Beratungs- und Seminarangebote zu Sexualität und Vielfalt

Kaselitz: Besondere Unterstützung für Flüchtlinge im Umgang mit humanistischen Werten

Neubrandenburg – Die Integrationsbeauftrage der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, überreichte am Donnerstag, den 22. Februar 2018, gemeinsam mit dem Neubrandenburger Oberbürgermeister, Silvio Witt, einen Fördermittelbescheid an die INITIATIVE ROSA LILA.

„Es ist eine herausragende Leistung, was die haupt- und ehrenamtlichen Sozial- sowie Sexualpädagoginnen und -pädagogen hier in Neubrandenburg seit Jahren auf die Beine stellen“, sagte Kaselitz. Denn neben den Beratungen werden auch Bildungsangebote für Menschen zu den Themen Sexualität und Vielfalt durchgeführt.

Zu den bereits im Vorjahr geförderten Beratungs- und Hilfsangeboten in den Bereichen sexuelle/geschlechtliche Identität und sexuelle Gesundheit sollen weitere themenspezifische Seminare stattfinden. Zusätzlich werden Flüchtlinge im Umgang mit den humanistischen Werten der Gesellschaft unterstützt.

„Oft kann die sexuelle Orientierung ein Fluchtgrund sein. Dank der Neubrandenburger Initiative Rosa Lila schaffen zugewanderte Menschen einen öffentlichen Zugang zum Diskurs. In besonderer Weise wird hier deshalb das gesellschaftliche Zusammenleben gefördert: So werden durch Beratungen und Informationen, Vorurteile und Probleme u.a. zur sexuellen Vielfalt abgebaut“, resümiert Kaselitz.

Gefördert wird die Aufrechterhaltung und Fortführung der Beratungs- und Seminarangebote durch den Integrationsfonds des Landes mit 8.800 Euro.

Sanierung der mittleren Jahnstraße in Dargun

Dargun – Für die Sanierung der mittleren Jahnstraße in Dargun (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wurden der Stadt vom Bauministerium Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel in Höhe von rund 150.000 Euro bereitgestellt. Diese Mittel kommen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen rund 280.000 Euro.

Die Stadt Dargun beabsichtigt, die mittlere Jahnstraße im Abschnitt zwischen Feldstraße und Neubauter Straße zu sanieren. Durch die Sanierung soll der sehr schlechte Zustand der Straßenoberfläche beseitigt werden, so dass ein uneingeschränktes und gefahrfreies Befahren gewährleistet werden kann. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung der Stadt und verbessert die Wohn- und Lebensqualität der Anwohner.

Die Maßnahme wird voraussichtlich im März beginnen und bis Oktober 2018 abgeschlossen sein.

Denkmalpreise des Landes im Jahr 2018 ausgeschrieben

Ministerin Hesse: Denkmale sind wichtige Zeugnisse unserer Heimatgeschichte

Schwerin – Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2018 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche. Die Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise müssen bis zum 31. Mai 2018 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

„Denkmale sind wichtige Zeugnisse unserer Heimatgeschichte“, bekräftigte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit den Preisen ehren wir Menschen, die sich auf dem Gebiet der Denkmalpflege verdient gemacht haben. Ich freue mich darauf, wenn wir in diesem Jahr beim Tag des offenen Denkmals tolle Projekte vorstellen können und so unsere Geschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt“, sagte Hesse.

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 9. September 2018 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.

Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine unabhängige Fachkommission. Vorschläge können einschließlich ihrer Begründung durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen an die folgende Adresse eingereicht werden:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
Werderstraße 124
19055 Schwerin

Fax: 0385 588-7082
E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder
langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.

Eigenbewerbungen sind leider nicht möglich.

Der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

vorbildliche Initiativen von Kindern und Jugendlichen zur Rettung und zur Erhaltung von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern oder die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflege-gedankens in der Öffentlichkeit
vorbildliche Initiativen für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung des Verständnisses und der Einsicht für die Notwendigkeit der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Rettung und den Erhalt von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern.

