2. Runder Tisch der Fischer und Angler

Warnemünde – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus nimmt heute Abend ab 18.00 Uhr am 2. Runden Tisch in der Gaststätte Am Moor, Wiesenweg 4a, in 18119 Rostock-Warnemünde teil. Als weitere Gäste werden unter anderem Vertreter des Landesanglerverbandes, des Thünen-Instituts für Ostseefischerei, des Bootsanglerclubs, des Meeresanglervereins Beach Brothers e. V., aber auch ortsansässige Fischer sowie Angelkutterkapitäne erwartet.

Wie bereits im letzten Jahr soll im Rahmen der Veranstaltung über Themen beraten werden, die den Fischern und Anglern im Land unter den Nägeln brennen. Dazu zählen aktuell vor allem die Angelverbote in Natura 2000-Gebieten. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hatte im September 2017 in bestimmten Gebieten der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in Nord- und Ostsee ein weitgehendes Angelverbot festgesetzt. Mit der Ausweisung der neuen Meeresschutzgebiete – sie machen rund ein Drittel der Fläche der deutschen AWZ aus – sind erhebliche Einschränkungen der Freizeitfischerei verbunden. In Mecklenburg-Vorpommern sind davon Angelgebiete in der Kadetrinne und der Pommerschen Bucht-Rönnebank von der Regelung betroffen.

Auch wirkt sich das Angelverbot nachteilig auf die Bemühungen zur touristischen Ausrichtung der Freizeitfischerei aus. „Ich habe mich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass das Verbot der Freizeitfischerei durch differenzierte Regelungen ersetzt wird. Das ist leider nicht gelungen. Aber zumindest haben wir erreicht, dass die Angelverbote in abgemildeter Form festgesetzt wurden“, so der Minister.

Ein weiteres Diskussionsthema wird auch die Stellnetzfischerei und das Schleppangeln sein. Nach einem umfangreichen Abwägungsprozess wurde im Jahr 2014 durch entsprechende Änderung der Küstenfischereiverordnung M-V das Schleppangeln innerhalb einer 1.000 Meterzone bestimmter Küstenabschnitte vom 15. September bis 15. März des jeweiligen Jahres untersagt. Davon sind insbesondere die Küstenabschnitte der Vorpommerschen Boddenlandschaft betroffen, aber auch der Abschnitt zwischen Kühlungsborn und Graal-Müritz. „Seitdem schwelt um diese Vorschrift ein Streit zwischen Stellnetzfischern und Schleppanglern, den aber zuallererst beide Seiten unter sich klären müssen“, so der Minister und daher keine dahingehende Änderung der Küstenfischereiverordnung M-V vorgesehen sei.

Darüber hinaus wird auch der Angeltourismus ganz grundsätzlich Thema des Runden Tisches sein. Die Freizeitfischerei und damit verbundene touristische Aktivitäten sind von zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung für das Land MV.

In M-V gibt es derzeit rund 30 Fahrgastschiffe, von denen aus das Angeln gegen Entgelt ausgeübt wird. Diese Kutter fahren überwiegend im küstennahen Bereich entlang der gesamten Ostseeküste mit den Schwerpunkten in der Region Wismar, Rostock-Warnemünde und Sassnitz. Zielfischarten sind vor allem Dorsch, Hering, Hornfisch, Hecht und andere Süßwasserfische in den Haffen- und Boddenbereichen.

Nicht nur bei der Berufsfischerei, auch bei den Freizeitanglern sorgt dabei vor allem der Dorsch immer wieder für Gesprächsbedarf. Nach den Vorgaben der EU dürfen Angler pro Tag nicht mehr als drei Dorsche fangen. In den Monaten Januar sowie April bis Dezember gelten wie im letzten Jahr 5 Dorsche/Angler/Tag als Höchstfangmenge (Artikel 7 der VO Nr. 2017/1970).

Der Landesanglerverband fordert nach wie vor eine Erhöhung der möglichen Fangzahl auf 10 Dorsche; von anderen Seiten wird die gänzliche Abschaffung der Fangbegrenzung gefordert.

Im Moment sieht es so aus, dass sich der außergewöhnlich gute Nachwuchsjahrgang von 2016 zu bestätigen scheint. „Wir werden daher an dem Thema dranbleiben“, so der Minister. Sollten sich die Vermutungen zur Bestandsentwicklung bestätigen, werde er mit dem Bund über Möglichkeiten zur Auflockerung der Fangbegrenzung beraten, so der Minister.

