Krankenhäuser in Demmin, Stralsund und Wolgast werden modernisiert

Schwerin – Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe hat sich am Mittwoch über aktuelle Vorhaben an Krankenhäusern in Demmin, Wolgast und Stralsund informiert. Zur Unterstützung der baulichen Maßnahmen übergab der Minister Fördermittelzusagen an das Kreiskrankenhaus Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), die Uhlenhaus KLINIK GmbH in Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) und das an Kreiskrankenhaus Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald). „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine leistungsfähige Krankenhauslandschaft für die medizinische Versorgung der Bürger. Aber: Um eine ausreichende Qualität zu gewährleisten, müssen sich die Kliniken laufend den wandelnden Bedarfen anpassen. Wir unterstützen die Vorhaben der Krankenhausbetreiber, um für die Patienten eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten und für das medizinische Personal gute Arbeitsbedingungen zu schaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Kreiskrankenhaus Demmin GmbH betreibt das Kreiskrankenhaus (KKH) Demmin mit 193 Planbetten und zehn tagesklinischen Plätzen. Diese verteilen sich auf die Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Belegbetten für Urologie und Augenheilkunde, ein ambulantes Behandlungszentrum und eine Rheumatologische Tagesklinik. Gleichzeitig engagiert sich das KKH in der sektorenübergreifenden Versorgung. Mit dem aus Eigenmitteln finanzierten ambulanten Gesundheitshaus wird ein ambulantes Zentrum geschaffen, in dem insbesondere die Belegärzte ans Haus gebunden werden sollen. Dazu komplettieren bessere Räumlichkeiten für den Rettungsdienst, eine Apotheke, ein Optiker und ein Sanitätshaus die Versorgung. Die jetzt geplanten Umbau- und Neubaumaßnahmen sollen das Leistungsspektrum in der stationären Versorgung verbessern. Zu diesem Zweck sind neben der Errichtung eines dreigeschossigen Anbaus auch Umbaumaßnahmen im Bestand erforderlich. Unter anderem handelt es sich um die Intensivmedizin, Orthopädie/Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, OP-Bereich, Notaufnahme sowie die Verbindung zum ambulanten Bereich.

„Unser Ziel ist es, den Krankenhausstandort Demmin attraktiv zu gestalten und das Versorgungsangebot für die Patienten zu optimieren. Deshalb wird neben dem ambulanten Zentrum auch das Krankenhaus selber im stationären Bereich so umstrukturiert, dass es den Anforderungen an eine moderne Patientenversorgung gerecht wird und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für das Personal verbessern. Deshalb unterstützen wir die umfangreichen Baumaßnahmen“, sagte Glawe vor Ort.

Das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium unterstützt die Maßnahmen in Höhe von 21,8 Millionen Euro. Damit hat das Kreiskrankenhaus Demmin seit 1990 insgesamt rund 89 Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Die Uhlenhaus KLINIK GmbH verfügt derzeit über 58 teilstationäre Plätze, die sich aufteilen in 34 Plätze im Fach Psychiatrie und Psychotherapie und 24 Plätze im Fach Psychosomatik. Die Uhlenhaus KLINIK GmbH ist Teil der Uhlenhaus Group, eine Unternehmensgruppe, der auch noch die Uhlenhaus MVZ GmbH, die Uhlenhaus PFLEGE GmbH, die Uhlenhaus REHA GmbH, die Uhlenhaus SOZIAL gGmbH, die Uhlenhaus SERVICE GmbH und die Uhlenhaus Hilfsmittel KG – Sanisund angehören. Jetzt soll die gerontopsychiatrische Tagesklinik neu gebaut werden. Da sich nach Unternehmensangaben im aktuellen Behandlungsgeschehen immer deutlicher ein zunehmend höheres Lebensalter, komplizierte Begleiterkrankungen im Sinne von Multimorbidität sowie häufig auftretende psychische und kognitive Störungen abzeichnen, sei es im Hinblick auf die notwendige Spezialisierung der psychiatrischen Versorgung nicht effektiv möglich, gerontopsychiatrische Patienten der Altersgruppe 65plus zusammen mit jüngeren psychisch kranken Patienten tagesklinisch zu behandeln.