Eigenbewerbungen sind in dieser Kategorie möglich!

Im vergangenen Jahr ging der „Friedrich-Lisch-Denkmalpreis“ an den Tischlermeister Ingo Arlt aus Goldberg und an den Speicher e. V. Ueckermünde. Arlt wurde für den Erhalt der Zwillingsmühlen in Neuvorwerk ausgezeichnet. Der Speicher e. V. Ueckermünde bekam den Preis für sein Engagement, die historische Speicheranlage in Ueckermünde nicht nur zu erhalten, sondern sie mit einem fantasievollen Konzept zu einem Kulturzentrum zu machen.

Der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ wurde 2017 an das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wismar und an den Kreativkreis der Jona-Schule in Stralsund verliehen.

Fahrzeugbau-Unternehmen investiert in Stralendorfer Betriebsstätte

Stralendorf – Die Junge Fahrzeugbau GmbH plant eine Erweiterung ihrer Betriebsstätte in Stralendorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim) zur Steigerung ihrer Produktionskapazitäten. „Das Unternehmen hat sich als Teile-Partner vom Handwerksbetrieb im Fahrzeugbau zum Wertschöpfungskettenpartner in der Nutzfahrzeugbranche entwickelt und sich einen guten Namen in der Fahrzeugbranche erarbeitet. Jetzt sollen Fertigungsprozesse umgestellt werden, um künftig als Komplettzulieferer den Markt zu erobern. Mit dem Vorhaben werden 96 Arbeitsplätze gesichert und weitere geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Das Unternehmen produziert standardisierte Aufbauten und Sonderaufbauten auf Motorwagen, Anhängern und Zentralachsanhängern. Dabei werden Transporter- und Lkw-Fahrgestelle in Nutzfahrzeugen umgerüstet, die speziell auf die zu befördernden Waren abgestimmt sind. Dazu gehören unter anderem Koffer-, Pritschen- und Schiebespannplanenaufbauten sowie Ausbauten für Kurier-Express-Dienste. Jetzt sollen Prozesse und Produkte im Betrieb weiter standardisiert werden. Die Junge Fahrzeugbau GmbH hat dafür mit einem Schwesterunternehmen – der C-TEC Engineering GmbH aus Blaustein (Baden-Württemberg) – einen modularen Querbaukasten entwickelt, um die Teilegleichheit zu erhöhen. So sollen die Fertigungstiefe und die Produktionsstückzahlen erhöht sowie der Materialeinkauf und die Transportkosten reduziert werden. Für die Umsetzung wird in den Standort Stralendorf investiert – unter anderem in den Neubau einer Produktionshalle sowie die Anschaffung von Maschinen und Anlagen.

„Nach Abschluss des Vorhabens kann das Unternehmen noch besser auf individuelle Kundenwünsche eingehen. Die Junge Fahrzeugbau GmbH ist Teil der leistungsstarken Automobilzulieferer in Mecklenburg-Vorpommern. Die Unternehmen des Wirtschaftszweiges stellen mit hoher technischer Kompetenz Komponenten und Systeme für die nationale und internationale Auto- und Automobilzuliefererindustrie her“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen mehr als 4,1 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 689.000 Euro.

Die Junge Fahrzeugbau GmbH wurde 1983 als Handwerksbetrieb zur Produktion von Nutzfahrzeugaufbauten mit fünf Mitarbeitern in Barsbüttel bei Hamburg gegründet. Im Oktober 1991 ist in Stralendorf ein weiteres Fertigungswerk entstanden. Insgesamt produziert die familiengeführte Firma heute nach eigenen Angaben mit über 200 Mitarbeitern etwa 5.000 Aufbauten und Anhänger jährlich für den nationalen und internationalen Nutzfahrzeugmarkt.

