Zuckerfabrik unterstützt Naturtourismus und Umweltbildung an der Peene

Anklam – „Die Peene ist als einer der letzten unverbauten Flüsse Europas einzigartig und schützenswert. Nicht umsonst wird sie auch „Amazonas des Nordens“ genannt. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Zuckerfabrik Anklam und dem Förderverein Naturpark Flusslandschaft Peenetal e.V. leistet die Zuckerfabrik einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des Naturtourismus und der Umweltbildung in der Naturparkregion“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute in Anklam. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Zuckerfabrik als Teil der Region die Verantwortung für die einzigartige Natur, die Peene und ihre Umgebung ernst nimmt.

Mit der Vereinbarung verfolgen laut ihrer Präambel sowohl die Zuckerfabrik Anklam als auch der Förderverein Naturpark Flusslandschaft Peenetal e.V. das Ziel, den Zugang der Einwohner der Region zu den Naturreichtümern des Peenetals zu erleichtern, durch verstärkte Umweltbildung und Sensibilisierung der Menschen zum Schutz des Peenetals beizutragen und so ihre jeweilige Institution für die Bürger weiter zu öffnen und in der Region wirksam zu verankern. „Naturnahe Gewässer bereichern die Artenvielfalt, verschönern das Landschaftsbild, dienen der Naherholung und dem Tourismus und tragen ganz wesentlich zum Hochwasserschutz bei. Gemeinsam können wir diese einzigartigen Naturschätze für nachfolgende Generationen nur erhalten, wenn wir den Blick dafür schärfen“, hob der Umweltminister hervor.

Mit dieser Vereinbarung, die vorerst bis zum 31.12.2021 gilt, unterstützt die Zuckerfabrik Anklam Bus- und Bahnfahrten zu Zielen bzw. Offerten des jeweils aktuellen Kataloges der Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote in der Naturparkregion mit jährlich 5.000 Euro. Die Förderungen in Höhe von 50 Prozent der Brutto-Fahrtkosten können Schulklassen (ohne Berufsschulen), Studentengruppen und soziale Hilfsorganisationen in Anspruch nehmen, die in den Altkreisen Ostvorpommern und Demmin sowie in den Städten Greifswald, Neubrandenburg und Friedland ansässig sind. Das Engagement soll dabei auf die Förderung sozial schwacher Gruppen ausgerichtet werden.

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