Neues Online-Informationsportal zum Thema Smart Home startet

Schwerin – Der kommunale Energieversorger WEMAG bietet ab sofort ein Online-Informationsportal zu den Themen Smart Home und Internet of Things an. Auf der Internetplattform www.wemag-smarthome.com finden sich inspirierende Praxisberichte, Produkte und Produkttests von Smart-Home-Geräten und Systemen.

Intelligente Haustechnik (Smart Home) kann den Alltag komfortabler und sicherer machen. Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik sind intelligent durch WLAN oder Bluetooth miteinander vernetzt und lassen sich mithilfe von Smartphone, Tablet oder Laptop bequem bedienen.

Das neue Smart Home Portal der WEMAG stellt aktuelle Trends vor, gibt Bewertungen, Empfehlungen und Tipps. Foto by WEMAG

„Wir erweitern damit unser eigenes Angebot durch spannende Inhalte rund um das intelligente Zuhause. Schon heute vertreiben wir innovative Produkte über unseren Onlineshop unter www.wemag.com/shop Smart-Home-Produkte können viele Abläufe im Haushalt vereinfachen und automatisieren damit wertvolle Zeit für unsere Kunden sparen“, so Dr. Diana Kuhrau, Leiterin der WEMAG Unternehmenskommunikation. Gleichzeitig senkt ein klug vernetztes Zuhause Strom- und Heizkosten und schont so Umwelt und Geldbeutel.

In Kooperation mit dem Verbraucherportal home&smart werden auf der Plattform regelmäßig neue Inhalte und Formate veröffentlicht. „So können unsere Kunden und andere Interessierte sich aktuell über Neuheiten, Berichte und Tests zum vernetzten Zuhause aktuell erleben“, so Kuhrau.

Schwesig: Gemeinsam an der Zukunft unseres Landes arbeiten ist unser Ziel

Rostock – Auf dem Sommerempfang der IHK zu Rostock hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig Unternehmer ermuntert, noch mehr für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu werben und selbst mutig voranzugehen: „Wir sollten gemeinsam für den starken Standort Mecklenburg-Vorpommern nach außen werben. Wir bieten moderne, gut erschlossene Gewerbeflächen, auch in den Seehäfen unseres Landes, direkt an der Kaikante. Dazu die gute Lage im Herzen Europas. Das sind starke Botschaften, mit denen wir werben müssen – selbstbewusst und gemeinsam“, betonte die Regierungschefin in ihrer Festrede.

Selbstbewusstsein sei auch das Stichwort beim Blick in die Zukunft. „Selbstbewusst gestalten – gerade das ist beim Thema Digitalisierung entscheidend“, sagte die Ministerpräsidentin und verwies auf die Digitale Agenda, für die in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes bereitgestellt werden. „Bei der Digitalisierung entscheidend voranzukommen, das hat für uns absolute Priorität.“ Ohne schnelle Netzanbindung könne sich die Wirtschaft nicht genügend entwickeln. „Ich möchte, dass wir auf dem Weg der Digitalisierung alle Menschen mitnehmen, dass alle das Gefühl haben: Die Vorteile überwiegen für mich.“ Es gebe Ängste um den Arbeitsplatz, um den Beruf insgesamt. „Es ist für mich wichtig, dass wir diese Ängste ernst nehmen und gemeinsam für die Chancen werben“, warb die Regierungschefin. Die Digitalisierung sei auch die Stunde der Weiterbildung.

Eine große Herausforderung sei die Fachkräftesituation. Schwesig: „Vor allem geht es um guten Lohn. Ich bin überzeugt: Wir haben nur dann Chancen im Wettbewerb um die besten Köpfe, wenn die Menschen faire Löhne bekommen, von denen sie leben können. Deshalb werbe ich für mehr Tariflohn und Tarifbindung mit starken Tarifpartnern. Das Land hat mit dem Vergabemindestlohn und der Neuordnung der Wirtschaftsförderung seinen Teil dazu beigetragen, damit guter Lohn für gute Arbeit gezahlt wird.“

Gute Bedingungen für Fachkräfte und Unternehmen zu schaffen, ginge weit übers Werktor hinaus. „Dazu gehört die klassische Infrastruktur: Investitionen in die Häfen und in den Flughafen Rostock-Laage, in große Straßenprojekte hier im Kammerbezirk und in die B96 auf Rügen. Und natürlich die A20 bei Tribsees. Die Gründungsarbeiten für die Behelfsbrücke haben begonnen. Ich kann alle Unternehmerinnen und Unternehmer nur bitten: Lassen Sie uns diese schwierige Phase gemeinsam meistern. Gemeinsam an der Zukunft unseres Landes arbeiten – das ist unser Ziel.“

