Fördermittel für neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Dassow

Dassow – Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Dassow ist eine Stützpunktfeuerwehr mit erweiterter Ausstattung zur Hilfeleistung und für Katastrophenschutzaufgaben.

Sie braucht unbedingt eine neue Drehleiter. Seit einer Havarie bei einer Truppmannausbildung ist die alte Drehleiter nicht mehr einsatzbereit und als Übergangslösung hatte die Stadt für die Feuerwehr eine Drehleiter angemietet. Dies konnte aber kein Dauerzustand sein, denn die Feuerwehr braucht eine Drehleiter, um den erforderlichen zweiten Rettungsweg über Rettungsgerät der Feuerwehr bei Gebäuden der mittleren Höhe sicherzustellen. Auch zur Bekämpfung von möglichen Bränden in der Schule, in der Kindertagesstätte, im Gewerbegebiet oder in den Gutshäusern in Harkensee und Wilmstorf sowie im Schloss Lütgenhof braucht die Feuerwehr die neue Drehleiter, um den Brandschutz und die technische Hilfeleistung wie gesetzlich vorgeschrieben zu gewährleisten.

Für die Neuanschaffung erhält die Stadt Fördermittel aus dem Ministerium für Inneres und Europa, für die Staatssekretär Thomas Lenz heute den Zuwendungsbescheid an den Bürgermeister Jörg Ploen übergab.

„Die Feuerwehren sind und bleiben das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes“, sagte er und dankte den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Dassow zugleich für ihr ehrenamtliches Engagement. „Sie können Menschen oft nur unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Die Bereitstellung moderner Einsatzmittel ist deshalb nicht nur für die Einsatzbereitschaft wichtig, sondern sie dient auch dem Eigenschutz. Deshalb unterstützen wir den Ersatz der alten Drehleiter durch ein neues Fahrzeug mit rund 213.000 Euro Sonderbedarfszuweisung. Nur eine gut ausgerüstete Feuerwehr kann bei allen Notlagen, vom Verkehrsunfall über Großbrände bis hin zum Katastrophenfall, ihren vollen Einsatz bringen und wirksame Hilfe leisten.“

Schwesig wirbt auf Sommerabend in Berlin für MV und Festspiele

Berlin – Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich in Berlin. Mit dabei: das größte Musikfestival des Landes, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erwartet heute mehr als 800 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu einem Sommerabend im Ministergarten der Landesvertretung in Berlin.

„Wir wollen in der Hauptstadt zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern ein wunderschönes Bundesland ist, das richtig was kann. Unser Land ist ein tolles Land zum Leben und Arbeiten – und immer eine Reise wert. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musikerinnen und Musiker der Weltklasse und junge Talente zu ganz besonderen Konzerten zu uns in Land holen“, erklärte die Ministerpräsidentin vor Beginn des Sommerabends.

„Das Besondere an den Festspielen ist die wunderbare Verbindung von Musik mit der historischen Architektur und der reichen Natur unseres Landes. Es gibt in diesem Jahr fast 90 Orte, an denen im Sommer musiziert wird: in Kirchen und Klöstern, in Schlössern und Herrenhäusern, in Parks und Gärten, in historischen Industriedenkmälern und an immer wieder neuen, ganz besonderen Orten. In diesem Jahr zum Beispiel im neuen Plenarsaal des Landtags im Schweriner Schloss oder in der Eisengießerei in Torgelow“, warb die Ministerpräsidentin für das inzwischen drittgrößte Festival Deutschlands.

„Unser heutiger Abend in Berlin ist ein wunderbarer Auftakt in die neue Festspiel-Saison. Er ist zugleich eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Verbindungen des Landes in der Bundeshauptstadt zu festigen und neue Kontakte zu knüpfen“, erläuterte die Ministerpräsidentin. Nach einer Vorstellung des diesjährigen Festival-Programms durch Intendant Markus Fein werden Musikerinnen und Musiker der Festspiele die Gäste des Sommerabends musikalisch unterhalten.

