Erster Mai – Tag der Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe hat im Vorfeld des morgigen Tages der Arbeit dafür geworben, die Möglichkeiten für Qualifizierung und Weiterbildung des Wirtschaftsministeriums intensiv zu nutzen. „Die Qualifizierung wird zu einem der wichtigsten Instrumente der Unternehmen zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Sie ist für die Beschäftigten eine Chance auf beruflichen Aufstieg im digitalen Zeitalter. Wir unterstützen die Unternehmen umfassend sowohl bei ihrer individuellen Personal- und Qualifizierungsplanung als auch bei der bedarfsgerecht gestalteten, berufsbegleitenden Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Qualifizierung ist auch ein Beitrag zur Fachkräftesicherung in den Unternehmen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag.

Seit Inkrafttreten der neuen Qualifizierungsrichtlinie im Dezember 2017 wurden bis Mitte April 255 Anträge für Bildungsschecks für insgesamt 1400 Beschäftigte gestellt. Anträge für unternehmensspezifische Maßnahmen sind für insgesamt 206 Beschäftigte gestellt worden. „Die Resonanz der ersten Monate auf die Richtlinie ist gut“, so Glawe weiter. In der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 können aktuell 6,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Bildungsschecks und Maßnahmen zur Qualifizierung und Weiterbildung eingesetzt werden.

Über die „Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen“ (Qualifizierungsrichtlinie) haben gewerbliche Unternehmen mit überregionalem Absatz die Möglichkeit, bei speziell auf das Unternehmen zugeschnittenen Projekten Förderung für die Kompetenzfeststellung der Beschäftigten, die Analyse des Qualifizierungsbedarfs der Arbeitsplätze in dem Unternehmen oder die berufliche Qualifizierung der Beschäftigten zu erhalten. Der Fördersatz kann 50 Prozent betragen, wenn ein externer Dienstleister beauftragt wird. Die maximale Förderung beträgt 100.000 Euro. Die Förderung durch Bildungsschecks steht Unternehmen in nahezu allen Branchen zur Verfügung. Gefördert wird die Teilnahme an der beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten durch Maßnahmen, die es ermöglichen, Kompetenzen und Qualifikationen im Unternehmenskontext zu erhalten, zu erweitern oder zu erwerben.

Wirtschaftsminister Glawe machte auf die Chancen der Digitalisierung aufmerksam. „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Das ist ein unaufhaltsamer Prozess. Dieser eröffnet auch Chancen für heimische Firmen. Es werden immer Menschen gebraucht, die mit den modernen Maschinen arbeiten können. Umso wichtiger ist es, die Arbeitnehmer beispielsweise durch Qualifizierung auf diesen Prozess vorzubereiten“, forderte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium wird die bereits vorhandene Förderinstrumente aufbrechen, um diese einer größeren Anzahl von Unternehmen als bisher zur Verfügung zu stellen. „Schwerpunkt ist die Unterstützung von Unternehmen und Existenzgründern. Wir setzen ebenso auf die Umsetzung von neuen technologischen Innovationen“, so Wirtschaftsminister Glawe.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsleistung ist nach Angaben des Statistischen Amtes im vergangenen Jahr preisbereinigt um 1,8 Prozent gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag bei rund 42,8 Milliarden Euro. Glawe dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie den Unternehmerinnen und Unternehmern für ihr Engagement. „Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen aktiv dazu bei, dass Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich weiter vorankommt. Wir sind ein Land zum Leben und Arbeiten“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend.

„Messe der Griesen Gegend“ öffnet am 1. Mai zum 27. Mal ihre Pforten

Lübtheen – Mehr als 50 Aussteller präsentieren sich am 1. Mai 2018 auf der 27. Lübtheener „Messe der Griesen Gegend“ ihrem Publikum. Zu den Ausstellern gehören neben Autohaus und Brauerei zahlreiche regionale Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Außerdem ist die Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern mit dem Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe auf der Messe vertreten.