Schuljahr 2018/2019: Mehr Ganztagsangebote im Land

Ministerin Hesse: Bildungs- und Freizeitangebote flexibler gestalten

Schwerin – Der Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Zum kommenden Schuljahr nehmen fünf Schulen die Arbeit als volle Halbtagsgrundschule bzw. als gebundene Ganztagsschule oder als teilweise gebundene Ganztagsschule auf. Schulen, die mit Beginn eines Schuljahres ihre Organisationsform verändern wollen, müssen im Vorjahr im Bildungsministerium einen entsprechenden Antrag stellen.

„Schritt für Schritt wird unser Netz an Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen dichter“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Das bedeutet, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, an ganztägigen Angeboten teilzunehmen. Dies ist ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Mein Ziel ist es, in dieser Legislaturperiode bis zu 10.000 zusätzliche Ganztagsplätze zur Verfügung zu stellen. Ganztägiges Lernen betrachte ich als große Chance. Ganztagsschulen und volle Halbtagsgrundschulen können Bildungs- und Freizeitangebote flexibler gestalten und machen neue Lernformen möglich“, bekräftigte Hesse.

Überblick über die Schulen mit neuer Organisationsform ab 1. August 2018:

  • Diesterweg-Grundschule Loitz (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Grundschule „Peenetal“, Görmin (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Grundschule Jatznick (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Regionale Schule „Tom Beyer“ Göhren (Vorpommern-Rügen): Änderung der Organisationsform zur gebundenen Ganztagsschule
  • Kooperative Gesamtschule Altentreptow (Mecklenburgische Seenplatte): Änderung der Organisationsform zur teilweise gebundenen Ganztagsschule

„Beim Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen entscheiden wir nicht über die Köpfe von Eltern und Lehrkräften hinweg. Voraussetzung ist, dass die Schulkonferenz einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Auch der Schulträger muss den Plänen zustimmen. So stellen wir sicher, dass die Beteiligten das Ganztagsangebot auch wirklich wollen“, erläuterte Hesse.

Für die Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen stellt das Land pro Jahr 26 Mio. Euro bereit. In Mecklenburg-Vorpommern wird es im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 338 ganztägig arbeitende Schulen geben. Das sind ca. 65 Prozent aller staatlichen allgemein bildenden Schulen. Bezogen auf die Gesamtzahl der Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe I nimmt bereits jeder zweite Schüler an ganztägigen Angeboten teil. Im Schuljahr 2017/2018 waren das insgesamt 72.685 Schülerinnen und Schüler. Das ist ein Anstieg um ca. 10 Prozent gegenüber dem Schuljahr 2014/2015.

Schwer-In-Ordnung-Ausweishüllen ab sofort auch in M-V erhältlich

Sozialministerin Stefanie Drese überreichte heute in Schwerin an Beschäftigte der Dreescher Werkstätten gGmbH die ersten Ausweishüllen mit dem Aufdruck „Schwer-in Ordnung-Ausweis“.

Sozialministerin Stefanie Drese überreichte heute in Schwerin an Beschäftigte der Dreescher Werkstätten gGmbH die ersten Ausweishüllen mit dem Aufdruck „Schwer-in Ordnung-Ausweis“.

Schwerin – Am (heutigen) Donnerstag übergab Sozialministerin Stefanie Drese die ersten „Schwer-In-Ordnung-Ausweishüllen“ in Mecklenburg-Vorpommern an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten in Schwerin.

„Mit dieser symbolischen Aktion wollen wir den Inklusionsgedanken befördern. Die Hüllen für den neuen Schwerbehindertenausweis sind ein Zeichen der Anerkennung für die Menschen mit Behinderung in unserem Land. Menschen mit Handicap sind ‚schwer in Ordnung“, sagte Drese bei der Übergabe an etwa 15 Beschäftigte der Dreescher Werkstätten.

Die Aktion, der sich bereits einige Bundesländer angeschlossen haben, hat Ihren Ursprung in einer Veröffentlichung der damals 14jährige Schülerin Hannah aus Pinneberg und eine darauffolgende bundesweite Berichterstattung im Herbst 2017. Sie erklärte, dass sie sich durch die Formulierung „Schwerbehindertenausweis“ diskriminiert fühlte.