Der Internationale Rat für Meeresforschung veröffentlicht seine Empfehlung für 2019 Ende Mai 2018. Auf dieser Grundlage wird über Regelungen für das Jahr 2019 neu verhandelt.

Gegen Islamismus und Radikalisierung ‑ Neues Beratungsangebot beim CJD Nord

Ministerin Hesse: Mitarbeiter klären über religiös begründeten Extremismus auf

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine neue Fachstelle zur Prävention von religiös begründetem Extremismus. „Bidaya“ (arab.: Start, Neuanfang), so der offizielle Name, ist beim Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Nord in Waren an der Müritz angesiedelt. Das Land unterstützt die Präventionsarbeit in diesem Jahr mit 130.000 Euro über die Landeskoordinierungsstelle „Demokratie und Toleranz“ in der Landeszentrale für politische Bildung. Die Fördermittel stammen aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

„Über religiös motivierten Extremismus wird immer dann intensiv diskutiert, wenn er sich in Form von Gewalt äußert und etwas Schlimmes passiert ist“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse bei ihrem Besuch in Waren. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bidaya setzen aber schon viel früher an. Sie kümmern sich um Menschen, die Gefahr laufen, sich zu radikalisieren und klären über religiös motivierten Extremismus auf. Die Arbeit, die hier geleistet wird, halte ich deswegen für sehr wichtig“, betonte die Ministerin.

Das CJD Nord ist in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg aktiv und verfügt mit dem Projekt JUMP bereits über viele Erfahrungen in der Einstiegsprävention sowie der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit im Bereich Rechtsextremismus. Bei der Islamismusprävention geht es hauptsächlich um Beratung und die Fortbildung von Fachkräften. „Bidaya ist eine landesweite Fachstelle und steht staatlichen Einrichtungen und zivilgesellschaftlichen Trägern beratend zur Seite. Hier können sich auch Einzelpersonen melden, also alle, die Fragen zur Präventionsarbeit haben und Unterstützung brauchen“, sagte Hesse.

Kontakt
CJD Nord
Geschäftsstelle
Siegfried-Marcus-Str. 45
17192 Waren/Müritz

Telefon: 03991 6732-0
E-Mail: cjd-nord@cjd.de

Neuer Hubschrauber am Luftrettungsstandort Greifswald in Dienst gestellt

Wirtschaftsminister Harry Glawe (3. v. r.) bei der Indienststellung des neuen Hubschraubers am Luftrettungsstandort Greifswald.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (3. v. r.) bei der Indienststellung des neuen Hubschraubers am Luftrettungsstandort Greifswald.

Greifswald – Am Luftrettungsstandort Greifswald hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe als Schirmherr einen neuen Hubschrauber (Modell EC 145 C2) offiziell in den Dienst gestellt. „Im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern sind die Rettungshubschrauber unverzichtbar, da die Rettung aus der Luft einen entscheidenden Zeitvorteil bringen kann. Ein Notarzt ist so schnell vor Ort und der Patient kann zügig in ein geeignetes Krankenhaus transportiert werden. Davon profitieren die Patienten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die am 10. April 1990 gegründete Station befindet sich am Universitätsklinikum Greifswald. Das Einsatzgebiet des Hubschraubers umfasst die Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. Zudem werden auch die Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee mit betreut. Betreiber ist die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG. Der Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Im Jahr 2015 wurde Christoph 47 insgesamt 1.481 Mal alarmiert, im Jahr 2016 1.508 Mal und im Jahr 2017 1.460 Mal. Das neu in Dienst gestellte Modell hat einen größeren Tank, der häufigere Flugeinsätze ohne erneuten Stopp ermöglicht. So steht der Hubschrauber nach einem Einsatz schnell wieder zur Verfügung. Zudem wird mit der verbesserten Ausrüstung sichergestellt, dass Patienten, die eine Spezialtechnik zur direkten Sauerstoffversorgung benötigen oder automatische Reanimationssysteme, auch während des Transportes im Hubschrauber eine bedarfsgerechte umfassende Versorgung erfahren. „Mit dem neuen Modell verbessert sich die notfallmedizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es drei Rettungs-Transport-Hubschrauber-Standorte. Neben der Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegen die weiteren Standorte am KMG-Klinikum in Güstrow und am Luftrettungszentrum Neustrelitz. Minister Glawe dankte abschließend den Einsatzkräften der Flugrettung: „Mit großer Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft setzen sich das fliegerische Personal der DRF, das Rettungsdienstpersonal und die Klinikmitarbeiter jeden Tag dafür ein, Erkrankten schnellstmöglich zu helfen.“