„Diese Messe ist eine Erfolgsgeschichte. Sie steht für die bunte Vielfalt der Region. Hier in der Griesen Gegend werden Zusammenarbeit und Zusammenhalt großgeschrieben“, würdigte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. Er werde sich dafür einsetzen, die Region auch in den kommenden Jahren weiter voranzubringen, kündigte der Minister an.

Das Landwirtschaftsministerium hatte seit 2007 für die zwischen Sude, Elbe, Elde und Lewitz gelegene Region im Südwesten Mecklenburgs im Rahmen der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung Zuwendungen von rund 2,7 Millionen Euro für 27 Maßnahmen ausgereicht. Damit wurden Investitionen in Höhe von rund 8,3 Millionen Euro ausgelöst.

Investiert wurde unter anderem in den Umbau der ehemaligen Grundschule zur Regionalen Schule im Jahr 2010 für insgesamt rund 4,75 Millionen Euro, die das Ministerium mit 500.000 Euro unterstützte. 2014 war mit einer Zuwendung von 260.000 Euro bei Gesamtkosten von 325.000 Euro die alte „Ringerhalle“ am Schulzentrum der Lindenschule in Lübtheen zu einer multifunktionalen Freizeithalle umgebaut worden. „Damit konnten wir hier in Lübtheen und Umgebung, wo der Ringkampfsport eine lange Tradition hat, die Sport- und Freizeitmöglichkeiten stärken“, sagte Minister Backhaus.

Im Amt Lübtheen wurden seit 2007 mehr als 300 Förderfälle mit über 3 Millionen Euro unterstützt und damit Investitionen in Höhe von rund 7,0 Millionen Euro ermöglicht. Im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim waren es fast 11.800 Förderfälle, die mit über 271 Millionen Euro unterstützt worden sind.

Schülerreise nach Brüssel

Werkstattschule Rostock erhält 3000 EUR Fördermittel

Rostock – Die Werkstattschule in Rostock, eine staatlich anerkannte Ganztagsschule in freier Trägerschaft, erhält für eine politische Bildungsreise nach Brüssel im Rahmen des Projekts „Jugend in Europa“ einen Zuschuss aus dem Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 3.000 EUR. Anfang Oktober werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 9/10 diese Reise unternehmen und damit ihr Wissen im Geographie- und Sozialkundeunterricht vertiefen. Der Besuch in Brüssel stellt den Höhepunkt des Unterrichts zum Thema „Deutschland in der EU“ dar.

Die im Unterricht theoretisch behandelten Themen zur europäischen Union und Deutschlands Rolle in der EU sollen vor Ort in Brüssel unmittelbar erlebbar werden. Die Struktur der demokratischen europäischen Organe steht dabei neben den aktuellen Entwicklungen im Vordergrund. Wie greifen die demokratischen Mechanismen innerhalb Europas ineinander und welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungs- und Planungsprozessen gibt es? Mit diesen Fragen und anderen Fragen werden sich die 44 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Europäische Parlament in Brüssel befassen.

„Wir müssen Europa für die Jugend erlebbar machen. Deshalb begrüße ich es, wenn durch gezielte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit das Verständnis für die EU gefördert und das Wissen über ihre Funktionsweise verbessert werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Nur wenn auch junge Leute bereit sind, sich in Angelegenheiten ihres unmittelbaren Lebensumfelds oder in politische Debatten aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, kann Demokratie lebendig werden.“

Drese: Aufwertung von Pflege- und Erziehungsberufen ist eines der wichtigsten gesellschaftlichen Reformprojekte

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese betont zum 1. Mai den hohen und unersetzbaren Beitrag der Beschäftigten in den Pflege- und Erziehungsberufen für unsere Gesellschaft. „Diese große Bedeutung steht im eklatanten Widerspruch zur beruflichen Realität. Die gute, anstrengende und oft aufopferungsvolle Arbeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Gesundheits- und Sozialbereichen wird noch immer viel zu wenig gewürdigt und honoriert“, sagte Drese im Vorfeld des Tages der Arbeit.