Drese: „Ich war von der Idee, aus ‚schwerbehindert‘ ‚schwer in Ordnung‘ zu machen, begeistert. Mit der Aktion wird die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung breit in die Öffentlichkeit getragen“, verdeutlichte Drese. „Es ist einfach toll, mit welch großer Freude die Beschäftigten der Dreescher Werkstätten heute ihre Ausweishüllen entgegengenommen haben. Sie werden ihren Ausweis, z.B. in der Straßenbahn zukünftig stolz vorzeigen.“

In MV leben rund 355.000 Menschen mit Handicap, etwa 218.000 von ihnen sind schwer behindert und ca. 188.000 haben einen gültigen Schwerbehindertenausweis. „Diese Zahlen verdeutlichen, wie viele Menschen ihr Leben mit Behinderung gestalten und oft mit den Tücken der Gesellschaft, die sich an den Normen der vermeintlich Normalen orientiert, konfrontiert sind. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Schwer-In-Ordnung-Gedanke auch in unserem Land Einzug hält“, so Drese.

Die Hüllen „Schwer-In-Ordnung-Ausweis“ sind online unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Publikationen/ kostenfrei erhältlich und für den neuen Schwerbehindertenausweis in Bankkartenformat gedacht. Dieser wurde im April 2014 in MV eingeführt. Auch bei den Integrationsämtern des LAGuS sind die Hüllen in Kürze verfügbar.

Radweg an der B106 bei Groß Stieten wird freigegeben

Groß Stieten – In einem feierlichen Akt werden Landesverkehrsminister Christian Pegel, Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weiss und der Leiter des Straßenbauamtes Schwerin, Stefan Anker, am Freitag (22.06.2018) den Radweg an der B106 bei Groß Stieten freigeben.

Auf einer Länge von ca. 2,3 Kilometern wurde der Radweg in zwei Richtungen in einer Breite von 2,5 Metern ausgebaut. Er beginnt am nördlichen Ende des gemeinsamen Geh- und Radwegs in der Ortslage Niendorf und schließt in Groß Stieten an den dort liegenden Geh- und Radweg an.

Mit dem neuen Radweg ist ein weiterer Teilabschnitt der Radwegtrasse zwischen Schwerin und Wismar verwirklicht worden. Der Bau des Radwegs erhöht die Verkehrssicherheit: Entlang der B 106 zwischen Niendorf und Groß Stieten bestand für Radfahrer aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der engen Allee ein erhebliches Risiko.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von ca. 800.000 Euro trägt hauptsächlich der Bund. Die Gemeinden Bad Kleinen und Groß Stieten beteiligen sich mit ca. 14.400 bzw. 8.300 Euro.

Im Juli beginnt der Bau des Radwegs zwischen dem Abzweig Wendisch Rambow und Niendorf. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant. In Karow wird gegenwärtig ein gemeinsamer Geh- und Radweg gebaut. Die letzte Lücke der Radwegtrasse Schwerin – Wismar zwischen Zickhusen und dem Abzweig Wendisch Rambow wird zurzeit geplant.

Barrierefreie Umgestaltung der Bahnhofszugänge in Waren

Waren(Müritz) – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt am Freitag (22.06.2018) dem Bürgermeister der Stadt Waren (Müritz), Norbert Möller, eine Förderzusage über 2,2 Millionen Euro für den barrierefreien Umbau der Zugänge zum Bahnhofstunnel in Waren (Müritz). Diese Mittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Land Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt gezielt Maßnahmen, die zur Verbesserung der Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beitragen.

Es ist vorgesehen, eine kombinierte Treppen- und Rampenanlage von der Bahnhofsseite zum Bahnhofstunnel sowie einen Aufzug am Ausgang zur Teterower Straße zu errichten. Vom Bahnhofstunnel aus kann der Mittelbahnsteig des Bahnhofs erreicht werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen 4,4 Millionen Euro.

Himbeeren – eine wertvolle Ergänzung des Erdbeerangebotes

Hohen Wieschendorf – Auf dem Himbeerfeld des Erdbeerhofes Glantz bei Hohen Wieschendorf hat Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute die diesjährige Himbeersaison eröffnet. Wegen des sommerlichen Wetters in den letzten Wochen ist auch die Himbeere früher reif als üblich.

„Die Himbeere steht der Erdbeere in keinem Punkt nach: Sie ist ebenso schmackhaft und mit reichlich gesunden Vitaminen ausgestattet wie ihre große Schwester. Und es zeichnet sich ab, dass 2018 ein gutes Himbeerjahr wird“, sagte der Minister.

