Kulturförderung 2017: Archive, Bibliotheken, Musik und mehr

Ministerin Hesse: Viele Kulturangebote machen unser Land lebenswert

Schwerin – Das Land hat im vergangenen Jahr 246 Projekte über die Kulturförderung unterstützt. Das geht aus der Förderliste für das Jahr 2017 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2017 bewilligt wurden und umfasst auch Projekte mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar. Im Haushaltsjahr 2017 standen 11,5 Millionen Euro für die allgemeine Kulturförderung zur Verfügung.

„Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kulturszene“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Kulturangebote, die wir mit Kulturfördermitteln unterstützen, machen unser Land lebenswert. Dazu zählen Musikfestivals, Museen, freie Theater und die Heimatpflege, um nur einige zu nennen. Andere Angebote wiederum gehören zur kulturellen Grundversorgung, die auch für eine gute Bildung wichtig ist. Das Land unterstützt beispielsweise regelmäßig die Medienankäufe in Bibliotheken und fördert Musik- und Jugendkunstschulen, die sich um junge Talente kümmern“, sagte Hesse.

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zudem hatte das Land auch im Jahr 2017 verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt. Dazu zählten ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern und die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“.

Um Kulturfördermittel zu erhalten, müssen Projektträger einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Jahr können Kulturschaffende die Fördermittel erstmals unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Seit 1. Januar 2018 gelten neue Regeln für die Kulturförderung. „Mit den vereinfachten Regelungen wollen wir erreichen, dass Kulturschaffende weniger Bürokratie bewältigen müssen und mehr Zeit für Kunst und Kultur haben“, betonte Ministerin Hesse.

Vorträge über Vorsorgevollmacht in M-V

Auch zum Bürgerforum der Landesregierung informiert Ministerin Katy Hoffmeister über das Betreuungsrecht: „10.000 Broschüren allein dieses Jahr bereits verteilt“

Schwaan – Zum 3. Bürgerforum unter dem Motto „Landesregierung vor Ort“ hat Justizministerin Katy Hoffmeister nach Schwaan in die Begegnungsstätte geladen. Vor mehr als 30 Menschen sprach sie über die Themen Vorsorgevollmacht sowie auch Nachbarrecht. „Ich bin mehrmals im Monat im Land unterwegs und werbe aktiv zur Vorsorgevollmacht. In Vorträgen zeige ich den Menschen auf, wie wichtig es ist, für den dramatischen Fall der fehlenden Selbstbestimmung vorzusorgen. Das ist in jedem Alter äußerst wichtig. Allein auf dem MV-Tag in Rostock habe ich viele Gespräche zu dem Thema geführt und unsere Broschüre ‚Das Betreuungsrecht‘ verteilt. Ich möchte, dass möglichst alle in Mecklenburg-Vorpommern zumindest einmal von der Dringlichkeit dieses Themas gehört haben. Daher setze ich mich persönlich dafür ein“, sagt Ministerin Hoffmeister.

Allein in diesem Jahr hat das Justizministerium bereits 10.000 Broschüren „Das Betreuungsrecht mit ausführlichen Informationen zur Vorsorgevollmacht verteilt oder versandt. Die Justizministerin und ihre Länderkollegen haben sich auf der Justizministerkonferenz in Eisenach darüber hinaus erneut dafür stark gemacht, dass das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz die Reform des Betreuungsrechts voranbringt. „Denn wie eine bundesweite Forschung zum Erforderlichkeitsgrundsatz zeigt, ist zum Beispiel nicht jede Bestellung einer rechtlichen Betreuung notwendig, sondern könnte je nach Einzelfall durchaus auch durch vorgelagerte Hilfen vermieden werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat einen fachübergreifenden Diskussionsprozess begonnen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten“, so Justizministerin Hoffmeister in Schwaan.

Greifswalder Wohnungsbau-Genossenschaft erhält Förderung

Greifswald – Am 21.06.2018 übergibt Bauminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 59.400,00 Euro an den Vorstand der Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald für die Nachrüstung eines Personenaufzugs. Die Fördermittel kommen aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen. Die Gesamtausgaben für den Aufzug betragen rund 480.000 Euro.