Nach Ansicht der Ministerin muss die Aufwertung der Berufe im Bereich der Sozialen Arbeit, in der Alten- und Krankenpflege sowie in der Kinderbetreuung und -erziehung zu einem der wichtigsten bundesweiten Reformprojekte der kommenden Jahre werden. „Wir brauchen grundlegende Verbesserungen, um die strukturell bedingte Schlechterstellung für sorgende Berufe aufzubrechen“, so Drese. Dazu gehören für Drese eine Reform der Berufsprofile, der Aus- und Weiterbildung und der Aufstiegsmöglichkeiten: „Und es geht natürlich um eine bessere Bezahlung und attraktivere Arbeits- und Rahmenbedingungen.“

Drese: „Der Weg zur Aufwertung sozialer Berufe ist durchaus anspruchsvoll. Wir haben es hier mit sehr heterogenen Anbieterstrukturen sowie unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und Einkommen innerhalb eines Berufsfeldes zu tun. Aber wir müssen uns endlich auf den Weg machen.“

Die in der Koalitionsvereinbarung des Bundes verankerte Schaffung von gesetzlichen Voraussetzungen zur Stärkung tariflicher Bezahlung in der Pflege ist für Ministerin Drese ein wichtiger und überfälliger Schritt. „Weitere müssen folgen“, so Drese zum 1. Mai.

Jagdhornbläser treffen sich zum 27. Mal in der Hagenower Bekow

Hagenow – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus ist wiederum Schirmherr des Jagdhornbläsertreffens des Kreisjagdverbandes Ludwigslust auf dem Hellberg in der Hagenower Bekow. „Das Jagdhornbläsertreffen ist seit 27 Jahren fester Bestandteil der Pflege und Bewahrung des jagdlichen Brauchtums in unserem Bundesland“, sagte der Minister zur Eröffnung des Events. Es fördere die Tradition des Jagdhornblasens und die damit verbundene Vereinsarbeit, führe Kinder an diese Tradition heran und trage zur Verbundenheit der Jägerschaft in der Bevölkerung bei, so der Minister weiter.

In Mecklenburg-Vorpommern komme auf 124 Einwohner ein Jäger. „Damit hat unser Bundesland die höchste Jägerdichte in Deutschland“, unterstrich Backhaus. Nach wie vor genieße die Jägerschaft hohe Sympathiewerte in der Bevölkerung.

Der Minister würdigte den Einsatz der Jägerschaft bei der Bewirtschaftung der Wildbestände und bei ihrem Einsatz zur Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest.

Seit Dezember 2017 bis Mitte April 2018 hatten die Jäger insgesamt 20.380 Schwarzwildabschüsse vorzuweisen und 1.324 Einsätze ausgebildeter Jagdhunde abgerechnet. Die Landesforstanstalt zahlte in diesem Zeitraum mehr als 540.000 Euro Aufwandsentschädigung an die Beteiligten aus.

Backhaus dankte der Stadt Hagenow, dem Regionaljagdverband Ludwigslust und dem Begründer des Jagdhornbläsertreffens, Wilfrid Röpert, der kürzlich zum Vizepräsidenten des Landesjagdverbandes wiedergewählt worden war. Unter seiner Ägide habe sich das Jagdhornbläsertreffen zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt Hagenow entwickelt. Neben Bläsergruppen aus dem Kreisgebiet und dem gesamten Bundesland reisen jedes Jahr außerdem Jagdhornbläsergruppen aus weiteren Bundesländern an. Der gastgebende Kreisjagdverband Ludwigslust ist mit 1200 Mitgliedern der größte regionale Jagdverband in Mecklenburg-Vorpommern.

