Hilfe für Vogelpark Marlow

Schneekatastrophe im Vogelpark Marlow

Schwerin/Marlow – SPD-Landtagsfraktion hilft sofort, teilt die tourismuspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susann Wippermann mit.

„Nachdem wir heute morgen von den starken Zerstörungen im beliebten Vogelpark Marlos hörten, setzten sich der SPD Fraktionsvorstand, dem ich selbst angehöre, mit dem Finanzminister Brodkorb und dem Parlamentarischen Staatssekretär Dahlemann schnellstmöglich in Verbindung, um auszuloten, wie wir schnell helfen können. Ergebnis: Wir können kurzfristig 50.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die anstehenden Reparaturen zur Verfügung stellen.“

Am Ostermontag werden sich Susann Wippermann und Patrick Dahlemann vor Ort persönlich ein Bild von den Schäden machen.

Auch Mecklenburg Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe wird sich am Montag über die Schäden im Vogelpark Marlow (Landkreis Vorpommern-Rügen) informieren. Hintergrund ist, dass aufgrund des massiven Schneefalls am Wochenende Teile des Vogelparks stark beschädigt sind.

„Ich will mir direkt ein Bild von der Lage vor Ort machen, um zu prüfen, wo wir helfen können. Der Vogelpark ist ein wichtiges touristisches Aushängeschild weit über die Landesgrenzen hinaus. Er begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Der Park wird vor allem auch von Familien gern als touristisches Ausflugsziel genutzt“, sagte Wirtschaftsminister Glawe am Sonntag. Durch den lang anhaltenden und schweren Schneefall sind vor Ort unter anderem mehrere Volieren und die Pinguinanlage beschädigt.

Der Vogelpark wurde durch den Förderverein Vogelpark Marlow e. V. und die Vogelpark Marlow gGmbH errichtet und im Sommer 1994 eröffnet. Auf rund 22 Hektar findet man im Vogelpark Marlow neben Arten aus nahezu allen Vogelfamilien auch Vertreter anderer Tiergruppen wie zum Beispiel Fische, Schildkröten, Zwergotter, Präriehunde, Alpakas, Kängurus, Totenkopf- und Weißbüschelaffen. Seit 1996 finden Flugschauen mit Adlern, Falken und Eulen statt.

Arbeitsmarkt M-V im März

Schwerin – Im März ist die Zahl der Arbeitslosen in Mecklenburg-Vorpommern deutlich zurückgegangen. Es waren in diesem Monat 73.200 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 6.200 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat (-7,8 Prozent). Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit liegt die Arbeitslosenquote bei 8,8 Prozent (-0,8 Prozentpunkte zum Vorjahr). „Der Arbeitsmarkt zeigt sich in Frühlingslaune. Die Beschäftigung wächst. Unternehmen halten ihr Personal und stellen auch in den kühleren Monaten ein. Wir haben insgesamt statistisch erfreuliche Werte, die aber nicht darüber hinweg täuschen, dass wir eine Menge zu tun haben. Die Digitalisierung in den Unternehmen muss weiter vorangebracht werden, um im Wettbewerb mithalten zu können. Darüber hinaus müssen wir innovative Gründungen stärker in den Fokus nehmen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Arbeitslosigkeit um 3.500 Personen (-4,5 Prozent) gesunken.

Wirtschaftsminister Harry Glawe warb dafür, die Unterstützungsmöglichkeiten für die heimische Wirtschaft intensiv zu nutzen. „Wir haben die vorhandenen Förderinstrumente aufgebrochen, um diese einer größeren Anzahl von Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Mit der Erschließung digitaler Geschäftsfelder sowie mit einem Beteiligungsfonds für Start Ups werden künftig neue Unterstützungsmöglichkeiten angeboten. Darüber hinaus bietet die Qualifizierungsrichtlinie Unternehmen und ihren Beschäftigten die Chance, sich auf die wachsenden Herausforderungen der vernetzten Arbeitswelt noch besser einzustellen. Das Werben um Neuansiedlungen für unser Land wird ebenso vorangetrieben“, erläuterte Glawe.