Richtfest des Bildungs- und Bürgerzentrums in Schwerin

Schwerin – Am Montag (09.04.2018) nimmt die Staatssekretärin des Landesministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Ina-Maria Ulbrich, mit dem Staatssekretär des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, Gunther Adler sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Dr. Rico Badenschier, am Richtfest für das Bildungs- und Bürgerzentrum (BBZ) in Schwerin teil.

Im neuen Bildungs- und Bürgerzentrum im Schweriner Stadtteil Mueßer Holz werden künftig die Stadtteil-Volkshochschule, das Stadtteilbüro sowie weitere interkulturelle Kulturvereine und soziale Dienste ihr Domizil haben.

Das geplante Bildungs- und Bürgerzentrum versteht sich als ein „Leuchtturm“ mit Strahl- und Anziehungskraft für alle im Stadtteil lebenden Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche, Senioren, Migranten, Berufstätige und Langzeitarbeitslose.

Bei Gesamtkosten in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro erhielt die Stadt Schwerin eine Bundesförderung in Höhe von ca. 3,8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Nach Abschluss der Baumaßnahmen am BBZ – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 – gehen die Bauarbeiten an diesem Standort dann weiter. Gegenwärtig wird auch die Sanierung des Schulgebäudes der Förderschule Hamburger 126 vorbereitet.

Sanierung der Fritz-Reuter-Grundschule in Wismar

Wismar -Bauminister Christian Pegel übergibt am Montag (09.04.2018) in der Hansestadt Wismar zwei Zuwendungsbescheide. Zum einen erhält die Hansestadt Fördermittel in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro für die Sanierung der Fritz-Reuter-Grundschule. Die Mittel kommen aus dem „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ (EFRE). Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen rund vier Millionen Euro.

Aufgrund der Dringlichkeit haben die Arbeiten an dem unter Denkmalschutz stehenden Backsteingebäude bereits Ende 2017 begonnen. Neu gestaltet werden die Fassade, die Räume des Gebäudes und die Haustechnik. Es entsteht auch ein barrierefreier Zugang. Dadurch verbessern sich für alle Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer die Lern- und Arbeitsbedingungen. Voraussichtlich im Juni 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Zum anderen erhält die Wohnungsgenossenschaft Union Wismar eG einen Zuwendungsbescheid aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen in Höhe von 118.800 Euro.  Bei dem fünfgeschossigen Wohngebäude aus dem Jahr 1975 mit vier Treppenhäusern wird je Aufgang ein außenliegender Aufzug errichtet. Der jeweilige Aufzug ist von außen ebenerdig zu erreichen.

Der Kunde ist digital – ist es der Einzelhandel auch?

Schwerin – Unter diesem Titel laden die Industrie- und Handelskammern (IHK) des Landes, der Handelsverband Nord und das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung am 9. April 2018 zur dritten Veranstaltung im Rahmen des „Dialogforum Einzelhandel“. Drei Stunden lang werden Handelsexperten und Wissenschaftler mit Vertretern der Kommunen und Einzelhändlern in Schwerin über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Handels-, Stadt-und Regionalstrukturen diskutieren.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zum Termin herzlich eingeladen.

„Der Online-Handel führt zu einem Strukturwandel im Einzelhandel. Kunden bestellen zunehmend Waren – unabhängig von Zeit und Raum – mit digitalen Endgeräten. Diese Entwicklung führt auch zu veränderten Liefer- und Logistikströmen. Und unsere Innenstädte werden sich verändern, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität und Ausprägung“, sagt der für Infrastruktur und Digitalisierung gleichermaßen zuständige Minister Christian Pegel. Kleinstädte, die bereits heute ein unzureichendes, in der Regel auf die Grundversorgung beschränktes Handelsangebot haben, werden besonders betroffen sein. Ein Rückgang der Kundenfrequenz wird zu Geschäftsaufgaben und zunehmendem Leerstand führen. „Aber zugleich bietet sich die Chance, die Angebotslücken durch Online-Angebote zu schließen und neue, alternative Versorgungsangebote zu entwickeln“, so Christian Pegel.

