Neue Internetpräsenz der Justiz in M-V

Justizportal www.mv-justiz.de wurde komplett erneuert. Justizministerin Katy Hoffmeister: „Moderner Internet-Auftritt ist vor allem für die Nachwuchssuche wichtig“

Rostock – Am Montag ist am Oberlandesgericht Rostock offiziell das neue Internet-Portal der Gerichte und Staatsanwaltschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern gestartet worden. Die Präsenz www.mv-justiz.de wurde komplett erneuert.

Justizministerin Katy Hoffmeister: „Die gesamte Justiz präsentiert sich nun im modernen Landesdesign. Das ist zum einen für eine moderne Justiz wichtig, aber vor allem auch zur Nachwuchsgewinnung bedeutend. Darum ist ins neue Justizportal auch das Karriereportal für die gesamte Justiz des Landes eingebunden. Wer sich über seine Perspektiven in der Justiz informieren möchte, findet hier alle wichtigen Fakten. Auch unsere Kampagnenfilme vom Referendariat über Justizfachangestellte bis hin zur neuesten Kampagne für den Justizvollzug sind auf dem Portal abrufbar“, so Justizministerin Hoffmeister.

Der Präsident des Oberlandesgerichts Rostock, Burkhard Thiele, lobt die Zusammenarbeit der Gerichte und Staatsanwaltschaften für den neuen Internetauftritt: „Die Justiz zeigt sich geschlossen und zeitgemäß. Das ist sehr wichtig, da immer mehr Menschen sich hauptsächlich im Internet informieren. Daher muss die Justiz entsprechend und ansprechend präsent sein. Wir nutzen somit auch die Chance, den Bürgerinnen und Bürgern die Rechtsprechung näher zu erklären. Das stärkt das Vertrauen in die Justiz. Und nicht zuletzt erreichen wir nur mit einem zeitgemäßen Internetauftritt den so dringend gebrauchten Nachwuchs.“

Das Justizportal ist federführend vom Oberlandesgericht Rostock und dem gemeinsamen IT-Betrieb der Justiz (GemIT) im Justizministerium umgesetzt worden.

Weitere Fördermittel für Sporthalle Eldena

Eldena – Der Minister für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier hat heute in Eldena (Amt Grabow) einen Bewilligungsbescheid über rund 165.000 Euro Sonderbedarfszuweisung an den Bürgermeister Herrn Oliver Kann übergeben. Das Geld fließt in den Umbau und die Modernisierung der Turnhalle an der Grundschule. „Ich freue mich als Kommunalminister helfen zu können, die Bedingungen für den Sportunterricht an der Grundschule deutlich zu verbessern“, sagte Lorenz Caffier.

Die vorhandene Sporthalle wurde in den 1980er Jahren errichtet und seitdem noch nicht grundlegend saniert. So ist das Objekt z.B. nicht behindertengerecht, der Sanitärbereich muss erneuert werden, auch sind die gesamte Beleuchtung und teilweise die Heizungsanlage veraltet.

Für den Erhalt des Schulstandortes Eldena ist eine moderne und voll funktionsfähige Sporthalle genauso wichtig für die Sportvereine der Gemeinde Eldena und der umliegenden Ortschaften und den Breitensport.

Ortsdurchfahrt Ribnitz-Damgarten wird ausgebaut

Ribnitz-Damgarten – Der Landkreis Vorpommern-Rügen erhält für den Ausbau der Kreisstraße NVP 2 in der Ortsdurchfahrt Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Damgarten vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 330.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Vorhaben betragen rund 510.000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 730.000 Euro.

Im auszubauenden Bereich der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Damgarten zwischen der Wasserstraße und der Waldstraße sind Setzungsschäden sowie Risse an der Fahrbahn und am Gehweg aufgetreten. Diese sollen beseitigt werden. Auf beiden Seiten der neuen sechs Meter breiten Straße werden zudem Gehwege in einer Breite von zwei bzw. zweieinhalb Metern Breite angelegt. Ebenso wird im Rahmen dieser Maßnahme die Straßenentwässerung erneuert.