Neue Lager- und Behandlungsanlage für Strandräumgut in Boltenhagen

Boltenhagen – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag (04.06.) in Boltenhagen-Tarnewitz (Landkreis Nordwestmecklenburg) die neue Lager- und Behandlungsanlage für Strandräumgut eröffnet. „Unsere Gäste und Einheimischen erwarten für ein unvergessliches Urlaubserlebnis einen sauberen und gepflegten Strand. Dazu ist es notwendig, dass der Strand beräumt wird. Um das gesammelte Gut ordentlich zu lagern und weiter zu behandeln, ist jetzt in Tarnewitz eine entsprechende Anlage errichtet worden. So führt eine hohe Qualität der touristischen Infrastruktur zu einer hohen Gästezufriedenheit“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der sogenannte „Strandanwurf“ besteht meist aus Seegras, Algen, Muscheln, Siedlungsabfällen und weiterem Schwemmgut. In den vergangenen Jahren ist nach Angaben der Gemeinde durch die außerordentliche Häufigkeit und Intensität von Extremwetterlagen ein überdurchschnittlich hohes Aufkommen zu verzeichnen. Um dem adäquat zu begegnen, hat das Ostseebad Boltenhagen eine Lager- und Behandlungsanlage in Tarnewitz fertig gestellt. Zudem wurde in Maschinen und Geräte investiert, um bei der Reinigung ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Räumung des Strandes erfolgt in zwei Schritten. Unter Nutzung technischer Großgeräte wie Radlader und Traktoren wird das Gros des Strandanwurfs aufgenommen und verladen. Die Feinreinigung erfolgt im zweiten Schritt unter Einsatz eines Zuggerätes mit angehängtem Strandreinigungsgerät. „Boltenhagen ist durch den Tourismus sehr geprägt. Das Hauptmotiv der Gäste, die sich für einen Urlaub oder Tagesausflug im Ostseebad entscheiden, ist oftmals das Bade- und Stranderlebnis. Deshalb unterstützten wir die Gemeinde bei den Investitionen für einen sauberen Strand. Das trägt zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Tourismus und auch zur wirtschaftlichen Entwicklung von Tourismusbetrieben entscheidend bei“, sagte Glawe.

Im Seeheilbad Boltenhagen gab es nach Angaben des Statistischen Amtes in der Zeit von Januar bis März 2018 mehr als 32.500 Ankünfte (+11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und knapp 141.000 Übernachtungen (+8,8 Prozent).

Die Gesamtinvestitionen für die Lager- und Behandlungsanlage für Standräumgut betragen knapp 1,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund einer Million Euro.

Seit 1990 wurden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) vom Wirtschaftsministerium bislang 23 Zuwendungen mit einem Investitionszuschuss in Höhe von rund 47 Millionen Euro bezogen auf Gesamtausgaben in Höhe von 34,35 Millionen Euro für Tourismusvorhaben im Einzugsbereich der Gemeinde Boltenhagen ausgereicht. Hierbei handelt es sich unter anderem um die Seebrücke Boltenhagen, die Errichtung eines „Haus des Gastes“, den Neubau der Konzertmuschel und des Kurparks sowie den Neubau eines unentgeltlichen P & R Parkplatzes in Tarnewitz.

Landwirtschaftsministerium fördert kollektive Aalbesatzmaßnahme

Schwerin – Zur Unterstützung einer kollektiven Aalbesatzmaßnahme hat der Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Jürgen Buchwald, am heutigen Montag (04.06.) dem Präsidenten des Landesanglerverbandes, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, einen Zuwendungsbescheid über rund 57.000 Euro übergeben. „Das durch EU- und Landesmittel finanzierte Besatzprogramm mit Jungaalen ist eine wesentliche Säule des Managementplanes des Landes, um den Bestand des Europäischen Aales entsprechend der Europäischen Aalverordnung zu sichern“, sagte der Staatssekretär.

Der Landesanglerverband hatte Ende Mai in Zusammen­arbeit mit sieben Angelvereinen etwa 240.000 Glasaale in 181 Gewässer Mecklenburg-Vorpommerns ausgesetzt. Damit die Jungaale nach ihrer Vorstreckphase die komplette Wachstumsperiode in unseren heimischen Gewässern nutzen können, ist ein Besatz bis Mai erforderlich. Deshalb war ein vorzeitiger Maßnahmebeginn bewilligt worden.

