Startschuss für „Baltic Lights“ auf der Insel Usedom

Insel Usedom – Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Sonnabend (10.03.) den Startschuss für das nördlichste Schlittenhunderennen Deutschlands in Heringsdorf (Insel Usedom) gegeben. Unter dem Titel “Baltic Lights” finden noch bis Sonntag Wettkämpfe internationaler Hundeschlittenteams sowie ein großes Rahmenprogramm in den Kaiserbädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin statt.

„Das Schlittenhunderennen ist für die Insel und für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern insgesamt etwas ganz Besonderes. Von dem sportlichen Großereignis profitieren die Hotels in den Kaiserbädern, die mit besonderen Angeboten werben. Strandfeuer locken die Gäste auch am Abend an die Küste. Der abwechslungsreiche und vielfältige Rahmen der Veranstaltung ist für die Insel ein touristisches Alleinstellungsmerkmal“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Wirtschaftsminister Glawe hatte die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen.

Neben spannenden Wettkämpfen internationaler Musher Teams (Musher sind die Hundeschlittenführer) und Promi-Rennen zu Gunsten der Welthungerhilfe zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck können sich Besucher im Musherdorf an der Seebrücke Heringsdorf über die Sportart informieren. Am Sonnabend ist ab 18.30 Uhr ein „Biike Brennen“ geplant – drei lodernde Feuer laden an den Stränden der drei Kaiserbäder zum Verweilen ein; zudem sind Feuershows und eine Fackelwanderung geplant.

Die Siegerehrung der Rennen findet am Sonntag um 15 Uhr statt. „Der touristische Erfolg einer Region entsteht aus der Kombination von moderner Infrastruktur, engagierten Machern sowie interessanten Veranstaltungen und Ausflugszielen. Wichtig ist dabei, dass für die Gäste unseres Landes das ganze Jahr über attraktive Angebote zur Verfügung stehen. Die Baltic Lights tragen dazu bei, die Saison in Mecklenburg-Vorpommern auch außerhalb der Sommermonate zu bereichern“, sagte Glawe.

Auf der Insel Usedom sind nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2017 mehr als eine Million Ankünfte und knapp 5,3 Millionen Übernachtungen gezählt worden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit fünf Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. In ganz Mecklenburg-Vorpommern gab es im Jahr 2017 mehr als 7,5 Millionen Ankünfte und rund 29,8 Millionen Übernachtungen.

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