Wappen und Flagge als sichtbares Aushängeschild für Gemeinde Neetzow-Liepen

Das neue Wappen der Gemeinde Neetzow-Liepen

Das neue Wappen der Gemeinde Neetzow-Liepen

Neetzow-Liepen – Die Gemeinde Neetzow-Liepen im Landkreis Vorpommern-Greifswald kann sich von nun an mit einer eigenen Flagge und einem eigenen Wappen schmücken. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute die dazu erforderlichen Genehmigungen persönlich an den Bürgermeister Herrn Bernd Gladrow. Die Gemeinde Neetzow-Liepen ist am 1. Januar 2014 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Neetzow und Liepen entstanden. Lorenz Caffier begrüßt nicht nur die freiwillige Gemeindefusion, sondern auch den offenkundigen Wunsch, die Zusammengehörigkeit auch nach außen deutlich zu machen. „Kaum ein anderes Mittel eignet sich besser, um Werte wie Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern, als ein Wappen. Das gemeinsame Hoheitszeichen stärkt die Zugehörigkeit und Identifikation der Einwohner mit der neuen Gemeinde“, so der Minister.

Das Wappen der Gemeinde Neetzow-Liepen ist durch einen Wellenschnitt geteilt, oben in Blau ein goldenes gezinntes Schloss mit zwei gezinnten Türmen, dabei der linke höher als der rechte, mit offenen Fenstern, unten in Silber ein grünes Lindenblatt.

Das Lindenblatt steht für den zweiten Teil des Ortsnamens „Liepen“. 1328 hieß der Ort Liepen „LYPA“, was so viel bedeutet wie Linde. Die Teilung des Wappens durch eine Wellenlinie symbolisiert die grafische Lage der Gemeinde an dem Fluss Peene. Das goldene Schloss im Wappen steht für den ersten Teil des Ortsnamen, denn in dem Ort Neetzow steht ein herrliches Herrenhaus, welches mit gelben Klinkern verziert ist. Heute wird das Schloss Neetzow als Hotel und Restaurant genutzt.

Das Wappen wurde unter der Nummer 364 in die Wappenrolle des Landes eingetragen.

„Ich finde sowohl das Wappen als auch die Flagge sehr gelungen“, lobt der Minister. „Farbe und Gestaltung spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider, sind repräsentatives Aushängeschild und Werbeträger für die Gemeinde. Jede Gemeinde, egal ob Stadt oder Landgemeinde, hat die Möglichkeit, ein eigenes Wappen anzunehmen und dieses bei der Erfüllung der ihr obliegenden Aufgaben zu verwenden.“

Die Wissenskarawane auf dem Weg durch das Land

Ministerin Hesse: Großes Interesse von Jugendlichen an den MINT-Fächern

Schwerin – Die Wissenskarawane zieht wieder durch Mecklenburg-Vorpommern, um Wissenschaft und Forschung zu erkunden. Schirmherrin und Bildungsministerin Birgit Hesse wünschte den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern bei der Eröffnungsveranstaltung in Dummerstorf, dass die Veranstaltungsreihe sie in ihrer Neugier und Entdeckerlust bestärke.

„Alle Stationen der Wissenskarawane sind ausgebucht. Das ist ein gutes Zeichen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Ich freue mich über das große Interesse von Jugendlichen an den MINT-Fächern und insbesondere darüber, dass sich auch Mädchen für Naturwissenschaften und Technik erwärmen können“, so die Ministerin.

Sie setze darauf, dass die Begeisterung für Wissenschaft und Forschung einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu animiere, später einen Beruf in diesen Bereichen zu ergreifen: „Auf wenigen anderen Arbeitsfeldern kommt so wenig Langeweile auf, in wenigen anderen Bereichen lässt sich Zukunft so unmittelbar gestalten. Es wäre also nicht die schlechteste Entscheidung, die die Jugendlichen treffen können“, erklärte Hesse. „In unserem Land forschen viele kluge Köpfe an vielen exzellenten Einrichtungen. Hier gibt es tolle Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs.“

In diesem Jahr findet die 12. Staffel der Wissenskarawane Mecklenburg-Vorpommern statt. Bis zum 24. Januar bietet die „SphinxET – Agentur für Zeitgeistentwicklung“ den 14 – 17‑jährigen Schülerinnen und Schülern ein Programm mit Stationen wie dem Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Wenn die Institute für jeweils einen Vormittag ihre Türen öffnen, erwarten die Jugendlichen u. a. Gespräche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Vorträge und Experimente zum Mitmachen. Ziel ist es, begabte junge Menschen für eine Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Das Projekt gehört zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Deutschland Land der Ideen“.