Die Zahlen über sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse legen weiter deutlich zu. Nach den aktuellsten Zahlen – aktuellste Zahlen vom Januar 2018 – gibt es 558.100 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im Land. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 10.400 Beschäftigte mehr (+1,9 Prozent). „Ein weiterer ordentlicher Zuwachs. Der Trend für mehr Beschäftigung hält weiter an. Besonders bemerkenswert ist, dass auch in den kälteren Monaten mehr eingestellt wird. Das spricht für eine weitere Belebung der heimischen Wirtschaft. Wir arbeiten an der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Mehr Menschen in Arbeit zu bringen, ist ein Ziel der Wirtschaftspolitik“, betonte Glawe.

Beschäftigungszuwächse gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat im verarbeitenden Gewerbe (+1.600), im Baubereich (+1.500), im Handel (+1.200) sowie im Gesundheits- und Sozialwesen (+3.000). „Mit dem Ausbau der wirtschaftlich noch jungen Bereiche Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation legen wir den Grundstein für weiteres wirtschaftliches Wachstum im Land. Entscheidend ist, dass die im Land entwickelten Produkte auch hier produziert werden. Das schafft und sichert innovative Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend.

Digitalisierung der Verwaltung spart Steuergeld und schützt die Umwelt

Schwerin – Digitalisierung ist das zentrale Thema unserer Zeit und macht auch vor der Verwaltung nicht Halt. Mit dem Start des Mitarbeiterportals steht das derzeit größte Digitalisierungsprojekt der Landesverwaltung BEATA vor dem vorläufigen Abschluss. Ab April können die Mitarbeiter nicht nur viele Anträge elektronisch stellen, sondern auch Bescheide, Mitteilungen, Abrechnungs- und Informationsblätter in digitaler Form erhalten.

Das Mitarbeiterportal ist das letzte Element des Projekts BEATA („Bezügedaten elektronisch anweisen, transportieren und archivieren“). Schon vor über 10 Jahren begann mit der Einführung elektronischer Akten die Digitalisierung der Verwaltung. Mittlerweile sind die Papierakten zum größten Teil aus den Amtsfluren verdrängt und werden nahezu vollständig elektronisch verarbeitet.

Letzter Baustein: Das Mitarbeiterportal, das ab April an den Start geht. Das Portal ermöglicht die papierlose Kommunikation zwischen dem Landesamt für Finanzen und allen Beschäftigten sowie Versorgungsempfängern des Landes. Dokumente können so in Echtzeit versandt werden, es ist keine Postübermittlung mehr notwendig und der aktuelle Status von Anträgen – etwa zur Beihilfe, der Pflege oder bei Dienstunfällen – kann jederzeit eingesehen werden.

Durch die Umstellung auf digitale Verfahren werden Bürokratie abgebaut, die Transparenz gesteigert und nicht zuletzt die Sachkosten erheblich reduziert. So können pro Jahr weit über 3 Mio. Blatt Papier eingespart werden und über 300 Bäume müssen nicht geschlagen werden. Aneinandergereiht würden die A4-Blätter rd. 190 km weit reichen; eine Strecke von Anklam nach Schwerin. Finanzminister Mathias Brodkorb: „Was die Verwaltung betrifft, ist unser Land bei der Digitalisierung schon sehr gut aufgestellt. Die Digitalisierung spart aber nicht nur Steuergelder, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.“

LKA MV entwickelt eigene Social Media-Plattform

Rampe – Immer mehr Bürger unseres Landes wünschen sich, nicht zuletzt durch bekannt gewordene Social-Media Datenskandale, eine sichere Kommunikation in Sozialen Netzen. Sicherheit ist die Aufgabe der Polizei – und so sind IT-Spezialisten des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit Softwareentwicklern derzeit im Rahmen eines Pilotprojektes damit beschäftigt, einen Gegenentwurf zu kommerziellen Social Media-Plattformen zu entwickeln.

Unter dem Arbeitstitel „Safer Police Communication“ (kurz: SaPoCom) soll eine eigene Social Media-App entstehen, die sich an Open Source-Standards orientiert und somit keine versteckten Algorithmen und Datenabflüsse beinhaltet. Alle Daten werden auf Servern des Landeskriminalamtes gespeichert, wodurch ein höchstmögliches Maß an Datensicherheit gewährleistet ist.

Wie von anderen Social Media-Apps bekannt, können die Nutzer von „SaPoCom“ Inhalte kreieren sowie teilen und sich vernetzen. Die Plattform soll vor allem User ansprechen, die das Vertrauen in bestehende Netzwerke verloren haben, jedoch nicht auf die Social Media-Aktivitäten mit der Polizei verzichten möchten.