Der Europäische Aal steht auf der Liste der bedrohten Tierarten. Seit den 70-er Jahren wird eine ständige Abnahme des Bestandes festgestellt. 2007 erließ die EU deshalb eine Verordnung, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, Managementpläne zu erarbeiten und umzusetzen, die den Bestand des Europäischen Aals sichern.

„Kinderstube“ der Aale ist die Sargassosee im Atlantik östlich Florida. Die jungen Aale werden im Zeitraum von drei Jahren mit der Golfströmung über den Atlantik an die Küsten Westeuropas getrieben. Die Glasaale steigen in die Binnengewässer auf und pigmentieren sich. Nach etwa 20 Jahren wandern die laichbereiten Aale wieder in die Sargassosee. Ziel der EU ist es, dass wieder 40 Prozent der Blankaale abwandern, um die Laichgebiete zu erreichen. Gemäß dem Deutschen Managementplan wird dieses Ziel voraussichtlich 2040 erreicht werden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist dabei allein verantwortlich für die Bestandsentwicklung im Flusseinzugsgebiet Warnow/Peene und handelt gemäß einem gesamtdeutschen Rahmenplan in den Einzugsgebieten von Elbe, Trave und Oder.

Mittels der Förderung des Landes M-V und der EMFF-Mittel der EU wurden im Zeitraum 2009 bis 2017 insgesamt 55,7 Tonnen vorgestreckte Aale, also etwa 7,75 Millionen Stück, in die Gewässer des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgesetzt. Angler und Berufsfischer beteiligen sich an der Finanzierung und führen die Besatzmaßnahmen durch, weil sie ebenfalls großes Interesse am Erhalt der Fischart haben.

Das Besatzprogramm wird wissenschaftlich von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei begleitet. Für die Sicherstellung optimaler Aufwuchsbedingungen wird seitens des Instituts für Fischerei eine Besatzempfehlung in Abhängigkeit der Gewässereigenschaften ausgesprochen.

Meyer: Wir-Gefühl stärken – Metropolregion Hamburg voranbringen

Ludwigslust – Der Regionalrat der Metropolregion Hamburg, der an wechselnden Orten tagt, ist heute im Ludwigsluster Rathaus zu Gast. Er ist das höchste Entscheidungsgremium der Metropolregion.

„Wir wollen noch enger zusammenrücken. In der Metropolregion leben 5 Millionen Menschen. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, die Wettbewerbsfähigkeit der Region mit attraktiven Standortbedingungen für Wirtschaft, mit guter Arbeit und guten Löhnen weiter zu stärken. Und es geht darum, durch gemeinsame Projekte die Lebensqualität in der Metropolregion zu verbessern“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer anlässlich der Sitzung.

Ein wichtiger Faktor für die Attraktivität einer Metropolregion und ihre Lebensbedingungen sei auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen, die in ihr leben. „Diese Identität müssen wir stärken, damit möglichst viele junge Menschen nach Schule, Ausbildung oder Studium in der Region bleiben, oder nach Ausbildung und Studium wieder zurückkehren“, betonte der Staatssekretär und verwies darauf, dass gerade die ältere Generation einen großen Beitrag zur Identitätsstiftung leistet.

Auf seiner Sitzung will der Regionalrat über das Projekt „Metropolitaner“ diskutieren. Dabei geht es um die Auszeichnung von Personen, Vereine und Stiftungen und Unternehmen, die sich besonders um die Metropolregion Hamburg und ihre Menschen verdient gemacht haben. Es sollen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kunst und Sport gewonnen werden, die als Paten für die Ausgezeichneten auftreten. Neben der Stärkung der Identifikation mit der eigenen Region sei es Ziel dieses Wettbewerbs, den Bekanntheitsgrad der Metropolregion zu erhöhen.

„Insbesondere wenn wir außerhalb von Deutschland für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben, ist es sinnvoll, mit Hamburg als Lokomotive voran zu gehen. Wir haben dafür geeignete Gewerbeflächen in Westmecklenburg, die wir gemeinsam mit der Metropolregion vermarkten“, sagte Meyer.

Integrationsbeauftrage: Engagement für Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern zahlt sich aus

Schwerin – Die Integrationsbeauftrage der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, begrüßt die zunehmende Vermittlung von geflüchteten Menschen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „Das sind ermutigende Signale für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kaselitz zu den heute von der Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, Margit Haupt-Koopmann und Wirtschaftsminister Harry Glawe vorgestellten Zahlen.