Leider betrage der Anteil der Himbeeren aus Mecklenburg-Vorpommern am Verkauf in Deutschland nicht einmal ein Prozent. Vier Betriebe kultivieren diese pflegebedürftige und druckempfindliche Strauchbeere auf insgesamt sechs Hektar, um sie an eigenen Verkaufsständen als Ergänzung zu den Erdbeeren anzubieten.

22 Betriebe kultivieren in Mecklenburg-Vorpommern auf 401 Hektar Strauchbeeren. 13 Betriebe erzeugen die Beeren im ökologischen Anbau. Den größten Anteil hat der Sanddorn (195 ha), gefolgt von der Schwarzen Johannisbeere (135 ha), dem Schwarzen Holunder (35 ha) und der Heidelbeere (26 ha). In noch geringerem Umfang als Himbeeren werden Rote Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Aroniabeeren erwerbsmäßig angebaut.

Unternehmen für Kunststoffverarbeitung und Wasseraufbereitung investiert in Schweriner Betriebsstätte

Schwerin – Die Nena GmbH aus Schwerin produziert Regenwassernutzungsanlagen und Wasseraufbereitungsanlagen. Jetzt soll die Betriebsstätte erweitert werden. „Das Unternehmen hat den Standort kontinuierlich ausgebaut. Mit dem neuen Vorhaben werden die Produktionskapazitäten vergrößert. 25 Arbeitsplätze können gesichert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag.

Das Unternehmen wurde 2007 gegründet. Geplant ist es, ein neues Lagergebäude zu bauen, das bereits bestehende Freilager zu erweitern sowie eine teilautomatisierte Produktionsstätte zu installieren. Durch eine zusätzliche Erweiterung der Spezialwerkzeuge für spezielle Kunststoffbehälter wird zugleich das Sortiment ergänzt. So können unterschiedliche Größen von Kunststoffbehältern für Kleinkläranlagen, Doppelwandbehälter und Kunststoffmassenartikel wie beispielsweise Eimer, Kübel und Kästen hergestellt werden. Nach Unternehmensangaben erwerben die Produkte private Kunden, Großhändler und Gewerbetreibende aus Deutschland, aus fast allen europäischen Ländern und einige Kunden aus Übersee. „Es ist toll, dass die hergestellten Produkte international so gefragt sind. Das sichert Arbeitsplätze bei uns. Wir brauchen mehr mutige Unternehmen, die den Schritt wagen und neue Märkte mit ihren Produkten erobern“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen 1,65 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 355.000 Euro.

Backhaus: „Wir werden die Bagger im Bodden kritisch begleiten“

Schwerin – „Ich bin ausgesprochen erleichtert darüber, dass wir bei dem Unternehmen Nord Stream 2 unsere Ansprüche an höchste Umweltstandards durchsetzen konnten. Ab sofort wird Nord Stream 2 bei Baggerarbeiten im Greifswalder Bodden in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) Vorpommern einen Katalog von Maßnahmen umsetzen, der Schmierfetteinträge in den Greifswalder Bodden vermeiden soll“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus heute (21.6.). Darüber hinaus sieht Nord Stream 2 auch weitergehende Maßnahmen beim Einsatz von Hydraulikölen auf den Baggerschiffen vor.

Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, am 21. Juni 2018 seine Baggerarbeiten im Bodden wieder aufzunehmen, die am 28. Mai auf Druck des Umweltministeriums nach dem Austritt von 145 Kilogramm Schmierfett aus dem defekten Stelzenbagger „Peter the Great“ eingestellt worden waren.

„Nach intensiven Gesprächen mit dem Management von Nord Stream 2 wird das Unternehmen jetzt sicherstellen, dass sich ein Zwischenfall dieser Art nicht wiederholt“, sagte Minister Backhaus. Der Minister hatte zuvor auf den Austausch der auf den Baggerschiffen eingesetzten mineralölhaltigen Schmiermittel gegen biologisch leichter abbaubare Schmierstoffe gedrängt und außerdem die Übernahme der Kosten für die Bereinigung der von Schmierfett-Anlandungen betroffenen Strände im Greifswalder Bodden und im Strelasund eingefordert. Die Kostenübernahme habe das Unternehmen inzwischen schriftlich erklärt und die Reinigung der betroffenen Strände weitgehend abgeschlossen.

