Norddeutscher Wissenschaftspreis: Bewerbungen noch bis 15. August möglich

Schwerin – Bewerbungen für den Norddeutschen Wissenschaftspreis sind noch bis zum 15. August möglich. Mit insgesamt 250.000 Euro würdigen die norddeutschen Wissenschaftssenatorinnen und -minister erfolgreiche norddeutsche Kooperationen im Bereich Lebenswissenschaften. Es können bis zu drei Wettbewerbsbeiträge prämiert werden, wobei für den Wettbewerbsgewinner mindestens 125.000 Euro vorgesehen sind.

Wissenschaftsstaatssekretär Sebastian Schröder setzt auf eine angemessene Beteiligung der Forschungsstandorte Mecklenburg-Vorpommerns: „Es geht darum, länderübergreifende Forschung im Norden nach außen sichtbar zu machen. Auch für M-V ist damit die Chance verbunden, Erfolge und Innovationskraft unserer Hochschulen und Institute in den Fokus zu rücken. Deshalb lohnt es sich unbedingt, dem Wettbewerbsaufruf zu folgen.“

Fachlich können die Beiträge aus allen Gebieten der Lebenswissenschaften (oder Life Sciences), also z. B. Biologie, Ernährungswissenschaften, Medizin, Pharmazie und Pharmakologie, Umwelt- oder Agrarwissenschaften, stammen.

Mit dem Norddeutschen Wissenschaftspreis werden seit seiner Einrichtung im Jahr 2012 bereits bestehende und bewährte, länderübergreifende Kooperationen in der Wissenschaft prämiert, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen und durch ihren Erfolg einen Beitrag zur Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher wissenschaftlicher Netzwerke leisten.

In diesem Jahr sollen auch neue, innovative Forschungsideen mit dem Norddeutschen Wissenschaftspreis prämiert werden können, die das Potential haben, einen Beitrag zur Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher wissenschaftlicher Netzwerke zu leisten. Das Preisgeld kann in diesem Fall für eine (Teil-)Erprobung des Projekts eingesetzt werden.

Eine Jury aus renommierten Forscherinnen und Forschern trifft eine Vorauswahl. Der Preis wird am 29. November in Bremen feierlich übergeben.

Die antragstellenden Forschungskooperationen müssen Beteiligte aus mindestens zwei norddeutschen Ländern aufweisen, darunter mindestens eine staatliche norddeutsche Hochschule. Der Preis wird gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben. Die Federführung für die Preisverleihung hat in diesem Jahr das Land Bremen.

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