„Jede Alters- und Erkrankungsgruppe benötigt individuell zugeschnittene teilstationäre Versorgungs- und Behandlungskonzepte. Mit dem geplanten senioren- und behindertengerechten Tagesklinikneubau soll dies nun Berücksichtigung finden“, sagte Glawe.

Das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium unterstützt den Neubau in Höhe von einer Million Euro. Der Uhlenhaus KLINIK GmbH wurden seit dem Jahr 2013 Pauschalfördermittel in Höhe von rund 137.000 Euro bewilligt.

Die Kreiskrankenhaus Wolgast gGmbH betreibt das Kreiskrankenhaus Wolgast mit 155 Planbetten und 15 tagesklinischen Plätzen. Die Fördermittel sind für Umbaumaßnahmen zur Einrichtung eines ambulanten Versorgungszentrums für die Kindermedizin vorgesehen. Das Vorhaben dient der Absicherung der ambulanten kindermedizinischen Versorgung sowie der sektorenübergreifenden Notfallversorgung von Kindern in der Portalpraxisklinik unter Einbindung von niedergelassenen Fachärzten. Im Frühsommer soll mit dem Aufbau eines ambulanten kindermedizinischen Versorgungszentrums begonnen werden. Dieses wird sich im ersten Obergeschoss des Ostflügels befinden, das barrierefrei mit einem Außenfahrstuhl verbunden wird.

„Das Kreiskrankenhaus Wolgast ist ein fester und wichtiger Bestandteil unserer leistungsfähigen Krankenhauslandschaft. Mit dem Vorhaben wird die Portalpraxisklinik weiter vorangebracht. Wir wollen ambulante und stationäre Grenzen überwinden und legen so die Grundlagen für eine zukunftsfähige Versorgung in der Kinder- und Jugendmedizin in der Fläche“, sagte Glawe.

Das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium unterstützt die Maßnahmen in Höhe von einer Million Euro. Damit hat das Kreiskrankenhaus Wolgast seit 1990 insgesamt rund 54 Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Gesundheitsminister Glawe dankte an allen drei Krankenhausstandorten den Mitarbeitern für ihren Einsatz: „Bauliche und technische Ausstattungen eines Krankenhauses spielen eine wichtige Rolle für die medizinische Versorgung der Patienten. Aber: Nur im Zusammenspiel mit dem unermüdlichen, zugewandten Engagement aller Mitarbeiter kann eine Klinik qualitativ hochwertige Behandlung zum Wohle der Erkrankten bieten.“

Die stationäre Gesundheitsversorgung ist in Mecklenburg-Vorpommern durch 37 moderne, leistungsfähige Krankenhäuser sichergestellt. Aktuell sind im Krankenhausplan 10.044 Betten und 1.353 tagesklinische Plätze ausgewiesen.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 den Krankenhäusern in Mecklenburg –Vorpommern Einzelfördermittel (= langfristige Investitionen wie etwa Neubauten oder Sanierungsmaßnahmen) in Höhe von rund 41 Millionen Euro und Pauschalfördermittel (Förderung für kleinere bauliche Maßnahmen und die Wiederbeschaffung kurzfristiger Anlagegüter) in Höhe von rund 22,8 Millionen Euro ausgereicht. Seit 1990 sind im Rahmen der Krankenhausfinanzierung mit mehr als 2,8 Milliarden Euro erhebliche finanzielle Mittel in die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern geflossen.

Weihnachten hinter Gittern traditionell mit Entenbraten und Sportturnieren

Justizministerin Katy Hoffmeister wünscht allen Bediensteten der Justiz ein frohes Fest und dankt für ein bewegtes Jahr: „Unverzichtbarer Einsatz“

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Schwerin – Die Weihnachtstage sind im Justizvollzug vorbereitet. Die Flure sind geschmückt. In der Küche der JVA Neustrelitz wurden mit den Gefangenen Plätzchen gebacken. In allen Anstalten werden Weihnachtsfeiern veranstaltet. Diese Woche gastieren Stralsunder Forensik-Patienten gastieren in der JVA Stralsund und führen die Weihnachtsgeschichte in einer rockigen Version auf. Auf den Freistundenhöfen spielte bereits der Rüganer Posaunenchor traditionell Adventskonzerte. In der JVA Bützow sorgten die „Uhu`s“ mit Blasmusik für vorweihnachtliche Stimmung.

