Aquakultur zum Anfassen

Landesforschungsanstalt lädt ein

Born – Kann man Stör in der Ostsee wieder ansiedeln? Wie funktioniert eine geschlossene Aquakulturkreislaufanlage? Können Süßwasserfische im Brackwasser leben? – Diese und weitere Fragen rund um die Aquakultur beantworten die Mitarbeiter der Landesforschungsanstalt (LFA) Mecklenburg-Vorpommern bei ihren öffentlichen Führungen.

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr haben Besucher am Dienstag, dem 18. Juli 2017, um 10.00 Uhr und um 13.00 Uhr, Gelegenheit, sich mit dem Thema Aquakultur vertraut zu machen.

Da die ca. anderthalbstündigen Führungen auf 20 Personen begrenzt sind, ist eine Anmeldung unter www.aquakultur-mv.de/„Anmeldung Born“ erforderlich. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Kinder bis zum 7. Lebensjahr haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen fünf Euro (ermäßigt: 3 Euro).

Die Forschungsarbeit in der Experimentalanlage widmete sich in den letzten Jahren u.a. der Verbesserung von Technologien zur Produktion von Fischen in Aquakulturkreislaufanlagen. Diese Arbeit wurde seit dem Jahr 2000 mit ca. 2,9 Mio. € Landesmitteln und ca. 8,8 Mio. € aus den EU-Fischereifonds unterstützt. Zukünftig wird sich die Forschungsarbeit dem Thema Tierwohl in Aquakultur zuwenden.

18.950 Tonnen Fisch werden in Deutschland jährlich in über 3.261 Aquakultur-Betrieben erzeugt. Der Anteil vor M-V liegt noch bei ca. 1.170 Tonnen. „Der Aquakultur wird in der Zukunft eine immer größer werdende Bedeutung zukommen“, betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Die Gründe dafür reichen von der Überfischung der Meere über die Umweltbelastung durch Transporte aus Übersee bis hin zur Frische und Regionalität hier erzeugter Fische.

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