen und gesetzlicher Barrieren nach wie vor ein verbraucherpolitischer Missstand, heißt es in dem Gesetzentwurf zur Begründung. Der Bundesrat schätzt, dass jährlich bis zu fünf Millionen Deutsche an derartigen Verkaufsveranstaltungen teilnehmen; der Umsatz in der Branche liege bei 500 Millionen Euro im Jahr, heißt es unter Berufung auf Medienrecherchen.

Die Anzeigepflicht soll auf grenzüberschreitende Veranstaltungen ausgedehnt werden – und also sowohl gelten, wenn ein Unternehmen mit Sitz im Ausland eine Fahrt in oder nach Deutschland anbietet, als auch umgekehrt. Einige Produkte sollen zudem nicht mehr verkauft werden dürfen: Nahrungsergänzungsmittel etwa oder Medizinprodukte, zu denen auch Heizdecken und Rotlichtlampen zählen. Auch Finanzdienstleistungen fallen darunter; von ihnen gehen nach Ansicht des Bundesrats besondere Lockreize und erhebliche finanzielle Gefahren aus. Bußgeld-Höchstbeträge sollen um den Faktor zehn angehoben werden; derzeit liegt die Obergrenze bei einer unterlassenen Anzeige bei 1.000 Euro. Dies sei zu niedrig und häufig bereits in den Preisen einkalkuliert, argumentiert der Bundesrat.

Oft würden Veranstalter mit Versprechen wie Geschenken, Gewinnen und weiteren Angeboten Teilnehmer anwerben, heißt es in dem Entwurf weiter. „In der Realität enden die langen, ermüdenden Busfahrten häufig in einem abgelegenen Landgasthof, wo die Verletzlichkeit der Teilnehmer mit aggressiven und irreführenden Verkaufsmethoden zu ihrem finanziellen Nachteil ausgenutzt wird.“ Der Bundesrat hatte bereits 2015 einen Vorstoß gestartet. Allerdings hatte sich der Bundestag nicht damit befasst und der Gesetzentwurf wurde mit Ende der Wahlperiode hinfällig.

„FIFA 18“ war meistverkauftes Videospiel 2017 in Europa

Obwohl keine Welt- oder Europameisterschaft der Männer stattfand, war Fußball auch im vergangenen Jahr eines der beliebtesten Themen überhaupt. Besonders deutlich wird dies bei einem Blick auf die europäischen Games-Charts 2017, ermittelt von GfK Entertainment. Wie die plattformübergreifende Auswertung über 15 Länder zeigt, verkaufte sich zwischen Stockholm und Sevilla kein Spiel häufiger als „FIFA 18“. Die Fußball-Simulation von Electronic Arts erschien zwar erst im Herbst, konnte aber trotzdem die meisten Einheiten absetzen.

Zweiterfolgreichstes Videospiel Europas der zurückliegenden zwölf Monate war „Call of Duty: WWII“. Der Action-Shooter aus dem Hause Activision Blizzard verzeichnete ab November bombastische Verkäufe. Bronze sichert sich ein echter Longseller: „GTA V“. Der Open World-Kracher von Take 2 ist bereits mehrere Jahre alt, hat aber nach wie vor eine treue Fangemeinde.

Auch wenn man Deutschland separat betrachtet, war „FIFA 18“ das Maß der Dinge. Ronaldo & Co. dribbeln auf PS4, Xbox One, PS3 und Xbox 360 an die Spitze. Silber und Bronze der PS4- und Xbox One-Jahresauswertung holen jeweils „Call of Duty: WWII“ und „GTA V“. Computerspieler entschieden sich 2017 mehrheitlich für „Die Sims 4“, „GTA V“ und den „Landwirtschafts-Simulator 17“.