Schwesig empfängt Schweriner Volleyballerinnen vor der Staatskanzlei

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin vor der Staatskanzlei empfangen und dem Team zur Deutschen Meisterschaft gratuliert.

„Schwerin hat eine extrem starke Finalrunde gespielt. Ich gratuliere den Volleyballerinnen und dem Verein zur erfolgreichen Titelverteidigung. Man kann es an der Reaktion in den letzten 48 Stunden sehen. Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind stolz auf unsere Deutschen Meisterinnen“, sagte die Ministerpräsidentin beim Empfang der Spielerinnen und ihrer Betreuer.

„Die Schweriner Volleyballerinnen sind ein Aushängeschild für unser Land“, betonte die Ministerpräsidentin. „Die Volleyball-Damen machen im besten Sinne Werbung für Mecklenburg-Vorpommern. Ich drücke den Volleyballerinnen beide Daumen, dass sie auch in Zukunft ganz vorne mitspielen.“

Eröffnung des Hauses des Gastes im Ostseebad Zinnowitz

Zinnowitz – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag gemeinsam mit kommunalen Vertretern sowie Gästen aus Verwaltung und Wirtschaft das Haus des Gastes in Zinnowitz (Insel Usedom) eröffnet. „Die umfangreichen Investitionen haben sich gelohnt. Mit dem Haus wird die Attraktivität des Ostseebades weiter erhöht. Die neue Begegnungsstätte ermöglicht zusätzliche Angebote insbesondere in der Vor- und Nachsaison. Es ist ein moderner Treffpunkt für Gäste und Einheimische gleichermaßen entstanden. Die Bedingungen haben sich vor Ort deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe (zweiter von links) hat das „Haus des Gastes“ im Ostseebad Zinnowitz offiziell eröffnet. Fotoquelle WM

„Mit dem baulichen und räumlichen Zuwachs zur bisherigen Kurverwaltung hat jetzt der gesamte Service Platz im Haus. Im Obergeschoss sind zudem ein Kreativraum als zusätzliches Angebot, saisonverlängernde Maßnahme und witterungsunabhängiges Angebot und ein kleiner Saal entstanden, in dem bei Veranstaltungen 70 bis 80 Personen Platz finden werden. Das fehlte bisher in Zinnowitz“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Bei dem Vorhaben sind unter anderem der Gäste- und Verwaltungsbereich getrennt worden. Verkehrsflächen, wie Vorräume, Flure und Treppen wurden vergrößert. Darüber hinaus sind zusätzliche sanitäre Anlagen sowie Büro- und Lagerflächen entstanden. Im Gebäude wurde ein Aufzug gebaut.

Darüber hinaus wurde das Haus des Gastes mit dem dreistufigen Qualitätsmanagementsystem „ServiceQualität Deutschland“ zertifiziert. Wirtschaftsminister Glawe hat gemeinsam mit kommunalen Vertretern im Foyer das Siegel enthüllt. „Das Gütesiegel hilft Unternehmen und Einrichtungen wie Häusern des Gastes, ihren Service weiter zu entwickeln und zu verbessern. An dem „Q“-Siegel kann der Gast erkennen, dass auf Grundlage der Gästeerwartungen kontinuierlich und intensiv an der Perfektionierung der ServiceQualität hier vor Ort gearbeitet wird“, erläuterte Glawe weiter.

Weiterhin verfügt Zinnowitz über das Siegel „Reisen für Alle“. „Bei der Errichtung des Haus des Gastes in Zinnowitz wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. So bietet das Haus des Gastes nicht nur bauliche Vorteile für Menschen mit körperlichen Behinderungen, sondern geht auch auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen ein.