Der Projektplan sieht vor, dass „SaPoCom“ bereits im Herbst 2018 in eine erste Anwender-Testphase geht, die sich zunächst an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskriminalamtes richtet. Voraussichtlich wird dann im Frühjahr 2019 der tatsächliche Wirkbetrieb in ausgewählten Landkreisen gestartet. Um eine möglichst große Akzeptanz und auch Verbreitung der neuen Plattform zu erreichen, ist beabsichtigt, Kooperationen mit weiteren öffentlichen Institutionen einzugehen. Sukzessive sollen diese ihre Social Media-Aktivitäten zugunsten der neuen Plattform umstellen.

Mittel- bis langfristiges Ziel soll es sein, „SaPoCom“ als sichere Plattform fest auf dem Social Media-Markt zu etablieren, die Nutzungsmöglichkeiten auszubauen und somit zu einer höheren Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien beizutragen.

Haushalt des Landkreises Ludwigslust-Parchim genehmigt

Schwerin – Das Ministerium für Inneres und Europa hat über den Haushalt 2018 des Landkreises Ludwigslust-Parchim entschieden. Für den Ankauf des Verwaltungsgebäudes in Parchim wurden Investitionskredite in Höhe von 12,8 Mio. EUR genehmigt. „Gegenüber einer weiteren Nutzung zur Miete ist der Kauf wirtschaftlicher und unterstützt damit die Haushaltskonsolidierung“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich auch im vorgelegten Haushaltsplan fort. Im Jahr 2018 soll ein Überschuss von 2,4 Mio. EUR erwirtschaftet werden. „Der Landkreis hat seine Altdefizite konsequent abgebaut und kann nun eine solide Haushaltslage vorweisen“, lobt der Minister. Perspektivisch erhöhen sich damit die kommunalpolitischen Gestaltungsspielräume. Voraussetzung dafür ist aber, dass Verwaltung und Kreistag auch in den kommenden Jahren die Haushaltssicherung im Fokus behält.

Kommunen können Kofinanzierungshilfen abrufen

Schwerin – In der Koalitionsvereinbarung für die jetzige Legislaturperiode wurde vereinbart, dass der Kofinanzierungsfonds zur Unterstützung der kommunalen Ebene fortgeführt werden soll. Die finanziellen Mittel dafür sollen jährlich aus dem Strategiefonds des Landes zur Verfügung gestellt werden. Vor diesem Hintergrund hat der Finanzausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern bereits die ersten 10,0 Mio. EUR genehmigt und er berät derzeit darüber, weitere 10,0 Mio. EUR für 2018 bereitzustellen.

Innenminister Caffier: „Die Landesregierung stellt diese Mittel zusätzlich aus dem Strategiefonds zur Verfügung und ermöglicht es den Kommunen so, an Förderprogrammen teilzunehmen, für die sonst nicht ausreichende Eigenmittel zur Verfügung stehen.“

Die neue Kofinanzierungsrichtlinie lässt Anträge auf finanzielle Unterstützung des kommunalen Eigenanteils bei der Inanspruchnahme von Förderungen aus 24 Richtlinien des Landes zu. Zuwendungsempfänger sind die Gemeinden, Ämter, Landkreise sowie kommunalen Zweckverbände. Die Höhe der Förderung beträgt, abhängig von der Leistungsfähigkeit des Antragstellers, in der Regel 50 bis 75%.

Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Die Auswahl der Projekte und die Festlegung der Förderhöhe trifft ein interministeriell besetzter Vergaberat.

Auf seiner konstituierenden Sitzung am 27.03.2018 im Innenministerium beschloss der Vergaberat, 20 Vorhaben mit einer Summe von rd. 4,7 Mio. EUR zu fördern und dadurch Investitionen in Höhe von 18,9 Mio. EUR zu ermöglichen. Zu den Vorhaben gehören z.B. der Neubau von Kita und Hort in Schlagsdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg), der Straßenausbau Wollweberstraße in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) oder der Neubau eines Hortgebäudes in Loitz und die Dachsanierung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

„Die Hebelwirkung dieser Finanzhilfen ist recht groß“, freut sich Minister Caffier. „Sie tragen dazu bei, zahlreiche größere und kleinere und für die jeweils antragstellende Kommunen oftmals sehr wichtige Vorhaben finanziell abzusichern. Das letzte Förderprogramm war ein Erfolgsmodell, und ich bin sicher, dass auch dieses die Kommunen wieder unterstützen wird, von verschiedenen Investitionsprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU zu profitieren.

