Kulturangebote im ländlichen Raum stärken

Ministerin Hesse: Länder werden darauf achten, dass ihre Interessen gewahrt werden

Berlin – Kulturministerin Birgit Hesse hat in Berlin an der ersten Sitzung der Kulturministerkonferenz teilgenommen. Seit dem 1. Januar 2019 führen die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder unter dem Dach der Kultusministerkonferenz (KMK) eigene Beratungen durch. Die Kulturministerkonferenz behandelt Angelegenheiten von überregionaler Bedeutung. Ziel ist es, die gemeinsamen Anliegen der Länder gegenüber der Bundesregierung stärker zu vertreten. Die Kulturministerkonferenz kommt im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres zusammen.

„Bei unserem ersten Treffen haben wir uns auch über Kulturangebote im ländlichen Raum ausgetauscht“, berichtete Kulturministerin Birgit Hesse. „Dieses Thema ist für Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Viele Menschen bei uns im Land leben im ländlichen Raum. Wir müssen dafür sorgen, dass es dort kulturelle Angebote gibt und die Menschen Zugang zu ihnen haben. Gleichzeitig ist der ländliche Raum für viele Kulturschaffende attraktiv, weil sie sich hier voll und ganz auf ihr Schaffen konzentrieren können. Ruhe und Freiraum für Ideen – dies sind Pfunde, mit denen wir wuchern können“, betonte Hesse.

„Positiv sind die Signale, dass der Bund Kulturangebote und kulturelle Bildung in ländlichen Regionen stärker unterstützen will. Der Koalitionsvertrag geht darauf bereits ein. Letztlich ist das ein weiterer wichtiger Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Ich begrüße auch, dass der Bund die Kulturförderung verstärkt mit den Ländern absprechen will. Wir Länder werden darauf achten, dass unsere Interessen gewahrt werden. Letztlich geht es doch darum, dass die Fördermittel den Kulturschaffenden zu Gute kommen“, sagte Hesse.

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