Zudem habe Nord Stream 2 nachgewiesen, dass die vier zum Einsatz im Greifswalder Bodden vorgesehenen Baggerschiffe auf biologisch leichter abbaubare Schmierfette und Hydrauliköle umgestellt wurden bzw. werden, berichtete Minister Backhaus. Die Unterlagen über die Umstellung und die technischen Überprüfungen der Baggerschiffe seien im StALU Vorpommern vorgelegt und geprüft worden. Der Bagger „Peter the Great“, auf dem eine defekte Dichtung im Schmiersystem als technische Ursache für den Schmierfettaustritt ausfindig gemacht worden war, komme im Bodden nicht mehr zum Einsatz. Auf jedem Baggerschiff werde ein Mitarbeiter von Nord Stream 2 die Baggerarbeiten dauerhaft überwachen. Darüber hinaus sollen Begleitboote, ausgerüstet mit Ölbekämpfungsgerätschaften, mit sogenannten Spottern (Beobachtern) ein schnelles Eingreifen bei Gewässerverunreinigungen sicherstellen.

„Wir werden die Arbeit der Baggerschiffe kritisch beobachten“, versicherte Minister Dr. Backhaus. Unter anderem werde das landeseigene Gewässerüberwachungs- und Ölfangschiff „Strelasund“ Kontrollfahrten im Bereich des Bauvorhabens Nord Stream 2 unternehmen. „Ich erwarte, dass Nord Stream 2 alle neuen Maßnahmen zur Vermeidung von Gewässerverunreinigungen durch Schmierstoffe und Hydrauliköle bei allen offshore-Arbeiten im Nord Stream 2-Projekt im gesamten Ostseeraum konsequent zur Anwendung bringt“, sagte der Minister.

Kulturförderung 2017: Archive, Bibliotheken, Musik und mehr

Ministerin Hesse: Viele Kulturangebote machen unser Land lebenswert

Schwerin – Das Land hat im vergangenen Jahr 246 Projekte über die Kulturförderung unterstützt. Das geht aus der Förderliste für das Jahr 2017 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2017 bewilligt wurden und umfasst auch Projekte mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar. Im Haushaltsjahr 2017 standen 11,5 Millionen Euro für die allgemeine Kulturförderung zur Verfügung.

„Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kulturszene“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Kulturangebote, die wir mit Kulturfördermitteln unterstützen, machen unser Land lebenswert. Dazu zählen Musikfestivals, Museen, freie Theater und die Heimatpflege, um nur einige zu nennen. Andere Angebote wiederum gehören zur kulturellen Grundversorgung, die auch für eine gute Bildung wichtig ist. Das Land unterstützt beispielsweise regelmäßig die Medienankäufe in Bibliotheken und fördert Musik- und Jugendkunstschulen, die sich um junge Talente kümmern“, sagte Hesse.

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zudem hatte das Land auch im Jahr 2017 verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt. Dazu zählten ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern und die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“.

Um Kulturfördermittel zu erhalten, müssen Projektträger einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Jahr können Kulturschaffende die Fördermittel erstmals unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Seit 1. Januar 2018 gelten neue Regeln für die Kulturförderung. „Mit den vereinfachten Regelungen wollen wir erreichen, dass Kulturschaffende weniger Bürokratie bewältigen müssen und mehr Zeit für Kunst und Kultur haben“, betonte Ministerin Hesse.

Vorträge über Vorsorgevollmacht in M-V

Auch zum Bürgerforum der Landesregierung informiert Ministerin Katy Hoffmeister über das Betreuungsrecht: „10.000 Broschüren allein dieses Jahr bereits verteilt“

Schwaan – Zum 3. Bürgerforum unter dem Motto „Landesregierung vor Ort“ hat Justizministerin Katy Hoffmeister nach Schwaan in die Begegnungsstätte geladen. Vor mehr als 30 Menschen sprach sie über die Themen Vorsorgevollmacht sowie auch Nachbarrecht. „Ich bin mehrmals im Monat im Land unterwegs und werbe aktiv zur Vorsorgevollmacht. In Vorträgen zeige ich den Menschen auf, wie wichtig es ist, für den dramatischen Fall der fehlenden Selbstbestimmung vorzusorgen. Das ist in jedem Alter äußerst wichtig. Allein auf dem MV-Tag in Rostock habe ich viele Gespräche zu dem Thema geführt und unsere Broschüre ‚Das Betreuungsrecht‘ verteilt. Ich möchte, dass möglichst alle in Mecklenburg-Vorpommern zumindest einmal von der Dringlichkeit dieses Themas gehört haben. Daher setze ich mich persönlich dafür ein“, sagt Ministerin Hoffmeister.

