Aerobic, Drums Alive und Hula Hoop

Ostseestrand wird zur Freiluft- und Tanzarena
AOK AKTIV STRAND ON TOUR kommt am 31. Juli nach Binz

Insel Rügen – Am Mittwoch, dem 31. Juli kommt die AOK AKTIV STRAND ON TOUR 2019 nach Binz auf die Insel Rügen. Von 11 bis 16 Uhr laden der ehemalige Bundesligatrainer Andreas Zachhuber und sein Team am Strand unterhalb des Kurplatzes zu Sport, zu Bewegung und Spaß direkt an der Ostsee ein. Der Eintritt ist für alle Rüganer, Urlauber und Gäste der Region frei!

Am AOK-Familien-Beachtag wird der Ostseestrand zur Freiluft- und Tanzarena. Zusätzlich zu Angeboten der klassischen Strandsportarten Beachsoccer, Beachhandball oder Beachvolleyball wird in Zusammenarbeit mit regionalen Sportvereinen ein vielfältiges Rahmenprogramm für die ganze Familie auf die Beine gestellt. Vormittags wird ein kleines Beachsoccer-Turnier mit Kindern im Alter von sieben bis zwölf Jahren mit dem deutschen Rekordmeister, den Rostocker Robben organisiert, an dem auch gern eine Urlauberkindermannschaft teilnehmen kann. Den ganzen Tag über zeigen die Spieler Tipps und Tricks im schnellen und sehr athletischen Strandfußball, der sich deutlich vom Kicken auf dem Rasen unterscheidet.

Zum AOK-Beachtag wird auch der dreifache Thaibox-Weltmeister Rateb Hatahet vom PSV Rostock erwartet, der für seinen Sport begeistern möchte. Die sportlichen Jungs vom Rostocker “Straßensport e.V.“ zeigen den Gästen, wie jeder ganz ohne Geräte und nur mit dem eigenen Körpergewicht gesund und effektiv Sport treiben kann. Wer es eher rhythmisch mag, sollte sich bei Tanzaerobic, Drums Alive oder Hula Hoop auspowern. Das ist nicht weniger schweißtreibend als die anderen Strandsportarten und macht dazu richtig gute Laune.

AOK AKTIV STRAND ON TOUR in Binz/Rügen – Mittwoch, 31. Juli, von 11 bis 16 Uhr
Strand unterhalb des Kurplatzes, Eintritt frei!

Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“

Schwerin – Die Bundesregierung hat sich heute mit den Ergebnissen der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ befasst. „Es gibt Unterschiede bei den Lebensverhältnissen in Deutschland. Wir müssen daran arbeiten, die Schere zu schließen. Deshalb ist eine Kommission von Bund, Ländern und Kommunen ins Leben gerufen worden. Die Bundesregierung hat jetzt einige Vorschläge aus der Kommission aufgegriffen. Diese Vorschläge müssen jetzt zügig mit den Ländern und den Kommunen diskutiert und dann konkretisiert werden“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Die Forderung der ostdeutschen Länder war immer, dass es auch nach Ende des Solidarpakts eine Förderung besonders strukturschwacher Regionen gibt. Künftig in Ost und West. Diese Forderung hat der Bund aufgegriffen. Allerdings werden wir noch über die finanzielle Ausstattung reden müssen. Es reicht nicht aus, die Mittel, die bisher für den Osten zur Verfügung standen, künftig auf ganz Deutschland zu verteilen“, erklärte Schwesig weiter.

Zu begrüßen sei, dass der Bund dauerhaft Mittel für gute Kitas bereitstellen will. „Wir können mit Hilfe dieser Mittel in Mecklenburg-Vorpommern die Elternbeiträge für die Kitas zum 1. Januar 2020 komplett abschaffen. Bisher waren die Mittel dafür bis 2022 befristet. Es ist gut, dass der Bund jetzt auch danach Verantwortung für gute Kitas übernehmen will. Einmal kostenlos muss immer kostenlos bleiben. Das muss abgesichert sein“, so Schwesig.

