Gestiegene Waldbrandgefahr im Land: Unbedingt Hinweise beherzigen!

Schwerin – Die sommerliche Witterung der letzten Tage hat zu einem Anstieg der Brandgefahr in den Wäldern des Landes geführt. In Vorpommern Greifswald herrscht seit dem 7. Mai hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4), in allen anderen Landkreisen gelten die Waldbrandgefahrenstufen 2 (erhöhte Waldbrandgefahr) bzw. 3 (mittlere Gefahr).

Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes hält das sommerliche Wetter bis zum Donnerstag, dem 10. Mai, an. Im Feiertagsverlauf soll dann ein Tiefdruckausläufer mit Gewittern von Westen her bis Freitagabend nach Osten durchziehen. Es sind hierfür ausreichende Niederschläge vorhergesagt, die die Waldbrandgefahr auch im Osten des Landes deutlich minimieren sollen. Für das Wochenende wird wieder frühsommerliche Witterung mit etwas geringeren Tageshöchsttemperaturen erwartet. Auch das frische Mai Grün wird dann die Brandgefährdung weiter dämpfen.

Ab Waldbrandgefahrenstufe 2 treten gestaffelte Maßnahmen zur Waldbrandüberwachung und -vorbeugung in Kraft: Beispielsweise werden Bereitschaftsdienste aktiviert, automatische Waldbrandfrüherkennungssysteme in Betrieb genommen die Öffentlichkeit verstärkt informiert. Sowohl Forstbehörden, amtliche und ehrenamtliche Brandschutzorgane als auch Waldbesitzer und -besucher können sich somit gut auf die jeweilige Waldbrandgefahr einstellen.

In diesem Jahr ist es bisher zu vier kleineren Waldbränden gekommen. 2017 gab es insgesamt sechs Waldbrände. „Damit wir auch in diesem Jahr möglichst wenig Waldbrände verzeichnen müssen, bitte ich Sie, folgende Hinweise zu beherzigen:“ appelliert der Minister:

  • Rauchen Sie nicht im Wald und in der Feldflur!
  • Werfen Sie keine Zigarettenreste aus dem Auto! Benutzen Sie Ihren Bordaschenbecher!
  • Nutzen Sie für Lagerfeuer und Grillabende nur ausgewiesene Grill- und Lagerfeuerplätze, auf denen Sie einen ausreichenden Brandschutz sichern können. Halten Sie dabei einen Mindestabstand zum Wald von 50m ein!
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen! Ermöglichen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Lösch- und Rettungskräften eine rasche und ungehinderte Zufahrt zum Brandherd, indem Sie die Waldwege freihalten!
  • Melden Sie alle Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Schutz des Kulturerbes unter Wasser gestärkt: Land schafft Stelle für Unterwasserarchäologie

Ministerin Hesse: Archäologisches Erbe unter Wasser erhalten und erforschen

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen hauptamtlichen Unterwasserarchäologen. Das Land hat die Stelle eines Dezernenten für Bodendenkmale unter Wasser im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege neu eingerichtet. Kulturministerin Birgit Hesse hat den Unterwasserarchäologen Dr. Jens Auer heute an seinem ersten Arbeitstag in Schwerin offiziell begrüßt.

„Mecklenburg-Vorpommern ist reich an archäologischen Schätzen“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Archäologische Funde gibt es aber nicht nur an Land, sondern viele schlummern auch unter Wasser auf dem Boden der Ostsee. Mit der neuen Stelle eines Unterwasserarchäologen leistet das Land einen wichtigen Beitrag, das archäologische Erbe unter Wasser zu erhalten und zu erforschen. Ich freue mich, dass wir Herrn Dr. Auer für diese Herausforderung gewinnen konnten. Er verfügt über umfangreiche wissenschaftliche und praktische Erfahrungen im In- und Ausland. Ich wünsche Herrn Dr. Auer viel Erfolgt bei seiner Arbeit und einen guten Start“, so Hesse.

Zu den Aufgaben des Unterwasserarchäologen gehören die Erfassung der Bodendenkmale in den Küsten- und Binnengewässern, ihre wissenschaftliche Erforschung, die Veröffentlichung der Ergebnisse, die fachliche Beratung von Behörden, Bauherren und Planern sowie die Vorbereitung und Planung von Maßnahmen zur Bergung, Dokumentation, Sicherung und wissenschaftlichen Ausgrabung von Bodendenkmalen unter Wasser. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Ausbildung und Betreuung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger. Der neue Dezernent soll darüber hinaus eng mit dem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock zusammenarbeiten.