Die Deutschen tätigen heute etwa zehn Prozent ihrer Einkäufe online, Tendenz steigend (Quelle HDE Monitor, 2017). Wie dies allerdings in einzelnen Regionen genau aussieht, dazu gibt es bislang, anders als im stationären Einzelhandel, keine verlässlichen statistischen Daten. „Um sich diesem Strukturwandel zu stellen, müssen wir wissen, wie viel Kaufkraft bereits durch Online-Handel gebunden wird und welche Auswirkungen dies auf die regionale Standort-und Branchennachfrage hat. Benötigen wir künftig weniger Fläche für den stationären Handel oder eröffnen Kleinflächenkonzepte vielleicht neue Chancen für historische Innenstädte – das sind nur einige Fragen, die es zu klären gilt“, so der Minister. Deshalb hat das Energieministerium in Kooperation mit dem Handelsverband, den Industrie- und Handelskammern des Landes sowie dem Ostdeutschen Sparkassenverband Anfang 2018 eine Studie mit dem Titel „Bedeutung der Digitalisierung für die Entwicklung der Einzelhandels- und Versorgungsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern“ in Auftrag gegeben.

Sie soll unter anderem das Online-Nutzerverhalten der Einwohner analysieren, differenziert nach Bevölkerungs-, Alters- und Branchengruppen sowie nach eventuellen Unterschieden zwischen Stadt und Land. Die Studie soll auch aufzeigen, welche Online-Offline-Konzepte in Deutschland und darüber hinaus erfolgreich sind und ob diese sich auf M-V übertragen lassen. Untersucht wird auch, ob eine gemeinsame Präsentation der lokalen Händler im Netz Lösungen für die Pro-bleme in den Innenstädten bieten, wie zufrieden die Einwohner mit den digitalen Angeboten im Handel sind und welche Erwartungen sie an diesen haben. Die Gutachter sollen zudem die Online-Umsätze in den einzelnen Branchen ermitteln, differenziert nach Größe und Funktion der Städte. Und auch die Frage, wie ist der Einzelhandel konzeptionell und personell im Hinblick auf die veränderte digitale Einzelhandelswelt aufgestellt, soll die Studie beantworten.

„Erste Ergebnisse erwarten wir im vierten Quartal 2018. Wir werden sie bei einer weiteren Veranstaltung des Dialogforums vorstellen und diskutieren“, kündigt Christan Pegel an. Dann fügt er hinzu: „Wie auch immer die Online-Offline-Entwicklung in Zukunft aussehen wird – eines scheint sicher: Die Händler müssen ihre Kunden dort abholen, wo sie gerade einkaufen wollen – in der Innenstadt, mit dem Tablet-PC auf der Couch oder mit dem Smartphone direkt im Geschäft.“

Großen Wert legt der Minister auf die Feststellung, dass es nicht um „Online gegen Offline“ geht, sondern um „Online plus Offline“. Er präzisiert: „Die Zukunft liegt in der intelligenten Verknüpfung beider. Gewinner heute und in naher Zukunft werden die Händler sein, die ihren Kunden neben attraktiven Produkten eine einladende Atmosphäre, gut ausgebildetes Fachpersonal und eine leicht auffindbare Online-Präsenz bieten.“

Voraussetzung dafür ist ein flächendeckender und schneller Internetzugang für Händler und Kunden. „Dank unserer erfolgreichen Teilnahme am Breitbandförderprogramm des Bundes sind wir dabei, den ländlichen Raum mit schnellem Internet aufzurüsten. In den Landkreisen Vorpommern-Rügen sowie Ludwigslust-Parchim werden bereits die ersten Glasfaserkabel verlegt. Die anderen landesweiten Projektgebiete werden folgen“, so Christian Pegel.

Das „Dialogforum Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommern“ wurde im Februar 2016 auf Initiative des Handelsverbands gegründet als Plattform für einen breit angelegten Informations- und Diskussionsaustausch zwischen Politik, Verwaltung, Handel, Land, Kommunen, Wissenschaft und Verbrauchern. Gründungsmitglieder waren neben dem federführenden Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Handelsverband Nord, die Industrie- und Handelskammern des Landes, der Ostdeutsche Sparkassenverband und die kommunalen Spitzenverbände. Weitere Mitstreiter aus Politik, Verwaltung, Einzelhandel, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich aktiv in den Dialog einzubringen.