Der Fahrstuhl soll innenliegend neben dem Treppenhaus in ein sechsgeschossiges Wohngebäude aus dem Jahr 1987 in der Spiegelsdorfer Wende 6 eingebaut werden. Es sind Haltepunkte auf sechs Wohnebenen und im Kellergeschoss vorgesehen, so dass ein barrierefreier Zugang gewährleistet ist. Zusätzlich wird ein neuer stufenloser Hauseingang errichtet.

Transparenzoffensive der Sozialverbände

Ministerin Drese übergibt DRK-Gutachten und lobt Transparenzoffensive der Sozialverbände

Schwerin – Ministerin Stefanie Drese hat heute dem Sozialausschuss das Gutachten des DRK-Landesverbandes zur Klärung von Anschuldigungen gegen führende ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte übergeben.

„Meine Zusage für eine zügige rechtliche Prüfung habe ich damit erfüllt. Ich halte eine Herausgabe des Gutachtens an den Ausschuss als Beitrag zur vollständigen Aufklärung und zur Herstellung größtmöglicher Transparenz für richtig und notwendig. Dies habe ich auch dem DRK-Landesverband mitgeteilt“, sagte Drese heute in Schwerin.

Die Weitergabe des DRK-Gutachtens geschieht unter Beachtung des Schutzes personenbezogener Daten von unbeteiligten Dritten. Auch seitens des Sozialausschusses besteht aus Sicht der Ministerin eine eigene gesetzliche Verpflichtung zur Gewährleistung des Datenschutzes.

Als „sehr positiv“ bewertet Ministerin Drese die Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände für mehr Information und Offenheit. „Mit den Ankündigungen des AWO-Landesverbandes und der Diakonie MV haben mittlerweile alle in der LIGA vertretenen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege bekannt gegeben, der ‚Initiative Transparente Zivilgesellschaft‘ beizutreten. Damit setzen die Wohlfahrtsverbände unsere gemeinsam verabredete Transparenz-Offensive um. Das ist ein wichtiger Baustein, um verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen“, so Drese.

Die Ministerin ist zudem erfreut darüber, dass auch kleinere Vereine, wie jüngst Perspektive e.V. aus Waren, sich der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ anschließen wollen. Drese: „Das zeigt, die Transparenz-Offensive entfaltet Wirkung.“

„Kessel Buntes“ in Gingst

Schüler laden zur alljährlichen Talente-Show

Insel Rügen – Die Schule Gingst lädt am Donnerstag, dem 28. Juni 2018, zu ihrer alljährlichen Talente-Show „Kessel Buntes“ ein. In der Turnhalle treten ab 18 Uhr junge Künstler auf, die sich ideenreich und im ganzen Schuljahr auf das Fest vorbereitet haben: Theaterleute, Sänger, Rezitatoren, Tänzer und Mitglieder der Schülerband gestalten ein abwechslungsreiches Programm.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Schulfest mitzuerleben. Für das leibliche Wohl sorgen die Schülerfirma und der Förderverein der Schule mit einem eigenen Grillstand. An dem Abend präsentieren die jungen Reporter der Gingster Welle die druckfrische Ausgabe ihrer Schülerzeitung.

Weitere Informationen sind auf der Schulhomepage zu finden: www.schulegingst.de

Schwesig lobt Kammern und setzt auf Zusammenarbeit mit Polen

Feldberger Seenlandschaft – Der Osten des Landes Mecklenburg-Vorpommern gewinnt nach Einschätzung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zunehmend an Wirtschaftskraft. „95 Prozent aller Unternehmen im Kammerbezirk sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden“, zitierte die Ministerpräsidentin aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die regionale Wirtschaft wächst weiter. Vor allem die Branchen Bau, Dienstleistungen, Verkehr und Industrie sehen die Entwicklung sehr positiv. Viele Unternehmen planen Investitionen in Erweiterungen und Personalzuwachs“, sagte die Ministerpräsidentin auf dem Jahresempfang der Kammer in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft.