Auf einer zentralen Feier konnten Angehörige und Gefangene gemeinsam Zeit bei Gesang, Kaffee und Kuchen verbringen. Die Besuchszeiten werden intensiv genutzt und in den Langzeitbesuchsräumen können sich Inhaftierte vor allem ungestört um ihre Kinder kümmern.  In allen Anstalten werden traditionell Dart- und Skatturniere gestartet. In Stralsund haben sich 15 Gefangene beim Adventslauf gemessen. Die Anstaltsseelsorgerinnen und -seelsorger halten vermehrt Gottesdienste ab.

Der Speiseplan ist wie in allen Jahren traditionell. So gibt es zu Heiligabend Kartoffelsalat mit Würstchen. Am ersten Weihnachtstag werden Entenkeule, Rotkohl und Klöße oder in Neustrelitz Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffeln zubereitet. Am zweiten Feiertag variiert Essen mit Rippenbraten, Schweinefilet und Wildgulasch.  Darüber hinaus erhalten viele Gefangene kleine Geschenke, die in Waldeck zum Beispiel von Anstaltsbeirat und Seelsorge als Spenden gesammelt wurden. Paketlieferungen bleiben auch zu Weihnachten aus Sicherheitsgründen verboten. Justizministerin Hoffmeister dankt zum Fest noch einmal den Bediensteten der gesamten Justiz.

„Es war ein bewegtes Jahr. Ihr Einsatz ist für die Sicherheit und Durchsetzung des Rechts unverzichtbar.“

Sanierung der Annenkapelle

35.000 Euro aus Strategiefonds für St. Marien Kirche in Greifswald überreicht

Greifswald – Justizministerin Hoffmeister hat in Greifswald als zuständige Ministerin für Kirchenangelegenheiten der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien einen Zuwendungsbescheid über 35.000 Euro überreicht. „Das Geld aus dem Strategiefonds wird für einen internationalen Künstlerwettbewerb zur Neugestaltung des Portals und des darüber liegenden Fensters der Annenkapelle eingesetzt.

Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert ist ein gotisches Kleinod in unserem Land und auf jeden Fall erhaltenswert. Wenn die Zuwendung aus dem Strategiefonds dazu beitragen kann, einen der wichtigsten und baugeschichtlich bedeutendsten Räume der Marienkirche in Greifswald wieder erlebbar zu machen, ist es gut investiertes Geld“, so Justizministerin Hoffmeister bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids.

Das Justizministerium als zuständiges Ministerium für die Kirchenangelegenheiten prüft und bewilligt Förderanträge der Kirchengemeinden. Die evangelische St. Marien-Kirche in Greifswald ist die älteste Stadtkirche der Hansestadt.

Weitere Maßnahmen zur Entlastung pflegender Angehöriger

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese sieht in der stärkeren Entlastung und besseren Unterstützung von pflegenden Angehörigen ein Hauptaufgabenfeld in der Pflegepolitik von Bund, Ländern und Kommunen. Der heute im Rahmen der Landespressekonferenz vorgestellte „Barmer-Pflegereport 2018“ zeigt nach Ansicht der Ministerin den großen Handlungsbedarf.

„Ich werde deshalb als Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) im Jahr 2019 den Komplex der nichtprofessionellen Pflege als wichtiges Thema verankern“, betonte Drese heute in Schwerin. Pflegende Angehörige sind bundesweit mit großem Abstand die tragende Säule der pflegerischen Versorgung. Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden mehr als 75 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut.

Drese: „Wir brauchen z.B. einen verbesserten Rechtsanspruch für pflegende Angehörige auf Freistellung sowie Lohnersatzleistung. Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf muss genauso selbstverständlich werden, wie die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf.“ Neben einem Rechtsanspruch auf eine Auszeit mit Reha-Leistungen ist die Entbürokratisierung der ambulanten Pflege ein wichtiges Ziel. „Dabei geht es etwa um die Zusammenfassung verschiedener Pflege-Angebote zu einem einheitlichen Entlastungsbudget oder auch darum, dass Pflegebedürftige für Taxifahrten zum Arzt künftig keine Genehmigung der Krankenkasse mehr einholen müssen“, verdeutlicht Drese.