Internationaler Weltgesundheitstag

Schwerin – Am Sonnabend (07.04.) wird der jährliche Weltgesundheitstag begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt in diesem Jahr den Fokus auf das Thema „Flächendeckende Gesundheitsversorgung“. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine gute und funktionsfähige Versorgung mit vielen starken Partnern. Um die Versorgung auf Dauer in allen Teilen des Landes zu sichern, wollen wir künftig verstärkt neue Wege gehen – dabei geht es vor allem darum, die sektorenübergreifende Versorgungsplanung zu stärken, Projekte der Telemedizin zu fördern und weiter intensiv um medizinische Fachkräfte für unser Land zu werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe im Vorfeld des Weltgesundheitstages.

Derzeit läuft ein mehrjähriges Modellprojekt zur sektorenübergreifenden Versorgungsplanung, das vom Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald durchgeführt wird. Ziel ist es, Lösungen für konkrete Versorgungsprobleme in ländlichen Regionen zu entwickeln und sie in Modellregionen zu erproben. Das Projekt befasst sich schwerpunktmäßig mit den Themen Pädiatrie, Geriatrie und Palliativversorgung einschließlich der Implementierung innovativer Versorgungskonzepte. Übergreifende Themen wie die Einbindung aller Sektoren und Professionen, der Fachkräftebedarf, die Fachkräftesicherung und telemedizinische Unterstützung sind weitere Teilbereiche. Das Projekt ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt. „Insgesamt muss es gelingen, die ambulante und die stationäre Versorgung noch besser miteinander zu vernetzen. Dafür werden zunächst Modellvorhaben entwickelt, in Fokusregionen eingesetzt und dann die landesweite Umsetzung geprüft“, sagte Glawe.

Gesundheitsminister Glawe verwies auf die zunehmende Bedeutung der Telemedizin: „Gerade in ländlichen Räumen ist der Einsatz digitaler Technologien ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der medizinischen Betreuung. Hier sehe ich noch viel Potential für weitere Projekte und Vorhaben.“

Beispielsweise arbeiten derzeit polnische und deutsche Ärzte, Unternehmen der Vorleistungs- und Zulieferindustrie (wie beispielsweise Medizintechnik, Biotechnologie, Gesundheitshandwerk und medizinischer Handel) an Lösungen, um gemeinsam Patienten in der Grenzregion behandeln zu können. Aus diesem Grund wurde in der Euroregion Pomerania ein grenzüberschreitendes Datennetzwerk zwischen deutschen und polnischen Krankenhäusern aufgebaut. Ziel des Projektes ist, die Diagnostik und Therapie von Patienten, insbesondere Tumor-, Herz-, Schlaganfall- und Unfallpatienten, in der Grenzregion zu verbessern.

Mit dem Vorhaben „Land|Rettung“ soll die Notfallmedizin, insbesondere unter den speziellen Anforderungen eines dünn besiedelten ländlichen Raumes, verbessert werden. Zentrales Element ist der Telenotarzt, der in Gebieten mit längerer Anfahrt den professionellen Rettungsdienst unterstützt. Für Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand sollen zudem geschulte Laien und ausgebildete Ersthelfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, des Rettungsdienstes und der Notaufnahmen neu geordnet.

Das Projekt „HerzEffekt MV“ hat das Ziel, dass mittelfristig alle chronisch herzkranken Patienten mit leichten bis schweren Symptomen einen wohnortnahen Zugang zu spezialisierter Medizin in Mecklenburg-Vorpommern erhalten. Dazu werden alle an der Patientenversorgung beteiligten und oftmals räumlich entfernten Institutionen – vom Hausarzt über den niedergelassenen Facharzt bis hin zu den regionalen Krankenhausbetreibern – im Betreuungszentrum, dem sogenannten Care-Center, zusammengeführt. Möglich ist das durch eine elektronische Vernetzung der einzelnen Patienten- und Behandlungsdaten.

„Wir wollen die gut ausgebildeten Fachkräfte bei uns im Land halten und dafür Sorge tragen, dass zukünftig vakante Stellen im ambulanten Bereich, in den Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst besetzt werden. Deshalb haben wir jetzt erstmals Stipendien ausgereicht, die den künftigen Medizinern die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Lebensmittelpunkt erleichtern sollen“, sagte Glawe.