Das Ostseebad Zinnowitz ist ein positives Beispiel für einen barrierefreien Urlaub entlang der touristischen Servicekette. So bietet das Ostseebad neben entsprechenden Unterkünften auch spezialisierte Transporte und zwei behindertenfreundliche Strandzugänge an. Die wassertauglichen Strandrollis ermöglichen es Urlaubern mit Behinderungen sogar ins Wasser zu kommen“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat die Errichtung des Hauses des Gastes über die Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 602.000 Euro unterstützt. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe dankte abschließend den Planern, Architekten, Bauleuten und der Kommune für die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens.

Brand in Wismar

Innenminister Caffier: Feuerwehr und THW beweisen Leistungsfähigkeit

Wismar – Anlässlich des schweren Brandes in der Wismarer Altstadt an diesem Wochenende zeigt sich Innenminister Lorenz Caffier von der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren stark beeindruckt: „Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und THW haben einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Auch im Namen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt möchte ich den Einsatzkräften Dank und Anerkennung aussprechen.“

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehren und des Technischen Hilfswerks waren zeitweise mit über 100 Einsatzkräften zeitgleich am Einsatzort. Nur durch ihren unermüdlichen Einsatz am Rande der Belastbarkeit konnte eine noch schlimmere Entwicklung des Brandes und ein Übergreifen auf weitere Gebäude gerade noch verhindert werden. Weiterhin haben sie unter Beweis gestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall auf ein gut funktionierendes Rettungs- und Hilfsnetz vertrauen können, welches ohne die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so nicht bestehen könnte.

„Für den historischen Stadtkern von Wismar ist dies ein schwerer Schlag, den es nun zu verkraften gilt“, so Innenminister Caffier. „Ich hoffe, dass die Brandursachermittler schon bald klären können, wie es zu diesem Großbrand kommen konnte und ob ein technischer Defekt oder sogar fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung ursächlich für das verheerende Feuer gewesen ist.“

Schweriner Volleyballerinnen holen Meistertitel

Schwesig gratuliert Schweriner Volleyballerinnen zum Meistertitel

Schwerin – Der SSC Palmberg Schwerin ist Deutscher Meister im Damen-Volleyball. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gratulierte den Volleyballerinnen zur erfolgreichen Titelverteidigung.

„Schwerin ist erneut Deutscher Meister im Damen-Volleyball. Ich freue mich mit allen Spielerinnen, dem Trainerstab, den Betreuern und den großartigen Fans. Die Schweriner Volleyballerinnen sind ein Aushängeschild für unser Land“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Wieder einmal habe sich Schwerin als das stärkste Team der Finalrunde erwiesen. „Die Schweriner Volleyballerinnen schaffen es immer wieder, in den entscheidenden Spielen noch einmal zuzulegen. Das spricht für die Nervenstärke der Spielerinnen und auch für das Trainerteam um Felix Koslowski. Und das Team kann sich auch auf ganz besonders treue und begeisterte Fans stützen. Da wird heute in Stuttgart sicher noch kräftig gefeiert – und dafür gibt es auch allen Grund.“

Die Ministerpräsidentin wird die Schweriner Volleyballerinnen am Mittwoch (2.5.18) um 13.30 Uhr in der Staatskanzlei empfangen.

Bedeutung der Ostsee als Offshore-Standort

Christian Pegel: Zuschlag für drei Windparks vor M-V steigert Bedeutung der Ostsee als Offshore-Standort

Schwerin – Drei Windparks in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern haben in der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windanlagen in Nord- und Ostsee den Zuschlag bekommen.

„Mit diesen neuen drei Projekten holt die Ostsee ein Stück weit auf gegenüber der Nordsee als Standort für die Windenergieerzeugung auf See“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel erfreut. Zugleich appelliert er an die Unternehmen Iberdrola (zwei Zuschläge) und KNK Wind, die den Zuschlag bekommen haben: „Jetzt sind die Bieter gefordert, diese Projekte zügig umzusetzen und damit der hochinnovativen Offshore-Windkraftindustrie eine durchgängige Auftragslage auch von Anfang bis Mitte der 2020er Jahre zu sichern. Dies ist wichtig nicht nur für Mecklenburg-Vorpommern, sondern für die gesamte deutsche Offshore-Industrie, damit sie ihren Technologievorsprung nicht verliert.“

Die drei Vorhaben sind rund um die Windparks vor Rügen geplant, die bereits in Betrieb oder gerade im Bau sind. Sie sollen insgesamt drei bis vier Millionen Megawattstunden erzeugen, der Jahresbedarf für etwa eine Million Haushalte.

