Drese: Kindertagesförderung wird qualitativ und quantitativ weiter ausgebaut

Schwerin – Ministerin Stefanie Drese hat heute auf die weiteren massiven Investitionen des Landes zum Ausbau der Kindertagesförderung hingewiesen. „Unser Kurs ist klar. Wir bauen beständig die Kitaplätze und die Öffnungszeiten aus. Wir verbessern regelmäßig die Qualität und die Qualitätsstandards. Und wir entlasten die Eltern kontinuierlich bei den Kita-Beiträgen“, sagte Drese im Anschluss an eine öffentliche Sachverständigenanhörung zur Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern im Sozialausschuss des Landtags.

Allein für die Senkung der Elternbeiträge um bis zu 600 Euro im Jahr und die Einführung der Geschwisterkindregelung werden von der Landesregierung mit dem kommenden Doppelhaushalt fast 50 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Drese: „Darüber hinaus setzen wir unsere Qualitätsförderung und die gezielte Entwicklungsförderung von Kindern fort. Hier geht es etwa um die Erhöhung des Zeitumfangs der mittelbar pädagogischen Arbeit, die zusätzliche Förderung von Kindern unter drei Jahren, die Förderung der Weiterbildung der Kindertagespflegepersonen, die Fach- und Praxisberatung sowie zusätzliche finanzielle Zuweisungen an die Landkreise und kreisfreien Städte für die Teilnahme von Kindern an der Verpflegung in den so genannten Übernahmefällen.“

Hinzu kommen nach Aussage der Ministerin erhebliche Investitionen zur Schaffung weiterer Kitaplätze durch steigenden Geburten- und Betreuungsraten. „Hier sind wir bundesweit spitze und werden es auch bleiben“, so Drese. „Wir haben mit 11.600 bereits einen neuen Höchststand an pädagogisch Tätigen in Kitas erreicht. Das sind über 30 Prozent mehr als vor sechs Jahren. Mit unserer neuen dual-orientierten Erzieher/innen-Ausbildung setzen wir genau dort an und sorgen für Fachkräftenachwuchs für unsere Kitas.“

Die Kritik der Linksfraktion mit Bezug auf die umstrittene Bertelsmann-Studie weist Ministerin Drese zurück. „Von unseren pädagogischen Standards, den Versorgungsquoten und den im KiföG festgeschriebenen Betreuungszeiten inklusive Randzeitenbetreuung und 24-Stunden-Kitas träumen die meisten anderen Bundesländer“, verdeutlicht Drese. „Wer diese Angebote schlecht redet, verschließt die Augen vor der Realität.“

Drese: „Natürlich stehen wir vor großen Anstrengungen, um unsere sehr gute Kindertagesförderung sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter auszubauen und die Beitragsfreiheit für Eltern zu erreichen. Hierbei setze ich auf die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit den Kommunen und Trägern sowie auf massive Hilfen durch den Bund.“

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