Kindergeld im Studium – jetzt einfach online beantragen

Nürnberg – Ab sofort können die Eltern die Weiterbewilligung des Kindergelds für ihre studierenden Kinder online abwickeln – ganz ohne bürokratischen Aufwand. Formulare müssen sie nicht mehr ausfüllen. Der Studiennachweis kann online übermittelt werden.

„Viele Eltern kennen das leidvoll: Obwohl vorher schon viele Jahre für das Kind Kindergeld gezahlt worden ist, müssen sie, wenn das Kind nach Ende der Schulausbildung ein Studium aufnimmt, wieder viele Formulare der Familienkasse ausfüllen. Das ist jetzt vorbei. Mit unserem neuen Online-Service geht es schneller, man spart Zeit und nervige Behördenwege. Das Einreichen eines Formulars mit Unterschriften ist nicht notwendig, sodass der Prozess absolut bürokratiefrei ist“ sagt Karsten Bunk, Leiter der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. „In diesem Jahr haben wir bereits etwa 450.000 Schreiben an unsere Kundinnen und Kunden mit einem individuellen Zugangscode versandt“.

So funktioniert das neue Online-Verfahren: Endet die Schulausbildung eines Kindes, schreibt die Familienkasse die Eltern an. Das Schreiben enthält nun neben den Hinweisen zum weiteren Kindergeldbezug auch einen individuellen Zugangscode und einen Hinweis auf das Online-Portal der Familienkasse. Auf der Website geben die Eltern ihren personalisierten Nutzungscode ein. Damit werden automatisch auch bereits vorhandene Daten der Eltern bzw. des Kindes angezeigt; sie müssen nicht mehr eingegeben werden. Das neue Onlineportal der Familienkasse ermöglicht zudem den unkomplizierten Upload und die Übermittlung des Studiennachweises. Da alle Angebote der Familienkasse für Smartphone und Tablet optimiert sind, geht dies sogar einfach von unterwegs.

Kindergeldberechtigte, die bereits angeschrieben worden sind, aber aktuell noch keinen Studiennachweis für ihr Kind vorliegen haben, können den Zugangscode auch zum Nachreichen der Studienbescheinigung nutzen. Weitere Informationen zum Kindergeld online: www.familienkasse.de

Meyer: Gästezufriedenheit muss an erster Stelle stehen

Düsseldorf – Der Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer, hat die Fachmesse „Caravan Salon“ in Düsseldorf besucht. Er traf während eines Rundgangs die 7 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern.

„Der Camping- und Wohnmobiltourismus ist für Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern lädt mit seiner Vielfalt – den wunderschönen Hansestädten, der Ostseeküste und der Seenplatte – dazu ein, das Land mit dem Wohnmobil, dem Campingwagen oder auch mit dem Hausboot zu entdecken. Wir wollen die Messe nutzen, für mobilen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern zu werben“, erklärte Meyer zu Beginn des Besuchs.

„Mecklenburg-Vorpommern verfügt über insgesamt 208 Camping- und Wohlmobilstellplätze. Damit sind wir auch in diesem Tourismussegment gut aufgestellt. Das gemeinsame Ziel von Landesregierung und Tourismusbranche ist es, die Qualität auf unseren Campingplätzen ständig weiter zu verbessern. Die Ansprüche sind heute andere als vor zehn oder zwanzig Jahren. Die Gästezufriedenheit muss an erster Stelle stehen“, sagte Meyer. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Gästeübernachtungen auf den Campingplätzen in Mecklenburg-Vorpommern rückläufig. Im ersten Halbjahr 2018 gab es jedoch wieder einen Anstieg.