Eng damit verbunden, ist die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen in der Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu verbessern. „Dazu gehört die Absenkung der Mindestauslastungsquote in der Kurzzeitpflege von 85 auf 80 Prozent im gerade vom Landtag beschlossenen Landespflegegesetz“, so Drese. Darin ist zudem eine Weiterentwicklung der wohnortnahen Beratung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen vorgesehen.

Drese: „Zusätzlich wollen wir im kommenden Jahr in Mecklenburg-Vorpommern die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe installieren. Damit wird eine weitere Möglichkeit zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie zur Verbesserung der Betreuung und Aktivierung von Pflegebedürftigen geschaffen.“ Nachbarschaftshelfer können dann ausgewählte niedrigschwellige Leistungen wie etwa Unterstützung im Haushalt, Begleitung zu Arzt- und Behördengängen oder Hilfe beim Einkaufen erbringen. Die dafür notwendige Änderung der entsprechenden Landesverordnung befindet sich derzeit im Endabstimmungsprozess.

Koserow: Christian Pegel übergibt Zuwendungsbescheid für LED

Koserow – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Ostseebad Koserow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) übergibt Energieminister Christian Pegel am Mittwoch (19.12.2018) dem Bürgermeister der Gemeinde René König einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 301.292,75 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 706 Quecksilber- und Natriumdampfleuchten im Ortsteil Koserow sollen durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt werden. Von dieser Maßnahme profitieren beispielsweise folgende Straßen: Siemenstraße (68 Leuchten), Hauptweg (90), Hauptstraße (106), Waldstraße (22), Kurplatz (32), Zentrum (176) und Promenade (32). Teilweise werden zudem vorhandene Maste durch verzinkte Stahlmaste ersetzt sowie Kabel erneuert.

Durch diese Maßnahme können jährlich 232.489 Kilowattstunden Strom sowie rund 137 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umbaumaßnahmen in der KMG Klinik Boizenburg

Boizenburg – In der KMG Klinik Boizenburg GmbH sind bauliche Investitionen geplant, unter anderem für eine Verbesserung der Arbeitsabläufe im Operationsbereich. Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe übergab am Dienstag einen Fördermittelbescheid vor Ort. „Das Krankenhaus Boizenburg leistet einen entscheidenden Beitrag zur medizinischen Versorgung im westlichen Landkreis Ludwigslust-Parchim. Patienten der Region können hier wohnortnah medizinisch versorgt werden. Die Fördermittel unterstützen die Klinik als ein wesentlicher Teil, die leistungsfähige Krankenhauslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu unterstützen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die KMG Klinik Boizenburg GmbH hat 48 Planbetten und betreibt Fachabteilungen der Chirurgie, der Inneren Medizin und der Orthopädie/Unfallchirurgie. In dem Krankenhaus sollen die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) und der Operationsbereich umgebaut werden. Die ZSVA ist derzeit im OP-Bereich integriert. Nach Abschluss der Maßnahmen wird die Abteilung als geschlossener Bereich mit kontrolliertem Zugang im OP-Trakt mit Schleuse betrieben. Als weitere Maßnahme sind die Verlagerung der Personalumkleide sowie die Schaffung eines separaten Entsorgungsraumes geplant. Zudem erhält die Klinik Fördermittel für die Neuanschaffung von Dampfsterilisatoren, Reinigungs- und Desinfektionsgeräten sowie Dokumentationssoftware. „Die Bedingungen für das medizinische Personal in der Boizenburger Klinik werden mit den Investitionsmaßnahmen erheblich verbessert. Das fördert die bestmögliche Behandlung und Betreuung der Patienten“, sagte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Umbaumaßnahmen in Höhe von knapp 587.000 Euro. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern ein gut aufgebautes Krankenhaussystem mit modernen Kliniken, die die Grund- und Regelversorgung sowie die Maximalversorgung absichern. Damit dieser Standard gewahrt bleibt, unterstützen wir notwendige Investitionen in den Krankenhäusern“, sagte Glawe abschließend.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 den Krankenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern Einzelfördermittel (= langfristige Investitionen wie etwa Neubauten oder Sanierungsmaßnahmen) in Höhe von rund 41 Millionen Euro und Pauschalfördermittel (Förderung unter anderem für kurzfristige Anlagegüter und kleinere bauliche Maßnahmen) in Höhe von rund 22,8 Millionen Euro ausgereicht. Seit 1990 sind im Rahmen der Krankenhausfinanzierung mit mehr als 2,8 Milliarden Euro erhebliche finanzielle Mittel in die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern geflossen.