Nach dem Auslaufen der Kofinanzierungsrichtlinie der letzten Legislaturperiode musste zunächst eine neue Richtlinie erarbeitet werde. Diese wurde zwischen des Ressorts abgestimmt und dem Landesrechnungshofes zur Anhörung vorgelegt.

Die darin enthaltenen Neuregelungen betrafen beispielsweise die Erhöhung der Zahl der kofinanzierungsfähigen Richtlinien, die Erweiterung des Kreises der potentiellen Zuwendungsempfänger um die Landkreise, die Abhängigkeit der Förderquote von der Leistungsfähigkeit der Kommune (RUBIKON) sowie die Einführung eines Mindest- (10.000 EUR) und Höchstzuwendungsbetrages (1,0 Mio. EUR) für die von den Kommunen beantragten Investitionen.

Mit dem letzten Kofinanzierungsprogramm (2012-2016) i.H.v. insgesamt 50,0 Mio. EUR konnten 350 Anträge gefördert werden. Damit konnten die Kommunen Investitionen in Höhe von rund 230 Mio. EUR u.a. für Kindertages– und Sportstätten, Schulen, Wegebau in ländlichen Regionen, für städtebauliche Vorhaben oder für Technik und Bauvorhaben im Brandschutz auslösen. Abzüglich der Förderungen der Fachministerien betrug der kommunale Eigenanteil nur 33,0 Mio. EUR.

Aufruf zum Kreativwettbewerb Schülerferienticket 2018

Schwerin – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr sucht die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) in diesem Jahr wieder Motive für das Schülerferienticket in Mecklenburg-Vorpommern. Schülerinnen und Schüler sind zum Mitmachen aufgerufen. Über die Webseite www.sft-mv.de können sie die schönsten Sommermotive in Form eines Fotos, einer Illustration oder einer Collage bis zum 13.04.2018 einreichen. Auch über Facebook (www.facebook.com/schuelerferienticketmv/) und Instagram (www.instagram.com/schuelerferienticketmv/?hl=de) unter dem Hashtag #SFTMV2018 können Schülerinnen und Schüler ihre Motive hochladen.

Eine Jury aus Vertretern von Verkehrs- und Bildungsministerium sowie der Verkehrsunternehmen wählt unter den Einsendungen vier Motive aus. Das Gewinnermotiv wird auf den Plakaten, Tickets und Broschüren zum Schülerferienticket 2018 zu sehen sein.

Außerdem können sich die Gewinner und ihre gesamte Schulklasse über folgende Preise freuen:

Der erste Preis ist eine Klassenfahrt mit einer Übernachtung in der Jugendherberge Stralsund inklusive Halbpension und einem Tagesausflug mit der Weißen Flotte auf die Insel Hiddensee.

Der zweite Preis ist ein Tagesausflug in die Hansestadt Rostock mit einem Besuch des Zoologischen Gartens inklusive Darwineum und einer Erlebnisführung.

Die beiden dritten Preise sind Tagesausflüge in die Hansestadt Rostock mit einem Blick hinter die Kulissen von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern oder Antenne Mecklenburg-Vorpommern.

Die Gewinner werden im Mai bekannt gegeben und von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr gewann der 17-jährige Moritz Stemmler aus Wismar. Sein Foto zierte die Schülerferientickets und die Plakate im Jahr 2017.

Landesregierung will Flughafen Heringsdorf stärken

Schwerin – Die Lenkungsgruppe Vorpommern, der alle Staatssekretäre der Landesregierung angehören, kam zu ihrer dritten Sitzung zusammen. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann informierte anschließend über die Beratungen.