Die Bundesnetzagentur hatte heute die Ergebnisse der zweiten Ausschreibung für die Erzeugung von 1.610 Megawatt offshore in Nord- und Ostsee veröffentlicht. Bezuschlagt wurden je drei Projekte in Nord- und Ostsee.

Der durchschnittliche Zuschlagswert betrug in dieser Ausschreibung 4,66 Cent pro Kilowattstunde, deutlich mehr als bei der ersten Ausschreibungsrunde (0,44 Cent). Christian Pegel kommentiert: „Das scheint mir ein realistischerer Preis, zeigt aber dennoch, dass die Vergabe der Projekte per Ausschreibung seit 2017 einhergehend mit dem technologischen Fortschritt in dieser Branche zu Preisen führt, die mit denen für konventionell erzeugte Energie konkurrieren können.

Kulturportal für MV vor zwei Jahren gestartet

Ministerin Hesse: Wer wissen möchte, was los ist, schaut ins Kulturportal

Schwerin – Seit zwei Jahren können sich Kulturschaffende und Kreative in Mecklenburg-Vorpommern unter der gemeinsamen Adresse www.kultur-mv.de präsentieren. Am 28. April 2016 haben das Land und der Tourismusverband MV das offizielle Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern in seiner jetzigen Form gestartet. In dem digitalen Informationsangebot machen heute 373 Kultur-Anbieter auf ihre Angebote aufmerksam. Dazu zählen Galerien, Museen, Theater, Kunstvereine und freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Der Terminkalender führt knapp 760 Veranstaltungen und über 70 Ausstellungen auf (Stand: 17 April).

„Das Kulturportal ist mehr als ein Schaufenster der Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Porträts stellen Kulturschaffende und ihre kreativen Ideen vor. In Reportagen können wir Ateliers besuchen oder am kulturellen Dorfleben teilhaben. Und manchmal gibt es auch einen Blick hinter die Kulissen. Besonders beliebt sind die Ferientipps. Und im Mai dürfen wir auf die Serie ‚Kultur in Neubrandenburg -Tipps aus der Vier-Tore-Stadt‛ gespannt sein. Ich freue mich darüber, dass bislang 160.000 Interessierte unser Portal besucht haben. In diesem Jahr waren es bislang 10.000 Nutzerinnen und Nutzer pro Monat“, betonte Hesse.

Konzipiert und programmiert wurde das neue Kulturportal MV von der Rostocker Werbeagentur WERK3. Die farbmedia GbR in Schwerin ist für die inhaltliche Betreuung und Pflege des Portals zuständig. Die Aktualisierung der Internetseiten von Kulturschaffenden nehmen die Nutzerinnen und Nutzer selbst vor. Wer Veranstaltungen bekannt machen möchte, meldet sich im Portal an und erhält nach einer Prüfung durch die Redaktion einen Zugang. Gefördert wird das Kulturportal durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das auch den technischen Betrieb übernimmt.

