M-V fördert Busunternehmen

Güstrow – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt am Mittwoch (21.02.2018) an die Regionalbus Rostock GmbH (rebus) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 700.000 Euro für die Anschaffung von sieben Bussen.

Die rebus GmbH beabsichtigt, neue Busse für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beschaffen. Mit der Förderung unterstützt das Land den Kauf von sieben Standardniederflurbussen. Die Zuwendung erfolgt auf Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Neubeschaffung von Bussen des ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gesamtanschaffungskosten für die Fahrzeuge belaufen sich auf 1.540.000 Euro.

Das Infrastrukturministerium verbindet mit dieser Förderung die Erwartung, dass mit den neuen Bussen die Attraktivität und insbesondere der Ausbau eines barrierefreien ÖPNV-Angebots nachhaltig verbessert werden. Das Verkehrsgebiet der rebus GmbH umfasst den gesamten Landkreis Rostock – von der Ostsee im Norden bis zum Krakower See im Süden, von Gnoien im Osten bis Rerik im Westen.

Informatik und Medienbildung: 210.000 Euro für Modellschulen

Ministerin Hesse: Schulen können Notebooks, Tablets und Software anschaffen

Schwerin – An 21 weiterführenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern steht das neue Unterrichtsfach „Informatik und Medienbildung“ bereits in diesem Schuljahr auf dem Stundenplan. Die Regionalen Schulen, Förderschulen, Gymnasien und Gesamtschulen haben eine Anschubfinanzierung von jeweils bis zu 10.000 Euro erhalten. Bei den Schulen handelt es sich um Modellschulen, die das neue Unterrichtsfach in einem dreijährigen Modellversuch erproben. Anschließend soll „Informatik und Medienbildung“ landesweit ab Jahrgangsstufe 7 eingeführt werden.

„Mit dem Geld können die Schulen Notebooks, Tablets, Software, digitale Foto- und Videokameras anschaffen“, sagte Bildungsministerin Hesse. „Eigentlich sind die Schulträger für die technische Ausstattung der Schulen allein verantwortlich. Mit der Förderung unterstützen wir aber jene Schulen, die sich bereiterklärt haben, sich an dem Modellversuch zu beteiligen. Bei der Förderung handelt es sich um Bundesmittel aus dem Programm ‚Bildungsketten‛. Diese Mittel reichen wir an die Schulen weiter“, betonte Hesse.

Im Fach „Informatik und Medienkunde“ sollen Schülerinnen und Schüler nicht nur lernen, mit Computern zu arbeiten. „Jugendliche sollen auch verstehen, wie die digitalen Medien funktionieren“, erläuterte Bildungsministerin Hesse. „Deswegen werden ihnen auch Programmierkenntnisse vermittelt. Mit dem Fach Informatik und Medienbildung verfolgen wir ein Ziel der Kultusministerkonferenz. Wer 2018 in die Schule kommt, soll bis zum Ende seiner Schulzeit eine umfassende digitale Medienbildung erhalten“, sagte Hesse.

Übersicht der Modellschulen:

Regionale Schule „Käthe Kollwitz“ in Bützow
Regionale Schule „Ostsee-Schule“ in Wismar
Regionale Schule „Jawahartal Nehru“ in Neustrelitz
Regionale Schule „Tom Beyer“ im Ostseebad Göhren
Innerstädtisches Gymnasium in Rostock
Integrierte Gesamtschule“ Erwin Fischer“ in Greifswald
Förderzentrum „Johann Heinrich Pestalozzi“ in Ribnitz-Damgarten
Gerhart-Hauptmann-Gymnasium in Wismar
Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten
Regionale Schule „bernsteinSchule“ in Ribnitz-Damgarten
Regionale Schule „Schule am Bodden“ in Neuenkirchen
Regionale Schule Recknitz-Trebeltal in Tribsees
Schulzentrum am Sund in Stralsund
Förderschule „Jan-Amos Komensky“ in Barth
Regionale Schule „Am Schweriner See“ in Bad Kleinen
Regionale Schule „Bertolt Brecht“ in Wismar
Sonderpädagogisches Förderzentrum „Pestalozzi“ in Waren (Müritz)
Fritz-Greve-Gymnasium in Malchin
Integrierte Gesamtschule „Vier Tore“ in Neubrandenburg
Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen auf Rügen
Gymnasiales Schulzentrum in Barth

Justizministerin für einen Tag als Bewährungshelferin unterwegs

Waren/Müritz – Die zweite Station ihres Aktionsjahres „Ein Tag mit…“ führte Ministerin Katy Hoffmeister (CDU) jetzt nach Waren und dankte den Bewährungshelfern im Land für ihren unermüdlichen Dienst für die Resozialisierung.

„Den gut 80 Bewährungshelfern in unserem Land zolle ich Respekt. Ihre tägliche Arbeit ist es, Straftäter auf dem Weg in eine straffreie Zukunft zu bestärken. Das ist ein äußerst wichtiger Beitrag für unsere Sicherheit. Ich habe mir bewusst für den Praxistag die Außenstelle der Sozialen Dienste der Justiz, Geschäftsbereich Neubrandenburg, in Waren an der Müritz ausgesucht. Die Wege zu den Probanden sind zum Teil sehr weit. Die drei Bewährungshelferinnen und ein Bewährungshelfer leisten einen unermüdlichen Dienst für die Resozialisierung. Knapp 200 Probanden werden von ihnen betreut“, sagte Justizministerin Hoffmeister.

