Winterakademie 2018: Lehrerinnen und Lehrer lernen in den Ferien

Ministerin Hesse: Vorträge und Workshops erfreuen sich regen Zuspruchs

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern nutzen rund 700 Lehrerinnen und Lehrer die ersten drei Tage der Winterferien, um sich fortzubilden. Sie nehmen vom 5. bis 7. Februar 2018 an den Veranstaltungen der diesjährigen Winterakademie des Instituts für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) teil. Hauptveranstaltungsort ist zum fünften Mal in Folge das Musikgymnasium Käthe Kollwitz in Rostock.

„Die Vorträge und Workshops der Winterakademie erfreuen sich auch in diesem Jahr regen Zuspruchs“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die Winterferien sind eine gute Gelegenheit, sich fortzubilden – auch, weil kein Unterricht ausfällt. Bei vielen Lehrerinnen und Lehrern haben die Fortbildungen seit Jahren einen festen Platz im Terminkalender. Ich freue mich, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer sich drei Ferientage Zeit nehmen, um sich Tipps und neue Anregungen für den eigenen Unterricht zu holen“, so Hesse.

Auch in diesem Jahr legt die Winterakademie den Fokus auf die Qualität des Unterrichts und die Unterrichtsentwicklung. In den Veranstaltungen geht es darum, wie die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern bei der Inklusion gelingen kann. An einigen außerschulischen Lernorten können sich Lehrerinnen und Lehrer über Bildungsangebote informieren. Dazu zählen der Zoo Rostock mit dem Darwineum, das Institut für Chemie der Universität Rostock, die Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) in Rostock und die Jugendherberge Warnemünde.

Gemeinde Klausdorf jetzt „Staatlich anerkannter Erholungsort“

Klausdorf – Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Montag der Gemeinde Klausdorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) mit den Ortsteilen Klausdorf, Solkendorf, Zarrenzin und Barhöft den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ verliehen.

„Die offizielle Anerkennung als Erholungsort ist ein Qualitätssiegel für Urlauber und Tagesausflügler. Die Gemeinde Klausdorf hat mit seiner gut ausgebauten touristischen Infrastruktur, den Wanderrundwegen, dem Wasserwanderrastplatz und vielem mehr überzeugt. Jetzt gilt es, mit dem Titel aktiv zu werben und die Gäste mit dauerhaften Qualitätsangeboten zu überzeugen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden im Jahr 2016 72,7 Prozent aller Übernachtungen (30,3 Millionen) in den Kur- und Erholungsorten Mecklenburg-Vorpommerns gezählt. Im Land haben bisher 64 Städte und Gemeinden eine staatliche Anerkennung nach dem Kurortgesetz erhalten. Um den Titel Erholungsort tragen zu können, müssen die Kommunen unter anderem eine landschaftlich bevorzugte und klimatisch günstige Lage mit lufthygienischen Verhältnissen, einen entsprechenden Ortscharakter, für die Erholung geeignete Einrichtungen, Lese- und Aufenthaltsräume, Radwege, ein erschlossenes Wanderwegenetz sowie Möglichkeiten für Sport und Spiel vorweisen.

In Klausdorf wird die touristische Infrastruktur geprägt durch ein breites Beherbergungsangebot (Ferienhäuser und -wohnungen, Caravan-Stellplatz, mehrere Pensionen und zwei Hotels), gastronomische Einrichtungen, eine Tourist-Information im „Vorpommernhus“ und zwei Badestellen. Hinzu kommen ein Wasserwanderrastplatz, Fischereihafen, Aussichtsplattformen, Wanderrundwege und die Anbindung an den europäischen Ostseeküstenfernradweg. „Die Gemeinde hat sich auch zukünftig viel vorgenommen, um die touristische Ausrichtung weiter mit attraktiven Angeboten auszubauen. Derzeit wird der Wasserwanderrastplatz in Barhöft erweitert. Zusätzlich sollen künftig die Themen Kneipp-Urlaub und die Entwicklung von Schlechtwetterangeboten vorangetrieben werden. So wird den Gästen auch außerhalb der Hauptsaison etwas geboten“, sagte Glawe.

Die Gemeinde Klausdorf gehört zum Reisegebiet Vorpommern. Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es dort im Zeitraum Januar bis Oktober 2017 insgesamt mehr als 1,97 Millionen Ankünfte und knapp sechs Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum 6,8 Millionen Ankünfte und 27,3 Millionen Übernachtungen.