„Unser wichtigstes Thema war heute der Flughafen Heringsdorf. Dieser Flughafen ist wichtig für das ganze Land. Über Heringsdorf gewinnen wir ausländische Urlaubsgäste, die wir brauchen, wenn wir im Tourismus weiter auf Erfolgsspur bleiben wollen. Deshalb wollen wir den Flughafen dauerhaft stärken. Die Lenkungsgruppe hat den Energieminister, den Wirtschaftsminister und mich beauftragt, Gespräche mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Geschäftsführung zu führen. Wir wollen ausloten, welche Investitionen in Heringsdorf besonders dringlich sind und wie wir diese von Seiten des Landes unterstützen können“, sagte Dahlemann.

Ein weiteres Thema war der Schullastenausgleich zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Wir werden das Land Brandenburg zu Gesprächen über die aktuelle Situation und mögliche Lösungsansätze einladen. Dabei wollen wir die Kreise Vorpommern-Greifswald und Uckermark einbeziehen. Wir brauchen eine Lösung, wenn Schülerinnen und Schüler aus dem einen Bundesland eine Schule in dem anderen Bundesland besuchen. Natürlich geht es uns dabei auch um die Stärkung des Schulstandortes Penkun“, sagte Dahlemann

„Außerdem habe ich die Lenkungsgruppe darüber informiert, dass seit dem Start im August 141 Projekte mit einem Volumen von 1,56 Millionen Euro aus dem Vorpommern-Fonds bewilligt worden sind. Damit liegen wir gut im Plan. Mit diesen Mitteln fördern wir die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung und die Stärkung der regionalen Identität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landesteil Vorpommern. Zuletzt haben wir zum Beispiel Unterstützungen für das Runge-Haus in Wolgast, den Industrie-Großgewerbestandort Pasewalk und eine Halle für historische Feuerwehrtechnik in Putbus bewilligt. Das sind gute und sinnvolle Projekte, mit denen wir Vorpommern voranbringen“, sagte Dahlemann.

Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr Thürkow

24.000 EUR Fördermittel für neuen Mannschaftstransportwagen

Thürkow – Die Gemeinde Thürkow im Landkreis Rostock will einen Mannschaftstransportwagen für ihre noch junge Jugendfeuerwehr anschaffen. Das Fahrzeug soll zur flexiblen Ausbildung und Betreuung genutzt werden und die Arbeit der Gemeindefeuerwehr unterstützen.

„Eine solche Anschaffung ist keine leichte Aufgabe für eine kleine Gemeinde, aber eine sinnvolle Investition. Kinder- und Jugendarbeit spielt in den Freiwilligen Feuerwehren eine wichtige Rolle; nicht nur wegen der sinnvollen Freizeitbeschäftigung und weil man lernt, dass Helfen Spaß machen kann, sondern auch, weil die Feuerwehren dringend Nachwuchs brauchen, damit auch künftig der vorbeugende Brandschutz sicher gestellt ist“, sagte Innenminister Lorenz Caffier heute bei seinem Besuch im Ortsteil Todendorf der Gemeinde Thürkow.

Neue Fahrzeuge für die Landespolizei

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat in Schwerin insgesamt 22 neue Einsatzfahrzeuge an die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern übergeben. Achtzehn Funkstreifenwagen vom Typ VW Passat sowie vier kombinierte Befehls- und Verkehrskontrollkraftwagen vom Typ Mercedes-Benz Sprinter gehen an die Polizeireviere im Land.

„Moderne Fahrzeuge werden gebraucht “, so Innenminister Lorenz Caffier. „Beim Ersatz älterer Fahrzeuge möchte ich weiterhin eine Kontinuität sicherstellen. Und so sind die heutigen 22 die ersten von geplanten etwa 90 Fahrzeugen, die in 2018 als Ersatz in den Dienst gehen.“

Die Funkstreifenwagen VW Passat werden im allgemeinen Streifendienst der Landespolizei eingesetzt.

Die kombinierten Befehlskraftwagen / Verkehrskontrollkraftwagen führen technisches Equipment mit, welches für allgemeine und spezielle Verkehrskontrollen benötigt wird. Der Bürobereich der Fahrzeuge ist ausgelegt für die Sachbearbeitung am Einsatzort und als mobiler Befehlsleitstand.

Die neuen Fahrzeuge ersetzen Vorgänger, die vier bis acht Jahre alt sind und zwischen 183.000 und 342.000 km gelaufen sind. Sie gehen an die Polizeireviere in Neubrandenburg, Anklam, Stralsund, Rostock, Ludwigslust, Güstrow, Schwerin und Wismar.

