Internationalisierung der Hochschulen verstärken

Ministerin Hesse: Spitzenforschung und Lehre machen nicht an nationalen Grenzen halt

Schwerin – Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sollen für Studierende aus dem Ausland attraktiver werden. Das Land will dazu die Internationalisierung der Universitäten und Fachhochschulen vorantreiben. Ziel ist es, den Anteil ausländischer Studierender zu erhöhen. Im Jahr 2013 lag er in Mecklenburg-Vorpommern bei 6,3 Prozent. Im Bundesschnitt waren es in jenem Jahr 11,5 Prozent. Außerdem soll bei der Nachwuchsgewinnung von Professorinnen und Professoren der Blick auch auf das Ausland gerichtet werden.

„Spitzenforschung und Lehre machen nicht an nationalen Grenzen halt, sondern gehen darüber hinaus“, betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Wenn ausländische Studierende zu uns kommen, Professorinnen und Professoren aus dem Ausland an unseren Hochschulen lehren und Studierende hierzulande über Programme wie ERASMUS+ oder die Angebote des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ins Ausland gehen, beflügelt das alle Seiten und macht das Hochschulleben interessanter“, sagte Hesse.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur erarbeitet derzeit eine Bestandsaufnahme zur Internationalisierung, die mit den Hochschulen erörtert werden soll. „Mir ist bewusst, welche Herausforderung in der Internationalisierung für unsere Hochschulen liegt, wenn sie Anspruch und Wirklichkeit in Einklang bringen wollen. Konkret können hier mehr Studiengänge in englischer Sprache ein sinnvolles Angebot sein, um die Barrieren für Studierende und Lehrende aus dem Ausland zu senken“, so Hesse.

Um auf das Angebot in Lehre und Forschung an den Hochschulen aufmerksam zu machen, will das Land das Studierendenmarketing verstärken. Wegen des demographischen Wandels sind die Hochschulen verstärkt auf Studierende aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland angewiesen. „Schließlich entscheidet die Nachfrage darüber, ob der Bund weitere Studienplätze an unseren Hochschulen finanziert. Wer eine Verstetigung des Hochschulpaktes will, dem liefert eine dauerhafte Auslastung auch ein gutes Argument“, erläuterte Wissenschaftsministerin Hesse.

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