Schwesig wirbt bei Wirtschaftskapitänen um Engagement in MV

Rostock – „Die Hanse Sail ist das größte Volksfest im Land. Sie hat aber auch eine große wirtschaftliche Bedeutung und gilt als der Treffpunkt der Wirtschaftskapitäne aus unserem Land und weit darüber hinaus“, betonte am Sonnabend Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Eröffnung des Sail Brunches von Rostock Business in der Yachthafenresidenz Hohe Düne.

Schwesig warb dafür, in Mecklenburg-Vorpommern zu investieren und für gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu sorgen: „Seit vielen Jahren ist das Tourismusland MV ein voller Erfolg. Aber auch in anderen Bereichen können sich die Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern sehen lassen, zum Beispiel in der Gesundheitswirtschaft, der Raum- und Luftfahrtindustrie und natürlich in der maritimen Industrie. Wir werden als Land zum Arbeiten und Leben immer attraktiver, weil wir gute Bedingungen bieten, die geografische Lage mit der unmittelbaren Nähe zur Ostsee und zu den Autobahnen A20 und A24. Nutzen Sie diese Möglichkeiten.“

Sie rief Unternehmerinnen und Unternehmer dazu auf, die Chancen, die mit der Digitalisierung verbunden sind zu nutzen: „Die Digitalisierung verändert unser Leben grundlegend, nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch Zuhause und in der Freizeit und ist eine große wirtschaftliche Chance. Schnelles Internet gehört zur Daseinsvorsorge wie Wasser und Strom. Die Landesregierung stellt sich den Herausforderungen und hat deshalb die Digitale Agenda auf den Weg gebracht. In den Breitbandausbau werden in den nächsten Jahren 1,3 Milliarden Euro investiert. Wir müssen aber auch die Menschen mitnehmen, berechtigte Sorgen ernst nehmen und Qualifizierungsmöglichkeiten anbieten, damit möglichst viele den Weg in das digitale Zeitalter mitgehen können.“

Mit einer wachsenden Wirtschaft müssen nach Ansicht Schwesigs gute Arbeitsbedingungen wie flexibles Arbeiten und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gute und gerechte Entlohnung verbunden werden. „Es gibt schon sehr viele Unternehmer, die sehr wohl verstanden haben, dass man die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur bekommen und halten kann, wenn man ihnen die besten Bedingungen bietet“, so die Ministerpräsidentin.

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