Die ersten 29 Stipendien wurden jüngst an Medizinstudierende in Rostock und Greifswald überreicht. Das Wirtschaftsministerium gibt an Medizinstudierende, die an einer Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern immatrikuliert sind, ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich längstens für einen Zeitraum von vier Jahren und drei Monaten aus. Insgesamt stehen mindestens eine Million Euro für das Programm zur Verfügung. Die Medizinstudierenden verpflichten sich im Gegenzug, nach dem Studium und der entsprechenden Facharztausbildung für eine Dauer von mindestens fünf Jahren in ländlichen Regionen, sei es ambulant, im Krankenhaus oder im öffentlichen Gesundheitsdienst Mecklenburg-Vorpommerns, ärztlich tätig zu sein. Zu den Aufgaben des öffentlichen Gesundheitsdienstes gehören unter anderem die Überwachung von Einrichtungen in Bezug auf die Einhaltung hygienischer und gesundheitsrechtlicher Vorschriften, die Durchführung der öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen sowie die Erstellung von amtsärztlichen Gutachten, Zeugnissen und Bescheinigungen, soweit solche gesetzlich vorgeschrieben sind.

Der Weltgesundheitstag wird jährlich am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Der Weltgesundheitstag wurde in Deutschland 1954 zum ersten Mal aufgegriffen. Seitdem wird er jedes Jahr im Auftrag des jeweils für Gesundheit zuständigen Ressorts von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. fachlich vorbereitet und organisiert.

EU kündigt Gespräche mit Facebook über Datenmissbrauch an

Brüssel – Die jüngsten von Facebook veröffentlichten Zahlen bestätigen, dass auch europäische Nutzer von dem Missbrauch ihrer Daten betroffen sind. „Der wachsende Umfang des Falls ist sehr beunruhigend. 87 Millionen Menschen waren betroffen – auch aus der EU. Facebook muss seine Reaktion verstärken und europäische Daten schützen“, erklärte Justizkommissarin Vera Jourová heute (Donnerstag). Sie begrüßte, dass Facebook die Kontrolle und Einstellungen nach der EU-Datenschutzgrundverordnung für Nutzer global verfügbar machen wolle. Jourova berät mit der Vorsitzenden der EU-Datenschutzbehörden, Andrea Jelinek, über den Fall. Die Kommission wird in den kommenden Tagen auch auf hoher Ebene Gespräche mit Facebook führen.

Justizkommissarin Jourová hatte vergangene Woche ein Schreiben an Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg geschickt, in dem sie um weitere Erläuterungen innerhalb von zwei Wochen bat. „Facebook hat sich bereits gemeldet und die Bereitschaft gezeigt, mit uns zusammenzuarbeiten. Derzeit sind wir in Kontakt, um in den nächsten Tagen Kontakte auf hoher Ebene anzubahnen“, sagte ein Kommissionssprecher.

Heute spricht Justizkommissarin Jourová mit der Vorsitzenden der EU-Datenschutzbehörden, Andrea Jelinek, über den Fall. Sie wird auch mit der britischen Datenschutzbehörde (ICO), die die europäische Untersuchung leitet, und mit der amerikanischen Federal Trade Commission, die ebenfalls eine Untersuchung in diesem Fall eingeleitet hat, Kontakt aufnehmen, um über die laufenden Untersuchungen informiert zu werden. „Wir werden diese Untersuchungen weiterhin aufmerksam verfolgen“, so der Kommissionssprecher weiter.

Landwirtschaft – was nun?

Minister Backhaus wirbt auf Bauerntag 2018 für Weichenstellung in der Agrarpolitik

Schwerin – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus eröffnete am 5.4. mit einem Grußwort den Bauerntag des Bauernverbandes M-V e.V. und stellte sich dabei den aktuellen Problemen der Landwirtschaft.

„Die Stimmung ist gedrückt. Spätestens nach dem Schneechaos am Osterwochenende sind vorerst die Hoffnungen auf ein gutes Erntejahr begraben. Unsere Landwirte fürchten die dritte schlechte Ernte in Folge“, fasste der Minister die Stimmungslage zusammen.