Die Stärkung der Wirtschaftskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen bleibe die wichtigste Aufgabe in Mecklenburg-Vorpommern. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns wirtschaftlich noch breiter aufstellen. Dass wir Unternehmen für unser Land gewinnen, die mit hoher Wertschöpfung zu einer guten Entwicklung beitragen.“

Das Land brauche vor allem noch mehr Industriearbeitsplätze. Deshalb unterstütze die Landesregierung die Industriekampagne der Kammern und der Vereinigung der Unternehmensverbände im Land. „Mit Ihrer Industriekampagne werben Sie für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Sie zeigen überall, auch international: Hier in Mecklenburg-Vorpommern gibt es sehr gute Voraussetzungen für die Wirtschaft“, sagte Schwesig. „Ich bedanke mich sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit in meinem ersten Jahr als Ministerpräsidentin.“

Für das östliche Mecklenburg-Vorpommern sei die Zusammenarbeit mit Polen eine große Chance. Das habe die IHK Neubrandenburg frühzeitig erkannt. „Sie waren Gründungsmitglied der deutsch-polnischen Industrie- und Handelskammer. Und sie haben mit dem Haus der Wirtschaft in Stettin ein hervorragendes Angebot für Beratung, Vernetzung und Austausch etabliert, das von deutschen und polnischen Unternehmen gleichermaßen genutzt wird“, lobte Schwesig das „großartige Engagement“ der Kammer. Polen sei bereits heute der wichtigste Außenhandelspartner des Landes.

WEMAG bringt Lebensqualität ins Haus

Kommunale Unternehmen begehen am 23. Juni 2018 bundesweit Tag der Daseinsvorsorge

Schwerin – Duschen, Tee kochen, den Hausmüll in die Tonne werfen, mit dem Bus ins Büro fahren und dort E-Mails versenden – jeden Tag nehmen die Menschen ganz selbstverständlich grundlegende Güter und Dienstleistungen in Anspruch. Für die Bereitstellung dieser Leistungen, die manchmal unbemerkt und im Hintergrund ablaufen, sind die kommunalen Unternehmen zuständig. Sie betreiben 365 Tage im Jahr Daseinsvorsorge.

Um dieses Engagement für einen Tag in den öffentlichen Fokus zu rücken, hat der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) den Tag der Daseinsvorsorge ins Leben gerufen. Als Mitglied im VKU beteiligt sich in diesem Jahr auch die WEMAG an dieser Aktion, die am 23. Juni 2018 bundesweit durchgeführt wird.

„Als kommunales Unternehmen leisten wir mit der Strom- und Gasversorgung unseren Beitrag zur Daseinsvorsoge für die Bürgerinnen und Bürger in der Region“, sagt WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart. „Gemeinsam bilden Kommunen und ihre kommunalen Unternehmen das Fundament für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland. Diese Leistung soll am Tag der Daseinsvorsorge gewürdigt werden“, so das Vorstandsmitglied der VKU-Landesgruppe Nord weiter.

Für Amélie und Arne Dobbertin ist schnelles Internet ein Stück Lebensqualität geworden. Foto @ WEMAG/André Walther

Mit dem Breitbandausbau schafft die WEMAG eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Kommunikation. Gegenüber den Kupferleitungen besitzt das Glasfasernetz erhebliche Vorteile, wie beispielsweise ultraschnelle Datenübertragungsraten und eine geringe Störanfälligkeit. Das weiß auch Arne Dobbertin zu schätzen. Er ist Mitarbeiter der WEMAG und lebt mit seiner Familie auf dem Land. „Für uns ist schnelles Internet fester Bestandteil des Tages. Über die 100 Mbit-Leitung können wir fernsehen, Filme streamen und natürlich einkaufen“, meint der IT-Spezialist, der die schnelle Leitung auch beruflich nutzt. „Für den Informationsaustausch mit den Kollegen nutze ich gern die Konferenzschaltung mit Videoübertragung“, sagt der WEMAG-Gruppenleiter.

Auf eine schnelle Datenleitung setzt auch seine Tochter, wenn sie mit ihren Freundinnen Tag und Nacht Fotos und Videos austauscht. „Das ärgert meinen Papa zwar etwas, aber ich finde es cool, direkt eine Antwort zu bekommen“, meint Amélie. „Ich schaue eigentlich nur über mein Smartphone fern. Dann bekommen meine Eltern es nicht sofort mit, dass ich noch nicht schlafe“. Amélie ist Schülerin der 6. Klasse und nutzt das Glasfaserinternet aber auch für ihre Hausaufgaben. So kann sie zum Beispiel für Vorträge besser im Internet recherchieren und Präsentationen erstellen. „Ohne Internet würde vieles nicht funktionieren. Es ist mittlerweile ein Stück Lebensqualität geworden“, ergänzt Arne Dobbertin.

Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf

Düsseldorf/Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe hat im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) die stärkere Sicherung der spezialärztlichen Versorgung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher gefordert. Das Land M-V hat hierfür einen Antrag eingebracht. „Chronisch kranke Kinder brauchen unsere Unterstützung und erreichbare hochqualifizierte Behandlungsmöglichkeiten gehören dazu. Wir brauchen neue ambulante Möglichkeiten zur Leistungserbringung für kinder- und jugendmedizinische Zentren an Krankenhäusern, die über die erforderliche Expertise verfügen“, forderte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die zweitägige bundesweite Konferenz der Gesundheitsminister beginnt am Mittwoch (20. Juni 2018).

„Die bisherigen Rechtsgrundlagen müssen weiterentwickelt werden. Durch den Wandel des Krankheitsspektrums ist es beispielsweise erforderlich, Behandlungsangebote in der Kinderheilkunde zu verändern. Wir brauchen hochqualifizierte Spezialisten – z. B. Kinderdiabetologen, Kinderrheumatologen – haben aber aufgrund der demografischen Situation gerade bei uns in Mecklenburg-Vorpommern das Problem, diese Fachkräfte zu finden“, so Glawe weiter. Das gelingt beispielsweise am besten an spezialisierten Zentren, die an größeren Kinderkliniken angebunden sind. „Es muss noch viel stärker als bisher eine übergreifende Behandlung im ambulanten und im stationären Bereich ermöglicht werden. Diese Situation gibt es nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sehen mit Sorge, dass die Zukunft der Kindermedizin insbesondere in strukturschwächeren und ländlichen Räumen vor großen Herausforderungen steht“, betonte Glawe.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Konferenz mit der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung durch die Stärkung der Ärztenetze. „Gerade in Flächenländern sind Ärzte-Netzwerke von großer Bedeutung. Versorgungslücken über Netzwerke zu schließen ist allemal besser als Einzelkämpfer in der Region zu sein. Vernetzung und Koordination von Versorgungsleistungen ist eine Herausforderung vor allem für ländliche Regionen. Gerade die Vernetzung auf den verschiedenen Ebenen, zum Beispiel im ambulanten und stationären Bereich, ist ein Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in unserem Flächenland“, machte Gesundheitsminister Glawe deutlich. Arzt- bzw. Praxisnetze brauchen hierfür die gleiche Rechtsstellung im Sozialgesetzbuch wie zugelassene Vertragsärzte, Vertragspsychotherapeuten und Medizinische Versorgungszentren, um die regionale Versorgung sicher zu stellen. „Dies ist wichtig, damit Arztnetzen die Möglichkeit gegeben wird, Arztsitze zu erwerben sowie Ärzte oder anderes medizinisches Personal anzustellen“, so Glawe.

Gesundheitsminister Glawe hat sich im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz auch zum Thema Organspende geäußert. „Jede Organspende ist eine reelle Chance zum Überleben. Oft ist es so, dass erst die Betroffenheit im eigenen Umfeld verdeutlicht, wie wichtig das Thema ist. Dann kommt man ins Grübeln. Deshalb ist es wichtig, das Thema Organspende wieder stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Glawe. Der Minister zeigt sich offen für eine Einführung einer Widerspruchslösung. Dabei geht es darum, dass Ärzte hirntoten Patienten Organe entnehmen können, wenn diese zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen haben. „Das Thema muss in Deutschland intensiv diskutiert werden. Es gibt viele Vorbehalte und Ängste. Entscheidend ist, die Spendersituation deutlich zu verbessern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe abschließend.

In Mecklenburg-Vorpommern gab es im Zeitraum Januar bis April 2018 nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) insgesamt 17 postmortale Organspender; im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum sieben. Im Gesamtjahr 2017 waren es 27 Organspender, das entspricht 16,8 Spender je einer Million Einwohner. Zum Vergleich: Bundesweit gab es 2017 insgesamt 797 Organspender, das entspricht 9,7 Spender je einer Million Einwohner. Mecklenburg-Vorpommern ist damit das Bundesland mit den meisten Organspendern bezogen auf die Einwohnerzahl.