Allein in diesem Jahr hat das Justizministerium bereits 10.000 Broschüren „Das Betreuungsrecht mit ausführlichen Informationen zur Vorsorgevollmacht verteilt oder versandt. Die Justizministerin und ihre Länderkollegen haben sich auf der Justizministerkonferenz in Eisenach darüber hinaus erneut dafür stark gemacht, dass das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Reform des Betreuungsrechts voranbringt. „Denn wie eine bundesweite Forschung zum Erforderlichkeitsgrundsatz zeigt, ist zum Beispiel nicht jede Bestellung einer rechtlichen Betreuung notwendig, sondern könnte je nach Einzelfall durchaus auch durch vorgelagerte Hilfen vermieden werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat einen fachübergreifenden Diskussionsprozess begonnen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten“, so Justizministerin Hoffmeister in Schwaan.

Greifswalder Wohnungsbau-Genossenschaft erhält Förderung

Greifswald – Am 21.06.2018 übergibt Bauminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 59.400,00 Euro an den Vorstand der Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald für die Nachrüstung eines Personenaufzugs. Die Fördermittel kommen aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen. Die Gesamtausgaben für den Aufzug betragen rund 480.000 Euro.

Der Fahrstuhl soll innenliegend neben dem Treppenhaus in ein sechsgeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1987 in der Spiegelsdorfer Wende 6 eingebaut werden. Es sind Haltepunkte auf sechs Wohnebenen und im Kellergeschoss vorgesehen, so dass ein barrierefreier Zugang gewährleistet ist. Zusätzlich wird ein neuer stufenloser Hauseingang errichtet.

Transparenzoffensive der Sozialverbände

Ministerin Drese übergibt DRK-Gutachten und lobt Transparenzoffensive der Sozialverbände

Schwerin – Ministerin Stefanie Drese hat heute dem Sozialausschuss das Gutachten des DRK-Landesverbandes zur Klärung von Anschuldigungen gegen führende ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte übergeben.

„Meine Zusage für eine zügige rechtliche Prüfung habe ich damit erfüllt. Ich halte eine Herausgabe des Gutachtens an den Ausschuss als Beitrag zur vollständigen Aufklärung und zur Herstellung größtmöglicher Transparenz für richtig und notwendig. Dies habe ich auch dem DRK-Landesverband mitgeteilt“, sagte Drese heute in Schwerin.

Die Weitergabe des DRK-Gutachtens geschieht unter Beachtung des Schutzes personenbezogener Daten von unbeteiligten Dritten. Auch seitens des Sozialausschusses besteht aus Sicht der Ministerin eine eigene gesetzliche Verpflichtung zur Gewährleistung des Datenschutzes.

Als „sehr positiv“ bewertet Ministerin Drese die Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände für mehr Information und Offenheit. „Mit den Ankündigungen des AWO-Landesverbandes und der Diakonie MV haben mittlerweile alle in der LIGA vertretenen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege bekannt gegeben, der ‚Initiative Transparente Zivilgesellschaft‘ beizutreten. Damit setzen die Wohlfahrtsverbände unsere gemeinsam verabredete Transparenz-Offensive um. Das ist ein wichtiger Baustein, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen“, so Drese.

Die Ministerin ist zudem erfreut darüber, dass auch kleinere Vereine, wie jüngst Perspektive e.V. aus Waren, sich der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ anschließen wollen. Drese: „Das zeigt, die Transparenz-Offensive entfaltet Wirkung.“

„Kessel Buntes“ in Gingst

Schüler laden zur alljährlichen Talente-Show

Insel Rügen – Die Schule Gingst lädt am Donnerstag, dem 28. Juni 2018, zu ihrer alljährlichen Talente-Show „Kessel Buntes“ ein. In der Turnhalle treten ab 18 Uhr junge Künstler auf, die sich ideenreich und im ganzen Schuljahr auf das Fest vorbereitet haben: Theaterleute, Sänger, Rezitatoren, Tänzer und Mitglieder der Schülerband gestalten ein abwechslungsreiches Programm.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Schulfest mitzuerleben. Für das leibliche Wohl sorgen die Schülerfirma und der Förderverein der Schule mit einem eigenen Grillstand. An dem Abend präsentieren die jungen Reporter der Gingster Welle die druckfrische Ausgabe ihrer Schülerzeitung.

Weitere Informationen sind auf der Schulhomepage zu finden: www.schulegingst.de