„Mein Dank gilt vor allem den vielen Akteuren, die sich im Bereich ‚Integration durch Arbeit‘ in Mecklenburg-Vorpommern engagieren. Dazu gehören u.a. die Willkommens- und Joblotsen, das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge, das IQ-Netzwerk MV, die Kausa-Servicestellen, der Flüchtlingsrat M-V und ebenso die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter“, verdeutlichte Kaselitz.

„Ohne deren begleitende und unterstützende Hilfen wären wir in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich der Integration längst nicht so gut aufgestellt. Das möchte ich gerade angesichts der jüngsten Berichte über eine Zunahme der Gewalt gegen Flüchtlingshelferinnen und -helfer ausdrücklich würdigen“, so die Integrationsbeauftragte Kaselitz.

Akiak und Noria – ein sanfter Riese mit Rostocker Wurzeln und eine neugierige Entdeckerin

Der ganze Zoo freut sich auf die Rückkehr der Eisbären

Rostock – Fast zwei eisbärenfreie Jahre nähern sich ihrem Ende, sehr zur Freude der Mitarbeiter des Rostocker Zoos. Diese fiebern der Ankunft des jungen Eisbärenpärchen Ende August entgegen und dann werden vermutlich alte Erinnerungen geweckt. Der nur wenige Tage vor Fiete am 22. November 2014 in Rhenen (Niederlande) geborene Akiak ist ein Enkel der legendären Rostocker Eisbären Churchill (28.11.1979 in Rostock – 26.10.2013 in Rostock) und Vienna (29.11.1988 in Wien – 13.01.2018 in La Palmyre). Seine zunächst noch Spielgefährtin und spätere Partnerin ist die am 21. November 2015 im Zoo Brno in Tschechien geborene Noria. Derzeit bemüht sich der Zoo noch um ein weiteres Weibchen.

„Wir sind sehr glücklich über unsere neuen Eisbären“, betonte Zookuratorin Antje Zimmermann. „Akiak und Noria werden die ersten arktischen Bewohner des POLARIUMs sein. Mit der Ankunft aus dem niederländischen Zoo in Rhenen und aus dem tschechischen Brno rechnen wir Mitte bis Ende August.“

„Der Rostocker Zoo trägt spürbar zur touristischen Entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bei. Auch in der Vor- und Nachsaison werden den Gästen attraktive Freizeitaktivitäten geboten. Mit dem POLARIUM entsteht in Rostock ein weiterer Besuchermagnet, der weit über Grenzen Rostocks hinaus strahlen wird“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Nicht nur die Großeltern, auch Akiaks Vater ist ein Rostocker, nämlich der am 18. Dezember 1998 im Rostocker Zoo geborene Victor. Seine Mutter Freedom kam am 6. Dezember 2001 in Kolmarden in Schweden zur Welt. Akiak wird von seinen holländischen Tierpflegern als sehr relaxter, sozialer und verspielter „funny guy“ beschrieben. Er habe optisch wie auch vom Verhalten große Ähnlichkeit mit seinem Vater Victor. Somit wird ein sanfter Riese mit Rostocker Wurzeln als erster männlicher Eisbär in das neu erbaute POLARIUM einziehen.

Norias Vater Umca stammt aus Alma-Ata in Kasachstan, wo er am 15. November 1998 geboren wurde. Ihre Mutter Kora erblickte am 27. November 1998 in St. Petersburg in Russland das Licht der Welt. Noria war von Geburt an eine sehr neugierige kleine Eisbärin. So kam sie früher aus der Wurfbox, als selbst erfahrene Tierpfleger es je erlebt hatten. Ihren „Entdeckergeist“ hat Noria behalten, denn obwohl sie gegenüber ihren Pflegern eher zurückhaltend ist, überwiegt immer ihre Neugier, wenn es ein neues Spielzeug oder Beschäftigung gibt. Noria liebt es, ihre Pfleger zu ärgern, indem sie zum Beispiel in das Wasserbecken springt, um die Pfleger nass zu spritzen, wenn diese am Gehege entlang gehen. Ein besonderes Merkmal von Noria ist ihre leicht krumme Nase, wie sie auch ihre Mutter und ihre Geschwister haben.