Mecklenburg-Vorpommern gilt als das gewässerreichste Bundesland. 2.033 Seen, 18.000 km Fließgewässer und rund 770.000 ha Küstengewässer enthalten ein reichhaltiges archäologisches Erbe. Alleine in den Küstengewässern sind rund 1.800 archäologische Fundstellen bekannt, die eine Zeitspanne von der Steinzeit bis in die Neuzeit abdecken. Viele archäologische Fundstellen sind unter Wasser besonders gut erhalten geblieben.

Ministerpräsidentin Schwesig: Mit dem MV-Tag 2018 feiern wir 800 Jahre Rostock

Rostock – Das größte Landesfest, der Mecklenburg-Vorpommern-Tag in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, eröffnet in diesem Jahr den Reigen der Bürgerfeste anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Rostock“. Am Pfingstwochenende vom 18. bis 20. Mai können sich die Rostockerinnen und Rostocker und die Gäste der Stadt auf zahlreiche Events für die ganze Familie, auf Information, Unterhaltung und eine hanseatisch-entspannte Atmosphäre freuen.

Sieben Erlebnisbereiche in der Innenstadt – vom Marktplatz bis zum Stadthafen – bieten Raum für die Präsentationen u.a. der Landesregierung, des Landtags, der Landkreise und kreisfreien Städte, zahlreicher Vereine und Verbände, Unterstützer, Initiativen, Bundesbehörden, Aussteller, internationaler Partnerregionen unseres Landes, Handwerker, der Bundeswehr. Auch der Zoll, die Landes- und Bundespolizei, das THW und das DRK sind dabei.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Ich freue mich auf den Mecklenburg-Vorpommern-Tag in Rostock, der seinem Motto „Vielfalt entdecken im Land zum Leben“ garantiert gerecht werden wird. Mein Dank gilt all jenen, die zum Gelingen unseres Landesfestes beitragen, den vielen Ehrenamtlichen, den Vereinen, aber auch all jenen, die sich wieder oder auch zum ersten Mal für unser Landesfest engagieren.“

Der Dank gehe auch an die Gastgeberstadt Rostock und deren Verwaltung für die engagierte Unterstützung bei der Organisation des Landesfestes. Einen besonderen Dank richtete die Ministerpräsidentin an die Medienpartner des MV-Tages: Antenne MV, NDR 1 Radio MV und das Nordmagazin sowie Ostseewelle HIT Radio Mecklenburg-Vorpommern.

„Rostock ist das wirtschaftliche Zentrum unseres Landes und ein starker Hochschul- und Wissenschaftsstandort. Diese Vielfalt wollen wir mit den unterschiedlichsten Angeboten beim MV-Tag sichtbar werden lassen.“, sagte die Ministerpräsidentin. „Ich lade Sie herzlich ein, zu Pfingsten den MV-Tag in Rostock zu feiern.“

Senator Dr. Müller-von Wrycz Rekowski: „Wir freuen uns auf die Gäste zum 13. Mecklenburg-Vorpommern-Tag und das gemeinsame Erleben und Feiern der Programme auf den vier Bühnen und zahlreichen Plätzen. Es ist zugleich das erste große Bürgerfest zur Feier unseres 800. Stadtgeburtstages, den wir gemeinsam mit Gäste aus dem ganzen Land feiern wollen. Die Themen Bildung, Wissenschaft und Forschung nehmen großen Raum während des MV-Tages ein. Dies ist bereits eine Würdigung unseres 2019er Jubiläums, wenn wir das 600-jährige Bestehen der Universität Rostock feiern, der drittältesten, heute noch bestehenden Universität in ganz Deutschland.“

Attraktive Programme und ein Chor von Gratulanten 

Attraktive Programme bieten auch die Bühnen. Auf der Landesbühne tritt bei der Warm-up-Party von Ostseewelle HIT-Radio MV am Abend des 18. Mai Nico Santos auf, am Sonnabend präsentieren NDR 1- Radio MV und das Nordmagazin die Band Culcha Candela, und beim Abschluss- Konzert am Sonntag präsentiert Antenne MV ein „Ed Scheeran-Tribute“-Konzert. Mit dabei sind wieder das Landespolizeiorchester, das Heeresmusikkorps Neubrandenburg und viele Künstlerinnen und Künstler. Hunderte Chorsängerinnen und –sänger werden der Hansestadt am Sonnabend ein Geburtstagsständchen im „Chor der 800“ bringen. Fans des geschliffenen Wortes dürfen sich auf einen Poetry-Slam „Land zum Leben“ unter der Regie des Rostocker Slam-Meisters Diego Hagen freuen.