In Mecklenburg-Vorpommern sind etwa 100 überwiegend kleine und mittlere Unternehmen im Bereich automotive tätig. Davon sind rund 30 Unternehmen spezialisierte Automotive-Zulieferer, beispielsweise die Webasto Neubrandenburg GmbH in Neubrandenburg, die ZF TRW Airbag Systems GmbH in Laage, die Flamm Precomp GmbH & Co. KG in Laage und die Oberaigner Automotive GmbH in Laage. Derzeit gibt es rund 5.000 Beschäftigte in diesem Industriezweig, die einen jährlichen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften.

So werden in Mecklenburg-Vorpommern hochwertige Fahrzeugklimatisierungs- und Heizsysteme, Komponenten für einen zuverlässigen Insassenschutz und moderne Fahrzeuginformationssysteme gefertigt. Daneben produzieren die Unternehmen im Land hydraulische Präzisionskomponenten, statten Nutzfahrzeuge mit Allradantrieben aus und sind im Bereich der Leichtmetallumformung tätig.

Schwesig: Digitalisierung eröffnet Mecklenburg-Vorpommern neue Chancen

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rechnet im Jahr 2018 mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. „Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich mehr als halbiert und ist auf dem niedrigsten Stand seit der Deutschen Einheit. Und das Institut für Arbeits- und Berufsforschung erwartet für dieses Jahr einen weiteren Rückgang“, sagte die Ministerpräsidentin zu Beginn des traditionellen Arbeitsmarktfrühstücks der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin.

Thema des Arbeitsmarktfrühstücks waren in diesem Jahr die Chancen und Risiken der Digitalisierung. „Die Digitalisierung eröffnet einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern, das viel Freiraum für neue Ideen und optimale Bedingungen für kreatives Arbeiten bietet, neue wirtschaftliche Chancen“, betonte die Ministerpräsidentin. Allerdings müssten Wirtschaft und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf den Weg ins digitale Zeitalter mitgenommen werden. „Viele Berufsbilder werden sich verändern, neue werden entstehen“, sagte Schwesig. „Fest steht für mich, dass die Flexibilität, die die Arbeit 4.0 mit sich bringt, zum Wohle der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt werden muss und nicht auf ihre Kosten gehen darf. Das bedeutet im Klartext: Die digitalisierte Arbeitswelt muss eine soziale Arbeitswelt sein. Gute Arbeit ist auch in der Arbeitswelt von morgen unser klares Ziel.“

Schwesig kündigte an, dass die Landesregierung die Digitalisierung im Jahr 2018 zu einem ihrer Arbeitsschwerpunkte machen wird. Bereits beschlossen sei ein 10-Millionen-Programm des Landes, mit dem sowohl Existenzgründer als auch bestehende Unternehmen unterstützt werden sollen. Der Koalitionsausschuss habe am Dienstag beschlossen, dass weitere 40 Millionen zur Verfügung stehen, um die Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung voranzubringen.

Nord Stream 2 spaltet nicht, sondern verbindet

Thomas Krüger: Für einen fairen Handel mit Russland im Sinne von Frieden und Entspannung

Schwerin – Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion MV, Thomas Krüger, hat die heute in der FAZ veröffentlichte Kritik einiger Europapolitiker von CDU, CSU, FDP und GRÜNEN an der Ostseepipeline Nord Stream 2 zurückgewiesen. Der Vorwurf, die Pipeline würde Europa spalten, weil die Pipeline in den baltischen Staaten, in Polen, der Slowakei, der Ukraine sowie in Dänemark und Schweden auf Widerstand stoße, bediene vielleicht gewisse Ressentiments, habe aber mit der Realität nichts zu tun. Es könne aus Krügers Sicht auch nicht Aufgabe der EU sein, die Beziehungen zu Russland zu verschärfen, sondern die EU müsse diese langfristig wieder entspannen – wirtschaftlich und politisch.

