Vier Unternehmen aus MV erhalten Auszeichnung von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Schwerin – Heute (am 13.03.2018) zeichnete die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Berlin vier Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern aus, die ein Verfahren zur Feststellung einer fairen Entgeltpolitik erfolgreich durchlaufen und damit einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der EU-Maßgabe „Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ geleistet haben.

„Ich freue mich sehr darüber, dass sich Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich an dem Projekt beteiligt haben. Dies zeigt, dass eine echte Entgeltgleichheit fest in den Fokus der jeweiligen Unternehmenskulturen gerückt ist. Wir brauchen vorbildliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich für Gleichbehandlung einsetzen“, sagte Gleichstellungsministerin Drese anlässlich der Verleihung.

Für das Zertifikat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes müssen sich die Unternehmen intensiv mit den betrieblichen Entgeltstrukturen auseinandersetzen, Defizite aufdecken und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung identifizieren. Das durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt „Selbstverständnis Entgeltgleichheit“ wird durch das Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz als Projektträger in Mecklenburg-Vorpommern realisiert.

Die folgend genannten Unternehmen haben die Stufen erfolgreich durchlaufen:

Stadtwerke Neustrelitz GmbH

Sitz in Neustrelitz
114 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
mwh HIRSCH Steuerberatungsgesellschaft mbh

Sitz in Neustrelitz
15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
HST Hanse Treuhand Steuerberatungsgesellschaft mbh

Sitz in Stralsund
13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Albert-Schweitzer-Familienwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Verwaltungssitz in Wolgast
35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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