Die KMG Kliniken SE mit Hauptsitz in Bad Wilsnack (Landkreis Prignitz) betreibt sechs Akutkliniken, zwei Rehabilitationskliniken, zehn Pflegeheime für Senioren und Menschen mit Behinderungen, Medizinische Versorgungszentren und Ambulante Pflegedienste. Der Konzern verfügt nach eigenen Angaben über 2.800 Betten und beschäftigt rund 3.600 Mitarbeiter, davon 104 in Boizenburg.

In Boizenburg werden nach Angaben des Krankenhausbetreibers etwa 2.400 Patienten in der Inneren Medizin und verschiedenen Bereichen der Chirurgie stationär behandelt. Das Haus ist zudem Mitglied des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg; jährlich werden in Boizenburg etwa 100 Herzschrittmacher sowie 20 Defibrillatoren implantiert.

Die stationäre Gesundheitsversorgung ist in Mecklenburg-Vorpommern durch 37 moderne, leistungsfähige Krankenhäuser sichergestellt. Aktuell sind im Krankenhausplan 10.044 Betten und 1.353 tagesklinische Plätze ausgewiesen.

Neubau der Bahnüberführung bei Charlottenhof

Charlottenhof – Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält für den Neubau der Bahnüberführung über die Kreisstraße 68 bei Charlottenhof vom Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von 459.400 Euro. Diese werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald beabsichtigt, mit der DB-Netz AG das vorhandene Bauwerk abzureißen und durch einen Stahlbetonhalbrahmen mit einer Weite von 9,6 Metern und einer Höhe von 4,5 Metern zu ersetzen. Geplant ist, die Kreisstraße unter der Unterführung auf sechs Meter zu verbreitern und die Böschungen und Entwässerungseinrichtungen an das neue Bauwerk anzupassen.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen Ende 2019 abgeschlossen werden.

Neue Professur für Moorforschung an der Universität Greifswald

Mecklenburg-Vorpommern verstärkt die Moorforschung

Greifswald – Die Landesregierung und die Universität Greifswald bringen mit Hilfe von Zustiftungen eine W3-Professur für Moorforschung/Peatland Sciences auf den Weg. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur beteiligt sich ab dem Jahr der Stellenbesetzung jährlich in Höhe von 70.000 Euro an der Professur. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt stellt ebenfalls ab dem Jahr der Stellenbesetzung dauerhaft 50.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Universität Greifswald erhält voraussichtlich vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Mittel in Höhe von 450.000 Euro über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren. Die Greifswalder Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur stellt insgesamt 100.000 Euro bereit.

„Klimawandel und Klimaschutz gehen uns alle an“, betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse bei Unterzeichnung der Zielvereinbarung in Schwerin. „Moore leisten viel für das ökologische Gleichgewicht, sind jedoch durch die menschliche Nutzung stark bedroht. Die Greifswalder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich damit, inwieweit Menschen und Landwirtschaft Moore nutzen können ohne sie dabei auszunutzen. Dieses Engagement wollen wir mit der neuen Professur unterstützen“, sagte Hesse.

Mecklenburg-Vorpommern hat etwa 300.000 Hektar Moor. Das entspricht etwa 13 Prozent der Landesfläche. Ein erheblicher Teil der Moore wurde in der Vergangenheit für die landwirtschaftliche Nutzung trockengelegt, deutschlandweit wurden 98 Prozent der Moore entwässert. Trockengelegte Moore sind mit Emissionen von mehr als sechs Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalenten pro Jahr mit Abstand die größte Treibhausgas-Einzelquelle des Landes. Sie müssen konsequent wiedervernässt werden. An der Universität Greifswald werden zudem Ansätze entwickelt, die eine Pflanzenproduktion bei hohen Wasserständen mit Verwertungsmöglichkeiten dieser Pflanzen verbinden.

