Sechs Unternehmen aus MV finden Wirtschaftspartner in Hunan

Schwerin – „China mit seinem Infrastrukturprojekt der ,Neuen Seidenstraße‘ macht eine rasante Entwicklung durch. In der Provinz Hunan ist man sehr interessiert an der Zusammenarbeit mit Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern und an Produkten und Technologien Made in Germany“, berichtete Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus nach seinem gestern beendeten Besuch in der Volksrepublik China.

In der südostchinesischen Provinz Hunan hatte sich eine 19-köpfige Delegation aus Vertretern von Landesregierung, Handelskammern und Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns unter Leitung von Minister Backhaus vier Tage lang mit hochrangigen chinesischen Regierungsvertretern sowie mit Unternehmern aus Wirtschaft, Landwirtschaft und dem Bereich Umwelttechnik ausgetauscht. Neben Vorträgen und Diskussionen mit dem Themenschwerpunkt Umwelttechnologien standen auch Besuche in Unternehmen auf dem Programm der Delegation.

Im Ergebnis des Besuches unterzeichneten sechs der zwölf mitgereisten Unternehmer aus MV Vereinbarungen mit Partnern in der Region Hunan zur Zusammenarbeit auf den Gebieten der Gesundheits- und der Ernährungswirtschaft sowie im Bereich Umwelttechnologien – darunter in der Abwasserwirtschaft oder im Abfallrecycling. Diese Vereinbarungen gelte es in den kommenden Monaten in individuellen Verhandlungen der Unternehmen mit Leben zu erfüllen, so der Minister.

Hunan, einst ausschließlich geprägt von der Landwirtschaft, sei eine der prosperierenden Regionen Chinas mit steigender Konsumkraft, aber auch mit wachsendem Bewusstsein für Umwelttechnologien, erneuerbare Energien, Elektromobilität und Angebote der Gesundheitswirtschaft.

„Künftig muss hier besonders der Mittelstand entwickelt und gestärkt werden“, erklärte Minister Backhaus. Deshalb habe es unter Federführung der hiesigen Industrie- und Außenhandelskammern zudem Gespräche zur Entwicklung eines dualen Ausbildungsprojektes in der Provinz Hunan gegeben.

„Unsere Partner legen großen Wert auf die Verbesserung der Umwelt mit neuen, intelligenten technischen Systemen. Hier sehe ich einen Schwerpunkt für die Entwicklung der künftigen Zusammenarbeit“, so Backhaus.

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One comment

  1. Ich arbeite schon länger mit den Chinesen zusammen. Sie sind ehrlich und haben gute Technologien im Laserbereich,
    Besonders spannend ist ihr Geschäftsgebahren. Erst Geld, dann wird produziert und geliefert, klappt aber immer.
    Mit dem Zoll gibt es auch keine Probleme.
    Schade nur, dass deutsche gleichwertige Produkte nicht mit unseren Geldbeutel konform gehen.