Auch die Mittel für den sozialen Wohnungsbau will der Bund verstetigen. „Hohe Mieten führen zu ungleichen Lebensverhältnissen. Deshalb müssen wir den Bau von bezahlbaren Wohnungen verstärken“, erklärte die Ministerpräsidentin. Außerdem wolle der Bund auch in eine bessere Ausstattung mit schnellem Internet und Mobilfunk investieren.

Gut sei, dass die Idee einer Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt jetzt umgesetzt werden soll. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern schon vor einigen Jahren die Ehrenamtsstiftung MV aufgebaut und sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich finde es richtig, dass nun auch der Bund diesen Weg gehen will. Die neue Stiftung soll in den ostdeutschen Ländern angesiedelt werden. Mecklenburg-Vorpommern wäre dafür ein hervorragender Standort“, so Schwesig.

Ausbau Kreisstraße VG 107

Wilhelminenthal – Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau des zweiten Bauabschnitts der Kreisstraße VG 107 Völschow-Kartlow-Kruckow vom Ortsausgang Wilhelminenthal bis zum Ortseingang Kartlow Fördermittel in Höhe von knapp 400.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Fahrbahn soll auf einer Länge von 1,4 Kilometern in einer Breite von sechs Metern in Asphaltbauweise hergestellt werden. Die Kreisstraße stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Landesstraße L 35 und der Bundesstraße B 110 dar. Die Straße ist sehr uneben, hat viele Flickstellen, Risse sowie lokale Absackungen und ist nicht frostsicher.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Juli 2019 beginnen und im vierten Quartal abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 830.000 Euro.

Ausbildung zum Forstwirt*in

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern möchte mehr Forstwirte ausbilden. Dafür plant die Landesforstanstalt die bislang 20 Ausbildungsstellen pro Jahr noch in diesem Jahr auf 30 zu erhöhen. Dies kündigte der zuständige Forstminister Dr. Till Backhaus heute in Güstrow an. Dort beglückwünschte er im Rahmen einer feierlichen Freisprechung 23 Forstwirte zum erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Berufsausbildung.

„Der Waldbrand in Lübtheen hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig junge und gut ausgebildete Fachkräfte für eine zukunftsfähige Forstverwaltung im Land sind“, sagte er in seiner Festrede.

Er betonte, dass der Wald schon längst nicht mehr nur Rohstoffproduzent ist. Er werde massiv an Bedeutung gewinnen für ein ausgewogenes Klima, sauberes und nachhaltig verfügbares Grundwasser, einen effektiven Hochwasserschutz und als Lebensraum für eine vielfältige Fauna und Flora. Um sich diesen Herausforderungen weiterhin angemessen stellen zu können, brauche die Forst dringend guten Nachwuchs auf allen Ebenen.

Die forstliche Ausbildung genießt in Mecklenburg-Vorpommern seit jeher einen hohen Stellenwert. Seit 1997 bildet die Landesforstverwaltung M-V jährlich rund 20 Forstwirte aus. Das Land finanziert diese Ausbildung aktuell mit rund 1,9 Millionen Euro jährlich. Seit 2013 war die Landesforstanstalt hierzulande alleiniger Ausbildungsbetrieb in diesem Bereich.

„Erfreulicherweise hat zudem in diesem Jahr erstmals ein privates Forstunternehmen die Ausbildung im Beruf Forstwirt übernommen. Wünschenswert wäre, dass weitere Waldbesitzer und Forstunternehmen diesem Beispiel folgen“, sagte Backhaus abschließend.

„anheuern in mv“ startet Urlaubsaktion

Schwerin – „Ich bleibe hier. Was ist mit Dir?“ – Im Rahmen einer Urlauberkampagne macht die Fachkräfteinitiative „anheuern in mv“ gemeinsam mit den Welcome Centern auf Lebens- und Arbeitsperspektiven in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam.