Eisbären werden mit vier bis fünf Jahren geschlechtsreif, wobei die Geschlechtsreife bei weiblichen Tieren etwas eher eintritt. „Mit 3 ½ und 2 ½ Jahren haben Akiak und Noria also noch etwas Zeit, sich und ihr neues Zuhause kennenzulernen, bevor sie eine Familie gründen“, so Antje Zimmermann.

Zoodirektor Udo Nagel informierte heute auch, dass das Wirtschaftsministerium dem Zoo hilft, unerwartete Mehrkosten beim Neubau aufzufangen. „Heute ist im doppelten Sinne ein guter Tag für unseren Zoo“, so Nagel. „Zum einen, weil wir nun wissen, welche Eisbären nach Rostock kommen und zum anderen, weil uns das Wirtschaftsministerium mit einer weiteren Zuwendung hilft, die entstandenen höheren Kosten decken zu können. Wir sind über diese Unterstützung sehr erleichtert.“

Die Mehrkosten für das POLARIUM belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird davon voraussichtlich rund 1,7 Millionen Euro übernehmen. Gründe hierfür sind unter anderem erhöhte Ausschreibungsergebnisse einzelner Vergabeverfahren und damit verbunden auch wachsende Materialkosten im Baugeschehen sowie unvorhersehbare Schwierigkeiten bei der Einbeziehung des alten Baubestandes. Damit belaufen sich die Gesamtinvestitionen auf 14,21 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 11,6 Millionen Euro.

„Der Rostocker Zoo konnte nachweisen, dass die entstandenen Mehrkosten beim POLARIUM unabweisbar sind und unvorhersehbar waren. Deshalb müssen wir helfen. Jeden vierten Euro der Mehrkosten muss der Zoo tragen. Entscheidend ist, dass das entsprechende Internationale Zuchtbuch in Rostock bleiben kann und die ausgezeichnete Arbeit des Zoos mit seiner weit überregionalen Ausstrahlung unverändert erlebbar bleibt. Das Wappentier des Rostocker Zoos ist der Eisbär. Das POLARIUM wird helfen, unserer auch daraus erwachsenden hohen Verantwortung professionell und weit beachtet auch zukünftig gerecht zu werden“, so Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph.

Die Bauarbeiten auf der Bärenburg liegen indes im Zeitplan. Die Rohbauarbeiten des Gesamtprojektes sind zu 90 Prozent abgeschlossen. Der Innenausbau der technischen Gebäudeausrüstung läuft auf Hochtouren und macht große Fortschritte. Im Bereich der Pinguinanlage nimmt der Kunstfelsen schon deutliche Konturen an; dort sind die Landschaftsbauarbeiten im vollen Gange. „Nach aktuellem Stand kann der geplante Eröffnungstermin im September gehalten werden“, unterstrich der Zoodirektor.

Förderzusage für Neubau einer Treppe in der Oststadt von Neubrandenburg

Neubrandenburg – Die Stadt Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält für den Neubau einer Treppenanlage zwischen der Robert-Koch-Straße und der Kopernikusstraße im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Oststadt“ eine Förderzusage über mehr als 50.000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm. Die vorhandene ist marode und nicht mehr sicher. Da auch viele Schulkinder die Treppe auf dem Weg zur Grundschule nutzen, ist eine sichere Verbindung der zentrumsnahen Infrastruktur mit der Wohnbebauung unbedingt erforderlich.

Die neue Treppe entsteht in unmittelbarer Nähe zur alten und verbindet das höher gelegene Wohngebiet mit der Regionalen Schule, dem Lindetal-Center, einem neu errichteten Ärztehaus sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten im tiefer gelegenen Stadtumbaugebiet. Sie kann künftig auch mit Kinderwagen und Fahrrädern sowie von älteren Personen besser genutzt werden. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 66.000 Euro.