„Nord Stream 2 ist aus diesem Grund nicht nur aus energiepolitischer Sicht eine wichtige Verbindung nach Russland, sondern auch aus politischer Sicht. Solange Nationen fair miteinander handelten, gibt es auch Chancen für Entspannung in anderen Bereichen. Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb ein großes Interesse, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland wieder zu normalisieren und ein friedliches Nebeneinander der der EU mit den benachbarten Nicht-EU-Mitgliedern anzustreben.

Im Übrigen gibt es derzeit andere Themen, die eine weit größere Gefahr der Spaltung Europas bedeuteten. Ich erinnere nur an die aktuellen politischen Entwicklungen in Ungarn und Polen sowie die mangelnde innereuropäische Solidarität einiger Staaten in der Flüchtlingsfrage“, so Krüger abschließend.

Wege zur Berufsreife – Land macht Schülern besondere Angebote

Ministerin Hesse: Schulabschluss ist die Voraussetzung für den Start ins Berufsleben

Schwerin – Das Land macht Schülerinnen und Schülern verschiedene Angebote, um ihnen einen Schulabschluss zu ermöglichen. Die Programme richten sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler, die auf dem regulären Weg die Berufsreife möglicherweise nicht erlangen. Im Produktiven Lernen befinden sich im Schuljahr 2017/2018 insgesamt 725 Schülerinnen und Schüler verteilt über drei Jahrgangsstufen an 27 Standorten. Das Angebot 9+ nehmen im laufenden Schuljahr 70 Jugendliche an neun Schulen in Anspruch. An 27 Förderschulen absolvieren 390 Schülerinnen und Schüler ein freiwilliges 10. Schuljahr.

„Einige Schülerinnen und Schüler brauchen mehr Lernzeit. Andere lernen besser, wenn der Praxisanteil höher ist. Wir wollen ihnen die Chancen geben, damit sie erfolgreich ans Ziel gelangen. Ein Schulabschluss ist die Voraussetzung für den Start ins Berufsleben“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „In dieser Legislaturperiode wollen wir die verschiedenen Angebote in einem Landesprogramm für mehr erfolgreiche Schulabschlüsse zusammenführen. Die Debatte, ob alle Plätze dieser freiwilligen Angebote in einem Schuljahr auch besetzt sind, halte ich für überflüssig. Wichtig ist vielmehr, dass wir allen Schülerinnen und Schülern, die daran teilnehmen wollen, die Möglichkeit geben, dies auch zu tun“, betonte die Ministerin.

Das Produktive Lernen ist ein besonderes Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klasse, denen das abstrakte Lernen schwerfällt. Für sie hat das Land spezielle Unterrichtsmethoden an den Regionalen Schulen und Gesamtschulen entwickelt, bei denen die Praxis in den Vordergrund rückt. So lernen die Jugendlichen beispielsweise nicht nur in Schulen, sondern auch in Lernwerkstätten, Betrieben und Einrichtungen. Das Produktive Lernen führt zur Berufsreife oder Mittleren Reife.

Schülerinnen und Schüler, die das Klassenziel der Jahrgangsstufe 9 nicht erreicht haben, können an ausgewählten Regionalen Schulen und Gesamtschulen die Berufsreife in einem weiteren Schuljahr 9+ zu erwerben. Das Angebot 9+ besteht aus einem unterrichtlichen und einem betriebspraktischen Teil. Der Praxisanteil ist verstärkt und soll die Schülerinnen und Schüler motivieren und befähigen, direkt nach der Schule eine berufliche Ausbildung aufzunehmen.

Das freiwillige 10. Schuljahr ist ein Angebot für lernbeeinträchtigte und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler. Sie können durch dieses zusätzliche Schuljahr an ausgewählten Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen die Berufsreife erwerben. Im Jahr 2017 lag die Erfolgsquote der 443 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei 91 Prozent und ist damit im Vergleich zum Jahr davor um einen Prozentpunkt gestiegen.