Schwesig würdigt auf der Sportgala in Rostock Arbeit der Ehrenamtlichen

Rostock – „Wir sind ein Land des Sports. Mecklenburg-Vorpommern bietet das ganze Jahr über hochkarätige Wettbewerbe, zum Beispiel im Segeln, im Volleyball, Springreiten oder im Triathlon. Oder auch im Wasserspringen. Davon konnte ich mich heute selbst beim Internationalen Springertag hier in Rostock überzeugen“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Sportlergala des Landessportbundes in Rostock.

Der Landessportbund sei das starke Rückgrat des Sports in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig: „Er macht eine hervorragende Arbeit im Breiten- und Spitzensport, sowohl auf Landesebene als auch vor Ort. Dafür möchte ich allen Beteiligten meinen herzlichen Dank aussprechen. Mein ganz besonderer Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen. Sie machen einen erfolgreichen Leistungssport und den gesamten Vereinssport überhaupt erst möglich. Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Vereinsverantwortliche, Schieds- und Kampfrichter leisten einen wichtigen Beitrag zum guten gesellschaftlichen Miteinander in unserem Land.“

Sportvereine spielten auch für das ganzjährige Lernen eine große Rolle. „Kinder und Jugendliche müssen Zeit und Gelegenheit haben, sich zu engagieren und Sport treiben zu können. Die Landesregierung fördert daher Programme, mit denen Schulen, Kitas und Sportvereine besser kooperieren können. Dazu erhält jede Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2018/19 ein verbindliches Budget für Bewegungsangebote“, kündigte die Regierungschefin an. Darüber hinaus würden in den nächsten vier Jahren zusätzlich 5 Millionen Euro für die Sportförderung bereitgestellt.

Maßnahmenpaket des Landes für die Kindertagespflege

Wismar – Auf sechs landesweiten Regionalkonferenzen informiert das Ministerium über die Ausweitung der Fort- und Weiterbildung des Landes für Kindertagespflegepersonen und diskutiert mit Tagespflegepersonen und Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise über die Etablierung von praktikablen Vertretungsmodellen bei Ausfallzeiten. Die sechste und abschließende Regionalkonferenz fand für den Landkreis Nordwestmecklenburg am Sonnabend in Wismar statt.

Das Land bietet dem Landkreis seine Unterstützung an bei der Erprobung und Einführung eines Modells zur zukünftigen Sicherstellung von Vertretungen bei Ausfall der Tagespflegeperson, z.B. wegen Krankheit.

Insgesamt stellt das Sozialministerium hierfür rund 470.000 Euro zur Verfügung. Profitieren sollen davon die fünf Landkreise und die Landeshauptstadt Schwerin, die bisher noch keine Vertretungssysteme installiert haben. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim und die Hansestadt Rostock haben bereits in der Vergangenheit aus ESF-Mitteln geförderte Vertretungsmodelle etabliert.

Darüber hinaus plant das Ministerium eine Fort- und Weiterbildungsoffensive in der Kindertagespflege. So können alle Tagespflegepersonen, die bereits die 160 Stunden Grundqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben, kostenfrei an der tätigkeitsbegleitenden Fortbildung (160+) nach dem Kompetenzorientierten Qualitätshandbuch teilnehmen.

Viel Lob für dieses Maßnahmenpaket gibt es dafür vom Bundesverband für Kindertagespflege, der Mecklenburg-Vorpommern als bundesweit vorbildlich bei der Unterstützung der Kindertagespflege bezeichnet.

Im Landkreis Nordwestmecklenburg fördern derzeit 127 Tagespflegepersonen 502 Kinder.

Drese: Klischeefreie Berufsorientierung ist Schlüssel zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen

Rostock – Ob Frauen Karriere machen, hängt nach Einschätzung von Gleichstellungsministerin Stefanie Drese auch entscheidend von der Berufswahl ab. In vielen Branchen seien Frauen in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert, sagte Drese am Sonnabend auf dem Frauenpolitischen Frühstückstreffen in Rostock.

„Eine klischeefreie Berufsorientierung für junge Menschen ist deshalb ein entscheidender Schlüssel, um den Anteil von weiblichen Führungskräften zu erhöhen und die nach wie vor oftmals tradierten Berufsmuster aufzuweichen“, so Drese vor rund 100 Frauen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden. Ein Mosaikstein für eine moderne, geschlechterunabhängige Berufs- und Studienorientierung sei der Girls´Day und der JungsTag, die in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern erstmals gemeinsam am 26. April stattfinden.

Die Ministerin betonte zudem, dass zu einer echten partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiterhin an der Verbesserung der Rahmenbedingungen gearbeitet werden muss. „Ein wichtiges Element dabei ist eine gute und bezahlbare Kindertagesförderung“, so Drese. „Diese wird nun zusätzlich gestärkt. Ab 2019 werden Eltern ihr zweites und jedes weitere Kind beitragsfrei in Kindertageseinrichtungen betreuen lassen können“, sagte Drese in Rostock.

In Ihrem Grußwort würdigte Ministerin Drese zudem die Arbeit der langjährigen Rostocker Gleichstellungsbeauftragen, Brigitte Thielk, die Ende des Monats in den Ruhestand geht. „Für Ihren grandiosen und unermüdlichen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen und Männern möchte ich Brigitte Thielk herzlich danken. Sie trug maßgeblich dazu bei, die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zu professionalisieren und das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken“, erklärte die Ministerin. Ihre Nachfolgerin ist ab 1. Mai 2018 Dr. Cathleen Kiefert-Demuth.

Feuerwehr in Ueckermünde erhält Hilfe des Kreises

Ueckermünde – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute gemeinsam mit dem Sozialdezernenten des Landkreises Vorpommern-Greifswald Dirk Scheer ein Feuerwehrschlauchboot an die Freiwillige Feuerwehr Ueckermünde übergeben.

Das bisherige Schlauchboot der Feuerwehr Ueckermünde erlitt im Sommer letzten Jahres einen irreparablen Schaden. Damit hat die Feuerwehr derzeit kein geeignetes Boot für die Gefahrenabwehr auf dem Wasser. Bei dem heute übergebenen Boot handelt es sich um eine Leihgabe des Kreises. Es kann solange genutzt werden, bis die Stadt Ueckermünde ein neues Boot für ihre Feuerwehr beschafft hat.

„Ich finde es hervorragend, dass der Landkreis den Ueckermündern auf unbürokratische Weise hilft“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär, der am Zustandekommen der Übergangslösung beteiligt war, bei der Übergabe. „Es ist wichtig, dass die Feuerwehr auch auf dem Wasser voll einsatzfähig ist. Das ist jetzt mit dem neuen Boot der Fall. Gerade für das Seebad Ueckermünde spielen das Haff und die Uecker eine große Rolle. Nicht nur die Besucher, sondern auch die Einwohner können sich so sicherer fühlen. Bei der Anschaffung des neuen Bootes ziehen Stadt, Land und Kreis an einem Strang.“

Anlässlich der Jahreshauptversammlung lobte Dahlemann die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Ueckermünde. „Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz schützen die Feuerwehrleute ihre Stadt und die Bürgerinnen und Bürger. Ob bei einem Brand, einem Unfall oder einer Gefahrensituation zu Lande oder auf dem Wasser – es ist gut zu wissen, dass die Stadt eine leistungsfähige Feuerwehr hat. Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Hilfe!“