Abriss eines weiteren Abluftkamins im ehemaligen KKW Greifswald genehmigt

Schwerin – Das Ministerium für Inneres und Europa hat die atomrechtliche Genehmigung für den Abriss eines weiteren großen Abluftkamins (Werk Nord II, Blöcke 3 und 4) des ehemaligen Kernkraftwerkes Greifswald und des Luftkanals zwischen dem Abluftkamin und dem Spezialgebäude 2 erteilt. Damit können die EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH (EWN GmbH) den Abbau des KKW in Lubmin fortsetzen.

Innenminister Lorenz Caffier: “Es erfolgt ein weiterer sichtbarer Schritt zum Rückbau des Kernkraftwerkes Lubmin/Greifswald. Wir rechnen im Herbst dieses Jahres mit dem Beginn der Arbeiten.“

Die Demontage der Anlagentechnik und die Dekontamination der Gebäude sind bereits abgeschlossen. Derzeit erfolgt die Freimessung der baulichen Anlagen. Der erfolgreiche Abschluss der Freimessung ist eine Voraussetzung für den Abbruch der Gebäude.

Im Herbst 2016 erfolgte bereits nach entsprechender Genehmigung durch das Innenministerium der Abriss des Abluftkamins der Blöcke 1 und 2 (Werk Nord I).

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