„Das Kulturportal lebt vom Mitmachen. Ich danke den Redakteurinnen und Redakteuren, die uns in über 500 redaktionellen Texten Lust auf Kultur in unserem Land gemacht haben. Auch über Twitter, Facebook und Instagram informiert die Redaktion. Bei Facebook gibt es allein 6.500 Abonnentinnen und Abonnenten“, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Genauso wichtig sind aber die Kulturschaffenden. Ich würde mich darüber freuen, wenn sich weitere Künstlerinnen und Künstler, Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern ein Profil anlegen und über ihre Angebote informieren, damit wir sagen können: Wer wissen möchte, was los ist, schaut ins Kulturportal.“

Drese: Kinderschutz ist eines der wichtigsten Themen der Landesregierung

Schwerin – In der heutigen Landtagsdebatte betonte Sozialministerin Stefanie Drese die hohe Bedeutung des Themas Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesregierung fördert zahlreiche Kinderschutz-Maßnahmen. Zudem verwies die Ministerin auf eine Vielzahl von verbindlichen Regelungen des Kinder- und Jugendschutzes.

„Das Bündnis und das Landesprogramm Kinderschutz, das Landesprogramm Familienhebammen, das Netzwerk Frühe Hilfen, die landesweite Kinderschutzhotline oder das Kinder- und Jugendtelefon (DKSB MV) sind zentrale Bausteine. Und mit der seit 2016 durchgeführten Aktionswoche Kinderschutz möchten wir dazu beitragen, Netzwerke auszubauen, Kooperationen zu verstetigen und die Arbeit im Kinderschutz stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken“, verdeutlichte Drese die durch das Sozialministerium erweiterten Elemente im Kinder- und Jugendschutz.

Die Ministerin stellte in ihrer Rede die Kinderschutzwoche in den Fokus, die bereits zum dritten Mal stattfindet. Diesjähriger Partner ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Vom 21. bis 27. September stehen dort vielfältige Veranstaltungen auf dem Programm, die sich schwerpunktmäßig um das Thema der fachübergreifenden Vernetzung im Kinderschutz drehen. Der Startschuss fällt mit der Kinder- und Jugendschutzkonferenz am 21. September, die in diesem Jahr in Neubrandenburg ausgerichtet wird.

Drese hob zudem hervor, dass die Schutzgedanken vor körperlichen und seelischen Übergriffen im besonderen Maße gelten, wenn Kinder und Jugendliche nicht in der Obhut ihrer Eltern sind. Sobald Kinder und Jugendliche Aktivitäten außerhalb ihres elterlichen Schutzraumes unternehmen, sind andere, dafür beauftragte Personenkreise für ihr Wohlergehen verantwortlich.

„So verhält es sich auch auf Kinder- und Jugendreisen. Hier stehen Betreuerinnen und Betreuer, oftmals ausgebildete Sozialpädagogen oder befähigte Jugendbetreuerinnen und -betreuer für das Wohl der Kinder und Jugendlichen ein. Während für den Kinderschutz auch auf Kinder- und Jugendreisen die Handlungsleitlinien des Landesprogramms Kinderschutz gelten, sind für Jugendliche vor allem die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes als Bundesgesetz maßgeblich“, verdeutlichte Drese im Landtag.

Land hat Förderung für Opferambulanzen erhöht

Schwerin – Der Landtag hat heute über die wichtige Arbeit der Opferambulanzen im Land debattiert. Sozialministerin Stefanie Drese hob dabei hervor, dass die an den Rechtsmedizinischen Instituten der Universitätsmedizin Greifswald und Rostock angesiedelten Ambulanzen wichtiger Bestandteil des Opferschutzes in Mecklenburg-Vorpommern sind.

In den Opferambulanzen können Betroffene von Gewalt ihre Verletzungen kostenlos und vor allem unabhängig davon, ob eine Strafanzeige gestellt wird, dokumentieren lassen. Die Befunddokumentationen können von den Betroffenen jederzeit angefordert und im Rahmen eines Strafverfahrens oder Schadenersatzprozesses als Beweismittel verwendet werden. „Mit der Dokumentation der Verletzungen erhalten die Opfer ein Gutachten, das gerichtsfest ist. Damit können Verfahren schneller abgeschlossen werden“, betonte die Ministerin.