„Ich habe eine große Bandbreite dessen erfahren dürfen, welche Aufgaben die Bewährungshilfe bei Hausbesuchen oder in Sprechstunden erfüllt. Das reicht von Kontrolle der gerichtlichen Auflagen über Alltagshilfe bis hin zu Betreuung. Ziel ist es am Ende der Bewährungshilfe, jeden Probanden für die Gesellschaft so gut gerüstet zu haben wie es geht. Im Blau-Kreuz-Zentrum Schloss Zahren habe ich erlebt, wie straffällig gewordene Menschen mithilfe der Gemeinschaft und der ihnen übertragenen Verantwortungen und Arbeiten auf die Rückkehr in ein straffreies Leben vorbereitet werden. Die Außenstelle der Sozialen Dienste der Justiz in Waren überwacht den Prozess“, resümierte Ministerin Hoffmeister.

In Mecklenburg-Vorpommern werden vom Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit und den Sozialen Diensten der Justiz gut 3.600 Probanden der Bewährungshilfe betreut. Darunter stehen 940 Menschen unter Führungsaufsicht. Justizministerin Hoffmeister wird ihr Aktionsjahr „Ein Tag mit…“ im März fortsetzen und dann eine Betreuungsrichterin begleiten.

Themenabend im Informationsbüro in Brüssel

Das Residenzschloss Schwerin und das Schloss Chambord an der Loire

Brüssel – Das Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei der Europäischen Union in Brüssel und der Landtag Mecklenburg-Vorpommern laden am 27. Februar 2018 in Brüssel zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung zum Residenzschloss Schwerin und dem Schloss Chambord an der Loire ein.

Im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres findet ein Themenabend zur Schlössernutzung im 21. Jahrhundert statt: „Chambord – Schwerin – Schöne Verwandte“. Die facettenreiche Geschichte einer mecklenburgisch – französischen, damit europäischen, Verwandtschaft wird aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Neben den staatlichen Schlössern bestimmen auch die heute noch – oder wieder – privat geführten das Bild einer lebendigen Vergangenheit und facettenreichen Gegenwart.

Das kulturelle Erbe zu erhalten, zu bewahren und zu pflegen, erfordert erhebliche Anstrengungen.

Bereits im Jahr 2000 fiel der Startschuss für die Bemühungen um die Aufnahme des Schweriner Residenzensembles – mit dem Kern Schloss Schwerin – in die UNESCO-Welterbeliste. 1073 Stätten aus 167 Ländern sind bereits darauf verzeichnet. Die Schlösser der Loire und Chambord gehören dazu.

Als Gäste in Brüssel werden Helmuth von Maltzahn, Schloss Ulrichshusen, und Alexandre de Voguë von Schloss Vaux-le-Vicomte, südlich von Paris gelegen, erwartet. Das Residenzschloss Schwerin wird vom Direktor des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, Armin Tebben, vertreten und Chambord entsendet seinen Generaldirektor, Jean d’Haussonville.

Beate Schlupp, 1. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Sabine Verheyen aus dem Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlamentes werden den Abend eröffnen.

Als besonderer Gast wird zudem Frau Agnès Sinsoulier-Bigot, Vizepräsidentin für Kultur der Region Centre-Val de Loire erwartet. Die Landeshauptstadt Schwerin wird u.a. durch ihren Oberbürgermeister Rico Badenschier vertreten sein.

Die Veranstaltung findet am 27. Februar 2018 um 18:00 Uhr im Informationsbüro des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei der Europäischen Union statt. Anmeldungen per E-Mail bitte bis 20. Februar 2018 an event@mv-office.eu.

PS4-Charts: Gipfeltreffen der Giganten

Das PS2-Abenteuer „Shadow of the Colossus“ gilt mit seiner künstlerischen Gestaltung, den anspruchsvollen Rätseln und der emotionalen Geschichte als eines der besten Videospiele aller Zeiten. Nun hat der Publikumsliebling eine Generalüberholung erhalten und liefert sich in den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ein wahrhaft kolossales Duell mit „Monster Hunter: World“. Am Ende setzt sich der Vorwochensieger durch, der den Neueinsteiger an die zweite Stelle verweist.

Auch auf Xbox One bleibt „Monster Hunter: World“ das Maß der Dinge. „Call of Duty: WWII“ holt erneut Silber. In der PS3- und Xbox 360-Tabelle ist „FIFA 18 – Legacy Edition“ und „Minecraft“ bzw. „Minecraft“ und „Call of Duty: Black Ops 2“ nicht beizukommen.

Einen einzigen New Entry vermelden die PC Games-Charts auf Rang zehn. Dort wird „Die Legende der Elfen 4: Die unglaubliche Reise“ erzählt. Oben stehen abermals „Die Sims 4“ und „GTA V“.

Kreativität, Fleiß und Ausdauer zeichnet die „Dragon Quest Builders“ aus, die ihre Heimat nach dem Angriff eines Drachenfürsten neu aufbauen müssen. Im Nintendo Switch-Ranking ragen ihre Gebäude bis in den vierten Stock empor. Das Podium besetzen „Mario Kart 8 Deluxe“, „Super Mario Odyssey“ und „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“.

Auf 3DS tauschen die „Pokémon“-Games „Ultramond“ (jetzt auf eins) und „Ultrasonne“ (jetzt auf zwei) die Führung. Meistverkaufte Wii-Titel sind einmal mehr „Mario Kart Wii Selects“ und „Just Dance 2018“.