B 104: Letzte Radweg-Lücke zwischen Pasewalk und Polen wird geschlossen

Pasewalk – Heute (19. September 2017) beginnt mit der Erneuerung von Durchlässen der Bau eines neuen Radwegs an der B 104 zwischen den Ortslagen Zerrenthin und Rossow (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Die 2,85 Kilometer sind der letzte noch fehlende Abschnitt der Radverbindung an der Bundesstraße zwischen Pasewalk und der polnischen Grenze. Mit Fertigstellung voraussichtlich zur Jahresmitte 2018 können die Radler die Strecke von etwa 20 Kilometern durchgehend auf einem straßenbegleitenden Radweg zurücklegen.

Die B 104 ist eine wichtige überregionale West-Ost-Fernstraße, die Mecklenburg-Vorpommern mit der Metropolregion Stettin verbindet. Wegen der hohen Verkehrsbelastung von ca. 6.175 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon 644 Lkw, zwischen Löcknitz und Pasewalk (Stand 2015) ist dieser straßenbegleitende Radweg für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dringend erforderlich.

Er wird in 2,50 Metern Breite überwiegend in Asphaltbauweise errichtet. In der Ortslage Zerrenthin und in einem kleineren Abschnitt wegen der Baugrundverhältnisse wird der Radweg gepflastert.

Als Ausgleichsmaßnahme werden 303 Winterlinden als durchgehende Allee gepflanzt, dazu weitere 54 Bäume als Ausgleich für den bereits fertiggestellten Abschnitt zwischen Rossow und Löcknitz. Dort war nicht genug Platz für die Ausgleichspflanzung. Gleichzeitig werden zum Schutz von Autofahrern und Bäumen Schutzplanken am Fahrbahnrand errichtet.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen einschließlich Grunderwerb und Erneuerung von Durchlässen etwa 872.000 Euro. Davon entfallen ca. 647.000 Euro auf den Radweg. Die Kosten werden bis auf den Eigenanteil der Gemeinde Zerrenthin für den Gehweg in Höhe von knapp 37.000 Euro entlang der Ortsdurchfahrt vom Bund finanziert.

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