Auch die Lage am Milchmarkt gibt Grund zur Sorge. Die Milcherzeugung in Deutschland und der EU ist mit dem Anstieg der Milchpreise schnell wieder angesprungen. Etliche Molkereien haben in Reaktion darauf schon zu Beginn des Jahres deutlich weniger ausgezahlt. „Aktuell liegen die Preise im Durchschnitt um die 30 ct/kg. Setzt sich dieser Abwärtstrend fort, droht uns die nächste Krise“, erklärte der Minister besorgt und appellierte erneut an die Branche, sich krisenfester zu machen und vor allem endlich zu neuen Lieferbeziehungen zu kommen.

Zentrales Thema im öffentlichen Teil der Veranstaltung war am Nachmittag die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Der Minister warb dabei erneut für sein MV-Modell zur Neuausrichtung der GAP und stellte sich den Fragen der Landwirte.

Nicht nur in den Reihen der Landwirte gibt es mittlerweile durchaus positive Reaktionen auf die Vorschläge des Ministers. „Wir hatten in der Zwischenzeit die Gelegenheit, unser MV-Modell auch mit hochrangigen Vertretern der Kommission in Brüssel zu diskutieren und haben dort für viele Ansätze deutlichen Zuspruch erfahren. Selbst EU-Kommissar Phil Hogan hat sich in einem persönlichen Brief für die – wie er es nannte „konzeptionell ausgereiften“ – Vorschläge bedankt“, zeigte sich der Minister zufrieden.

„Ich stehe für den Dreiklang aus ökonomischer, ökologischer und sozial ausgerichteter Landwirtschaft. Mein übergreifendes Ziel bleibt der Grundsatz „Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“. Dazu stehe ich“, bekräftigte der Minister. Er werde daher sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene weiter für sein MV-Modell der ökologischen Direktzahlungen eintreten. Das sichere langfristig das Einkommen der Landwirte und helfe, die Umwelt- und Klimaschutzziele schneller zu erreichen. Auch könnte so den Forderungen nach Kappung und Degression jegliche sachliche Basis entzogen werden.

Er setze dabei auch weiterhin auf den offenen Dialog und die gute Zusammenarbeit mit der Bauernschaft Mecklenburg-Vorpommerns und betonte: „Unser MV-Modell ist ganz klar ein Modell für und nicht gegen die Landwirtschaft. Wir wollen mit unserem Modell so viel wie möglich Geld für unsere Landwirte sichern und zwar langfristig.“

Weniger Flüchtlinge an allgemein bildenden Schulen

Ministerin Hesse: Integration von Flüchtlingskindern bleibt Daueraufgabe

Schwerin – An den allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern lernen inzwischen insgesamt weniger Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache als vor der Flüchtlingswelle im Herbst 2015. Das geht aus der regelmäßigen statistischen Erhebung des Bildungsministeriums hervor. Im Februar 2018 besuchten 3.436 Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache die allgemein bildenden Schulen. Ende Oktober 2015 waren es 3.643 Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache. Zum Vergleich: Im Januar 2017 waren es noch 4.781 Kinder und Jugendliche.

„Die landesweiten Zahlen zeigen, dass der große Zuzug von Flüchtlingen vorbei ist“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Mir ist bewusst, dass die Situation dennoch von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein kann. So besuchen in den Städten weitaus mehr Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache die allgemein bildenden Schulen als auf dem Land. Dies liegt vor allem daran, dass es für die Menschen in den Städten mehr freie Wohnungen gibt“, erklärte die Ministerin.

„Die Integration von Flüchtlingskindern ist aber nicht vorbei, sondern bleibt eine Daueraufgabe. Ich danke den Lehrerinnen und Lehrern, die den Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Herkunftssprache mit viel Engagement deutsche Sprachkenntnisse vermitteln. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 hat das Land zusätzlich 100 Stellen für den Unterricht im Fach ‚Deutsch als Zweitsprache‛ bereitgestellt, um den Anforderungen gerecht zu werden. Das entspricht einem Umfang von 7,5 Mio. Euro, die das Land jährlich zusätzlich zur Verfügung stellt. Derzeit sind 98 Stellen besetzt“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse.

Butter bei die Fische

WEMAG stärkt mit Crowdfunding die Region

Schwerin – Der kommunale Energieversorger WEMAG stellt ab sofort eine Plattform zur Verfügung, die den Förderbedarf von Projekten aus der Region öffentlich macht. Über die Internetseite www.wemag-crowd.com können sich Initiatoren von gemeinnützigen Projekten mit Menschen verbinden, die diese Projekte finanziell unterstützen möchten.