„In unserem Land urlaubt es sich besonders gut. Dafür ist unser Land bundesweit bekannt. Das belegen die zahlreichen Übernachtungen im Jahr. Wir wollen sagen: Hier bei uns im Land kann jeder gut leben und arbeiten. Gerade auch Rückkehrwillige machen Urlaub in unserem Land. Sie nutzen die Zeit, um in der Heimat Verwandte und Freunde zu besuchen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die fünfwöchige Aktion läuft bis zum 20. August. Auf der Kampagnenseite anheuern-in-mv.de erzählen Frauen und Männer authentisch ihre Geschichten zum Leben und Arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Die Leiterinnen und Leiter der Welcome Center stellen ihre Angebote auf anheuern-in-mv.de vor. Gleichzeitig wird auf Facebook und Instagram unter dem Hashtag #worklifemv auf Initiativen zur Fachkräftesicherung aufmerksam gemacht.

Ab Mitte Juli werden ergänzend zur Urlaubskampagne Plakate an ausgewählten Orten zu sehen sein. Hierzu zählen unter anderem Greifswald, Neubrandenburg, Rostock, Schwerin, Stralsund und Wismar. Darüber hinaus wird an touristischen Zielen zum Beispiel in Kühlungsborn, der Mecklenburgischen Seenplatte und Rügen geworben.

„Der Leitgedanke ist dabei: `Ich bleibe hier. Was ist mit Dir?´ – Wir möchten den Gästen des Landes neben den touristischen Eindrücken und Vorzügen, die sie während ihres Aufenthalts gewinnen und mitnehmen, noch eine andere Seite von Mecklenburg-Vorpommern zeigen. Wir sind Urlaubsland, aber vor allen Dingen auch ein Land zum Leben und Arbeiten. Das muss noch mehr in die Köpfe“, betonte Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Um die Fachkräftesicherung weiter voranzutreiben, hat das Wirtschaftsministerium das Kooperationsvorhaben „anheuern in mv“ etabliert. „anheuern in mv“ will alle Akteure in Mecklenburg-Vorpommern miteinander verbinden, denen die Fachkräftesicherung unseres Landes am Herzen liegt. „Ziel ist es, auf Mecklenburg-Vorpommern noch stärker als Beschäftigungsstandort aufmerksam zu machen. Die Wahrnehmung der bestehenden Fachkräfteaktivitäten wird innerhalb und außerhalb des Landes weiter verbessert und transparent dargestellt. Wir wollen ‘anheuern in mv‘ zu dem Fachkräftenetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern entwickeln“, sagte Glawe.

Bei „anheuern in mv“ geht es darum, das Thema Fachkräftesicherung mit erhöhter Reichweite nach außen zu tragen und gleichzeitig das Eingangsportal für Fachkräfte in MV zu sein. „Nur gemeinsam kann die Fachkräftesicherung und auch die Fachkräftegewinnung im Land weiterentwickelt werden – Austausch, Vernetzung und Kooperation mit bestehenden Initiativen und Aktionen sind daher Kernanliegen von ‘anheuern in mv‘“, betonte Glawe.

Beginnend mit der Urlauberkampagne 2019 setzen wir auf eine enge Kooperation mit verschiedenen Partnern im Land. Die Urlauberkampagne wird gemeinsam mit den sechs Welcome Centern (Greifswald, Neubrandenburg, Pasewalk, Rostock, Stralsund und Wismar) durchgeführt. Sie bieten umfassende Beratungsleistungen zu den Themen Arbeit, Leben und Wohnen in den jeweiligen Regionen an. „Sie sollen Aushängeschild für neue Fachkräfte in Mecklenburg-Vorpommern werden.

Die Welcome Center verfügen über ein leistungsfähiges Netzwerk, das allen interessierten Fachkräften mit regionalem Wissen, praktischen Hinweisen für den Alltag und Insidertipps für das Leben in der Region Hilfestellung bietet. Die Gewinnung von Fach- und Arbeitskräften erhält ein regionales Gesicht“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. Die Welcome Center werden vom Wirtschaftsministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Die Kooperation wird sich zukünftig immer weiter ausdehnen und allen Akteuren im Land die Möglichkeit bieten, sich einzubringen.