Deutscher Startup Monitor 2018 – noch bis Sonntag teilnehmen

Schwerin – Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe ruft die Startups in Mecklenburg-Vorpommern auf, sich an der aktuell stattfindenden Umfrage zum „Deutschen Startup Monitor 2018“ (DSM2018) zu beteiligen. „Startups sind die Keimzellen für wirtschaftliches Wachstum. Sie sind ein wichtiger Jobmotor und wichtig für die Stärkung der einheimischen Wirtschaft. Sie treiben den wirtschaftlichen Strukturwandel voran, was gerade in Zeiten der Digitalisierung besonders deutlich wird. Umso wichtiger ist es, junge Unternehmen bei der Umsetzung von neuen, innovativen Ideen und der Vernetzung mit dem etablierten Mittelstand zu unterstützen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag.

Der „Deutsche Startup Monitor“ gibt einen guten Überblick über den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse der deutschen Startups-Szene. Viele Auswertungen sind regionalisiert, beispielsweise die Beurteilung der Landespolitik hinsichtlich der Förderung des Gründungsstandortes. Die Auswertung der Umfrage wird im Herbst veröffentlicht. „Aus diesem Grund bin ich sehr daran interessiert, noch mehr über unsere Startups zu erfahren und weitere Impulse für die Gestaltung der Gründungsförderung zu erhalten“, so Wirtschaftsminister Glawe. Die Anzahl der gewerblichen Existenzgründungen in MV lag im vergangenen Jahr nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn bei knapp 4.000 in Mecklenburg-Vorpommern. Darin enthalten sind auch Startups.

Noch bis zum 17. Juni kann an der Umfrage teilgenommen werden. Die Startseite zum DSM2018 kann auch über https://www.gruender-mv.de erreicht werden. Das vom Land mit finanziellen Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Gründerportal www.gruender-mv.de ist Netzwerkpartner des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. Mit dieser Umfrage sorgt der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit fünf Jahren für Transparenz und Verbesserungen im deutschen Startup-Ökosystem. Die Umfrage wird etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen. Sämtliche Daten werden anonym ausgewertet und verarbeitet. Nach Abschluss der Umfrage warten tolle Preise auf den Teilnehmenden.

Glawe machte deutlich, dass die Digitalisierung eine Chance für die heimische Wirtschaft insgesamt ist: „Wichtig ist es, die Unternehmen und ihre Beschäftigten bei der Bewältigung ihrer Aufgaben im Rahmen der Digitalisierung zu helfen. Um Unternehmen und die Qualifizierung von Arbeitnehmern zu unterstützen, soll eine Reihe von Förderprogrammen geöffnet werden. Hierzu zählen die Qualifizierungsrichtlinie, die Einstellungsrichtlinie und die Förderung von Prozessinnovationen. Mit der Schaffung eines Kompetenzzentrums ´Digitalisierung in der Arbeitswelt MV´ wird eine zentrale Anlaufstelle für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie deren Interessensvertreter gefördert. Das Kompetenzzentrum soll die Informationen zu den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Arbeit bündeln und weitergeben, übergreifend die neuen rechtlichen Herausforderungen aufbereiten und vermitteln, über vorhandene Unterstützungsangebote informieren und auch eigene Schulungen in Betrieben anbieten“, so Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe abschließend.

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