Die Top 3 der unterschiedlichen Nintendo-Jahrescharts präsentieren sich differenzierter: Auf Switch haben „Mario Kart 8“, „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ und „Super Mario Odyssey“ die Oberhand, auf 3DS die drei „Pokémon“-Titel „Ultrasonne“, „Sonne“ und „Ultramond“. Meistverkaufte Wii U-Games waren „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“, die „Minecraft Wii U Edition inkl. Super Mario Mash-Up“ sowie „Super Mario 3D World Selects“. Wii-Nutzer konnten von „Mario Kart Wii Selects”, „Mario Party 9 Selects” und „Mario Bros. Selects” nicht genug bekommen.

Basis der europäischen Games-Charts 2017 sind die plattformübergreifenden Daten aus folgenden Ländern: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweiz, Schweden und Spanien. GfK Entertainment ist offizieller Partner der Branchenverbände wie dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) in Deutschland.

Sternsinger in der Staatskanzlei zu Gast

Schwerin – Sternsinger aus katholischen Gemeinden aus Stralsund und Demmin sowie umgebende Orte wurden heute vom Chef der Staatskanzlei Dr. Christian Frenzel empfangen. Die Mädchen und Jungen nehmen am bundesweiten Dreikönigssingen teil, das seit 1959 alljährlich stattfindet. Derzeit beteiligen sich in Mecklenburg-Vorpommern wieder etwa 1000 Kinder als „Heilige drei Könige“ verkleidet an der weltweit größten Spendenaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren.

Dieses Jahr lautet das Motto der Aktion: „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Staatssekretär Dr. Frenzel dankte den Mädchen und Jungen für ihr Engagement: „Leider müssen Kinder und Jugendliche in Indien und in vielen Teilen der Welt täglich arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Ich finde es toll, dass ihr Geld sammelt, damit Kindern, die arbeiten müssen, geholfen werden kann. Das ist vorbildlich und ihr macht das prima“, sagte Frenzel.

Sternsinger haben 2017 in Mecklenburg-Vorpommern rund 132.000 Euro für Not leidende Kinder in Afrika gesammelt. Insgesamt kamen bundesweit mehr als 46 Millionen Euro für 1500 Projekte zusammen.

Minister Pegel in Rostock: Zwei Förderbescheide für die Hansestadt

Rostock – Gleich zwei Zuwendungsbescheide wird Bauminister Christian Pegel morgen (12.01.2018) in Rostock an den Finanzsenator der Hansestadt Dr. Müller-von Wrycz Rekowski übergeben.

Einen Bescheid über rund 1,23 Millionen Euro erhält die Stadt für den Ersatzneubau der Sporthalle Möllner Straße. Die Mittel gemäß dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dienen der Förderung infrastruktureller Maßnahmen der Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung gemäß der Stadtentwicklungsförderrichtlinie. Die Förderquote des Landes beträgt 75 Prozent.

Die Stadt Rostock beabsichtigt, die alte Sporthalle in der Möllner Straße in Rostock Lichtenhagen durch einen Neubau zu ersetzen. Damit soll das Sporthallenangebot im Bereich des Schulsports und im Bereich des Vereins- und Breitensports verbessert werden.

Mit der Baumaßnahme wurde aufgrund eines genehmigten vorzeitigen Maßnahmebeginns bereits angefangen.

Einen weiteren Bescheid übergibt Minister Pegel für die Sanierung des Schulgebäudes „Am Schäferteich“ in Rostock-Toitenwinkel. Die Maßnahme wird mit über 4,18 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm (KInvF) unterstützt.

Das viergeschossige Schulgebäude stammt aus den 80er Jahren. Es wurde damals in Großplattenbauweise mit Flachdach errichtet. Das Gebäude soll grundlegend und mit Blick auf eine zeitgemäße Schulnutzung saniert werden. Vorgesehen sind die energetische Ertüchtigung der Gebäudefassade und des Dachs, das Schaffen von Barrierefreiheit u. a. durch den Bau einer Eingangsrampe und eines Behinderten-WC, den Anbau eines Aufzugs sowie das Verbreitern von Türöffnungen.

Darüber hinaus sollen die Raumakustik u. a. durch den Einbau von Schallschutzdecken und -türen verbessert, die sanitären Anlagen saniert sowie (W-LAN eingerichtet werden.