Ship of Tolerance 

Das internationale Kunstprojekt „Ship of Tolerance“ wird beim MV-Tag feierlich im Rostocker Stadthafen eingeweiht. Die Idee des russischen Künstlerpaares Emilia und Ilya Kabakov, organisiert von der Kunsthalle Rostock, setzt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz und sendet dieses Signal überregional und international aus. Ministerpräsidentin Schwesig wird das Projekt besuchen und an der Einweihung teilnehmen. 

Ein Fest für alle 

Der Mecklenburg-Vorpommern-Tag ist ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger. So stehen auch in diesem Jahr fast alle Angebote barrierefrei zur Verfügung. Auf der Landesbühne kommen zu den Hauptprogrammpunkten Gebärdendolmetscher zum Einsatz. Es gibt taktile Lagepläne in Braille-Schrift. Hörverstärker können am Stand der Staatskanzlei ausgeliehen werden. Das Veranstaltungsgelände ist für gehbehinderte Gäste komplett zugänglich. Bei der Gestaltung von Drucksachen wurde auf große, klare Schrift geachtet. Erstmals enthält die Website zum MV-Tag 2018 www.mvtag2018.de, auf der das gesamte Programm und andere Informationen zum MV-Tag angeboten werden, auch Texte in Leichter Sprache.

Dank an Sponsoren und Partner 

Zahlreiche Partner und Sponsoren unterstützen den Mecklenburg-Vorpommern-Tag und ermöglichen damit attraktive Programme und Ausstellungsbereiche. Ihnen gebühre ein besonderer Dank, so die Ministerpräsidentin.

Land förderte seit 2011 Erhalt von 125 Herrenhäusern mit 8,4 Mio Euro

Schwerin – „Guts- und Herrenhäuser sind die Wahrzeichen der ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind Botschafter für den Tourismus im Land. Deshalb liegt mir ihre Erhaltung sehr am Herzen“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, aus Anlass der „4. Kulturerbe Herrenhäusertagung“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Hohen Luckow. Die Tagung war Bestandteil einer Reihe von Veranstaltungen im Europäischen Kulturerbejahr der EU, wobei sich in Deutschland der Fokus auf das Thema „Baukulturelles Erbe“ richtet.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es mehr als 1000 denkmalgeschützte Schlösser, Guts- und Herrenhäuser. „Durch das finanzielle Engagement von Familien, Stiftern und Institutionen konnten drei Viertel dieser wertvollen Bauwerke inzwischen saniert und zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, so Minister Backhaus. „Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV hat die Sanierung von Schlössern, Guts- und Herrenhäusern im Land seit 2011 mit rund 8.432.000 Euro aus dem ELER gefördert und damit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 15.444.300 Euro ermöglicht“, betonte der Minister. Gefördert wurden 88 Schlösser, Guts- oder Herrenhäuser in Mecklenburg und 37 solcher Bauwerke in Vorpommern, darunter in Tessin, Dummerstorf, Krakow am See, Dargun, Ribnitz-Damgarten, Wustrow oder Altefähr.

Ein Viertel der einstigen Adelssitze ist derzeit in schlechtem Zustand oder verfallsgefährdet. „Hier müssen die privaten Eigentümer Nutzungskonzepte entwickeln und mit den Behörden Hand in Hand gehen, um im Interesse der Dörfer und Gemeinden und im Interesse der Tourismusbranche dieses wertvolle baukulturelle Erbe erhalten“, mahnt Dr. Backhaus.

Deutschland erreicht bei Kinderbetreuung für unter Dreijährige das EU-Ziel von 33 Prozent

Brüssel – Deutschland gehört zu den 12 Mitgliedstaaten, die 2016 das Kinderbetreuungsziel für 33 Prozent der Kinder im Alter von bis zu drei Jahren erfüllt haben. Neben Deutschland erreichten Dänemark, die Niederlande, Schweden, Luxemburg, Portugal, Frankreich, Belgien, Slowenien, Spanien, Italien und Finnland die bereits im Jahr 2002 vom Europäischen Rat in Barcelona gesetzten Zielvorgaben. Dem heute (Dienstag) von der Kommission vorgelegten Bericht zum Ausbau der Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder in Europa zufolge hat sich in Deutschland die Betreuung der unter Dreijähren von 24 Prozent im Jahr 2011 auf 32,6 Prozent im Jahr 2016 erhöht.

