Schneeschäden im Wildpark-MV in Güstrow

Güstrow – Mecklenburg Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Dienstag über die großen Schneeschäden im Wildpark-MV in Güstrow ein Bild gemacht. „Das außergewöhnliche Naturereignis stellt den Wildpark-MV vor besondere Herausforderungen. Das gesamte Ausmaß wird erst allmählich deutlich, wenn der Schnee weggetaut ist. Deshalb wollen wir helfen. Wir werden wie im Vogelpark Marlow Fördermittel im Rahmen der touristischen Infrastruktur mit bis zu 90 Prozent zur Verfügung stellen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Dienstag vor Ort. Nach Angaben des Wildparks-MV belaufen sich die Schäden auf etwa 400.000 Euro. Der Minister dankte allen Unterstützern für ihren Einsatz.

Im Wildpark M-V in Güstrow haben die extremen Schneefälle am Wochenende Schäden bei den Volieren der Vögel und bei den Zäunen der Wildtiere angerichtet. Betroffen sind unter anderem Volieren der Uhus, Seeadler, Eulen und Sittiche. „Der Wildpark hat sich im Laufe der Jahre auch überregional einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Er ist zu einem Besuchermagneten bei uns im Land geworden. Der Park trägt zur Verlängerung der Saison in der Tourismusregion Güstrow bei“, so Glawe weiter. Etwa 160.000 Gäste zählt der Park im Jahr.

Der Wildpark-MV ist auf etwa 200 Hektar in einer Parklandschaft eingebettet. Der Park ist Heimat für viele Tiere: Wölfe, Bären, Damwild, Eulen, Adler, Wildschweine oder Luchse sind hier in weitläufigen Gehegen anzuschauen. Ebenso können Besucher verschiedene Fischarten entdecken. Eine unverwechselbare naturbelassene Waldlandschaft lockt mit Kletterpfaden, Höhlen, Tunnel und Mooren. Viele Erlebnisführungen machen den Wildpark-MV zu einer besonderen Attraktion in Mecklenburg-Vorpommern. „Der Park verbindet moderne Tierhaltung mit abwechslungsreicher Freizeitgestaltung. Bildung und Erholung werden in besonderer Weise kombiniert“, so Glawe. Der Wildpark-MV ist ganzjährig geöffnet.

Am Ostermontag hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Patrick Dahlemann über die Winterschäden im Vogelpark Marlow informiert. Aufgrund des massiven Schneefalls über Ostern sind Teile des Vogelparks erheblich beschädigt worden. Glawe sagte vor Ort Unterstützung im Rahmen der touristischen Infrastruktur zu, Dahlemann sicherte 50.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds zu. Die Schäden belaufen sich nach Angaben des Vogelparks Marlow auf bis zu 500.000 Euro. „Die Landesregierung zieht an einem Strang, um konkret vor Ort zu helfen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Neubewertung der Sicherheitslage in Syrien

Innenminister Caffier: Es wird Zeit für eine Neubewertung der Sicherheitslage in Syrien

Schwerin – Der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der unionsgeführten Innenressorts der Länder Lorenz Caffier begrüßt es, dass die Bundesregierung eine Neubewertung der Sicherheitslage in Syrien vornimmt.

„Die Innenminister und -senatoren hatten bereits auf ihrer Sitzung Anfang Dezember in Leipzig einen entsprechenden Beschluss gefasst und die Bundesregierung um eine Neubewertung der Situation in Syrien gebeten. Die letzte Bewertung ist schon einige Jahre her. Sollte der Bericht zu einer anderen Einschätzung der Lage in Syrien kommen, muss das Thema Abschiebungen ähnlich wie nach Afghanistan insbesondere mit Blick auf Straftäter und Gefährder neu erörtert werden“, so Lorenz Caffier.

„Selbstverständlich ist allen klar, dass eine Abschiebung bei Vorliegen einer individuellen Gefährdungslage nach der Europäischen Menschenrechtskonvention aus gutem Grund nicht möglich ist. Aber es muss legitim sein, Möglichkeiten der Abschiebung zu prüfen, wenn von Gefährdern und Straftätern eine Gefährdung für unser Land ausgeht.“