Wenn die Welt in Schwerin und Greifswald zur Schule geht

Hesse: IPP ist Chance für Austausch und positives Deutschlandbild

Schwerin – Ägypten, Bulgarien, Burkina Faso, Malaysia, Namibia, Thailand, Türkei, Tschechien – aus diesen Ländern kommen die Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien das Greifswalder Jahn-Gymnasium und das Gymnasium Fridericianum in Schwerin internationaler machen werden. Die beiden Schulen sind auch in diesem Jahr wieder Gastgeberinnen für diejenigen, die das „Internationale Preisträgerprogramm“ (IPP) des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK (PAD) wegen besonders guter Leistungen im Fach Deutsch für einen vierwöchigen Studienaufenthalt in Deutschland ausgewählt hat. Ab dem 27. August 2018 werden die ausländischen Jugendlichen für zwei Wochen bei Gastfamilien wohnen und gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern das Gymnasium besuchen. Der Rest ihres Aufenthalts in Deutschland besteht aus einem Studienprogramm in Köln, Bonn, Berlin und München oder Hamburg.

„Ich freue mich, dass die beiden Gymnasien in Greifswald und Schwerin bereits seit den 90-er Jahren ihre Türen für diese bunt gemischten Gruppen öffnen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Das ist eine wunderbare Gelegenheit, um sich mit Jugendlichen aus anderen Ländern auszutauschen und ihnen unser schönes Mecklenburg-Vorpommern und das Leben hier zu zeigen. Es wäre toll, wenn sich künftig noch mehr Schulen aus MV an dem Programm beteiligen würden“.

Die Ministerin verwies auf die positiven Effekte des internationalen Besuchs: „So ein direkter Kontakt baut Berührungsängste ab und kann Freundschaften begründen. Der eine oder die andere nimmt dann ein hoffentlich so positives Bild von Deutschland mit nach Hause, dass er oder sie zum Studium wieder herkommt.“

Das „Internationale Preisträgerprogramm“ wählt jährlich rund 450 Schülerinnen und Schüler aus etwa 90 Nationen aus und lädt sie nach Deutschland ein. Ziel ist es, die deutsche Sprache im Ausland zu fördern und durch die Aufenthalte hier den 15 – 17-Jährigen ein modernes und authentisches Deutschlandbild zu vermitteln. Die KMK betont in ihrem Studienprogramm den internationalen und interkulturellen Charakter des vierwöchigen Besuchs. Das Auswärtige Amt fördert das Programm.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaft weiter gewachsen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsleistung ist nach Angaben des Statistischen Amtes im vergangenen Jahr preisbereinigt um 1,8 Prozent gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag bei rund 42,8 Milliarden Euro.

„Die Wirtschaft kommt im Land deutlich voran. Das Wachstum erfolgte in vielen wirtschaftlichen Bereichen. Wir sind auf einem insgesamt guten Weg. Für den Aufschwung sorgten vor allem das produzierende Gewerbe (+2,2 Prozent) und der Dienstleistungsbereich (+1,7 Prozent). Vor allem das verarbeitende Gewerbe zog kräftig an. Hier liegen wir deutlich über dem Bundesschnitt. Unternehmen siedeln sich an, bestehende Firmen erweitern. Auch die maritime Industrie trägt zum Wachstum bei“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch. (Zur Info: verarbeitendes Gewerbe in M-V: + 4,2 Prozent; Bundesdurchschnitt: + 3,0 Prozent; neue Länder: + 1,6 Prozent, alte Länder: + 3,1 Prozent). Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes an der Wirtschaftsleistung des Landes ist auf 11,1 Prozent gestiegen, die Wirtschaftsstruktur hat sich dadurch weiter verbessert.

Das Wirtschaftswachstum liegt im Bundesdurchschnitt bei 2,2 Prozent. Im Durchschnitt der neuen Länder (ohne Berlin) stieg das Bruttoinlandsprodukt um 1,4 Prozent. „Mit unserem Ergebnis liegen wir deutlich über dem ostdeutschen Schnitt. Gleichwohl haben wir im gesamtdeutschen Vergleich noch eine Menge Herausforderungen zu meistern. Hierzu zählen die Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung, erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sowie die Stärkung der Innovations- und Exportfähigkeiten. Die Digitalisierung in den Unternehmen muss weiter vorangebracht werden, um im Wettbewerb mithalten zu können. Ebenso müssen wir innovative Gründungen stärker in den Fokus nehmen“, forderte Wirtschaftsminister Glawe.