Erstmals seit die EU damit begonnen hat, die Erfüllung der Kinderbetreuungsziele zu beobachten, wurde das Ziel in Bezug auf Kleinkinder im Alter von bis zu drei Jahren im Durchschnitt der EU-28 erreicht. Die erzielte Gesamtquote lag 2016 bei 32,9 Prozent. EU-Kommissarin Vĕra Jourová, zuständig für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, wies aber darauf hin, dass die Erreichung der Kinderbetreuungsziele zu lange gedauert habe. „Obwohl einige Verbesserungen bei der Anpassung der Kinderbetreuung an die Bedürfnisse moderner Familien erzielt wurden, liegt immer noch viel Arbeit vor uns. Wir hoffen, von jetzt an schneller dabei voranzukommen, berufstätige Eltern zu unterstützen“, sagte Jourová.

Bei den Kindern zwischen drei Jahren und dem Schulpflichtalter wurde das Barcelona-Ziel von 90 Prozent noch nicht erreicht. Seit 2016 besuchen 86,3 Prozent der Kinder zwischen drei Jahren und dem Schulpflichtalter eine formelle Betreuungseinrichtung oder eine Vorschule. Das Barcelona-Ziel wurde in 12 Mitgliedstaaten, darunter in Deutschland mit 91,8 Prozent, erfüllt; in den übrigen 16 Mitgliedstaaten ist dies noch nicht der Fall.

Die Unterrepräsentation von Frauen gehört zu den nachhaltigsten Problemen der Arbeitsmärkte in allen Mitgliedstaaten. Das geschlechtsspezifische Beschäftigungsgefälle, d. h. die Differenz zwischen den Beschäftigungsquoten von Frauen und Männern, liegt in der Europäischen Union insgesamt bei 11,6 Prozentpunkten bzw. – in Vollzeitäquivalenten gemessen – sogar bei 18,2 Prozentpunkten. Der dadurch entstehende wirtschaftliche Verlust beläuft sich auf 370 Mrd. Euro pro Jahr.

Hauptgrund für die geringe Beteiligung der Frauen am Erwerbsleben sind Betreuungsaufgaben, die von ihnen im Vergleich zu Männern in unverhältnismäßig größerem Umfang wahrgenommen werden. Frauen übernehmen in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens Betreuungspflichten, insbesondere aber in der Zeit, in der sie Kleinkinder haben. In einigen Mitgliedstaaten gehen 25 Prozent der nicht erwerbstätigen Frauen aufgrund von Betreuungspflichten keiner Beschäftigung nach. Zehn Prozent der Frauen in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Belgien, Luxemburg und Irland gehen aufgrund ihrer Betreuungspflichten einer Teilzeitbeschäftigung nach.

Die Barcelona-Ziele

Bereits auf seiner Tagung in Barcelona im Jahr 2002 hat der Europäische Rat diese Situation erkannt und zur Verfügbarkeit hochwertiger und erschwinglicher Betreuungseinrichtungen für Kinder im Vorschulalter zwei Zielvorgaben festgelegt: „Die Mitgliedstaaten sollten Hemmnisse beseitigen, die Frauen von einer Beteiligung am Erwerbsleben abhalten, und bestrebt sein, nach Maßgabe der Nachfrage nach Kinderbetreuungseinrichtungen und im Einklang mit den einzelstaatlichen Vorgaben für das Versorgungsangebot bis 2010 für 90 Prozent der Kinder zwischen drei Jahren und dem Schulpflichtalter und für 33 Prozent der Kinder unter drei Jahren Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen.“

Landwirtschaftsbetrieb erhält Zuschuss für Nahwärmenetz

Buchholz – Um ein Nahwärmenetz zur Versorgung mehrerer Wärmeabnahmestellen auf dem Betriebsgelände seines Landwirtschaftsbetriebs in Gremersdorf-Buchholz (Landkreis Vorpommern-Rügen) zu errichten, erhält Heiko Hurt vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 37.528,59 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Heiko Hurt betreibt am Standort Gremersdorf eine Biogasanlage mit nachgeschaltetem Blockheizkraftwerk. Die aus dem Betrieb der Biogasanlage anfallende Abwärme soll im Zuge der Umsetzung des Wärmekonzeptes auf dem Betriebsgelände des Landwirtschaftsbetriebs verwertet werden. Im Winter sollen mit der Abwärme Büro-, Wirtschafts- und Werkstattgebäude beheizt und im Sommer Getreide und Saatgut getrocknet werden.

Es ist geplant, ein 250 Meter langes Nahwärmenetz zu den Abnahmestellen zu errichten und Wärmeübergabestationen an den Wärmeverbrauchsorten zu installieren. Jährlich können durch diese Maßnahme rund 46 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.