Und so funktioniert es: Die Initiatoren beschreiben auf der Website kostenlos ihr Vorhaben, legen ein Spendenziel mit Termin fest und bewerben es bei Freunden, Bekannten oder über soziale Netzwerke. Dann können Bürgerinnen und Bürger dafür spenden, auch Kleinbeträge. Kommt die Fördersumme zum Termin zusammen, fließt das Geld in das Vorhaben. Anderenfalls geht es zurück an die Spender. Bedingung ist, dass die Projekte den Bereichen Kunst, Kultur, Sport, Bildung oder Umwelt zuzuordnen sind. Die WEMAG-Crowd richtet sich an Projekte, die in Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg zu Hause sind.

„Von unserer neuen Plattform versprechen wir uns einen kräftigen Nutzen für die Region. Wir möchten damit noch stärker Initiativen unterstützen, die das Zusammenleben vor Ort verbessern. Mit den Fördergeldern können Projekte in Gemeinden umgesetzt werden, die Vereine und das persönliche Engagement der Vereinsmitglieder werden gestärkt“, sagt Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG.

Die ersten zwei Projekte sind bereits eingestellt:

Der Verein 1. Mecklenburger Uhrenclub e. V. will die Kirche von Jesendorf wieder mit einer Turmuhr ausstatten. Nur eine kleine Luke deutet darauf hin, dass es hier vor langer Zeit eine Kirchturmuhr gab. Das alte Uhrwerk wurde vor Jahren bei Renovierungsarbeiten entdeckt, es war jedoch vollkommen verrostet und zerstört und konnte nicht mehr instandgesetzt werden. Pastor Andreas Kunert und die Initiatoren von „Kirchturmuhren in Not“, Hans-Joachim Dikow und Sebastian Knauer, sehen in der WEMAG-Crowd eine Chance für ihr Projekt. Sie setzen sich dafür ein, dass die Kirche wieder ein mechanisches Uhrwerk bekommt, das einmal pro Woche aufgezogen wird. „So können sich die vielen Besucher wieder nach der Zeit richten und am stündlichen Glockenschlag orientieren“, sagt Sebastian Knauer stellvertretend für den 1. Mecklenburger Uhrenclub e. V. Für die Umsetzung werden 5.000 Euro benötigt.

Der Förderverein „Unser Grambow e. V.“, ein gemeinnütziger Verein zur Förderung von Heimatpflege, Umwelt und Denkmalschutz sowie von Kunst und Kultur, möchte den Kinderspielplatz im Ort erweitern. „Wir sind froh, dass die Zahl der Familien mit Kleinkindern in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Unser Förderverein engagiert sich deshalb dafür, den Spielplatz in der Dorfmitte durch geeignete Spielgeräte aufzuwerten, um den Platz zu einer attraktiven Begegnungsstätte zu entwickeln“, erklärt Sven Baltrusch, Mitglied des Fördervereins. Als neues Projekt hat der Förderverein nun ein Bodentrampolin ins Auge gefasst. 3.500 Euro werden dafür benötigt.

„Auch kleine Beträge sind für den Erfolg eines Projektes wichtig. Wenn möglichst viele Menschen spenden, kann gemeinsam viel erreicht werden. Wir fördern damit eine lebenswerte Region“, so Baumgart.

Schwarmfinanzierung oder auch Crowdfunding ist eine Möglichkeit, über das Internet viele Menschen anzusprechen, um Geld für unterstützenswerte Projekte zu sammeln. Der VKU Verlag bietet als Verlagshaus des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) dessen Mitgliedsunternehmen in Zusammenarbeit mit der fairplaid GmbH seit Mai 2017 Crowdfunding-Lösungen an. In den vergangenen Monaten wurden 33 Projekte erfolgreich finanziert und mehr als 100.000 Euro auf den kommunalen Crwodfunding-Plattformen für gemeinnützige Projekte gespendet.

Die WEMAG macht nun als einer der ersten Energieversorger auch Gebrauch von dieser Möglichkeit. „Mit diesem innovativen und digitalen Ansatz wollen wir die Idee des Crowdfunding auch in unserer Region verankern. Wir hoffen, dass sich viele Menschen für die Projekte interessieren und Butter bei die Fische geben“, so der WEMAG-Vorstand abschließend.