Zur Reisemesse Caravan Salon werden nach Angaben des Veranstalters rund 200.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Insgesamt präsentieren sich rund 600 Aussteller. Mecklenburg-Vorpommern ist mit folgenden Unternehmen auf der Messe vertreten: LED Lichtzentrum Grabow, CAMPMOBIL Schwerin GbR, Campingplatz Drewoldke Altenkirchen/Rügen, Haveltourist GmbH und Co KG Userin, MEBOW Metall- und Bootsbau Wolgast, Wellness Camp Düne 6 Zingst, Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.

Projekt „Mittendrin“ bringt Langzeitarbeitslose zurück in den Arbeitsmarkt

Benjamin Hermann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Beikoch arbeiten. Im Rahmen des Projektes absolvierte er einen Lehrgang zum Baumaschinenführer und ist seit April 2018 unbefristet bei der Landbau Koch GmbH beschäftigt. Foto: ibu gmbh

Benjamin Hermann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Beikoch arbeiten. Im Rahmen des Projektes absolvierte er einen Lehrgang zum Baumaschinenführer und ist seit April 2018 unbefristet bei der Landbau Koch GmbH beschäftigt. Foto by ibu gmbh

Bad Doberan – In Kooperation mit dem Jobcenter Bad Doberan betreut das „institut für berufsbildung und umschulung“ (ibu) gmbh in einem Projekt ältere Langzeitarbeitslose und von Langzeitarbeitslosigkeit Bedrohte, um diese wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

„Ziel ist es, die Teilnehmer auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorzubereiten. Dafür werden zunächst die persönlichen Potenziale identifiziert sowie Schlüsselqualifikationen entwickelt, um die individuellen Handlungskompetenzen zu verbessern. So werden die Stärken jedes Einzelnen gefördert. Und: Vor allem die enge Kooperation mit Arbeitgebern aus der Region tragen dazu bei, dass die Projektteilnehmer frühzeitig zu potentiellen Unternehmen Kontakt finden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Zum Beginn des Projektes durchlaufen die vom Jobcenter zugewiesenen Teilnehmer eine erste Phase mit individuellen Gesprächen und zielgerichteten Förderungen. Anhand der Ergebnisse werden konkrete Pläne für die Rückkehr in die Arbeitswelt gefasst. Bereits in dieser Phase beteiligen sich die Netzwerkpartner wie beispielsweise die Industrie- und Handelskammer zu Rostock, der Unternehmerverband Rostock Mittleres Mecklenburg e.V. sowie die Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan intensiv, um gemeinsam mit den Projektverantwortlichen altersgerechte Arbeitsplätze ausfindig zu machen. Direkt im Anschluss werden betriebliche Einsätze organisiert.

„Das frühzeitige Kennenlernen von potentiellen Arbeitgebern und den Projektteilnehmern ist ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt. Wichtig ist ebenfalls, dass die Arbeitnehmer auch nach der Arbeitsaufnahme weiterhin individuell betreut werden, um gezielte Hilfestellungen zu geben“, sagte Glawe. In den ersten zwei Projektphasen in den Jahren 2016 und 2017 sind 43 Teilnehmer erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert worden.

Im aktuellen Förderzeitraum vom Januar 2018 bis Dezember 2019 betragen die Gesamtkosten des Projektes rund 294.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von knapp 133.000 Euro.

Das Projekt basiert auf den über zehnjährigen Erfahrungen und Erfolgen der ibu gmbh bei der Aktivierung und Integration älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt, womit ihnen die soziale Teilhabe ermöglicht wird. Als staatlich anerkannter Bildungsträger ist die Gesellschaft darüber hinaus in den vielen Tätigkeitsfeldern der Erwachsenenbildung wie etwa der Organisation von beruflichen Qualifizierungen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Im Vordergrund steht dabei stets die Förderung und ganzheitliche Entfaltung eines jeden Einzelnen sowie die Verbesserung seiner Handlungskompetenzen. Eine aktive Mitarbeit in einem Unternehmernetzwerk von über 500 Betrieben und die tägliche Beobachtung des Arbeitsmarktes ermöglichen dabei weitere Kooperationsbeziehungen und eine zeitnahe Erfassung regionaler Beschäftigungspotentiale.