Dahlemann: Engagement vieler ist beeindruckend

Süderholz – Mit einem Besuch des Schlosses Griebenow in der Gemeinde Süderholz startete der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen „Denkmal-Tag“ während seiner diesjährigen Vorpommerntour. „Denkmale spielen eine wichtige Rolle in unserer Region, so wie das Barockschloss Griebenow. Sie sind Lernorte mit großem kulturellem Wert und attraktiv für Einheimische und Gäste. Ich bin beeindruckt, was der Verein als Eigentümer hier alles auf die Beine stellt, um das Schloss mit Leben zu erfüllen. Ob Ausstellungen, Konzerte, Oster- und Adventsmärkte oder private Feiern – das große Engagement der Vereinsmitglieder lockt jedes Jahr rund 10 000 Besucherinnen und Besucher an. Das hat höchste Anerkennung verdient“, betonte Dahlemann.

Von außergewöhnlicher Bedeutung für den Landkreis Vorpommern-Greifswald sei die Dorfkirche Iven, „deren barocke Innenausstattung von hohem Denkmalwert ist. Die bemalte Holzdecke muss dringend saniert werden, da alle Balken morsch sind. Aus dem Vorpommern-Fonds haben wir dafür 11 500 Euro bereitgestellt“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an Vertreter der Kirchengemeinde. Die Gesamtinvestitionskosten betragen 120 000 Euro.

Wichtig für das gesellschaftliche Leben im Dorf seien auch Begegnungsstätten für Jung und Alt. Auf diesen Aspekt ging Dahlemann bei seinem Besuch in Kasnevitz auf der Insel Rügen ein. Hier engagiert sich eine Initiative aus der evangelischen Kirchengemeinde dafür, dass das gegenwärtig nur als Lagerraum genutzte ehemalige Feuerwehrgerätehaus im Ortszentrum saniert und zu einem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut wird. Auch die Kommune und das Biospährenreservat sind daran interessiert.

Dahlemann: „Auch wenn es sich beim Feuerwehrhaus nicht um ein Denkmal handelt, ist es doch eine gute Sache, eine altes Gebäude wieder herzurichten und für Veranstaltungen jeglicher Art zu öffnen. Gegenwärtig wird geprüft, inwieweit das Projekt aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt werden kann. Am heutigen „Denkmal-Tag“ habe ich wieder eindrucksvoll erleben können, dass es viele Menschen gibt, die – fest verwurzelt mit ihrer Region – dafür Sorge tragen, dass Vorpommern lebens- und liebenswerter wird.“

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