Nach Angaben von Drese sei insbesondere vom Jahr 2015 auf 2016 ein deutlicher Anstieg an durchgeführten Befunddokumentationen von 220 auf 341 Fällen zu verzeichnen gewesen. Wesentlicher Grund dafür ist, dass die Opferambulanzen auch von Jugendämtern, den Staatsanwaltschaften und Kliniken bzw. niedergelassenen Ärzten verstärkt in Anspruch genommen werden.

Drese: „Ich werbe vor diesem Hintergrund eindringlich dafür, dass alle Institutionen, die die Opferambulanzen nutzen, sich auch an den Kosten beteiligen. Das Land stellt sich seiner Verantwortung für den Opferschutz. So konnte ich im Rahmen der Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2018/2019 eine Erhöhung der Landesförderung für die Opferambulanzen von 60.000 auf insgesamt 80.000 Euro jährlich durchsetzen. Mit den zusätzlichen Mittel kann z.B. ein höherer Stellenanteil an den beiden rechtsmedizinischen Instituten finanziert werden. Das ist ein wichtiger Beitrag für den Opferschutz in unserem Land.“

Forderung nach Fahrerassistenzsystemen für Lkw

Schwerin – Fahrerassistenzsysteme für Lkw können erheblich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. Davon ist auch der Bundesrat überzeugt. Nachdem die Verkehrsministerkonferenz in der vergangenen Woche die Forderung an die Bundesregierung gerichtet hatte, Notbrems- und Abbiegeassistenzsysteme für Lkw verpflichtend in das Straßenverkehrsrecht aufzunehmen, schließt sich heute der Bundesrat diesen Forderungen an.

Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel zeigte sich zufrieden, dass der Bundesrat der Problematik die notwendige Aufmerksamkeit widme. „Schwere Auffahr- und Abbiegeunfälle, bei denen Lkw involviert sind, führen leider viel zu oft zu schwersten Verletzungen und nicht selten zum Tod der Unfallbeteiligten. Mithilfe der Fahrerassistenzsysteme könnte ein Großteil dieser Unfälle abgemildert oder gar ganz verhindert werden.“

Die Fahrzeuge sind bereits mit Notbremssystemen ausgestattet. „Ein dauerhaftes Abschalten von Notbremssystemen in Lkw muss im Sinne der Verkehrssicherheit vom Gesetzgeber ausgeschlossen werden“, fasste Pegel die Forderung des Bundesrats zusammen.

Um Abbiegeunfälle, bei denen meist ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger die Leidtragenden seien, zu vermeiden, müssten Lkw verpflichtend mit Abbiegeassistenzsystemen ausgestattet werden. „Zumeist sind es die Lkw-Fahrer, die bei den Abbiegevorgängen besser aufpassen müssen. Dabei könnten die Assistenzsysteme unterstützen und die Verkehrssicherheit, vor allem in den Innenstädten, maßgeblich verbessern“, ist sich Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister sicher.

Förderung für Wallpromenade am Mönchteich in Röbel/Müritz

Röbel/Müritz – Für die Wiederherstellung der Straße und der Freianlage Wallpromenade am Mönchteich in Röbel/Müritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält die Stadt vom Bauministerium Fördermittel in Höhe von rund 325.000 Euro. Die Mittel kommen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER). Die Gesamtkosten betragen mehr als 430.000 Euro.

Die Maßnahme umfasst unter anderem den Rückbau von alten Garagenbauten entlang der historischen Stadtmauer, die Schaffung einer überdachten Stellplatzanlage und den Ausbau eines bestehenden Parkplatzes. Außerdem sollen die Straßen und Wege erneuert sowie moderne LED-Straßenbeleuchtung installiert werden. Damit wird ein städtebaulicher Missstand beseitigt und ein attraktiver Ort zur Naherholung für die Bewohner und Besucher der Stadt geschaffen.

Das Vorhaben soll im April 2019 beginnen und Ende November 2019 abgeschlossen sein.