„Die Moorforschung an der Universität Greifswald ist bundesweit anerkannt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Wahrung dieser Naturschätze. Sie ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Verwaltung und Forschung an verschiedenen Stellen sehr gut zum Wohle des Landes kooperieren“, betonte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. „Mit der Einrichtung einer Moorprofessur wird dieser Forschungszweig langfristig auf ein verlässliches Fundament gestellt und der Wissenschaftsstandort Vorpommern weiter gestärkt“, so Backhaus.

Lohmeyers Scheune ersteht wieder auf

Jamel – Im Dorf Jamel tut sich was. Horst und Birgit Lohmeyer freuen sich, am 06. April 2019 einen berühmten Gast auf ihrem Hof begrüßen zu können. Weil JAMEL ROCKT DEN FÖRSTER nur einmal im Jahr ist, die Lohmeyers aber mit dem Naziproblem 363 weitere Tage im Jahr konfrontiert sind, gibt es jetzt eine neue Veranstaltung: die SCHEUNENLESUNG.

Bela B Felsenheimer (Die Ärzte) und die Lohmeyers veranstalten in einem Zelt auf dem Platz der alten Scheune, die dereinst durch einen Brandanschlag komplett zerstört wurde, eine „Scharnow ist über(all)“-Lesung. Der Gewinn geht an die Lohmeyers für das nächste Festival. „Die Plätze sind limitiert und es wird kuschelig!“, verspricht Bela B.

„Wir freuen uns riesig über Belas Unterstützung. Knüpft sie doch an unsere Idee einer Kulturscheune in Jamel an“, sagt Birgit Lohmeyer. Der Vorverkauf startet am Montag, 17.12. um 19 Uhr.

Neue Gehwege in der Gemeinde Lindetal

Lindetal – Die Gemeinde Lindetal (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.000 Euro für die Erneuerung und Sanierung der Gehwege im Ortsteil Dewitz.

Im Zuge des Ausbaus der Landesstraße 33 in Dewitz sollen die Gehwege und die Straßenentwässerung auf einer Länge von 675 Metern ausgebaut werden. Die Landesstraße 33 ist eine wichtige Verbindung der Bundesstraßen 96 und 104 südöstlich von Neubrandenburg.

Die Gesamtausgaben der Gemeinde Lindetal für das Vorhaben betragen 76.200 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Geplant ist im Frühjahr 2019 mit der Baumaßnahme zu beginnen.

Dahlemann: Schloss Ludwigsburg wird immer attraktiver

Ludwigsburg – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute an die Vorsitzende des Pommerschen Künstlerbundes Sigrid Henschel einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 4 800 Euro übergeben. Für diese Summe werden in den Räumlichkeiten der ehemaligen Stellmacherei von Schloss Ludwigsburg Strom und Licht installiert. Hier soll eine Kunst- und Druckwerkstatt entstehen. Träger des Projektes ist der Pommersche Künstlerbund, der mit dem Förderverein „Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg e.V.“ einen Kooperationsvertrag geschlossen hat, um die Räume nutzen zu können. Im Mai sollen die Installationsarbeiten abgeschlossen sein.

„Die Einrichtung dieser Kunst- und Druckwerkstatt ist ein wichtiger Schritt, um interessierten Einheimischen und Gästen ein weiteres kulturelles Angebot hier vor Ort anbieten zu können, wofür ich dem Künstlerbund danke“, betonte Dahlemann bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides. Damit werde auch der Standort Schloss Ludwigsburg insgesamt gestärkt. „Je mehr im Schloss los ist, umso größer wird auch das Interesse an diesem historischen Areal.“

In diesem Zusammenhang verwies der Staatssekretär auf die Entscheidung des Bundestages zur finanziellen Förderung der Sanierung in Höhe von 20 Millionen Euro. „Viele haben sich lange dafür eingesetzt und ich freue mich, dass Land und Bund die Bedeutung von Schloss Ludwigsburg endlich würdigen. Das ist ein eindeutiges Bekenntnis zu einem der letzten erhaltenen Schlösser der Pommerschen Herzöge. Dazu hat auch die jahrelange engagierte Arbeit des Fördervereins beigetragen, die man gar nicht hoch genug bewerten kann.“