Backhaus erleichtert: Nord Stream 2 übernimmt volle Verantwortung

Lubmin – Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus zeigte sich auf der heutigen Pressekonferenz in Lubmin zufrieden über das Einlenken von Nord Stream 2 in Sachen Schmierfettverunreinigung der Küste des Greifswalder Boddens. „Ich bin sehr erleichtert darüber, dass Nord Stream 2 nun auch offiziell die Verantwortung für den Vorfall übernommen und seine volle Kooperationsbereitschaft sowie die Kostenübernahme zugesichert hat“, erklärte der Minister. „Ich gehe davon aus, dass die Beräumungsarbeiten am morgigen Tag der Umwelt im Wesentlichen abgeschlossen sein werden.“

In Reaktion auf den Vorfall kündigte der Minister gleichzeitig an, eine wasserbehördliche Anordnung zum Einsatz biologisch leicht abbaubarer Schmierstoffe auf Schiffen bei Arbeiten in den Gewässern des Landes erlassen zu wollen. „Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern prüft derzeit die Möglichkeit einer solchen Anordnung“, teilte der Minister mit. „Gerade in hochsensiblen Ökosystemen wie dem Greifswalder Bodden muss alles im Einklang mit dem Naturschutzrecht geschehen“, sagte der Minister und mahnte an, Pipelinebauer Nord Stream 2 solle aus Vorsorgegründen schon jetzt zum Einsatz biologisch leichter abbaubarer Schmiermittel übergehen.

Nach Angaben des Unternehmens Nord Stream 2 waren vor Pfingsten aufgrund einer zunächst unentdeckten Leckage auf einem der Baggerschiffe, die im Auftrag des Unternehmens Nord Stream 2 einen Graben für die später zu verlegenden Rohrstränge der Gaspipeline ausheben, bis zu 145 kg rötliches Schmierfett in den Bodden gelangt.

Minister Backhaus kritisierte, dass die Wasserbehörden des Landes nicht umgehend von Nord Stream 2 über das Austreten wassergefährdender Stoffe informiert worden waren. „Das hat wertvolle Zeit gekostet, in der man längst hätte gegensteuern können“, sagte er. Den Verstoß des Schiffsführers gegen das Landeswassergesetz werde das Umweltministerium als oberste Wasserbehörde mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren ahnden.

Während der unverzüglich veranlassten Reinigungsarbeiten wurden vereinzelt auch andersfarbige Schmierfettreste in deutlich geringerer Menge gefunden. Daher wurden von Nord Stream 2 alle Baggerarbeiten bis auf Weiteres unterbrochen und die restlichen Baggerschiffe für umfangreiche Untersuchungen in den Hafen Lubmin beordert. Die Baggerarbeiten im Bodden sollen erst wieder aufgenommen werden, wenn sichergestellt ist, dass sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt.

Die mit 20 Kilogramm größte Menge Schmierfett war bereits am Pfingstsonntag, dem 20. Mai, auf der Halbinsel Zudar in Südost-Rügen angespült und nach einem Bürgerhinweis durch die Freiwillige Feuerwehr vom Strand entfernt worden. Die Wasserschutzpolizei nahm die Ermittlungen auf und schaltete das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) Vorpommern als untere Wasserbehörde ein. Weitere etwa 10 Kilogramm Schmierfett waren im Bereich Stahlbrode und bei Tremt im östlichen Strelasund angespült worden; ca. 5 Kilogramm Fett waren durch das Technische Hilfswerk im Bereich Wampen aufgenommen worden. In Koos, Struck, Freesendorfer Wiesen und Greifswald Ladebow waren ebenfalls münz- bis tennisballgroße Schmierfettzusammenballungen von Ufern und Stränden entsorgt worden. Seit dem 28. Mai gab es keine Neufunde mehr.

Insgesamt wurden bislang ca. 70 Kilogramm Schmierfett an Stränden und Ufern auf einer Gesamtlänge von 10 Kilometern entfernt.

Minister Backhaus unterstrich, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Leib und Leben bestand. „Auch von einer akuten Gefährdung für das gesamte Ökosystem Greifswalder Bodden gehen wir derzeit nicht aus“, sagte er. Befragungen ortsansässiger Fischer und einer Usedomer Erzeugergemeinschaft ergaben keine Hinweise auf Schäden an Fischen oder Verunreinigungen der Fanggeräte.

