Start in die Badesaison: Informationen zu Badestellen im Land stehen online bereit

Schwerin – Die Badesaison startet in Mecklenburg-Vorpommern offiziell am Sonntag (20. Mai). „Die Küste, die Seen und Flüsse im Land laden Gäste und Einheimische zum Baden, Sport und Spiel ein. Die Qualität der Badegewässer ist größtenteils ausgezeichnet, das zeigen die regelmäßigen Überprüfungen. Für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern ist sauberes Badewasser und eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur an den Badestellen eine wichtige Voraussetzung dafür, eine entspannte und unvergessliche Urlaubszeit hier zu erleben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit 497 Badegewässer hygienisch überwacht. Mindestens alle vier Wochen bis zum Ende der Badesaison am 10. September besichtigen die Gesundheitsämter jedes Badegewässer, entnehmen eine Wasserprobe, messen die Sichttiefe und den pH-Wert. Zugleich wird geprüft, ob Algen, Cyanobakterien oder andere Verunreinigungen das Badegewässer belasten. Die Wasserproben werden im Landesamt für Gesundheitsamt und Soziales M-V (LAGuS) mikrobiologisch auf die Indikatorkeime Intestinale Enterokokken und E. coli untersucht.

Aus 10.427 Analysen von mikrobiologischen Parametern über vier Jahre erfolgt dann eine statistische Einstufung der Badegewässer. Die Messungen haben ergeben, dass 91 Prozent aller Badegewässer (453) eine ausgezeichnete Qualität haben. Weitere sechs Prozent erhielten eine gute Einstufung. Weitere 13 Badegewässer haben eine ausreichende Qualität. „97 Prozent aller Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind als ausgezeichnet und gut bewertet worden. Das ist herausragende touristische Werbung, schließlich schätzen unsere Gäste neben der beeindruckenden Natur und dem gesunden Klima vor allem auch die vielfältigen Bademöglichkeiten“, sagte Glawe.

„Nur wenn das Baden in MV eine saubere Sache ist und bleibt, haben wir zufriedene Gäste und Gastgeber. Dafür analysieren unsere Fachleute mehr als 2.500 Proben“, sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. Die Ergebnisse könne jeder vor Ort an der Badestelle einsehen.

Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent).

Informationen zu jedem einzelnen Badegewässer sind auf der Badegewässerkarte im Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/ zu finden. Diese beinhalten unter anderem ein Kurzprofil, die Einstufung des Badegewässers, die aktuellen Untersuchungsergebnisse, Informationen zur Infrastruktur, wie Toiletten, Parkplätze, Kioske, Rettungsschwimmer. Alle Angaben können auch mobil auf dem Mobiltelefon oder Tablett über eine App erhalten werden. Unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ ist ein Link zur Badewasser App und ein Hinweis auf eine Liste für Badegewässer mit behindertengerechtem Zugang eingerichtet. Über den Link zum LAGuS gibt es diverse Empfehlungen rund ums Baden und zu den allgemeinen Baderegeln, die ebenso wie die Anweisungen der Rettungsschwimmer zu beachten sind.

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von 1,30 Meter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

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