Zum Abschluss regte Wirtschaftsminister Harry Glawe an, die Fördermöglichkeiten für die heimische Wirtschaft intensiv zu nutzen. „Wir haben mit der Qualifizierungsrichtlinie für Beschäftigte, der Erschließung digitaler Geschäftsfelder sowie mit einem Beteiligungsfonds für Start Ups eine Reihe neuer Unterstützungsmöglichkeiten aufgelegt. Schwerpunkt bleibt auch das Werben um Neuansiedlungen für unser Land. Wir arbeiten weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen“, erläuterte Glawe. „Mit dem Ausbau der wirtschaftlich noch jungen Bereiche Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation legen wir den Grundstein für weiteres wirtschaftliches Wachstum im Land. Entscheidend ist, dass die im Land entwickelten Produkte auch hier produziert werden. Das schafft und sichert innovative Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern“, forderte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

Bau des Radweges Mallin-Wulkenzin beginnt

Wulkenzin – Ebenfalls am 29.03.2018 gab Infrastrukturminister Christian Pegel mit dem Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Heiko Kärger, und dem Bürgermeister der Gemeinde Wulkenzin, Sven Blank, den Startschuss für den Bau des neuen Radwegs zwischen Mallin und Wulkenzin.

Der neue Radweg entsteht auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen den Gemeinden Mallin und Wulkenzin. Von Penzlin bis Mallin ist dort bereits ein neugebauter Radweg vorhanden. Von Wulkenzin bis Neubrandenburg gibt es einen straßenbegleitenden Radweg entlang der B 192.

Mit dem neuen Radweg wird die letzte Lücke des Radwegs zwischen Klein Lukow (Stadt Penzlin) und der Gemeindegrenze Mallin/Wulkenzin geschlossen. Somit wird eine durchgehende verkehrssichere Verbindung zwischen Penzlin und Neubrandenburg geschaffen. Der Radweg dient vordringlich dem Alltagsradverkehr.

Die Gesamtlänge des Radwegs, der in Asphaltbauweise errichtet wird, beträgt 1,5 Kilometer. Ein Abschnitt von 300 Metern wird in einer Ausbaubreite von 3,5 Metern hergestellt, um die Befahrung für anliegende landwirtschaftliche Grundstücke zu ermöglichen.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert die Maßnahme aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit 180.750 Euro. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 268.000 Euro.

Voraussichtlich werden Ende Juni 2018 die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

1. Spatenstich für Radweg bei Neubrandenburg

Neubrandenburg – Am 29.03.2018 nahm Infrastrukturminister Christian Pegel mit dem Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Heiko Kärger, dem Bürgermeister der Stadt Burg Stargard, Tilo Lorenz, und dem Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, Silvio Witt, den 1. Spatenstich zum Bau des neuen Radwegs entlang der Kreisstraße MSE 35 zwischen Neubrandenburg und dem Ortsteil Lindenhof der Stadt Burg Stargard vor.

Bei der Maßnahme handelt es sich um den ersten von zwei Bauabschnitten des künftig ca. 3,5 Kilometer langen straßenbegleitenden Radwegs entlang der Kreisstraße MSE 35 vom Ortsausgang Neubrandenburg bis zum Stadtzentrum von Burg Stargard. Die Kreisstraße weist zwischen Neubrandenburg und Lindenhof eine hohe Verkehrsbelastung von mehr als 5.000 Kraftfahrzeugen am Tag auf und hat eine relativ unübersichtliche Streckenführung. Der Neubau des Radwegs, der vor allem dem Alltagsradverkehr dient, ist zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich.

Die Gesamtlänge des ersten Bauabschnitts beträgt 825 Meter. Der Radweg wird 2,5 Meter breit in Asphaltbauweise errichtet. Als Ausgleichsmaßnahme wurden 63 Alleebäume an zwei Standorten gepflanzt.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert den Landkreis aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit 135.000 Euro. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 212.000 Euro.

Voraussichtlich Ende Juni werden die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts abgeschlossen sein. Der zweite Bauabschnitt des Radwegs ist in Planung.