Wirtschaftsminister informiert sich über Neptun Werft in Rostock

Rostock – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Montag in Rostock-Warnemünde über aktuelle Vorhaben auf der Neptun Werft informiert. „Die Neptun Werft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Spezialwerft für Flusskreuzfahrtschiffe entwickelt. Hierbei geht es um die Fertigung solcher Schiffe und die Modulfertigung für Seeschiffsneubauten. Darüber hinaus werden hochmoderne Fähren und Gastanker gebaut. Das Unternehmen ist ein gefragter, attraktiver und bedeutender Arbeitgeber für die gesamte Region. Die Werft ist über die vergangenen Jahre kontinuierlich gewachsen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Gegenwärtig sind auf der Werft 570 Mitarbeiter und 50 Auszubildende beschäftigt. 100 weitere Mitarbeiter sollen ab dem kommenden Jahr hinzukommen. Die Neptunwerft hat in Warnemünde unlängst in eine neue große Halle zum Bau von Maschinenraum-Modulen investiert. „Das ist ein gutes Zeichen, es wird weiter in den Standort investiert. Die Meyer-Gruppe hat damit erneut einen beachtenswerten Meilenstein mit einem deutlichen Bekenntnis zum Standort Rostock gesetzt“, so Glawe weiter.

Bis 2024 werden von der Meyer-Gruppe 22 seegängige Kreuzfahrtschiffe gebaut. Aktuell fertigt die Werft beispielsweise Flusskreuzfahrtschiffe für die Schweizer Viking River Cruises AG. Abgeliefert wurden in diesem Jahr bereits ein LNG-Gastanker (Liquified Natural Gas/Flüssig-Gas) zum Transport von flüssigem Erdgas für die niederländische Reederei Anthony Veder und eine Doppelendfähre für die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr Amrum GmbH.

Für die Entwicklung einer Fertigungslinie zum Bau von Maschinenraum-Modulen wurde der Neptun Werft eine Förderung im Rahmen des Programms „Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze“ (Innovationsförderung) in Höhe von 2,12 Millionen Euro gewährt. Bei dem Vorhaben des Bund-Länder-Programms trägt der Bund rund 1,41 Millionen Euro und Mecklenburg-Vorpommern rund 707.000 Euro.

„Vor allem mit der Herstellung von Maschinenraum-Modulen für Kreuzfahrtschiffe hat sich das Unternehmen auch international einen Namen gemacht. Das ist ein Markt mit Potential“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe.

Die Neptun Werft wurde 1850 gegründet. Die Neptun Industrie Rostock GmbH wurde 1997 von der Meyer-Unternehmensgruppe übernommen. Im Zuge der weiteren Entwicklung erfolgte Ende Februar 2006 die Umbenennung des Unternehmens in Neptun Werft GmbH. Die Neptun Werft gehört wie die Meyer Werft GmbH & Co. KG in Papenburg und die finnische Meyer Turku Oy zur Meyer-Schiffbaugruppe. Die Gruppe baut Schiffe seit über 30 Jahren für alle großen Kreuzfahrtreedereien weltweit. Die Werft hat bis heute 68 luxuriöse Flussschiffe gebaut. Im Jahr 2013 wurde der erste LNG-Tanker mit LNG-Antrieb abgeliefert.

Finanzierung für Kirchendach und Fassade in Passow abgesichert

Passow – Justizministerin Katy Hoffmeister überreichte jetzt der Kirchengemeinde Benthen einen Zuwendungsbescheid über 70.000 Euro und betonte, daß intakte Kirchen Gemeinden belebn.

„Dank dieser Mittel konnten an der Kirche Passow wichtige Arbeiten zur Instandsetzung vorangetrieben werden. Das Dach und die Fassade der Kirche mussten dringend saniert werden. Eine intakte Kirche im Zentrum eines Dorfes ist unverzichtbar und belebt die Gemeinde nach wie vor“, sagte die Ministerin bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids.

Das Justizministerium als zuständiges Ministerium für die Kirchenangelegenheiten prüft und bewilligt Förderanträge der Kirchengemeinden.

Vorstand der Universitätsmedizin Rostock wird erweitert

Rostock – Die vom Aufsichtsrat in Auftrag gegebenen Untersuchungen an der Universitätsmedizin Rostock (UMR) sind abgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt das Gremium nach seiner Sitzung heute in Rostock. Als Folge hat der Aufsichtsrat entschieden, dass er mit Prof. Dr. Christian Schmidt als Ärztlichem Vorstand an der UMR weiterarbeiten möchte.