Das StALU Vorpommern werde die von Nord Stream freiwillig vorgenommene Reinigung der Strände weiterhin begleiten und kontrollieren. Außerdem kündigte Backhaus Kontrollfahrten zum Baggerbereich im Bodden mit dem landeseigenen Gewässerüberwachungs- und Ölfangschiff „Strelasund“ an.

Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe und die Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit Margit Haupt-Koopmann haben am Montag in Schwerin Möglichkeiten der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt vorgestellt. „Wir wollen geflüchtete Menschen noch besser bei allen Fragen der Ausbildungs- oder Arbeitsaufnahme unterstützen. Die berufliche Integration der in Mecklenburg-Vorpommern lebenden geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt ist eine große Herausforderung. Sie kann nur gelingen, wenn breite Bündnisse aller an der sozialen und beruflichen Integration beteiligten Akteure sie als langfristige Gemeinschaftsaufgabe begreifen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Margit-Haupt-Koopmann, Chefin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, illustrierte einleitend, wie facettenreich die von Minister Glawe angesprochene „soziale und berufliche Gemeinschaftsaufgabe“ ist: „Wir müssen uns bei diesem Thema immer wieder bewusst machen, dass zahlreiche Handlungsfelder betroffen sind – etwa der Erwerb der deutschen Sprache, die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, die Absicherung des wirtschaftlichen Existenzminimums, die Bereitstellung von Wohnraum, die Begleitung in allen Belangen des täglichen Lebens und die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Sie erfordern ein abgestimmtes Vorgehen aller jeweils Verantwortlichen!“

Anschließend ging sie auf die Situation (Mai 2018) am Arbeitsmarkt ein: „3.100 Arbeitslose in Mecklenburg-Vorpommern stammen aktuell aus den TOP-8 Asylherkunftsländern – davon 2.360 aus Syrien. Im Mai 2017 waren es insgesamt 2.480.“

Der Zuwachs um 630 oder 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr werde jedoch relativiert, wenn man die Abgänge aus Arbeitslosigkeit in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung seit 2106 betrachte. „2016 nahmen“ – so Haupt-Koopmann – „339 Arbeitslose aus den TOP-8 Asylherkunftsländern eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern auf. 2017 waren es schon 909. Und nun – von Januar bis April 2018 – haben bereits 418 eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Wenn wir uns also die Abgänge aus Arbeitslosigkeit im Zeitverlauf anschauen, dann ist für mich eine Botschaft zwingend: Die Richtung stimmt!“

Sie unterstrich, dass besonders der Dienstleistungsbereich – etwa das Gastgewerbe, das Gesundheitswesen und der Handel – sowie das produzierende Gewerbe profitierten. „Wir müssen die Chancen sehen, die sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für das Land eröffnen.“ Daher ging sie ergänzend auch auf den Ausbildungsmarkt ein. „Natürlich kommt eine Ausbildung – aus vielen Gründen – noch nicht für jeden jungen Flüchtling in Frage. Doch ermutigend ist für mich auch hier die Datenlage aus dem Monat Mai. Wir haben aktuell 364 Bewerberinnen und Bewerber für Berufsausbildungsstellen aus der Gruppe der Flüchtlinge bei uns registriert, davon sind 107 versorgt. Besonders das große Interesse an Berufsausbildungen in technischen Berufen, aber auch in den Gesundheitsberufen und im Tourismus finde ich erfreulich.“

„Um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken, müssen Betriebe alle Möglichkeiten zur Besetzung ihrer offenen Stellen nutzen“, so Glawe weiter. Potential für den heimischen Arbeitsmarkt stellen knapp 8.000 Personen dar, die als Geflüchtete zu uns gekommen sind. Knapp 5.000 davon sind unter 35 Jahren. „Um ihnen eine Chance auf einen Arbeitsplatz zu geben, brauchen wir Offenheit, Engagement und Mut der Unternehmen und Bereitschaft, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen. Wir können Geflüchtete als Fachkräfte gewinnen. Mir ist wichtig, dass die vorhandenen Angebote im Land intensiv genutzt werden und wir bei möglichst vielen Geflüchteten bald sagen können, dass sie in einem Betrieb angekommen sind“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt insgesamt 22 Joblotsen im Land. Diese sind bei den Jobcentern angesiedelt. „Die Joblosten helfen Geflüchteten bei der Arbeitsplatzsuche, begleiten sie bei allen notwendigen Schritten und helfen und unterstützen Arbeitgeber bei allen Fragen rund um die Arbeitsaufnahme. Sie sind enorm wichtige Ansprechpartner vor Ort. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Integration von Geflüchteten bei uns in Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsminister Glawe.

