Dahlemannn: 232 gute Projekte für Vorpommern

Anklam – Der Vorpommern-Rat ist in Anklam zu seiner dritten Sitzung zusammengekommen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung beim Vorpommern-Fonds. Seit seinem Start im August 2017 sind jetzt 232 Projekte mit einem Volumen von 2,4 Millionen Euro bewilligt worden. Das ist gut angelegtes Geld. Wir fördern mit diesem Fonds die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung sowie die regionale Identität und den Zusammenhalt in Vorpommern“, informierte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Außerdem befasste sich der Rat heute mit der Entwicklung in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt im Landesteil Vorpommern. Gäste waren die Vorsitzende der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit Margit Haupt-Koopmann und Vertreter des Wirtschaftsministeriums.

„Auch Vorpommern hat in den letzten Jahren an Wirtschaftskraft gewonnen. Und auch bei uns ist die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren spürbar zurückgegangen. Darüber freuen wir uns. Wir wissen aber auch, dass Vorpommern besonders stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen ist. Vor allem in Vorpommern-Greifswald ist die Langzeitarbeitslosenquote trotz guter wirtschaftlicher Lage mit 3,7% immer noch zu hoch. Das muss in der Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt werden“, forderte der Staatssekretär.

„Ich bin Wirtschaftsminister Glawe sehr dankbar, dass er ein Programm zur Bürgerarbeit aufgelegt hat. Wir wünschen uns, dass es noch intensiver genutzt wird“, sagte Dahlemann. „Auf Bundesebene plant Arbeitsminister Heil einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose. Auch das finden wir gut. Unsere Erwartung ist, dass Regionen wie Vorpommern, die besonders stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, auch überproportional von diesem Programm profitieren. Der Vorpommern-Rat hat mich beauftragt, dazu Gespräche mit der Bundesregierung zu führen. Dieser Bitte komme ich gern nach.“

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