Gleichzeitig ist der Aufsichtsrat der Meinung, dass es für die aktuelle Situation an der UMR vorteilhaft ist, vorübergehend eine weitere unabhängige Vorstandsposition einzurichten und dieser Position ausschließlich die Aufgaben und Funktionen des Vorstandsvorsitzes zu übertragen. Hauptaufgabe ist es, das übergreifende Zusammenwirken der Geschäftsbereiche in ihren Querschnitten zu regeln, die Zusammenarbeit des Vorstands als Gremium zu organisieren und die Gesamtentwicklung der Universitätsmedizin Rostock zu gewährleisten. Der Aufsichtsrat ist froh, dass sich Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg bereiterklärt hat, den Vorstandsvorsitz kommissarisch zunächst für das Jahr 2019 zu übernehmen.

Professor Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg war von 1999 bis 2017 C4-Professorin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie und ist bis heute als Stellvertretender Ärztlicher Vorstand an der Universitätsmedizin Rostock tätig. Neben einer ausgewiesenen Expertise als Ärztin und Klinikleiterin auf dem Gebiet der Anästhesie besitzt sie langjährige Erfahrung in der universitären Selbstverwaltung und in den Leitungsgremien von Universitätsklinika. Prof. Dr. Nöldge-Schomburg war erste Dekanin an der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock und Mitglied des Senats der Universität Rostock. Von 2004 bis 2011 war sie Mitglied im Kuratorium des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, seit 2011 ist sie als externe Sachverständige in den Aufsichtsrat des Universitätsklinikums Essen bestellt.

„Ich freue mich über die Bereitschaft von Prof. Dr. Gabriele Nöldge-Schomburg, den Vorstandsvorsitz an der UMR kommissarisch zu übernehmen. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass mit diesem Team die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen an der Universitätsmedizin Rostock bewältigt werden können“, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Staatssekretär Sebastian Schröder.

Schwesig will zügige Beratungen im Vermittlungsausschuss

Berlin – Der Bundesrat hat heute mit Stimmen aller Länder den Vermittlungsausschuss angerufen, um dort über die vom Bundestag vorgeschlagene Änderung der Artikel 104b und 104c des Grundgesetzes beraten zu können.

„Alle Länder stehen zum Digitalpakt. Unser gemeinsames Ziel ist, dass wir möglichst bald zu einer Verbesserung der digitalen Ausstattung unserer Schulen kommen. Wenn eine Grundgesetzänderung kurzfristig nicht möglich ist, müssen wir auch andere Wege wie eine staatsvertragliche Regelung in Erwägung ziehen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.“

„Mit der vom Bundestag beschlossenen Grundgesetzänderung sind wir nicht einverstanden. Die Kritik Mecklenburg-Vorpommerns richtet sich dabei auf die geplante Änderung des Artikel 104b“, erläuterte Schwesig. „Darüber sollten wir zügig im Vermittlungsausschuss sprechen.“

Die Änderung sieht vor, dass Investitionsprogramme des Bundes künftig von den Ländern mit 50 Prozent kofinanziert werden müssen. „Das Grundgesetz spricht vom Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse. Die Änderung des Artikel 104b würde genau zum gegenteiligen Effekt führen. Die finanzschwachen Länder können diese 50 Prozent nicht stemmen.“

Außerdem machte der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung den Weg für das Gute-Kita-Gesetz frei. „Ich habe lange dafür gekämpft, dass Bund und Länder gemeinsam für Verbesserung in den Kitas sorgen. Ich freue mich deshalb, dass das Gesetz von Familienministerin Franziska Giffey heute den Bundesrat passiert hat. Das ist ein guter Tag für die Kitas und vor allem für die Eltern und Kinder in ganz Deutschland“, sagte Schwesig. „Wir in Mecklenburg-Vorpommern werden das Geld für die beitragsfreie Kita einsetzen.“

In einer gemeinsamen Entschließung bekräftigten die Länder ihre Forderung, dass die Unterstützung des Bundes über das Jahr 2022 hinaus gewährt werden muss. „Daueraufgaben müssen auch dauerhaft finanziert werden. Wir brauchen auch über 2022 hinaus die Unterstützung des Bundes“, so Schwesig.