Gegenstand der Förderung sind die Personalausgaben für Joblotsen, die bei den Agenturen für Arbeit oder Landkreisen bzw. kreisfreien Städten eingestellt und an die Jobcenter in Mecklenburg-Vorpommern abgeordnet werden. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Akquise von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen für geflüchtete Menschen. Weiterhin sind sie Mittler zwischen Arbeitgeber und Beschäftigung suchenden geflüchteten bzw. beschäftigten geflüchteten Menschen. Sie unterstützen die Zusammenarbeit mit Sprachkurs- und Bildungsträgern, Kammern u.a. bei der Organisation von Praktika, Ausbildungs- und Arbeitsaufnahmen sowie den erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen. Ebenfalls leisten sie Unterstützung bei der erfolgreichen betrieblichen Integration von geflüchteten Menschen sowie Begleitung der geflüchteten Menschen, wie beispielsweise zu Ausländerbehörden, Jugend- und Schulämtern. Die Joblotsen werden vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium für die Dauer von zwei Jahren mit rund 2,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

Im Wirtschafts- und Arbeitsministerium ist eine Projektgruppe für die berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten seit Ende des vergangenen Jahres eingerichtet worden. Ein Landes- und vier Regionalkoordinatoren sind landesweite bzw. regionale Ansprechpartner besonders der Arbeitgeber für Fragen der Beschäftigung von geflüchteten Menschen. Die Koordinatoren haben ihren Sitz in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Stralsund. Außerdem unterstützen sie gemeinsam mit den Geschäftsführungen der Jobcenter die regionale Zusammenarbeit der zahlreichen Akteure in diesem Bereich. „Sie greifen Probleme und Schwierigkeiten auf und versuchen Lösungen zu finden, indem sie unsere Kontakte auch zur Bundesebene nutzen“, erläuterte Glawe.

Darüber hinaus fördert das Arbeitsministerium das Health and Care Office. „Das Projekt hat das Ziel, eine qualifikationsadäquate und nachhaltige Beschäftigung von Migranten aus den Gesundheitsberufen zu gewährleisten. Im Fokus steht die Gewinnung und Bindung der zugewanderten Fachkräfte für Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, Medizinische Versorgungszentren, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen sowie die Praxen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

Das Projekt läuft in den Regionen Neubrandenburg, Greifswald und Westmecklenburg/Schwerin. Geflüchteten aus medizinischen Berufen werden beispielsweise bei ihrem Spracherwerb durch eine gute zeitliche Koordinierung der Sprachkurse unterstützt. Derzeit sind 227 Personen aus 31 Herkunftsländern – zwei Drittel aus Syrien – Projektteilnehmer. In 2017 konnten 28 Übergänge in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreicht werden. Hierbei handelte es sich vorwiegend um Ärzte, die eine Beschäftigung in den Kliniken des Landes aufgenommen haben. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Projekt mit 206.000 Euro Landesmitteln in 2018.

Ein wichtiger Baustein bei der Beratung der Migranten in Fragen der beruflichen Integration sind die IntegrationsFachDiensteMigration (IFDM). Das Aufgabenspektrum reicht von einer individuellen Kompetenzfeststellung, über Beratung bezüglich der nächsten Integrationsschritte (Sprache, Maßnahme, Projekt, Praktika) bis hin zur Einarbeitungsbegleitung. Um ein flächendeckendes Angebot zu ermöglichen, beraten die IFDM regelmäßig auch außerhalb ihrer Hauptstandorte an rund 30 Standorten im Land in Liegenschaften der Kommunen und Jobcenter. „Die enge Zusammenarbeit der Projektmitarbeiter mit den ortsansässigen Unternehmen, den Jobcentern und den Kommunen trägt dazu bei, dass eine passgenaue und arbeitsmarktrelevante Qualifizierung angeboten wird“, so Glawe. Das Wirtschafts- und Arbeitsministerium unterstützt die IFDM aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis 2018.